Dienstag, 24. August 2010

zuhause

das offensichtliche vorweg: der computer tut wieder, das arbeitstier, das hier so vielen herren dienen muss, hat sich noch einmal berappelt. er ist zwar ein wenig astmathisch - keuch, keuch macht der lüfter, aber die dokumentation ist schon beinahe fertig. zur sicherheit im netz gespeichert, man weiss ja nie...

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als wir an einem samstag nach den ferien unseren vermieter einluden, um ihn über den zustand des gemieteten hauses zu informieren ahnten wir noch nicht, was wir da lostreten würden. wir freuten und freuen uns noch, dass es keinerlei diskussionen gab über zu streichende fenster und renovierung der fensterläden, selbstverständlich war für ihn auch die erledigung verschiedener reparaturen, die in letzter zeit angefallen sind. nur momentan haben wir dadurch hier gerade so eine art dauerbaustelle, da erstens alle fenster aussen abgeschliffen, imprägniert, vorgestrichen und gestrichen werden - seit vergangenem donnerstag. morgen werden die fensterläden abgeholt, deren renovierung 6 bis 8 wochen dauert. diese woche kommt noch der schreiner, der das badezimmerfenster zumindest teilweise ersetzen muss. und nächste woche der storenservice, der herausfinden muss, ob man den alten rolladen durch einen neuen ersetzen kann, oder ob man da das halbe haus dafür abreissen muss. ja und der glaser muss morgen dann auch noch in aktion treten, denn an den schweren, vierflügligen wohnzimmerfenstern ist der malerin dasselbe passiert wie mir beim fensterputzen, spannungsriss, jetzt können gerade beide fenster zusammen repariert werden. den flaschner, den wir zu organisieren versprochen haben, verschiebe ich jetzt erstmal, denn der kann auch bei geschlossenen fenstern bei kühler witterung arbeiten.

das ganze, man ahnt es schon, verlangt fast ständige anwesenheit. die positive seite: bevor nicht wenigstens ein zimmer ganz fertig ist, werde ich wohl kaum damit beginnen, etwas ausser bad und küche zu putzen. deshalb muss ich meine aktivitäten auf andere bereiche verlegen, zum beispiel auf das ernten und verarbeiten der kornelkirschen von gegenüber.


beim fotografieren der kirschen fiel mir dann auf, dass unser küchenschattenbaum allmählich beginnt, seinem namen ehre zu machen. im nächsten jahr ist es wohl soweit, dass ich nicht mehr so oft die läden schliessen muss. anstattdessen geniessen wir dann den schatten einer ahornart. vorher aber noch freue ich mich auf die herbstfärbung der blätter.

und ja, es ist spätsommer, die ersten eigenen kartoffeln gab es heute abend zum znacht.

1 Kommentar:

  1. Mhh, die sehen lecker aus. Wie gross wird so ein Kornelkirschenbaum oder Strauch?

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