Mittwoch, 26. Februar 2014

filzkurse (neu!)

weil ich in letzter zeit wieder einige anfragen nach filzkursen hatte, in denen man schals, sitzkissen und vor allem eckige behälter filzen lernen kann, habe ich mich entschieden, wieder mal ein paar kurse mit termin zu fixieren. sie finden alle oben in der leiste unter "filzkurse für profis".
für alle kurse ist eine gewisse erfahrung im filzen notwendig, will heissen, sie können bereits eine gleichmässige fläche auslegen und verfilzen.

dann gibt es da zwei kategorien:

der schalkurs und der sitzfilzkurs sind darauf ausgerichtet, dass sie am abend des kurstags etwas schönes, nützliches mit nach hause nehmen können.

der kurs "geflochtener filz mit ecken und kanten" ist ein kurs, der auf die technik des behälterfilzens ausgerichtet ist. am ersten kurstag lernen sie unter meiner anleitung einen behälter zu filzen - der zweite tag (den sie optional dazu nehmen können) hat eher workshopcharakter. hier haben sie gelegenheit einen eigenen entwurf umzusetzen, während ich ihnen über die schulter schaue...

alle kurse finden im gemeinschaftszentrum ennetraum in ennetbaden bei baden statt. die kurse finden mit maximal 6 teilnehmern statt. alles weitere finden sie, wie bereits gesagt, unter den filzkursen für profis.

Dienstag, 25. Februar 2014

ausstellung vorbei...

... und fast alles schon wieder aufgeräumt. neben dem schreibtisch steht noch eine kiste mit sachen, die entweder geringfügig umgearbeitet oder einfach so auf die post gebracht werden müssen, weil diejenigen, die sie haben wollten, so nett waren, sie mir für die dauer der ausstellung zu lassen...

... und insgesamt ziehe ich ein positive bilanz: es hat spass gemacht, gemeinsam auszustellen. besucheransturm und flaute nimmt man zu fünft dann doch einfacher. viele menschen, die selbst filzen, sind uns besuchen gekommen, sicher um sich zu informieren, für inspiration und ideen, ein paar aber auch einfach wegen uns! viel informationsmaterial habe ich verteilt, am samstagnachmittag musste ich zuhause anrufen und um eine nachlieferung bitten...

... und es bleiben erinnerungen an ein paar spezielle begegnungen, zum beispiel an das ältere paar, das durch den veranstaltungshinweis in der schweizer landliebe zu uns gekommen ist. während sie einfach begeistert war, hat er sich ausführlich die technischen aspekte des filzens erklären lassen. das waren wir auch als botschafterinnen einer alten textilen technik unterwegs...


... und vielleicht verpasst? dann besuchen sie uns einfach virtuell auf www.filzwelten.ch, und machen mit uns einen kleinen rundgang durch die ausstellung in lenzburg. oder sie besuchen uns im sommer in halten, oder im herbst in willisau...

Samstag, 22. Februar 2014

nur ganz kurz!

der erste nachmittag in lenzburg war spannend - viel "fachpublikum", also andere filzerinnen, und gute gespräche, viel lob und anerkennung für die arbeit und als ich das erste mal auf die uhr geschaut habe, wurde es draussen schon dunkel. nun bin ich gespannt, wie es heute weitergeht!

Donnerstag, 20. Februar 2014

(fast) alles fertig!


heute war ich bei wunderschönem blauem himmel in lenzburg und durfte dort in aller ruhe meine sachen für die ausstellung bereit machen. ein paar kleine einblicke in "meinen" raum gibts hier schon mal... jetzt geh ich mal kuchen backen und dann freue ich mich auf morgen und auf hoffentlich ganz viele besucherinnen und besucher! alle details finden sie noch einmal hier.

