Sonntag, 12. März 2017

12 von 12 im märz


die sonne scheint! es gibt frühstück und schon konkrete pläne für den sonntag! angeregt durch das buch  "schweizer wunder - ausflüge zu kuriosen und staunenswerten dingen" von thomas widmer, machen wir uns auf den weg nach uster in den zellweger park, ein ehemaliges industrieareal.


um in den zellwegerpark zu gelangen, müssen wir zunächst den aabach überqueren und finden dabei diesen ball im fluss. er taucht unter. er springt hoch. aber er bleibt mehr oder weniger an der stelle. liegt das an der schwelle im bach, die ihn immer wieder nach unten drückt oder ist der ball im fluss befestigt? ist das am ende kunst?


weiter geht es dem bach entlang und zwischen verschiedenen neu entstandenen wohnhäusern bis zum zellweger weiher und dem kawamatasteg. der steg, der ein bisschen wie ein biberdamm wirkt - wobei der biber wohl guter kunde beim örtlichen sägewerk war - hat sich nach sieben jahren ziemlich der umgebung angeglichen, was ihn überraschend unspektakulär wirken lässt.


 ob der im obigen link erwähnte "white cube" von sol lewitt gebaut wurde kann ich nicht sagen. wenn es der fall sein sollte, haben wir ihn nicht als solchen erkannt...
... nachdem ich nun noch ein bild vom white cube gefunden habe, bin ich sicher: er ist da, aber wir haben ihn nicht gesehen. also schon gesehen, aber eben nicht wahrgenommen. auf dem unteren bild ist er am linken bildrand deutlich erkennbar. vermutlich haben wir ihn für einen zweckbau gehalten.


 immerhin umgibt ihn die krokuswiese, die die tochter fotografiert hat.


aber irgendwie hinterlässt die nichtbeachtete kunst ein komisches gefühl.
wir folgten also als kunstbanausen weiter dem lauf des aabachs in richtung greifensee, an dem am heutigen sonnigen sonntag auch viele andere leute unterwegs waren.


 und schwäne, die dabei waren auf einem feld die gründüngung abzuweiden.


schön wars am see. aber wegen zu vieler menschen schlugen wir relativ rasch einen bogen zurück nach uster, kreuzten nocheinmal den weiher via brücke und setzten uns im stadtpark noch zu einem kaffee in die sonne.


 zuhause war es dann schon zu spät für ein bisschen gartenzeit.


 anstattdessen kochte ich linsen, die wir auf italienische art zu teigwaren assen. ein leckeres rezept, für das die linsen mit gemüse und tomaten gekocht werden.


einen kleinen versuch startete ich mit den ungekochten linsen im keimapparat. von oben nach unten: kresse, senfsamen und dupuylinsen.


dann gabs noch tatort und zwei hexipuffs. mehr 12er gibt es wie immer bei caro von draussen nur kännchen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen