Donnerstag, 6. August 2015

mitgebracht

klar, wir haben auch eine ganze menge erlebtes und gesehenes, neue eindrücke und entspannung aus unseren ferien in den niederlanden mitgebracht, aber da wir uns eigentlich noch immer im ferienmodus befinden und nur so ganz langsam alles auspacken und sortieren und (wieder) verräumen, hab ich gestern einfach mal ein bild von diesen drei textilen schätzen gemacht, die ich mir/uns mitgebracht habe. sie stehen gleichzeitig ein wenig für die zwei (im bild eher drei) etappen unserer reise.


den lustigen stoffgeldbeutel oben rechts habe ich in amsterdam, der ersten etappe unserer reise, auf dem flohmarkt gekauft. wir haben eine lange zeit an diesem stand verbracht und ich konnte mich ewig nicht entscheiden, weil mir zuerst das innere der geldbeutel nicht so recht gefiel, dann gab es so viele verschiedene stoffvarianten und auch noch verschiedene grössen und nicht alle grössen und formen in allen stoffen. eigentlich hätte ich gerne etwas mehr graphisches vom stoff her gehabt, aber das gab es leider nicht in klein... also hab ich mich für das komplette gegenprogramm entschieden und wirklich blumig gewählt! jetzt muss sich das teil noch im alltag bewähren.
da fiel mir die entscheidung für den blumigen stoff auf walcheren, den wir bei einer fahrradtour nach middelburg dort in einem stoffladen zufällig gefunden haben, schon wesentlich leichter. ein reststück von knapp zwei metern, mal sehen, was man da draus machen kann! beinahe hätte es allerdings schon vor dem verkauf eine verwendung gefunden, als es noch auf dem ballen war. vor mir in der schlange beim zuschneiden und bezahlen stellte sich eine landsfrau von mir nämlich so bescheuert an, dass ich ihr am liebsten den stoffballen über den kopf gezogen hätte... ok, mit knapp zwei metern dünnem baumwollstöffchen kann man da nicht viel ausrichten... aber wer bitte lässt sich zuerst seelenruhig stoff abschneiden und überlegt erst dann, ob das stück gross genug ist???

das trockentuch in der mitte trägt seine herkunft schon um den bauch herum: es stammt aus dem textielmuseum in tilburg, das wir sozusagen zwischen amsterdam und walcheren besucht haben, auf einem kleinen umweg. leider öffnet es am samstag erst um 12 uhr, aber freundlicherweise war das wunderschön gestaltete café schon früher geöffnet und so machte das warten wenigstens spass.


das museum bietet ein grosse fülle verschiedener kleinerer ausstellungen - neben einer dauerausstellung zur herstellung von wolldecken, die wir sehr anschaulich erklärt bekamen und einem grossen textillabor, in dem textilkünstler an den unterschiedlichsten hightechmaschinen arbeiten. das nebeneinander historischer und modernster textiltechnologie macht das museum so recht spannend.


die fotos stammen allerdings alle aus der historischen ausstellung, im textiellab ist fotografieren nicht so gern gesehen, aus nachvollziehbaren gründen.


ohne es zu wollen hat der grosse, aber dann doch noch ein bisschen was davon eingefangen, er wollte wohl das sheddach fotografieren. überhaupt habe ich das fotografieren in diesen ferien weitgehend an den grossen sohn delegiert, der macht das ja gut und gerne. aber zum beispiel in der spannenden textilkunstausstellund hat er keine bilder gemacht. hätte ich vielleicht getan. macht aber auch nix, vielleicht wollen sie ja mal nach tilburg fahren und sich das selbst anschauen. einen ersten eindruck findet man auch im pressematerial des museums.

1 Kommentar:

  1. Vielen Dank für den Hinweis und den Bericht, das sieht wirklich sehr interessant aus!

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