Montag, 31. Oktober 2016

Sonntag, 30. Oktober 2016

betriebsausflug

unsere gemüsegenossenschaft gibt es im november nun schon seit drei jahren. seit fast zwei jahren bin ich teil der betriebsgruppe, die sich um die organisation rund ums gemüse kümmert. nun gab es den ersten betriebsausflug - denn wer arbeitet soll auch feiern! die idee dafür war schon im frühjahr entstanden, also lange zeit bevor der grosse exodus aus der betriebsgruppe begonnen hat - auf die nächste generalversammlung verlassen aus unterschiedlichen gründen vier personen, darunter auch ich, das gremium. aus termingründen hatten wir von vornherein ein wochenende im herbst ausgewählt, das gewählte ziel ist ein bisschen der wirtschaftsweise auf dem hof geschuldet, der biologisch-dynamisch nach steiner bewirtschaftet wird - was lag da also näher als das goetheanum in dornach zu besuchen? 


bei unserer ankunft hüllte sich der hauptbau in nebliges grau, wir spazierten ein bisschen über das gelände, schauten kurz in die eingangshalle um festzustellen, dass es ein wenig mit dem betreten einer höhle zu tun hat und gingen dann zum speisehaus, um einen kleinen imbiss einzunehmen.


auf dem weg dorthin fiel mir das lustige trafohäuschen auf, über das wir später bei der führung erfuhren, dass steiner es selbst entworfen hat. mit welcher absicht, kann man im hervorragenden und ausführlichen wikipediaartikel über das goetheanum nachlesen. überhaupt gibt es rund um das hauptgebäude eine reihe älterer und neuer gebäude in ähnlichem baustil, die man auch auf mehreren architekturpfaden erkunden kann. organische architektur heisst der baustil übrigens und ist keineswegs auf das umfeld der anthroposophen beschränkt.


eine heizzentrale, ebenfalls noch von rudolf steiner selbst entworfen,in form einer flamme (das gesicht ist wohl eher zufall und der alterung des betons geschuldet.)
nach dem rundgang über das gelände waren wir zu einer führung angemeldet. wir sahen das grosse glasfenster im westen, das treppenhaus (in dem man die konstruktion der gewölbten flächen von hinten sehen kann und dabei entdecken, wie die zimmerleute, die 1924 keine erfahrung mit betonbauten hatten, die probleme der statik nach ihren methoden lösten), den grossen theatersaal mit den restlichen bunten glasfenstern, das modell des ersten goetheanum und die unvollendete skulptur "der menschheitsrepräsentant" - und erfuhren ganz viel über die entstehungsgeschichte des zweiten goetheanums, über den vorgängerbau und über das bildprogramm der glasfenster und der grossen skulptur. am ende hingen wir ob der vielen informationen total in den seilen und mussten dringend kaffee trinken, die buchhandlung besuchen und frische luft schnappen.


im allerschönsten sonnenschein beendeten wir unseren rundgang übers gelände mit einem abstecher zum aussichtspunkt und durch die gemüsefelder der gärtnerei. 


die wirkung des gehörten, gesehenen und erfahrenen zu beschreiben ist nicht einfach. von den wenigen kleinen bröckchen die ich von steiners denkgebäude im umfeld unseres bauernhofes immer wieder aufschnappen kann finde ich vieles spannend, einiges plausibel, manches faszinierend aber halt auch immer wieder etwas eigenartig oder verstörend und nicht selten auch für mich zu esotherisch.
der betriebsausflug ging dann noch mit einem spaziergang zur ermitage in arlesheim zuende, im letzten sonnenschein erkundeten wir die teils natürlichen und teils künstlich angelegten grotten und höhlen und kehrten anschliessend zu bahnhof und von dort mit der bahn nach hause zurück.
nach diesem schönen gemeinsamen tag könnte ich beinahe ein bisschen wehmütig werden bei dem gedanken daran bald nicht mehr in der betriebsgruppe mitzumachen - noch aber liegen ein paar monate arbeit vor mir und auch danach werde ich ja noch auf dem hof arbeiten und gemüse beziehen. 


Freitag, 28. Oktober 2016

unser gemüse heute


krautstiel, schnittsalat, paprika, fenchel, kohlrabi, blaukraut, ein stück muskatkürbis, tomaten, zwiebeln. früher hielt ich ja fenchel immer für ein frühlingsgemüse und eigentlich finde ich es immer noch schwierig, den mit den herbstgemüsen zu kombinieren.

