was wir im garten suchen, ist die gegenwelt. der schönste ort auf erden. ein zaun gehört drum, allenfalls ein türchen ist erlaubt. dieser ort kann überall sein. manchmal ist er nur im kopf.
Mittwoch, 27. Juni 2012
und das soll eine socke werden?!
so langsam aber sicher kommen die im letzten sommer gefärbten sockenwollestränge weg, also auf die nadel. für das projekt "skew-socks", das ich in irgendeinem blog entdeckt habe (bitte melden, dann gibts gerne auch einen link) brauchte es ein garn mit raschen farbwechseln, also musste nun meer und see herhalten.
dass aber daraus jemals eine socke werden soll, kann ich noch nicht so recht glauben. aber es macht irre spass zu stricken, denn man muss sich ganz eng an die anleitung halten und staunt nur, was da so entsteht. entgegen allen ratschlägen hab ich die socken auf einem spiel gestrickt... wenn sie fertig sind, dann erkläre ich auch warum.
Montag, 25. Juni 2012
vom versuchsstadium zur anwendung
erinnern sie sich noch an diese versuche?
ganz rasch habe ich eigentlich die erlaubnis bekommen, von meinen versuchen zu berichten, aber da ich gerne noch ein bisschen rumprobieren wollte, kommt erst jetzt die auflösung.
ich habe von rita von der spinnwebstube einiges an unversponnenen seacell-resten bekommen, mit dem auftrag, auszuprobieren, ob filzerinnen etwas damit anfangen können. mein eindruck ist, sie können.
in meinen ersten versuchen hatte ich es mit auflegen von einzelnen flocken in verschiedenen dichten und mit verkarden in neuseelandwolle (im verhältnis 50:50) probiert. die faser selbst filzt nicht, aber sie kann gut eingefilzt werden. nun wollte ich unbedingt noch versuchen, für welchen effekt man das aufgelegte seacell brauchen kann.
da kam es mir gelegen, dass ich gleichzeitig eine andere tüftelei auf dem tisch hatte: ein geflochten und gefilztes sitzkissen in diagonalflechttechnik nämlich. zuerst ist das grün-graue sitzkissen entstanden, das mich, vielleicht auch wegen der draussen herrschenden hitzewelle spontan an die kühlen treppenhäuser der stuttgarter häuser erinnerte, die manchmal mit wunderschönen kunststeinmosaiken ausgestattet sind.
dabei kam mir marmorierter stein in den sinn und beim kruschteln in der restkiste auch einiges an resten in "marmor"farben zum vorschein. also legte ich vorfilze aus und da lag auch noch der sack mit dem seacell - das sich wunderschön zum aufhellen und gleichzeitig auch für einen gewissen oberflächeneffekt auf dem grünen vorfilz anbot... leider lässt sich dieser oberflächeneffekt nicht so recht mit dem foto festhalten, denn ein grosser teil davon ist eher haptisch wahrzunehmen...
hier die beiden diagonal-geflochtenen und dann gefilzten sitzfilze in der versuchsanordnung "test im sitzalltag".
***
und um ihnen auch ein bisschen information zu bieten, habe ich soeben versucht, ein gute erklärung zu finden, um was es sich bei diesen seaCell fasern überhaupt handelt. leider gibt es kaum eine nicht ideologisch eingefärbte erläuterung zu den fasern. das ärgert mich. alles was ich erfahren konnte, war, dass des ich bei seaCell, um ein lyocell-produkt handelt, also um eine kunstfaser auf cellulosebasis. es sind zusätzlich algen und eventuell ein silberprodukt hinzugefügt, in welcher menge ist jedoch keiner der websites, die für die teilweise als wunderfaser gepriesene seacell werben, zu entnehmen.
ich habe die fasern vor allem deshalb ausprobiert, weil ich den griff interessant fand und ohnehin immer gerne mit neuen fasern experimentiere.
***
wenn sie selbst gerne mit diesen fasern und filz experimentieren wollen, wenden sie sich an die spinnwebstube. und erzählen sie mir doch von ihren versuchen.
***
über die diagonal geflochtenen sitzfilze erzähle ich ihnen dann ein andermal etwas.
Donnerstag, 21. Juni 2012
Mittwoch, 20. Juni 2012
zeit
die zeit mag erdnüsse, schrieb ich in meinem letzten post. ich hoffe, sie nicht allzusehr damit verwirrt zu haben. ich kann es ihnen nämlich leider auch nicht erklären, warum die zeit erdnüsse mag.
und, im vertrauen gesagt, ich bin nicht einmal ganz sicher, dass das stimmt. denn obwohl in unserem küchenschrank eine tüte erdnüsse lagert, läuft sie uns immer wieder davon, die zeit. vielleicht aber hat sie sie auch einfach noch nicht entdeckt, die erdnusstüte. aber eigentlich sollten die mal gegessen werden. vielleicht verfüttere ich sie der einfachheit halber morgen an die kinder, zur abwechslung zu den tonnen von erdbeeren, die es hier in den letzten tagen gab. denn die kinder, die mögen die erdnüsse ganz sicher.
die zeit. wo bleibt sie nur immer?
