Donnerstag, 22. Dezember 2011

zweiundzwanzig


anstatt zu wenige bücher hab ich jetzt wirklich zu viele. es bleiben noch mindestens sechs übrig, und zwar nur von denen, die ich beinahe ohne zweifel empfehlen könnte, daneben gibt es ja auch noch die, von denen ich mich frag was sie immer noch in der weihnachtskiste machen.
also suche ich ganz subjektiv aus und stelle ihnen heute einfach das buch vor, das ich gestern der tochter vorlas. auch wieder ein klassiker. aber ich mag die lichtsymbolik, die das buch beherrscht und wenn das dann noch von einem kleinen hirtenjungen handelt, der sein schaf suchen muss, dann passt das hier immer. (hab ich ihnen eigentlich schon mal erzählt, dass das lieblingstier des grossen sehr lange das schaf gewesen ist, sollte er jetzt, mit 14 noch ein lieblingstier haben, dann würde er das wahrscheinlich nicht mehr zugeben.)
der neunjährige hirt simon verliert also durch einen traum ein kleines schaf und wird nun vom hartherzigen besitzer der schafe in der nacht ausgeschickt, dieses zu suchen. jakob, der erwachsene schäfer aber gibt ihm zu seiner sicherheit eine laterne mit vier lichtern mit. simon begegnet nun auf seiner suche verschiedenen geschöpfen, manche können ihm helfen, andere nicht, doch alle bedürfen des lichts und so schenkt simon drei seiner vier lichter her. aber das letzte, das nur noch schwach leuchtet, führt ihn nicht nur zum lamm, sondern auch...
sie können es sich sicher schon denken, wohin simon auf seiner suche gelangt. dabei ist an keiner stelle von weihnachten oder der geburt jesu die rede - aber gerade das macht mit den reiz dieses buches aus.

gerda maria scheidl, marcus pfister, die vier lichter des hirten simon, nord-süd-verlag.

beim heraussuchen des links habe ich gerade gesehen, dass es zahllose adaptionen dieses buches als weihnachtsspiel gibt. unter anderem wurde es vom zikade-theater stuttgart ende november im theater stadelhofen gespielt...

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