Dienstag, 25. Oktober 2016

quitten


 wir hatten quitten. jetzt haben wir das:


 quittenbrot.


quittengelee.

Freitag, 21. Oktober 2016

unser gemüse heute


spinat, schnittsalat, kohlrabi, lauch, fenchel, paprika, zwiebel, miniranden, tomaten, butternutkürbis.
oh ja, das wird weniger... aber endlich mal ein kürbis! meine ideen: ich koche borschtsch (ich habe noch ein paar randen und ein schönes stück siedfleisch vom bauernhof!), kohlrabigemüse, spinatgnocchi, und vielleicht ein lauchgemüse?

Montag, 17. Oktober 2016

herbstwanderung von auw zum schloss horben und über beinwil im freiamt zurück nach auw

nach einem sonnigen und arbeitsreichen samstag war es am sonntagmorgen direkt vor der haustür neblig, aber mit der prognose, dass der nebel sich bis gegen mittag auflösen würde. anstatt die nebelauflösung abzuwarten, machten wir uns auf den weg ins freiamt, nach auw, das gerad noch so im letzten zipfel aargau liegt. leider brachten die ersten auf der autobahn richtung zug zurückgelegten höhenmeter nicht viel, auch in auw, dem ausgangsort unserer wanderung war es immer noch neblig. 


 ein seltsames gefühl, so durch den nebel zu wandern: bauernhöfe tauchten am wegesrand auf, autos waren zu hören, ein hund bellte, velofahrer brausten vorbei - aber irgenwie entzog sich uns die landschaft auch gleich wieder.


 unvermutet machte der weg immer wieder biegungen und zweigte unter anderem in ein kleines tälchen ab, in dem wir diese mariengrotte entdeckten.


 später und weiter oben im wald drang dann doch allmählich die sonne durch den nebel und zeichnete geometrische muster.


 aus dem wald heraus traten wir dann direkt in die sonne.


 grandiose kulisse: die berner alpen im hintergrund, immer wieder aufwallende wolken und davor die kühe auf der besonnten weide. (und auf der krete hunderte von autos und noch mehr spaziergänger auf der suche nach der sonne).


neben der alpwirtschaft relativ unbeachtet das kirchlein des schlosses horben, die kapelle des heiligen wendelin, der in der kapelle als kuhhirt dargestellt ist, neben einem antonius, der ein schwein hütet und jesus als gutem hirten im hauptaltar.


und schloss horben selbst, das zu beginn des 18. jahrhunderts als sommersitz für die mönche des nahegelegenen klosters muri erbaut wurde.


hinter dem schlosspark ging es für uns nach einer rast an der sonne wieder hinunter in den nebel, vorbei an grossen bauernhöfen, der beinwiler chilbi und der riesigen mühle bei beinwil zurück nach auw.

nach beinwil am see und beinwil im freiamt müssen wir dann wohl demnächst noch beinwil im kanton solothurn besuchen... (nur diese woche wird das nix mehr...) sehen sie sich unbedingt auch das kloster beinwil an - ich denke, diesen ort sollten wir unbedingt für einen besuch in beinwil nummer drei einplanen...

Freitag, 14. Oktober 2016

unser gemüse heute


 chinakohl, endiviensalat, spinat, schnittsalat, rucola, kräuter, kohlrabi, wirsing, paprika, zucchini, fenchel, knoblauch, zwiebeln. ich stimme an: grün, grün. grün sind alle meine...


btw: alleine der chinakohl bringt 2,1 kilogramm auf die waage.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

12 von 12 im oktober

wir haben hier immer noch ferien und nutzen sie so gut es eben geht. morgens ist es meist noch hochneblig - die beste gelegenheit also, um endlich mal die werkstatt im keller aufzuräumen. 


der filztisch wäre frei, bastelbuffet und werkbank nahezu - das regal, das dringend ausgeräumt werden muss, sehen sie nicht.
und weil es gegen mittag sonniger wurde und wir sowieso in beinwil am see ein gebrauchtes flipchart abholen mussten, nutzten wir den urlaubsnachmittag zu einer kleinen wanderung. von beinwil ...


 ... starteten wir den berg hinauf...


... mit kleine umwegen...