in der letzten woche und auch noch am wochenende ging viel von ihr noch fürs theaterfestival drauf. aber das war gut so, denn vier theaterstücke in fünf tagen - das gab es lange nicht mehr. und sicher wirken die auch noch nach...
zeit verbrachten wir auch mit dem abschied vom kunstturnen für die jüngste - denn auch hier, wie so oft, ist es die zeit. viel zeit, zu viel zeit müsste sie ab dem nächsten jahr mit trainieren verbringen. das mag sie nicht, also heisst es abschied nehmen von trainerinnen und turnerinnen. aber es bleibt noch etwas zeit bis zu den ferien, denn so lange darf sie noch mittrainieren. am wochenende aber gab es den offiziellen abschied, mit urkunde. und darauf die zeit, die sie im kunstturnen verbracht hat. ein jahr. ein spannendes jahr. auch das wird nachwirken, denn so ganz lässt sie das turnen nicht los.
lange ziit - wie die schweizer für langeweile sagen - haben wir jedenfalls hier noch lange nicht.
aber so ganz kann ich es nicht nur auf die zeit schieben, dass hier gerade so wenig passiert, und damit meine ich hier im blog. und doch spielt auch hier die zeit eine grosse rolle. schreibe ich jeden tag, dann läuft es so gut, schreibe ich seltener wird es oft harzig. dann vergehen viele gelegenheiten, die gut im blog hätten auftauchen können ohne worte, vielleicht weil gerade die zeit fehlt. und dann ist es immer schwierig, wieder zu beginnen. was ist so wichtig, dass es unbedingt in den blog muss?
wozu mir momentan auch oft die zeit fehlt sind gute bilder. oder vielmehr bin ich zur zeit mit meinen bildern nicht zufrieden. im garten kann ich mit experimenten noch ganz gut leben, aber von meinen filzsachen wollen mir zur zeit keine bilder gelingen, die meinen ansprüchen genügen. mehr zeit? besseres wetter? besseres equipement? so ganz sicher bin ich noch nicht, wie ich das lösen will. zuerst einmal werde ich mir die zeit nehmen, noch einmal die anleitung zu unserer kamera zu lesen. so ganz habe ich sie nämlich auch noch nach ein paar jahren nicht im griff.
und, im vertrauen gesagt, ich bin nicht einmal ganz sicher, dass das stimmt. denn obwohl in unserem küchenschrank eine tüte erdnüsse lagert, läuft sie uns immer wieder davon, die zeit. vielleicht aber hat sie sie auch einfach noch nicht entdeckt, die erdnusstüte. aber eigentlich sollten die mal gegessen werden. vielleicht verfüttere ich sie der einfachheit halber morgen an die kinder, zur abwechslung zu den tonnen von erdbeeren, die es hier in den letzten tagen gab. denn die kinder, die mögen die erdnüsse ganz sicher.
die zeit. wo bleibt sie nur immer?
in der letzten woche und auch noch am wochenende ging viel von ihr noch fürs theaterfestival drauf. aber das war gut so, denn vier theaterstücke in fünf tagen - das gab es lange nicht mehr. und sicher wirken die auch noch nach...
zeit verbrachten wir auch mit dem abschied vom kunstturnen für die jüngste - denn auch hier, wie so oft, ist es die zeit. viel zeit, zu viel zeit müsste sie ab dem nächsten jahr mit trainieren verbringen. das mag sie nicht, also heisst es abschied nehmen von trainerinnen und turnerinnen. aber es bleibt noch etwas zeit bis zu den ferien, denn so lange darf sie noch mittrainieren. am wochenende aber gab es den offiziellen abschied, mit urkunde. und darauf die zeit, die sie im kunstturnen verbracht hat. ein jahr. ein spannendes jahr. auch das wird nachwirken, denn so ganz lässt sie das turnen nicht los.
lange ziit - wie die schweizer für langeweile sagen - haben wir jedenfalls hier noch lange nicht.
aber so ganz kann ich es nicht nur auf die zeit schieben, dass hier gerade so wenig passiert, und damit meine ich hier im blog. und doch spielt auch hier die zeit eine grosse rolle. schreibe ich jeden tag, dann läuft es so gut, schreibe ich seltener wird es oft harzig. dann vergehen viele gelegenheiten, die gut im blog hätten auftauchen können ohne worte, vielleicht weil gerade die zeit fehlt. und dann ist es immer schwierig, wieder zu beginnen. was ist so wichtig, dass es unbedingt in den blog muss?
wozu mir momentan auch oft die zeit fehlt sind gute bilder. oder vielmehr bin ich zur zeit mit meinen bildern nicht zufrieden. im garten kann ich mit experimenten noch ganz gut leben, aber von meinen filzsachen wollen mir zur zeit keine bilder gelingen, die meinen ansprüchen genügen. mehr zeit? besseres wetter? besseres equipement? so ganz sicher bin ich noch nicht, wie ich das lösen will. zuerst einmal werde ich mir die zeit nehmen, noch einmal die anleitung zu unserer kamera zu lesen. so ganz habe ich sie nämlich auch noch nach ein paar jahren nicht im griff.
und ganz zum schluss noch ein bild von einem tollen zeitverbringding, das die tochter heute entdeckt hat:
fadenabnehmspiele.
