Montag, 19. April 2010

ferien halbzeit und wieder zuhause

die erste woche der ferien ist schon vorbei, sogar ein wenig mehr als die hälfte...

schwungvoll starteten wir mit dem ausflug nach zug zum haareschneiden, und ja, bevor jemanden die zuger coiffeure schelten will, auf dem bild ist das einzige familienmitglied zu sehen, das nicht auf dem sessel platz genommen hat - im strandbad in zug und am liebsten hätte sie gebadet. uns war es aber zu kalt. anstattdessen war das strandbad für uns freiluftcafè und startpunkt für einen cache, der uns zwar nichts neues von zug zeigte, aber dafür neue masstäbe für das verbergen von plastikdosen gesetzt hat.

am sonntag dann abschlussarbeiten zuhause und das leidige packen (sagte ich schon, dass ich nicht gerne packe ... irgendwann beschliesse ich noch, deswegen zuhause zu bleiben...)

ankunft bei den grosseltern dann beim gefühlt hundersten wintereinbruch. deshalb war der keller des grossvaters wieder einmal beliebtester aufenthaltsort für fünf tage: pingpongspielen und eisenbahnspielen, herumkruschteln und reparieren vereinen hier immer noch gross und klein.



in einer der wenigen phasen mit sonnenschein dann zu besuch bei der freundin und patentante des grössten, zwei mädchen in trauter zweisamkeit und zwei jungs, die wie die grossen an der kaffeetafel sitzen und mitreden.

was kann man sonst noch bei wenig frühlingshaftem wetter unternehmen? ins schwimmbad gehen und dort entweder faulenzen (das sandwichkind) oder garnienicht stillsitzen und schwimmen, rutschen, schwimmen bis man mit gewalt aus dem wasser gezogen wird.
und einkaufengehen für alle sportlichen eventualitäten des kommenden sommers und nochmal eine patentante besuchen (diesmal meine), die einen garten hat, der immer noch meinen idealvorstellungen von garten ziemlich nahe kommt (klar, dass wir mal wieder mit einigen ablegern versorgt wurden).

am freitagabend wurde die familie dann komplettiert und nach einem ausführlichen frühstück am anderen morgen reisten wir ab. (soll ich was zum thema einpacken sagen... ach, sie wissen bescheid? spar ich mir also.)

zuerst einmal nur zum wandern an die limburg, die im frühling zwar schön, aber nicht so nahrhaft wie im herbst ist.
dörrzwetschgen hätte es noch gehabt, wollte aber keiner essen.

der nächste herbst wird aber schon vorbereitet.

endlich wurde das wetter deutlich besser, ja sogar richtig warm. in vielen, vielen serpentinen schafften wir es zuletzt doch noch auf den gipfel und sprachen angelegentlich nicht vom längst erloschenen schwäbischen, sondern vom isländischen vulkan. immerhin dachten wir da noch, dass kai am montag nach berlin fliegen würde (von kloten aus).
den abend verbrachten wir dann bei den andern grosseltern und schwägerin und cousins - mit essen und osterhasen nachholen... dank des guten wetters am nächsten tag dann noch ein ausflugstag ins freilichtmuseum nach beuren, wo ein schafewochenende stattfand, nichts wirklich neues, aber eine schöne rasseschau und ein wenig kontaktpflege mit einer schafzüchterin, die ich bereits kannte. im bild eine mobile schafbadeanlage, die dann doch noch neues bot.


nun sind wir schon einen ganzen tag wieder da und das gute wetter fördert die ferienstimmung enorm. ich und der grosse nutzten den frühen morgen um zu putzen, während der rest der gang noch schlief. und wenn morgen wieder solange geschlafen wird, werde ich in dieser woche noch mit der küche fertig (und der grosse mit seinem zimmer). am nachmittag zogen die jungs aus der nachbarschaft zusammen algen aus dem bach, machten ab zum übernachten und filmegucken. und ich war im garten und habe gejätet und umgepflanzt, denn elf neue pflanzen wollen im lauf der nächsten tage einen angemessenen platz finden.

insgesamt: heute ko, aber so können die ferien bleiben.

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