Dienstag, 18. Februar 2014

ein anfang ist gemacht...


gestern abend war ich - mal abgesehen von einer kleinen besichtigungsrunde vor ein paar monaten - zum ersten mal in den ausstellungsräumen im müllerhaus. ich durfte mir einen raum aussuchen und weil ich ohnehin noch ein bisschen zeit hatte, bevor ich das grosse kind vom schwimmtraining abholen konnte, habe ich mir gleich noch ein paar sachen mitgenommen, die ich gerne an der wand aufhängen wollte. das ging dann dank profiaufhängesystem ziemlich fix. mit dieser wand bin ich schon mal ziemlich zufrieden (nicht so sehr mit dem foto, das ich mit dem telefon machen .... musste.)
heute kümmere ich mich um die ausstellungstechnik für die würfel, das heisst ich male diverse holzplatten an, überlege mir worüber ich die legen könnte... ausserdem konnte ich bei einer freundin sitzwürfel ausleihen, die ich noch mit weissem stoff beziehen will. genug zu tun also...

Montag, 17. Februar 2014

so besser? oder so besser?


 zwei verschiedene varianten: eine box für handschuhe, mützen und so weiter.


Samstag, 15. Februar 2014

von null auf hundert

seit heute nachmittag sind wir aus den skiferien zurück. eine woche skifahren liegt hinter uns und tatsächlich sind wir sechs tage skigefahren, worüber ich mich immer wieder wundere. im sommerurlaub käme ich wohl niemals auf die idee sechs tage hintereinander wirklich exakt dasselbe zu tun. klar bleibt da immer die frage, wie heute wohl das wetter sein wird (unterschiedlich: von föhnsturm mit abgestellten liftanlagen bis zum bilderbuchblauen himmel war alles dabei), wieviel neuschnee auf den pisten liegt, wohin die wege und das wetter einen heute wohl führen mögen. aber eigentlich ist es ja doch immer dasselbe: mit dem lift rauf, dann die piste wieder runter. eine merkwürdige beschäftigung eigentlich. andererseits ein echtes familiending. weil alle skifahren können und das auch gerne tun. die tochter fährt seit dem letzten jahr auch mit uns mit, sie war die skischule leid, denn im bregenzerwald, wo wir seit mittlerweile fünf jahren skifahren, gibt es meist zuwenige gleichaltrige in den skikursen ... oder sie sprechen alle holländisch. also waren wir mehr oder weniger zu fünft unterwegs. zwischendurch legten die grossen jungs eine schnelle extrarunde ein. oder alle männer machten zur abwechslung mal die wirklich schwierigen pisten unsicher. die tochter und ich kommen eigentlich auch überall runter, aber blau und rot, das ist unsere skiwelt.
 

also habe ich in der vergangenen woche nicht viel gemacht ausser skifahren, lesen, ein bisschen stricken, kochen (in diesem jahr hat es nicht ganz so gut geklappt mit der aufteilung der kocherei auf die familie, aber trotzdem hat jeden tag jemand anderes gekocht) und schlafen. da ich auch mein laptop zuhause gelassen hatte, entfiel auch dieser zeitfresser. zwischendurch lieh ich mir das laptop des grossen aus, um eilige mails zu beantworten oder hier im blog zu posten. extrem gemütliche skiferien also. (das war auch schon mal anders ... in einem jahr habe ich in den skiferien mein komplettes konzept für die abschlussarbeit für den bildungsgang filz ausgearbeitet...)
vielleicht hat das unter anderem so gut funktioniert, weil ich wusste, dass nach den skiferien eine woche mit vielen terminen auf mich wartet. nicht nur die ausstellung in lenzburg steht nun unmittelbar vor der tür, nein, es gibt auch noch eine generalversammlung des gemüseanbauvereins, ein elterngepräch, und ein paar termine, zu denen ich die tochter fahren darf. vor allem aber heisst es nun endlich alle interessierten zur ausstellung einladen, und mich selbst gedanklich darauf einstellen ... was will ich zeigen, wie will ich es zeigen.... darum sitze ich seit heute mittag schon am laptop und bin am ... arbeiten. 

Mittwoch, 12. Februar 2014

schönes wetter heute


muss man jetzt nix dazu sagen, oder?