Donnerstag, 14. Juni 2012
die zeit mag erdnüsse
was völlig einleuchtet, wenn man die "drei kleinen selbstmorde" von gyula molnar gesehen hat.
es darf einem aber auch seltsam vorkommen, wenn man das nicht getan hat. und wer nachlesen will, wird hier fündig.
toller abend. (bisher war das eine gute idee, beim figura-theater-festival zu helfen. morgen und am sonntag zwei eher unspektakuläre einsätze an der kasse...)
es darf einem aber auch seltsam vorkommen, wenn man das nicht getan hat. und wer nachlesen will, wird hier fündig.
![]() |
| bild ausgeliehen von hier: http://figurentheater-gfp.de/drei-kleine-selbstmorde.php |
unmögliches wird sofort erledigt, wunder dauern etwas länger!
(und eilbestellungen werden am besten sofort angepackt, auch wenn sie keine ecken und kanten haben!)
gut so?
Mittwoch, 13. Juni 2012
diese woche...
weil ich ab mitte der woche, genau gesagt ab heute abend, mir als helferin beim figurentheaterfestival die nächte um die ohren schlagen werde, habe ich mir für diese woche nichts konkretes zum arbeiten vorgenommen. es hat sich aber trotzdem noch etwas gefunden, denn ich hatte noch einem lieben menschen vier ganz einfach filzsitzkissen für ihr ferienhaus versprochen. da sich herausgestellt hat, dass die wolle, die ich dafür verwende, super filzt, ist das auch keine grosse affäre. trotzdem habe ich bisher einfach jeden tag eines gemacht. morgen sind die dann auch fertig.
nebenbei bin ich immer noch äusserst fleissig am tschechischlernen und je tiefer ich in die sprache eindringe, desto unentwirrbarer wird das alles. nun verstehe ich schon so viel, dass es nicht nur reichlich verschiedene fälle und möglichkeiten der deklination von substantiven gibt (nicht nur männlich, weiblich, sächlich, sondern von den erstgenannten auch jeweils belebt und unbelebt...). nein, auch noch die verben werden je nach nachfolgendem objekt oder voranstehendem subjekt anders konjugiert (!!!). die gestern angekommene grammatik hat auch noch nicht richtig licht ins dunkel gebracht, wobei mir aber einmal mehr die nützlichkeit eines abgeschlossenen sprachwissenschaftlichen studiums deutlich wurde... die "Vervielfälltigungszahlwörter" haben es mit besonders angetan.
| wohin gehen sie? |
ansonsten ist hier natürlich das fussballfieber ausgebrochen. nicht dass wir ansonsten grosse fussballfans wären, aber wm und em müssen sein. schon alleine deshalb, weil es dann eine familientipprunde gibt. in diesem jahr machen auch noch die grosseltern mit, das macht die sache gleich noch spannender. und die kleinste ist auch zum ersten mal dabei und gibt ganz ernsthaft ihre tipps ab. und geguckt muss natürlich dann auch immer werden. und wenn es nur dafür gut ist, dass man weiss, wer jetzt wieder in der tipprunde führt.
| früher in stuttgart war fernsehen in der küche auch noch grösser... aber zugegeben, der fernseher hätte auch nicht in die i-schachtel gepasst... |
und da passt es ganz gut, das ich noch etwas zum abarbeiten gefunden habe: die reste vom fasertausch im letzten jahr, also alles, was nicht als beispiel in diese kiste gepasst hat, lagerte immer noch in einer papiertüte im keller. schon im winter hatte ich da eine idee für ein kleines, eher experimentelles projekt. dafür muss aber die ganze wolle gesponnen werden... abgesehen von etwa vier kleinen knäueln war da bisher nicht viel passiert. nun habe ich begonnen, beim fussballgucken die restlichen wollen zu spinnen. drei fussballabende noch, dann bin ich fertig.
aber zuerst werde ich ab heute abend ja figura-helferin sein. heute abend im nordportal, morgen abend im teatro palino, am freitag auf dem unteren bahnhofsplatz und am sonntag noch im kurtheater. zweimal werde ich während des stücks im saal bleiben dürfen, und ich bin schon sehr gespannt auf die stücke, die ich mir vielleicht eher nicht ausgesucht hätte. dafür bekomme ich ausserdem als dankeschön pro einsatz eine freikarte, und mit diesen werde ich am freitagnachmittag mit der tochter und am sonntagnachmittag mit der ganzen familie selbst gucken gehen. (ok, da brauchten wir auch noch drei karten aus dem vorverkauf...) auch da wissen wir noch nicht ganz, was auf uns zukommt, aber wir freuen uns sehr darauf!
Dienstag, 12. Juni 2012
... und weg!
gestern abgeholt und bald schon auf dem weg nach irland und in die schule: stifterolle, aussen merino, innen leinen. (ohne knopf, denn den wollte sich die neue besitzerin selbst aussuchen...)
