Donnerstag, 17. November 2016

laubfrösche

keine ahnung, ob sie das überhaupt vermisst haben, aber lange, lange gab es keine rezepte hier im blog. das lag zuerst mal dran, dass ich angefangen habe, für die gemüsegenossenschaft eine rezepteseite aufzubauen und meine ganzen ideen dort hin gingen. einfach auf beiden plattformen dasselbe rezept posten ging aber leider nicht, weil dort seriöse mengen- und zeitangaben verlangt werden und keine blöden bemerkungen zum aussehen des essens oder eventuellen pannen beim kochen erwünscht sind. dann kam mir der fotograf abhanden. und wechselte anschliessend auch noch ins vegetarierlager. und meine posts auf der rezepteseite der gemüsegenossenschaft wurden auch weniger (sie, ich schau ja nicht gerade jeden tag auf die leserzahlen, aber wenn man garnicht weiss, ob das überhaupt jemand liest, dann schwindet die motivation schon ein bisschen dahin). aber gestern abend wollte ich es mal wieder wissen. also bewaffnete ich mich mit kamera und waschlumpen und kochte und fotografierte abwechselnd. sollten sich noch reste von hackfleisch an der kamera befinden, weiss man jetzt auch warum. 


laubfrösche sind quasi kohlrouladen aus zuckerhutblättern.
dazu muss man erstmal die blätter vom zuckerhutsalat in kochendes wasser werfen, am besten zuerst den dicken teil und dann langsam nachschieben.
die etwas angematschten blätter füllt man dann elegant mit einer mischung aus hackfleisch, gekochtem reis, ei, senf, tomatenmark, harissa, salz und pfeffer. (ich habe 300 gramm hackfleisch genommen und die anderen komponenten nach gusto dazugemischt, vermutlich kann man das hackfleisch auch weglassen oder durch irgendetwas vegetarierkompatibles ersetzen, das probiere ich dann beim nächsten mal).
die 12 laubfrösche passten gut in unsere grosse auflaufform, dann ein viertel liter fertige tomatensauce dazu (es hätte auch noch sahne dazugehört, aber die kam zu spät hier in der küche an), käsereste darübergerieben und ab in den backofen. bei uns bis zur ankunft der sahne (gemeinsam mit kai), ich denke 30 bis 40 minuten reichen da.
und die erste wirklich sozialverträglich verwendung für zuckerhutsalat ist geglückt!

Kommentare:

  1. liebe stefanie, sieht lecker aus. kannst du mir sagen was harissa ist?
    herzliche grüsse antoinette

    AntwortenLöschen
  2. harissa ist diese scharfe würzpaste aus chilischoten und öl, ich glaube, es war in dem fall eher sambal ölek, das bekommt man auch in den grossen läden.

    AntwortenLöschen
  3. Es git fegihackfleisch,wobei ich nie verstanden ha warum mä fegifleisch macht,usser die fegiserfela die s mal gab.mir bis etz ein rätsel wo die hii ist.liäbi hungrigi grüäss

    AntwortenLöschen