 ... aber netter reisebegleitung.


 das wintergetreide hat schon gekeimt.


und irgendwann waren wir wirklich oben auf dem homberg, an der hochwacht. der aussichtsturm wäre eine überraschung gewesen, wenn nicht weiter unten im ort uns eine ältere dame seine anwesenheit verraten hätte. 


der ausblick auf dem turm übrigens kaum besser als von unten. blick auf den hallwiler und den baldegger see. mit blossem auge konnte man in der anderen richtung den sendeturm von radio beromünster erkennen, die kamera allerdings sah ihn nicht mehr im dunst.
vom turm stiegen wir nach birrwil hinunter und dann ging es weiter dem see entlang.


 lauschig zwischen hecken.


und auch mal eher übers wasser. in beinwil holten wir noch schnell das flipchart ab und machten uns mit einem kleinen zwischenstopp in der landi (katzenfutter, der kater frisst ja nix anderes!) auf den heimweg.


 nudelteig für nudeln mit pesto:


seit gestern haben wir etwa 2 tonnen pesto, die wir aus einem ganzen arm voll basilikum hergestellt haben. 



 nach dem abendessen haben wir noch kurz ein filmchen vom kaleidozyklus gemacht. die tochter dreht, der mann filmt und ich ähhm ... stehe daneben.

andere, die ebenfalls 12 bilder von ihrem zwölften gemacht haben, finden sie wie immer bei caro, die obendrein heute auch noch geburtstag hat.

Dienstag, 11. Oktober 2016

mitgebracht - (filz)faltungsmöglichkeiten (und neue ideen)

vielleicht hat sich hier ja schon jemand gefragt, wie man auf die idee kommt, anfang oktober urlaub in mainz zu machen. abgesehen davon, dass es uns immer wieder spass macht, ein bisschen anders urlaub zu machen als üblich war das diesmal eher zufall. ich hatte mich bei kuimsou - oder vielmehr bei andrea noeske-porada bereits im frühjahr für einen workshop "filzfaltungen" angemeldet, der zuerst im juli stattfinden hätte sollen, dann aber anstattdessen auf anfang oktober verschoben wurde. zuerst war ich nicht so begeistert über diese verschiebung, weil wir da eben vierzehn tage ferien geplant hatten, aber weil wir ohnehin noch keine konkreten pläne hatten und kai sich durchaus vorstellen konnte, in der mittelrheinregion eine woche ferien zu machen wo andere leben müssen (oder dürfen). nun, dass es uns in mainz und drumherum nicht langweilig geworden ist, haben sie ja schon gelesen, aber was ist denn nun mit dem kurs und den filzfaltungen gewesen? 


 als antwort auf diese frage, zeige ich wohl am besten mal meine mitbringsel von der reise. hinten von links nach rechts: geschenke für die buddhas, japanisches origamipapier, eine holztype aus dem gutenbergmuseum. vorne: ein kaleidozyklus. gefilzt, gefaltet, gefilzt. (und jetzt denke ich gerade, dass ich ihnen da eigentlich ein video zeigen müsste - man kann das ding nämlich immer wieder von innen nach aussen drehen und dabei verändern sich die farben.)






ausgangsmaterial für den kaleidozyklus war das: vorfilze in dreiecksform - zugeschnitten und ausgelegt unter der strukturierten und geduldigen anleitung von andrea.


und weil es so schön war, ging es am nächsten tag weiter mit einer origami-tessellation.
oder wie ich nun nachgeschaut habe, einer parkettierung - also einer "lückenlosen und überlappungsfreien überdeckung der (euklidischen) ebene durch gleichförmige teilflächen" wie die wikipedia weiss. man kennt das einerseits von regelmässigen mosaiken (platonische parkettierung) oder auch von m.c. escher, der allerdings mit sehr komplexen formen arbeitet.
die origami-tessellations stehen irgendwo dazwischen, es handelt sich formal dabei um archimedische parkettierungen, wobei der dreidimensionale effekt durch faltungen zustande kommt.


