Freitag, 30. Dezember 2016

jahresrückblick

ich frage mich zwar ernsthaft, woher ich in den letzten jahren die zeit für den jahresrückblick zwischen den jahren genommen habe, aber während der rest der familie den haushalt einigermassen in ordnung bringt, damit der silvesterbesuch morgen anrücken kann, bin ich für den jahresrückblick freigestellt worden. glücklicherweise habe ich gestern abend schon mal die (symbol-) bilder für die einzelnen monate herausgesucht, ein merkmal eint alle bilder, mal schauen, ob sie es herausfinden können. 


im januar war ich scheints im textilen sehr fleissig, da wird gesponnen, gestrickt und gefilzt und da werden auch sachen fertig - ein garn, ein schal, eine tasche-  und eine ausstellung zum thema besuchen wir auch noch. ausserdem feiern wir den geburtstag der tochter endlich auf der eisbahn nach und besuchen zum ersten mal die oper, bei einer untypischen aufführung zwar, aber dennoch schön.


der februar bringt mich ins grübeln. über die konstruktion von filzüberschuhen, aber auch über moderne faserarten und über die situation von ausländern in unserem gastland. am ende kommt alles gut, und auch der zweiteilige taschenfilzkurs für kinder und jugendliche wird ein erfolg. ausserdem schaffe ich es, gelerntes wieder aufzugreifen und weiterzuentwickeln.


die renovierungsarbeiten im oberen bad können wir gleich anfang märz abschliessen. der mich lange beschäftigende artikel in der feltmatters erscheint. und gleich fasse ich wieder neue aufgaben: die spinnhausaufgabe bringe ich vom spinntreffen mit nach hause, bei der frühlingsmailart mit siebdruckstoffen melde ich mich nach langem zögern an und ausserdem konkretisiert sich mein engagement bei der von der filzszene schweiz angebotenen filzausbildung.


das gemüse kommt im april wieder regelmässig und die ersten fisch-stöffchen trudeln ein, kai freut sich sehr über die patchworkbettwäsche zum geburtstag und wir fahren für eine woche nach prag!


jetzt im mai drängelt sich der garten wieder in den vordergrund... wenn es nur nicht immer so viel regnen würde, müssten wir uns nicht so viele sorgen um die tomaten machen. aber ich verbringe auch ein paar tage in hohebuch und lerne turkmenisch filzen, die fischpost neigt sich ihrem ende zu und alle stoffe werden gleich zu einer tasche verarbeitet.


im juni regnet es weiter, sorgen macht das vor allem in der gemüsegenossenschaft, vordergründig weil wir mehrfach aktionstage absagen müssen, aber vor allem weil das gemüse anstatt zu wachsen vor sich hin gammelt. einen abgesagten aktionstag nutzen wir zum aufräumen der bücherregale, ich filze eine tasche und einen lampenschirm, aber wir nutzen auch die regenpausen um draussen unterwegs zu sein. immerhin hat es immer genügend regenwasser um die viele geschenkte wolle einzuweichen! 


die sommerferien beginnen im juli und wir bleiben bis auf ein paar tage bei der oma zuhause. oder eben nicht, denn eigentlich nutzen wir die schönen warmen tage vor allem zu ausflügen, zum schwimmen, zum wandern aber eben auch zum im-garten-sitzen und ganz gelegentlich sogar zum nichtstun. und da ist ja auch noch die sommerpost mit ihren ganz speziellen herausforderungen!


auch der august bringt noch ein bisschen herumreiserei und noch einige schwimmbadbesuche, aber dann geht auch schon wieder die schule los und überhaupt muss endlich mal wieder was gearbeitet werden. mit hilfe des mittleren entsteht eine eigene homepage für das filzquadrat und der blog kehrt zu seinen ursprüngen zurück. filzarbeit mache ich am schreibtisch, denn das erste kurswochenende des filzlehrgangs ist schon am letzten augustwochenende!


der september bleibt sommerlich, es gibt jede menge gemüse und obst zu konservieren, auch die sommerpost trifft noch immer wöchentlich ein, bis aus ihr ganz fix ein büchlein wird. wir bekommen ein neues auto, erste hausaufgaben der filzlehrgangsteilnehmerinnen wollen beurteilt werden, kai ist ein paar tage studienhalber unterwegs und es nahen schon wieder die nächsten ferien.


mit dem oktober beginnen die ferien und der herbst. wir fahren nach mainz, die tochter und kai machen urlaub und ich widme mich die ersten drei tage unter anleitung von andrea noeske den filzfaltungen, danach erkunde ich gemeinsam mit den beiden mainz und umgebung. recht kühl, nass und neblig ist es geworden, aber auch in der zweiten ferienwoche zuhause machen wir noch ein paar schöne wanderungen. quitten werden verarbeitet und der garten so langsam für den winter vorbereitet.


im november beginnt die filzkurssaison so richtig, kinderfilzkurs, erwachsenenkurs und das vierte modul des filzlehrgangs lassen die materialkisten nicht zur ruhe kommen. gleichzeitig bereiten wir uns auf die dritte dorfweihnacht vor, die am letzten novemberwochenende, das zugleich das erste adventswochenende ist, stattfindet. und als ob das nicht alles schon genug wäre, melde ich mich spontan zur adventsmailart an.



so ganz zuende ist er ja noch nicht, der dezember. aber eine vorsichtige prognose sei erlaubt: da kommt nicht mehr viel, nicht einmal der erwartete silvesterbesuch, der leider erkrankt ist, während ich an diesem blopost herumdengelte.
das highlight im dezember, ein beinahe täglicher aufsteller, ist die adventspost! fast brauchen wir keine andere adventsdeko als die feinen muster - und natürlich das adventsfenster. auf den blog wirkt sich in ersten linie die anschaffung eines handlichen fotoapparats aus, den man nebenbei auch noch als telefon benutzen kann - öfter gibt es jetzt fotos auf instagram statt hier im altmodischen weblog.

mit 176 blogposts wird 2016 nicht das geschwätzigste jahr, aber mit etwas mehr als 35tausend gezählten besuchern bleibt mein publikum im verhältnis zum vorjahr mehr oder weniger konstant. herzlichen dank deshalb ihnen da draussen an den bildschirmen, die sie immer wieder hier mitlesen und gelegentlich auch kommentieren, was mich natürlich besonders freut!

und wenn wir gerade bei der statistik sind, wollen sie sicher auch noch wissen, was das schwimmen macht. 102,8 gezählte kilometer bin ich in diesem jahr geschwommen, dazu kommen noch ein paar kilometer fluss und andere freigewässer. damit konnte ich in einem jahr meine schwimmstrecke verdoppeln und habe etwa zweieinviertel kalendertage im wasser verbracht. schön wars, aber viel mehr werde ich im nächsten jahr nicht schaffen.

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