Samstag, 9. Juni 2012
solarfärbung (?)
reste vom eierfärben (rotholzsud), eine dose alaun,die ursprünglich mal zum herstellen von knete gedacht war und ein grosses einmachglas brachten mich auf die idee, es doch auch einmal mit einer solarfärbung zu versuchen.
am 14. mai habe ich das ganze pi mal daumen angesetzt (vorher noch eine strange seide/merino gesponnen).
und auf den balkon gestellt. nun bin ich wahrscheinlich kein besonders geduldiger mensch, ausserdem schien die sonne gefühlt sowieso viel zu wenig und heute war ich einfach zu neugierig, was aus dem strang wohl geworden war...
nun, das ganze sieht lustig aus, ein bischen gestreift (man hätte die verdrehung des strangs wohl lösen sollen...), aber momentan gefällt es mir noch ganz gut. glänzen tut es nicht (mehr?). aber vielleicht kommt das ja wieder, wenn die wolle und vor allem die seide ganz trocken ist.
nun muss ich nur noch mal so viel garn spinnen, um demnächst auch noch meine gesammelten blüten von der malve auszuprobieren. die lass ich dann vielleicht auch länger stehen...
Donnerstag, 7. Juni 2012
Mittwoch, 6. Juni 2012
die erste himbeere
schnell noch fotografiert, denn wahrscheinlich isst sie die/derjenige, der als erstes von der schule kommt.
seltsamerweise sollten die beiden neu gekauften himbeerensträucher erst im sommer tragen, nun waren sie aber schneller als unsere alten "normalen" himbeeren.
ansonsten dümpelt der garten gerade so im regen dahin. die pfingstrosen blühen, glücklicherweise habe ich sie vor der grossen regen am sonntag noch hoch gebunden. gestern habe ich mir dann, als sie in einer regenpause einigermassen abgetrocknet waren, einen strauss für den esstisch geholt. die englischen duftrosen und beide kletterrosen an der südwestwand stehen ebenfalls in voller blüte ... und sähen auch deutlich schöner aus, wären sie nicht dauernd pflatschnass. aber es ist auch wachswetter! die tomaten verdoppeln sich alle zwei tage... ständig bin ich am ausbrechen der seitentriebe und am aufbinden. dabei kommt es nicht nur den tomaten, sondern auch mir sehr zugute, dass sie unter der dachtraufe im trockenen stehen. trotzdem hätte ich gerne mal so lange schönes wetter, dass ich nicht immer nur gerade zum heckenschneiden oder anderen notwenigen arbeiten komme, sondern mich anschliessend auch mal in den liegestuhl legen kann.
***
dank verkürzter woche und für den grossen stark verminderter stundenzahl (schule ab frühestens halb zehn...) kam hier in den letzten tagen nicht die ganz grosse ernsthafte arbeitsstimmung auf. immerhin habe ich aber die letzte bestellung abgearbeitet, die kurz darauf dann schon wieder zur vorletzten bestellung mutierte. und ich habe mir zu einem kürzlich gekauften halbkleid/tunika zwei hosen genäht.
***
aber wenn ich hier auch schon öfter geschrieben habe, dann liegt das vor allem daran, dass ich vom tschechischlernen via internetplattform angefressen bin. zehn lektionen habe ich bisher bearbeitet. in kleinen häppchen lernt man die tschechische grammatik kennen und momentan bin ich an einem punkt, wo es richtig schwierig wird. dass das tschechische als slawische sprache über mehr fälle als das deutsche verfügt, wusste ich ja schon, aber wenn zu den substantiven noch adjektive dazukommen, dann verteile ich momentan noch é, ý, á und ou relativ zufällig. und immer wenn ich denke, ich hätte den bogen raus, dann weisst mich meine tschechische freundin auf der internetplattform freundlich darauf hin, dass das so nicht geht. und ab und zu tröstet sie mich, tschechisch sei wirklich schwierig und ich mache es schon ganz gut! gerade das ist auch der reiz daran: ich schicke nach jeder lektion einen selbstverfassten text und eine leseübung an tschechischsprecher, die korrigieren wo notwendig und hinweise zu aussprache geben. im gegenzug muss ich anderen menschen helfen, die deutsch lernen wollen und ihre übungen korrigieren. für mich mal eine wirklich tolle anwendung von social media! aber es ist eben auch, wie alle die social media dinger ein riesiger zeitfresser. aber man kann anschliessend wenigstens ein wenig fundierter in tschechischen blogs rumraten.
und weil ich es zwar mal ganz spannend finde, eine sprache eher intuitiv zu lernen, aber weiterhin mein sprachanalyse-zentrum im gehirn nicht ganz abschalten kann, werde ich mir doch auch noch eine tschechische grammatik kaufen. damit ich wenigstens damit prahlen kann, wie viele fälle das tschechische hat!
Sonntag, 3. Juni 2012
bilder von einem wochenende voller gegensätze
viel sonnenschein und platzregen.
abende zum draussensitzen und ein tag zum drinnenbleiben.
basteln und sport treiben.
viele menschen in der sporthalle und wenige am see.
altes aufgebraucht und neues gemacht.