noch immer nicht ganz fertig ist meine "water-bomb" - weswegen sie auch noch nicht so ganz faszinierend aussieht. aber neben der geistig eher wenig anspruchsvollen arbeit des fertigfilzens bleibt noch genug zeit, sich mit der nächsten parkettierung zu beschäftigen.
ich bin ganz ehrlich gesagt, ein wenig angesteckt von den "möglichkeiten der filzfaltungen" - wie das alles einfach aus der ebene heraus entsteht fasziniert mich und lässt mich dinge überlegen und berechnen - und wieder einmal weiss ich eigentlich nicht so recht, was ich damit eigentlich machen soll. ausser dass es einfach spass macht, so etwas filzen zu können!
andrea hat uns im workshop sehr grosszügig einblick in ihre arbeit gegeben. ausgehend von ihrer grundidee für die kanten und falten im filz haben wir an drei tagen drei verschiedene arten der faltungen kennengelernt. nicht von ungefähr ist das erste stück, das wir an tag eins gemacht haben, hier unter der tisch gefallen - für mich ist es zu sehr andreas idee, die ich zwar mit ihrer hilfe gerne nachempfunden und daran viel gelernt habe -  aber von der aus ich kaum weiterarbeiten kann.
viel mehr interessiert mich, was da alles aus der fläche heraus möglich ist.

Samstag, 8. Oktober 2016

mehr von mainz

mittlerweile sind wir wieder zurück von unserem gar nicht so kurzen kurzurlaub in mainz - und ich kann noch ein paar bilder zeigen. oder auch eben nicht zeigen.
ein wunschziel der tochter war das museum für antike schifffahrt, das teil des römisch-germanischen zentralmuseums ist, wenn auch mit ganz anderem standort. die holznachbauten der fünf in mainz gefundenden schiffe aus dem vierten nachchristlichen jahrhundert sahen auch nicht nur im museumsprospekt, sondern auch in natura sehr spannend aus. die entwicklung des schiffbaus vom neolithikum bis zur römerzeit ist im museum dokumentiert und man erfährt viel über die römische flotte im damaligen germanien. im museumsgebäude sind dazu noch die restauratoren und modellbauer ansässig, denen man durch einige guckfenster bei der arbeit zuschauen kann. man könnte auch fotografieren (ohne blitz), nur leider die fotos nicht veröffentlichen. darum sehen sie hier: nix.

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am rhein entlang spazierten wir in die altstadt und zum dom. auf den ersten blick war es im dom vor allem eines: dunkel. aber nachdem wir eine weile in der kirchenbank gesessen und uns per wikipedia über die geschichte des bauwerks informiert hatten, machten wir einen kleinen rundgang und entdeckten doch noch viel licht.


auf den glasfenstern sind alle erzbischöfe verewigt seit der erbauung des domes.


wem es hier die schamesröte ins gesicht treibt, habe ich mir leider nicht gemerkt. und ich vermute, dass der tochter vor allem der umstand, dass zu napoleons zeiten der dom als schweinestall und als lazarett diente und dabei das komplette hölzerne mobiliar verbrannt wurde, erinnerlich ist.

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am anderen tag wanderten wir von bodenheim nach mainz auf dem rheinterassenweg. am anfang des wegs machten wir bekanntschaft mit dem heiligen alban, dem als ordentlichen christlichen märtyrer anfang des fünften jahrhunderts der kopf abgeschlagen wurde, den er seither auf den händen trägt. wir fanden die lösung mit dem schal aus geissblatt sehr apart und den herrn darum auch gleich viel weniger gruselig.


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 am freitag war schon wieder wochenmarkt in mainz. leider brauchten wir eigentlich garnichts, aber wir hielten uns noch ein bisschen mit fotos vom markttreiben schadlos.


es gab wieder pfifferlinge. 



und natürlich noch ganz viel anderes. aber vor allem sieht es so schön aus mit den marktständen rund um den dom!

unser weg führte aber ins gutenberg-museum. von dem ich ihnen wirklich nur ein bild von aussen zeigen kann.