Sonntag, 9. Februar 2014

sonntagsfreude!


gestern schon konnten wir unsere teller und die kleinen müsterchen aus dem "füürwärch" abholen.


sind sie nicht wirklich toll geworden? bei der tochter kann man sich garnicht entscheiden, ob oben oder unten die schönere seite ist...


Freitag, 7. Februar 2014

ferien...

nur hühner füttern und keramik bemalen, das wäre uns natürlich zu wenig für die ferien. 

 

darum kochen wir unter grossem technischem aufwand zum beispiel beinahe vegane kichererbsenküchlein, die wir dann in butter herausbacken, damit wir zwar nicht als omnivoren, aber dafür vielleicht als flexitarier durchgehen könnten. vielleicht kümmert uns der ganze esshype auch garnicht, aber falafel schmeckt einfach gut.


beobachten sonnenuntergänge. (nachdem nur noch eine tanne übrig geblieben ist, sieht die jetzt dafür um so imposanter aus.)


ich nutze wie schon in den weihnachtsferien wieder die ausschlafzeit der schul ferienkinder für die fertigstellung eines (zugegebenermassen: grossen) filzauftrags.


 in der benachbarten grossstadt waren wir auch schon. und haben wieder mal was entdeckt, was wir bisher noch nicht gesehen hatten. (und? wer weiss, wo der frosch sitzt?)


ausserdem rettete ich eine kleinkindhose durch einsetzen von 10 zentimeter fleecestoff an  beiden knien und machte so kurzerhand aus grösse 104 grösse 114 (oder so, jedenfalls passt sie jetzt wieder).


 ach ja, und noch was leckeres haben wir gekocht: hühnercordonbleu, ergänzt mit kartoffelscheiben aus der hauseigenen friteuse, zitrone, salat und ketchup...


Mittwoch, 5. Februar 2014

hühner


falls sich irgendjemand gewundert hat gestern: es sind natürlich nicht unsere hühner, die wir da für die nacht auf die stange lüpfen mussten - nein, wir versorgen die vier (!) hühner einer befreundeten familie. ein huhn (das weisse, das auch immer an den hosenbeinen pickt) haut dabei immer erst mal ab, deshalb ist es auch nicht auf dem foto. und eigentlich ist es der job der tochter das federvieh zu versorgen, aber irgendwie kriegt sie mich immer wieder rum, dass ich am abend, wenn man die freche bande ins haus bringen muss, dabei bin. dabei kenne ich keine zahmerein hühner als die: man kann sie sich quasi unter den arm klemmen, wenn man sie ins haus bringen will, sogar das weisse streckt einem schon die flügel entgegen, wenn man es einfängt...

Dienstag, 4. Februar 2014

füürwärch (oder. achtung, werbung!)

wir haben hier im mittelland ja auch sportferien. nur leider immer noch nicht annähernd so etwas wie schnee. und da wir wegen dem lehrling heuer erst in der zweiten ferienwoche zum skifahren gehen, lassen wir uns von tag zu tag etwas einfallen, womit wir die (schnee-)freien tage verbringen können. etwas, das wir uns schon ganz lange vorgenommen hatten, war ein besuch im "füürwärch" in dübendorf. tatsächlich diskutierten ich und die tochter (der mittlere sohn wollte nicht mitkommen) im auto, wie lange schon: ihrer meinung nach ist das schon ganz lange her, nämlich mindestens seit sie sechs jahre alt war, meiner meinung nach war das etwas kürzer und dank blog kann ich das auch belegen, denn dort haben wir vor zirka eineinhalb jahren die freundlichen frauen vom füürwärch kennengelernt und den beschluss gefasst, einmal mit viel zeit wiederzukommen. 