Donnerstag, 31. Mai 2012
Dobrý den!
sicher ist es ihnen schon aufgefallen, dass ich zu all den türen in meiner rechten seitenspalte seit neuestem eine neue kategorie hinzugesellt hat. neu gibt es dort jetzt auch tschechische türen.
und das kam so: nach einer längeren pause fahren wir in diesem jahr wieder einmal in den ferien in die tschechische republik.
1992 waren wir zum ersten mal dort, bereisten damals noch die CSSR: böhmen, mähren und die slovakei, insgesamt vier wochen lang, mit einem riesigen audi 100, der uns, wie wir uns jedes mal nach dem tanken versicherten, mit diesem vollen tank auch nach hause hätte bringen können. wir übernachteten in berghütten, privatzimmern und sozialistischen hotels. wir reisten beinahe bis kaschau, sahen die hohe tatra, fanden die niedere tatra aber viel schöner. wir wanderten durchs riesengebirge und schliefen in prag in einer riesigen, ausgeräumten altbauwohnung nur wenige schritte vom wenzelsplatz entfernt. wir assen fast immer gulasch (weil billig) und freuten uns über ein schüsselchen frischen gurkensalat. und ich warf eine melone im wald gegen einen baum. sie war das erste frische obst nach etlichen tagen, gekauft auf einem der entstehenden privaten märkte. verständigen mussten wir uns mit deutsch, englisch, gerne auch mit händen und füssen. tschechischkenntnisse quasi null. aber die begeisterung für das land und seine bewohner war da.
danach gab es etliche kurztrips, immer eher im westlichen, nicht so weit von der deutschen grenze entfernt gelegenen teil der tschechischen republik. wir sahen plzen, budvar, krumlov. ( wir sahen auch karlsbad, marienbad und eger, dessen etwas spezieller tourismus uns in keiner guten erinnerung blieb...) wir besuchten die glasindustrie in novy bor, über die ich in einer der ersten landlust-ausgaben etwas gelesen hatte. und bei dieser kurzreise entdeckten wir eine hütte im wald, an einem kleinen bach, mit einer kleinen wiese, die zu vermieten war. im darauffolgenden sommer waren wir zurück. ferien in kytlice waren für unsere beiden grossen kinder zwei jahre das sommerparadies schlechthin. auch wenn der see immer zu kalt war zum baden und wir im kleinen lebensmittelladen noch immer mit händen und füssen, aber neu auch mit ein paar brocken tschechisch einkauften. ferien in tschechien hiess (und heisst für sie wohl immer noch) wanderungen und spannende entdeckungen im wald, im zweifelsfall gerne auch mal palacinka (pfannkuchen) zum mittagessen und spannende einkäufe von unbekannten lebensmitteln, limonaden... hiess zugfahren und berghütten mit gipfelstempeln besuchen, hiess aber auch industrieanlagen kennen lernen und städte durchstreifen. fremde musik im radio hören. und was weiss ich nicht mehr alles. kai und ich erlebten ein merkwürdiges bowiekonzert in prag, während die grosseltern die kinder in der waldhütte hüteten - von dort brachten wir die musik der vorgruppe mit, die dann auch zuhause lief. und beide grossen kinder bekamen ihre ersten schultaschen in tschechien. krtek war der held, er begleitete jahrelang den mittleren in die primarschule.
und dann zogen wir um in die schweiz. gefühlt doppelt so weit weg von tschechien wie zuvor. in jedem jahr überlegten wir und verwarfen die pläne dann doch wieder. kroatien im letzten jahr war so eine art versuch: tschechien am meer? denn eines hat unser wunschziel ja mit dem land in dem wir wohnen gemeinsam: es ist ein binnenland und verfügt nicht über eine eigenes meer. und das war, neben der entfernung auch immer das schlagendste argument gegen tschechien.
nun also, nachdem wir im letzten jahr genug meer hatten, endlich wieder einmal nach tschechien.
wir sind alle sehr gespannt, was sich verändert hat und was immer noch so ist, wie wir es in erinnerung haben. und damit es nicht zu schwer wird, gehen wir nicht mehr in das haus im wald, sondern für vier tage nach prag und anschliessend für eine woche ins riesengebirge. mit je einer an- und abreiseübernachtung macht das dann ungefähr zwei wochen.
und das brachte mich auf die idee, doch schon einmal ein wenig vorzufühlen... und wo könnte man das besser als auf den blogs des urlaubsziels. schön wäre es, könnte man besser tschechisch... aber auch da lässt sich was dran machen... für mich als angehenden nerd findet sich da doch auch etwas im netz... nicht hundert prozent empfehlenswert, aber hei, so weit war ich noch nie in meinen bemühungen tschechisch zu lernen!
also: sie müssen die tschechischen blogs nicht lesen. ich kanns ja auch nicht. aber die bilder angucken und ein bisschen rumraten kann ich schon. und das lohnt sich allemal.
und das kam so: nach einer längeren pause fahren wir in diesem jahr wieder einmal in den ferien in die tschechische republik.
