Montag, 12. Juli 2010

arbeitsferien

eigentlich mag ich das gerne, ferien, die nicht nur zum faulenzen da sind. das heisst in unserem fall: ich beginne den tag im garten mit giessen, milchwasserspritzungen gegen mehltau und ein bisschen herumgeschnippel. die bohne lernt schwimmen, jeden tag um 10.40 uhr im freibad. die jungs und ich nehmen alle fensterläden ab und putzen sie. (einen teil musste kai heute abend allerdings wieder einhängen.) die jungs putzen ihre zimmer, morgen. und ich bereite noch ein wenig material vor, für den färbekurs bei rita am nächsten mittwoch. wenn ich nur wüsste, was ich vorbereiten soll...
und trotzdem ist es anders, in den ferien - ohne den druck, das heute noch vor dem abendessen fertigmachen zu müssen.

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im garten begleitet mich momentan meistens die fotokamera, einmal nicht der blumen wegen, die gerade nicht so zahlreich sind, viel faszinierender finde ich zur zeit die insekten, die uns besuchen.
irgendwie hat das alles mit den marienkäferlarven begonnen, die mittlerweile längst zu käfern geworden sind, in allen farben übrigens. aber nur ein teil davon, denn bei einem anderen teil konnten wir direkt beobachten, wie die spatzen sie vom hopfen pflückten und mindestens einer ist von einer raubwanze erlegt worden - hier war ich allerdings zu langsam mit der kamera.



ein schlehdornspanner an unseren stockrosen. (liebe allerleihrauh, das wäre doch noch eine anregung zum filzen, oder?) verzehrte das blatt bis auf die rippen und ward nicht mehr gesehen.

was aus den eiern geworden ist? ich werde morgen mal im hellen am hollunder nachschauen, die hatte ich nämlich auch vergessen.

verstärkung für die marienkäfer! eine schwebfliegenlarve, nicht ganz so attraktiv, aber um so gefrässiger. hilft die blattläuse an den pepperonipflanzen zu vernichten.

eine unserer hausspinnen kümmert sich hier um zwei fliegende ameisen auf einmal. wo kämen wir nur ohne all die nützlichen insekten hin?


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