Montag, 10. April 2017

der garten im april

durch das anhaltend schöne und warme wetter geht im garten gerade alles ganz schnell, und vieles, was sonst nacheinander blüht, blüht nun zusammen.


klammheimlich haben sich die tulpen angeschlichen, und auch dass die kleinen träubelhyazinthen aufgegangen sind habe ich erst bemerkt, als sie schon in voller blüte standen. osterglocken und grosse hyazinthen sind schon verblüht.



die tulpen werden auch immer weniger, wahrscheinlich sollte ich da mal im herbst eine tulpensetzaktion starten.


im schatten blühen noch ein paar primeln und buschwindröschen, aber auch schon das immergrün. (und die wildrose streckt überall ihre triebe aus.)


die felsenbirne, dies sich nicht so recht wohlfühlen will und darum auch nach drei jahren kaum an grösse oder ästen zugelegt hat, blüht wenigstens mal.


gleichzeitig mit den johannisbeeren. durch einen unglücklichen zufall haben wir da weisse träuble bekommen, obwohl wir rote wollten, darum dient der strauch eher als sichtschutz denn als früchtelieferant.


der hopfen wächst - man kann ihm wirklich von tag zu tag zuschauen beim wachsen. sorgen machen mir die himbeeren, die habe ich im herbst wohl ein bisschen zu radikal geschnitten, aber die meisten treiben aus dem boden neu aus. damit werden es wohl eher herbst- als sommerhimbeeren werden...


 im hochbeet haben die puffbohnen und erbsen gut gekeimt, auch radiesli und rüebli sind angegangen, salate habe ich noch ein paar eingesetzt, dazu schnittlauch und noch ein bisschen radiesli nachgesät. aber ehrlich, so ein hochbeet ist eigentlich nicht wirklich gross und viel enger kann ich die pflanzen nicht setzen.


dieses auf den ersten blick eher unspektakuläre bild  bereitet mir grosse freude. anhand der blätter sehe ich nicht nur, dass ich in diesem beet mal wieder den bärlauch bekämpfen sollte, sondern auch, dass sich neben dem waldstorchenschnabel auch eine weitere sorte storchenschnabel angesiedelt hat. und zwischen den blättern der akeleien finden sich auch blätter eines nieswurz, einer wilden form der christrose. vor einigen jahren haben wir versucht, sie hier heimisch zu machen, ich dachte schon, dass sie gänzliche verschwunden wären, aber nun sind sie doch wieder da!


 (fast) zum schluss noch ein blick aus dem garten auf die hochstämme des gegenüberliegenden bauernhofs, die im abendrot beinahe ein bisschen wie mandelbäume aussehen.


und ganz zum schluss: meine osterdeko. hauptsache der hase macht es sich auf der fensterbank gemütlich, damit wäre ich fertig mit dekorieren, oder hat jemand einwände?

1 Kommentar:

  1. Wow die Natur ist erwacht wie man bei dir gut sehen kann. So schön wenn alles so blüht es nimmt einem richtig mit und man hat Lust raus zu gehen, vor allem wenn es so schön warm ist wie in den letzten Tagen.
    Lieber Gruss Heidi

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