1992 waren wir zum ersten mal dort, bereisten damals noch die CSSR: böhmen, mähren und die slovakei, insgesamt vier wochen lang, mit einem riesigen audi 100, der uns, wie wir uns jedes mal nach dem tanken versicherten, mit diesem vollen tank auch nach hause hätte bringen können. wir übernachteten in berghütten, privatzimmern und sozialistischen hotels. wir reisten beinahe bis kaschau, sahen die hohe tatra, fanden die niedere tatra aber viel schöner. wir wanderten durchs riesengebirge und schliefen in prag in einer riesigen, ausgeräumten altbauwohnung nur wenige schritte vom wenzelsplatz entfernt. wir assen fast immer gulasch (weil billig) und freuten uns über ein schüsselchen frischen gurkensalat. und ich warf eine melone im wald gegen einen baum. sie war das erste frische obst nach etlichen tagen, gekauft auf einem der entstehenden privaten märkte. verständigen mussten wir uns mit deutsch, englisch, gerne auch mit händen und füssen. tschechischkenntnisse quasi null. aber die begeisterung für das land und seine bewohner war da.
danach gab es etliche kurztrips, immer eher im westlichen, nicht so weit von der deutschen grenze entfernt gelegenen teil der tschechischen republik. wir sahen plzen, budvar, krumlov. ( wir sahen auch karlsbad, marienbad und eger, dessen etwas spezieller tourismus uns in keiner guten erinnerung blieb...) wir besuchten die glasindustrie in novy bor, über die ich in einer der ersten landlust-ausgaben etwas gelesen hatte. und bei dieser kurzreise entdeckten wir eine hütte im wald, an einem kleinen bach, mit einer kleinen wiese, die zu vermieten war. im darauffolgenden sommer waren wir zurück. ferien in kytlice waren für unsere beiden grossen kinder zwei jahre das sommerparadies schlechthin. auch wenn der see immer zu kalt war zum baden und wir im kleinen lebensmittelladen noch immer mit händen und füssen, aber neu auch mit ein paar brocken tschechisch einkauften. ferien in tschechien hiess (und heisst für sie wohl immer noch) wanderungen und spannende entdeckungen im wald, im zweifelsfall gerne auch mal palacinka (pfannkuchen) zum mittagessen und spannende einkäufe von unbekannten lebensmitteln, limonaden... hiess zugfahren und berghütten mit gipfelstempeln besuchen, hiess aber auch industrieanlagen kennen lernen und städte durchstreifen. fremde musik im radio hören. und was weiss ich nicht mehr alles. kai und ich erlebten ein merkwürdiges bowiekonzert in prag, während die grosseltern die kinder in der waldhütte hüteten - von dort brachten wir die musik der vorgruppe mit, die dann auch zuhause lief. und beide grossen kinder bekamen ihre ersten schultaschen in tschechien. krtek war der held, er begleitete jahrelang den mittleren in die primarschule.
und dann zogen wir um in die schweiz. gefühlt doppelt so weit weg von tschechien wie zuvor. in jedem jahr überlegten wir und verwarfen die pläne dann doch wieder. kroatien im letzten jahr war so eine art versuch: tschechien am meer? denn eines hat unser wunschziel ja mit dem land in dem wir wohnen gemeinsam: es ist ein binnenland und verfügt nicht über eine eigenes meer. und das war, neben der entfernung auch immer das schlagendste argument gegen tschechien.
nun also, nachdem wir im letzten jahr genug meer hatten, endlich wieder einmal nach tschechien.
wir sind alle sehr gespannt, was sich verändert hat und was immer noch so ist, wie wir es in erinnerung haben. und damit es nicht zu schwer wird, gehen wir nicht mehr in das haus im wald, sondern für vier tage nach prag und anschliessend für eine woche ins riesengebirge. mit je einer an- und abreiseübernachtung macht das dann ungefähr zwei wochen.
und das brachte mich auf die idee, doch schon einmal ein wenig vorzufühlen... und wo könnte man das besser als auf den blogs des urlaubsziels. schön wäre es, könnte man besser tschechisch... aber auch da lässt sich was dran machen... für mich als angehenden nerd findet sich da doch auch etwas im netz... nicht hundert prozent empfehlenswert, aber hei, so weit war ich noch nie in meinen bemühungen tschechisch zu lernen!
also: sie müssen die tschechischen blogs nicht lesen. ich kanns ja auch nicht. aber die bilder angucken und ein bisschen rumraten kann ich schon. und das lohnt sich allemal.
Mittwoch, 30. Mai 2012
experimentiertag
und jetzt wollen sie sicher wissen, was den experimentier- vom tüfteltag unterscheidet? na, das kann ich ihnen gleich sagen: beim experimentiertag gibt es ein material, eine technik oder sonst etwas das ausprobiert werden will. ohne angepeiltes ergebnis, einfach so. experimentieren halt. kann auch schiefgehen. oder jedenfalls nicht so gut rauskommen. bringt mich aber immer weiter.
(beim tüfteltag gehts genau umgekehrt: ich weiss, was am ende herauskommen soll, habe aber nur eine vage idee, welcher weg mich dahin führen könnte. darum muss getüftelt werden. kann auch schiefgehen. oder nicht so gut rauskommen. oder es gibt umwege. oder es kommt was anderes dabei raus. bring mich aber immer weiter.)
ach, und mit was ich da experimentiert habe? das ist noch ein bisschen geheim. also, ich weiss nicht, ob ichs verraten darf. ich frag mal nach und gebe ihnen dann bescheid.
