Montag, 4. Oktober 2010

zurück vom filzmodul und schon wieder mitten in den ferien

als ich am freitag hier endlich gegen halb sieben einlief kam ich sozusagen gerade noch rechtzeitig zur ferienanfangsparty. dementsprechend habe ich dann das meiste von meinem gepäck einfach mal in den keller gestellt und die noch anwesenden grosseltern und die feriengestimmten kinder genossen. am samstag dann den markt in waldshut und am sonntag das schöne spätsommerwetter am aabach.

und dabei eigentlich garkeine oder zumindest nur ganz wenig lust verspürt, den blog mit neuem inhalt zu versorgen.


nun wird es wohl aber allmählich zeit, zu zeigen, was ich eine woche lang am ballenberg so gemacht habe. und da liegt nun der hase im pfeffer. das eine grosse teil, das fertig werden sollte, ist schon fertig geworden. doch leider gibt es keine vernünftigen fotos. zum transportieren musste ich es nämlich ein wenig falten, immerhin ist es doch fast 60 zentimeter hoch und dehnt sich in der länge über einen meter aus. und so richtig standhaft ist es auch nicht geworden, ohne stopfmaterial bräuchte es wohl etwas stärke, damit es so richtig als raumobjekt daherkommt. momentan bin ich aber noch ganz froh, dass ich es zusammengelegt ganz gut versorgen kann.

ein paar eindrücke von der arbeit gibt es aber dennoch.



das thema "elemente" habe ich ein wenig freier interpretiert, für mich ist ein element teil eines ganzen, dementsprechen ist mein objekt aus vier einzelnen elementen aufgebaut und auch die farbe weisst eher auch ein technisches verständnis des begriffs element hin.

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und um nicht aus der übung zu kommen ging es heute gleich mit dreieinhalb kilo ungewaschener schafwolle weiter. schon lange hatte ich lust, einmal ein ganzes vlies am stück zu filzen.




die wolle war dafür nicht ganz ideal, denn es war kein zusammenhängendes vlies mehr. trotzdem konnte ich einige schöne stücke heraussuchen, die ich dann auf einer schicht von zerpflückten resten platzierte. netzen für einmal mit der giesskanne, dann niederdrücken mit den füssen. waschen und anfilzen werden hier in einem arbeitsgang erledigt, dementsprechend häufig muss ich dafür das wasser wechseln. und nachdem meine geduld beim anfilzen ganz schön auf die probe gestellt wurde, hatte ich am spätnachmittag doch ein zusammenhängendes stück filz, das ich aber gerne in den nächsten tagen noch weiter verdichten möchte. am anfang sah es garnicht danach aus, doch zum schluss waren die spitzen der wolle doch wieder ähnlich frei wie bei einem fell.

(warum da hinten in der ecke ein pylon steht, weiss ich auch nicht - es ist jedenfalls zum filzen völlig nebensächlich...)

1 Kommentar:

  1. Es scheint mir, Filzverhauen macht dir sichtlich Spass.(o;
    Liebe Grüsse, Allerleirauh

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