 dort darf man dann nämlich gar überhaupt nicht mehr fotografieren. naja, es wäre auch ein bisschen sehr dunkel dort im museum, aber irgendwie kann ich diese panik vor fotos und vor allem von fotos im netz nicht so recht nachvollziehen. wie oft habe ich schon eine ausstellung, die mich zuerst nur eher mässig interessierte aufgrund von fotos auf einem blog oder bei instagramm besucht? (aktuell würde ich das gerne sehen, ist aber ein bisschen weit weg!) oder bin überhaupt erst durch eine solche persönliche empfehlung auf ein museum oder eine ausstellung aufmerksam geworden? was haben diese museen gegen eine autenthische publizität, die durch persönliche berichterstattung im netz entsteht?
wohlverstanden - konservatorische oder urheberrechtliche gründe akzeptiere ich gerne, wo ausstellungsstücke geschützt werden müssen (meist vor zu viel licht) oder auch die rechte der künstler gewahrt werden sollen, verzichte ich ohne probleme darauf, eigene bilder zu machen oder auf den blog zu stellen. meist bieten museen ja pressematerial an, das man in der regel auch als blogger mit dem entsprechenden verweis benutzen darf.
aber ich verstehe nicht so recht, warum ich die faszinierenden hölzernen lettern, die in china schon vor gutenberg zu drucken benutzt wurden, nicht fotografieren darf (nicht mal für den privaten gebrauch und ohne blitz) und warum ich meine berichterstattung hier nicht durch eigene fotos ergänzen soll.
immerhin scheint man andernorts das schon ein wenig anders zu sehen. auch in den niederlanden ist es uns im vergangenen jahr aufgefallen, dass einzelne museen die besucher geradezu dazu auffordern, fotos von der ausstellung zu zeigen! 


 mittagspause im café hintz und kunz. (und die tochter mal in meinem kalender herum während der mann und ich obiges diskutieren).


 und ein halblegales foto aus dem druckladen des gutenbergmuseums. für karl, damit er mal gevierte und halbgevierte in echt sehen kann. dort im druckladen kann man an workshops im bleisatz teilnehmen... das wäre bestimmt sehr spannend!

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und dann haben wir ganz spontan noch eine fahrt aufs land unternommen und eine weinprobe gemacht. die rheinhessen können das. merlot, cuvee nummer eins, ein riesling und chardonnay vom weingut gres in appenheim liegen jetzt in unserem keller. vermutlich nicht so lange. aber als schöne erinnerung an einen gemütlichen und trotzdem spannenden urlaub.

Freitag, 7. Oktober 2016

unser gemüse heute


riesensalat, schnittsalat, kräuter, lauch, kohlrabi, fenchel, spinat, auberginen, zucchini, paprika, tomaten, miniranden, zwiebeln. hab ich was übersehen? ja, den pak choi, der liegt untendruntr oben in der mitte. auf den freue ich mich sehr. ansonsten hat er sohn uns als willkommensessen eine gemüselasagne mit spinat und zucchini, aubergine, tomate, paprika und tomate gekocht. mal schauen was aus den riesenhaften kohlrabi und den minimunzigen randen wird. jetzt erst mal: plan machen!

Mittwoch, 5. Oktober 2016

endlich ferien!



 nachdem ich samstag bis montag bei andrea noeske-porada in nieder-olm einen filzkurs besucht hatte (details folgen) und teile meiner familie parallel schon mainz (wo wir eine kleine ferienohnung gemietet haben) erkundet hatten, befinde ich mich seit gestern ebenfalls im urlaubsmodus.


 am dienstagmorgen besuchten wir zuerst den mainzer wochenmarkt am dom (inspiriert von dem, was tochter und mann bereits erzählt hatten, kauften wir pfifferlinge und alles notwendige für ein pilzgericht) und machten uns am nachmittag auf in die weinberge bei rüdesheim.


startpunkt war schloss johannisberg, von dort aus schlugen wir einen grossen bogen durch den wald, wo wir genügend material für ein kleines mandala fanden.


 immer wieder sahen wir von weitem in den weinbergen die traubenvollernter - und endlich kamen wir an einem nahe genug vorbei, um genau zu schauen, wie das ernten der trauben mit so einem gerät vonstatten geht. vom weinbauern liessen wir uns erklären, wie das funktioniert mit dem automatischen ernten.


 endlich trafen wir auf den rheinsteig, ...


 ..., der uns zum schloss vollrads führte.


 im schlosshof lief gerade eine veranstaltung mit zwei weinköniginnen (zumindest nahmen wir an, dass die beiden damen mit den diademen weinköniginnen waren).


 von schloss vollrads ging es wieder zurück zum schloss johannisberg. die romanische johannesbasilika ...


 ... und der blick auf den rhein mussten noch festgehalten werden, aber es wurde zunehmend kälter und darum machten wir uns auf den heimweg...


... zu pilzen und knödeln (und wein, ja wenn nicht hier wann dann?) und einer warmen heizung in mombach.