Sonntag, 27. Mai 2012
ausgeflogen!
trotz sonntag und feiertag sind heute die beiden grossen, langen sitzfilze abgeholt worden.
und weil wir schnell noch ein paar fotos machen wollten, stellten wir fest, dass sie auch gut auf das mäuerchen gegenüber unserem haus passen würden.
man könnte dann zum beispiel zwischen strasse und bach sonnenbaden...
... oder einfach die müden füsse ausruhen.
einladend zum hinsitzen sahen sie aus, so direkt am weg/der strasse.
Freitag, 25. Mai 2012
vogel im fenster
dieser filzvogel ist mit heute zugeflogen.
(ab und zu werde ich gefragt, ob ich kleine mengen wolle abzugeben habe, zum basteln. und manchmal mag ich dann kein geld dafür nehmen. aber vögel nehm ich gerne!)
Donnerstag, 24. Mai 2012
tüfteltag
da nur noch ein klitzekleiner auftrag und ein einziger filznachmittag im moment anstehen, nehme ich mir gerne mal ein wenig zeit, um neues auszuprobieren.und da ich schon lange auf die gelegenheit wartete, das im flechtwerk gelernte umzusetzen, und die kinder heute auswärts asen, bot es sich an, hier weiter zu arbeiten.
um die sache mit dem diagonalgeflecht zu durchschauen habe ich noch einmal zwei kleine körbchen geflochten - mit dem unterschied, dass ich nun schon flach gearbeitet habe, wie ich es im filz machen wollte.
dass sich nicht alles vom papier ohne probleme auf den filz übertragen lässt musste ich leider auch feststellen. also schnell alles noch brauchbare abgeschnitten und mit dem rest in den kübel...
und zum schluss hat es dann doch noch funktioniert.
leider fehlt in der filzigen version das gegenspiel von gebogenen flächen und deutlich ausgeformten ecken. dafür hat das material dann doch zu wenig spannung. das scheint mir überhaupt der grösste unterschied zwischen dem klassischen flechten und meinem flechten in filz zu sein - einerseits bleibt es mir erspart, aufwändig enden zu "verstäten", andererseits fehlt das bewegliche des geflechts, das durch die an und für sich ja lose verarbeitung entsteht, die auf spannung und gegenhalt angewiesen ist, um gleichzeitig stabil und doch elastisch zu sein. bliebe als möglichkeit die verarbeitung bereits fertig gewalkten filzes. aber das wäre ja dann wieder etwas ganz anderes...
(und da wäre ja auch noch so ein ungeliebtes objekt auf dem dachboden ... vielleicht könnte ich ja mal... zur schere greifen... aber davon später mehr...)
und wenn ich gross bin...
... eröffne ich einen gourmet imbiss.
das erste rezept hab ich heute schon mal ausprobiert.
und das kam so:
meine idee war es, zum abendessen für vier personen lauwarmen spargelsalat mit brotcroutons zu servieren. die fünfte person, da zur angepeilten abendessenszeit (zwei von vier müssen später noch mal weg) abwesend, sollte anschliessend ihre portion frisch zubereitet bekommen.
es kam nur leider anders als gedacht:
zehn vor sechs: das töchterlein bricht in ein solches hungergeschrei aus, dass sich demnächst die welthungerhilfe hier nicht mehr mit bitten um spenden, sondern mit einem hilfspaket melden wird.
sechs uhr: der mittlere knabe kommt nach hause. hungrig. aber auch völlig mit unidentifizierbaren anrufen auf seinem mobiltelefon beschäftigt.
zehn nach sechs: die vierte person, btw der herr gemahl, vermeldet, dass er vor seinem termin am abend nicht mehr nach hause komme. ich entscheide spontan nur die beiden jüngsten kinder zu verpflegen und später zusammen mit dem herrn gemahl zu dinieren. (erwähnte ich schon, dass sich ein lauwarmer spargelsalat sehr dazu eignet vorbereitet und dann in einzelnen portionen serviert zu werden?)
halb sieben: die tochter und der mittlere sohn essen zu abend. es mundet. nun ja, salat hätte es für das töchterlein nicht sein müssen. sie scheint aber wirklich hunger gehabt zu haben.
ich habe noch nicht alle spargel geschält, noch nicht alles brot gewürfelt und noch nicht allen salat gewaschen.
punkt sieben: der mittlere ist unterwegs zu seinem abendeinsatz. ein wolkenbruch mit ostwind sorgt dafür, dass hinter der haustüre und der balkontüre im schlafzimmer jeweils ein see entsteht. mehr oder weniger zeitgleich werfe ich den becher mit der salatsauce um, die sich umgehend mehr oder weniger in der gesamten küche verteilt.