 und das war eine gute idee. und zwar einerseits generell, andererseits in sachen viel zeit.
wir trafen nach einem kleinen umweg über gockhausen (nett eigentlich da im zürcher ....ähm, wie heisst das noch ... hinterland?) um kurz nach elf im ladenatelier ein (parkplätze gibt es direkt vor dem haus) und brauchten so irgendetwas zwischen einer halben und einer ganzen stunde bis wir sämtliche zur verfügung stehenden rohlinge begutachtet und uns für einen entschieden, dann mindestens noch dreimal umentschieden, dann verschiedene techniken angeschaut, dann die farben und noch ein paar techniken erklärt bekommen hatten. und das in einer wirklich absolut entspannten atmosphäre, so dass wir da bereits komplett die zeit vergessen hatten.


 die tochter hatte sich für einen suppenteller, ich für einen möglichst flachen teller entschieden. auf dem teller der tochter sind so ziemlich sämtliche technikvorschläge, die christina uns machte, vereinigt, sie hatte eine riesenfreude dran, alles mögliche vom einfachen bemalen mit pinsel, mit und ohne vorzeichnung, über so eine art auftrag mit einer kanüle bis zum stempeln auszuprobieren. zwischendurch hat sie sich immer wieder rat geholt, oder inspiration, je nach bedarf. ein bisschen schwierig ist es teilweise, die farben so im kopf zu behalten, wie sich nach dem brennen sein werden. es gibt dafür aber kleine glasierte tonscherben, die man zu diesem zweck nebeneinander legen kann.


 ich habe derweil akribisch an meinem entwurf herumgepusselt, was den vorteil hatte, dass ich mit dieser idee die meiste zeit den kopf frei hatte um der tochter zuzuhören und zu schauen. andererseits macht es sinn, dass auch die begleitende erwachsene person etwas macht, denn sonst wirds schnell langweilig und man fängt womöglich noch an, die kinder anzutreiben, was weder spass noch sinn macht. tatsächlich kann man sich nämlich so viel zeit lassen, wie man möchte mit seiner arbeit, man bezahlt pro werkstück und in diesem betrag sind dann nicht nur farbe und brennen, sondern auch die nutzung des arbeitsplatzes und ganz viel fachkundige und liebevolle anleitung enthalten.


 so weit so gut, als wir die oberseite der teller beendet hatten, waren wir durstig und hungrig und ausserdem hatte sich die familie, die mit uns dort am arbeiten war, auch etwas zu essen bestellt und darum gingen wir durch eine tür ins "kafi näbedra". man kann sich die sachen auch an den arbeitsplatz servieren lassen, aber es tut gut, mal aufzustehen und woanderes zu essen. (unbedingt sollte man einen besuch der toilette einplanen, man kann das aber auch schon in der inspirationsphase ganz am anfang tun.)
nun, während des essens erklärte die tochter, dass und wie sie die rückseite des tellers zu bemalen gedachte. ein aspekt, an den ich bisher noch keinen gedanken verschwendet hatte.


 während ich mich für eine einfarbige, die farben der vorderseite aufnehmende gestaltung entschieden hatte, kam die tochter jetzt erst so richtig in fahrt... nutzte die erfahrungen, die sie auf der oberseite gemacht hatte und gestaltete den teller auch noch von unten.


 und anstatt einfach nur herumzusitzen (und womöglich doch noch zur eile zu drängen) habe ich noch ein paar pröbchen gemalt. ich hätte da schon auch noch ein paar ideen... und am schluss fing ich dann doch noch an zu drängeln. aber erst, als es allmählich auf vier uhr zu ging, denn zwischen uns und den hühner, die noch in ihr haus und vor dem fuchs in sicherheit gebracht werden wollten vor dem eindunkeln, lag immerhin noch der gubristtunnel und vor meinem inneren auge wuchs der stau...


wahrscheinlich wären wir auch ohne hühner, fuchs und stau nicht mehr viel länger geblieben, denn ein bisschen anstrengend wars dann doch auch. aber eben auch wunderschön! wir danken darum ganz herzlich für den schönen ferientag in entspannt werkeliger atmosphäre und freuen uns jetzt schon auf die ergebnisse, die wir nach dem brennen bereits am samstag abholen dürfen!