Montag, 23. März 2015

und fertig!


in sachen renoviererei schulde ich ihnen wohl noch ein update - habe ich mich doch über ein paar aufmunternde kommentare freuen dürfen. nach dem fulminanten start am montag habe ich am dienstag nicht etwa die kamera oder das laptop verlegt, nein, ich hatte einfach alle hände voll zu tun und vor allem fast immer staub oder farbe oder beides an den händen.
am dienstag hatte ich noch ein restchen täfer zu schleifen, dann das ganze feucht abzuwischen und alles abzukleben. dann habe ich mit einer kurzen unterbrechung zum mittagessen, das der mittlere sohn zubereitet hat, den tapezierten teil des zimmers gestrichen. und weil die tochter sich bereit erklärte, die küche sauber zu machen, konnte ich um halb zwei schon mit dem vorstrich der täferteile beginnen. mit dem ich dann prompt auch bis zum abend fertig wurde.
am mittwoch habe ich dann gleich in der frühe alle lücken und unebenheiten im täfer mit holzkitt ausgefüllt, trocknen lassen und noch einmal überschliffen. und den restlichen tag mit der endgültigen lackschicht zugebracht. im bereich der offen liegenden heizungsrohre fühlte sich die lackiererei zwar trotz metallgrundierung ziemlich nach pfusch an, aber das gibt der ganzen arbeit dann den professionellen touch: sieht gut aus, aber besser nicht so genau hinschauen. (ich sage das nicht von ungefähr - entdeckte ich doch neulich im von einer malerfirma renovierten treppenhaus, dass der einzige schalter, den ich nicht abgenommen hatte, von der malerin elegant umstrichen worden ist...).
also war ich am mittwochabend tatsächlich fertig mit allen maler- und lackierarbeiten.
zum einräumen kam ich trotzdem erst am freitag - der donnerstag war komplett zerhackt von allerlei anderen aufgaben. zuerst einmal musste ich essen besorgen, also einkaufen, weil kaum mehr was vernünftiges im haus war. dann hatten wir ein elterngespräch, anschliessend hatte ich gerade einen helfenden sohn zur hand und musste also sofort losfahren um das neue schlafsofa abzuholen, anschliessend das sofa zusammenbauen, dann zum schwimmen und anschliessend zur betriebsgruppensitzung der gemüsegenossenschaft. zwischendurch war immerhin genug zeit, die möbel wieder an ihren platz zu rücken und die zuvor ordentlich gestapelten sachen so durcheinander zu bringen, dass mich am freitagmorgen ein formidables chaos erwartete.
als erstes habe ich dann am freitagmorgen das sofa fertig aufgebaut und dann in ruhe einfach wirklich jedes stück in die hand genommen und an seinen platz getan. mit dem verblüffenden effekt, dass ich nicht einmal wirklich viel wegwerfen musste, aber doch deutlich mehr raum ist in den regalen und auf den waagerechten flächen.
am samstag habe ich dann noch einen bezug für das ursprünglich weisse sofa genäht und jetzt freue ich mich einfach an dem schönen zimmer. und die familie freut sich mit.

Kommentare:

  1. ooohhh! ganz grossartig haben sie das gemacht, verehrteste! so ein hübsches zimmer!!! das nähmte ich grad auch! ausser den fadenspuhlenhalter, den könnten sie behalten. nicht, weil er mir nicht gefiele, im gegenteil! aber hier gibt es bereits einen fast identischen ;-)
    ♥ monika

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  2. Wunderschön ist dein Arbeitszimmer geworden!!
    Die Arbeit hat sich gelohnt.
    Lg Rita

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  3. Da macht das Arbeiten doch gleich noch einmal so viel Spaß. Richtig schön geworden.
    Viele kreative Stunden
    wünscht dir Sheepy

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  4. Tataaaaaaaa! Das ist ja schöööön geworden! Die Arbeit hat sich dann doch gelohnt. Ist doch immer wieder ganz erstaunlich, wie man durch einfaches Aufräumen tatsächlich Platz gewinnt. Ganz besonders gut gefallen hat mir die Stehlampe mit dem gefilzten Schirm! Der Bezug für die Couch ist dir auch super gelungen.
    Dann noch fröhliches Schaffen und liebe Grüße
    Antje

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