halb acht: die gröbsten überschwemmungsschäden sind beseitigt. der grosse sohn trifft ein. da er sowieso tropfnass ist, rufe ich ihm zu, dass sein abendessen fertig sein wird, wenn er wieder trocken ist. mittlerweile habe ich den restlichen salat gewaschen, die spargel zu ende geschält und mehr brot gewürfelt (allerdings immer noch nicht alles). er versorgt mich mit der erkenntnis, dass eine automatische gartenbewässerung sehr gut sei, damit man den garten ohne nass zu werden auch bei regen giessen könne. (btw: es ist nicht unsere)
viertel vor acht: der grosse verschlingt einen riesenteller lauwarmen spargelsalat mit brotcroutons und lobt ihn. allerdings braucht er anschliessend noch eine banane, um wirklich satt zu werden.
acht uhr: ich unterbreche das fitnesstraining der tochter um sie ins bett zu schicken. das brot ist vollständig gewürfelt.
zehn nach acht: die tochter ist im bett. in der küche wartet alles auf die zubereitung der letzten beiden portionen lauwarmen spargelsalats mit brotcroutons. damit ich nicht so nutzlos rumsitze staubsauge ich schlafzimmer und flur und putze das ober bad.
halb neun: der salat beginnt zu welken. mein magen knurrt. ich erwäge die zubereitung einer einzelnen portion lauwarmen spargelsalats mit brotcroutons. (erwähnte ich schon, dass sich ein lauwarmer spargelsalat sehr dazu eignet vorbereitet und dann in einzelnen portionen serviert zu werden?)
fortsetzung folgt (vielleicht).
viertel nach neun:
zwei portionen lauwarmer spargelsalat mit brotcroutons, bitte!
das erste rezept hab ich heute schon mal ausprobiert.
und das kam so:
meine idee war es, zum abendessen für vier personen lauwarmen spargelsalat mit brotcroutons zu servieren. die fünfte person, da zur angepeilten abendessenszeit (zwei von vier müssen später noch mal weg) abwesend, sollte anschliessend ihre portion frisch zubereitet bekommen.
es kam nur leider anders als gedacht:
zehn vor sechs: das töchterlein bricht in ein solches hungergeschrei aus, dass sich demnächst die welthungerhilfe hier nicht mehr mit bitten um spenden, sondern mit einem hilfspaket melden wird.
sechs uhr: der mittlere knabe kommt nach hause. hungrig. aber auch völlig mit unidentifizierbaren anrufen auf seinem mobiltelefon beschäftigt.
zehn nach sechs: die vierte person, btw der herr gemahl, vermeldet, dass er vor seinem termin am abend nicht mehr nach hause komme. ich entscheide spontan nur die beiden jüngsten kinder zu verpflegen und später zusammen mit dem herrn gemahl zu dinieren. (erwähnte ich schon, dass sich ein lauwarmer spargelsalat sehr dazu eignet vorbereitet und dann in einzelnen portionen serviert zu werden?)
halb sieben: die tochter und der mittlere sohn essen zu abend. es mundet. nun ja, salat hätte es für das töchterlein nicht sein müssen. sie scheint aber wirklich hunger gehabt zu haben.
ich habe noch nicht alle spargel geschält, noch nicht alles brot gewürfelt und noch nicht allen salat gewaschen.
punkt sieben: der mittlere ist unterwegs zu seinem abendeinsatz. ein wolkenbruch mit ostwind sorgt dafür, dass hinter der haustüre und der balkontüre im schlafzimmer jeweils ein see entsteht. mehr oder weniger zeitgleich werfe ich den becher mit der salatsauce um, die sich umgehend mehr oder weniger in der gesamten küche verteilt.
halb acht: die gröbsten überschwemmungsschäden sind beseitigt. der grosse sohn trifft ein. da er sowieso tropfnass ist, rufe ich ihm zu, dass sein abendessen fertig sein wird, wenn er wieder trocken ist. mittlerweile habe ich den restlichen salat gewaschen, die spargel zu ende geschält und mehr brot gewürfelt (allerdings immer noch nicht alles). er versorgt mich mit der erkenntnis, dass eine automatische gartenbewässerung sehr gut sei, damit man den garten ohne nass zu werden auch bei regen giessen könne. (btw: es ist nicht unsere)
viertel vor acht: der grosse verschlingt einen riesenteller lauwarmen spargelsalat mit brotcroutons und lobt ihn. allerdings braucht er anschliessend noch eine banane, um wirklich satt zu werden.
acht uhr: ich unterbreche das fitnesstraining der tochter um sie ins bett zu schicken. das brot ist vollständig gewürfelt.
zehn nach acht: die tochter ist im bett. in der küche wartet alles auf die zubereitung der letzten beiden portionen lauwarmen spargelsalats mit brotcroutons. damit ich nicht so nutzlos rumsitze staubsauge ich schlafzimmer und flur und putze das ober bad.
halb neun: der salat beginnt zu welken. mein magen knurrt. ich erwäge die zubereitung einer einzelnen portion lauwarmen spargelsalats mit brotcroutons. (erwähnte ich schon, dass sich ein lauwarmer spargelsalat sehr dazu eignet vorbereitet und dann in einzelnen portionen serviert zu werden?)
fortsetzung folgt (vielleicht).
viertel nach neun:
zwei portionen lauwarmer spargelsalat mit brotcroutons, bitte!
Mittwoch, 23. Mai 2012
noch mehr sitzfilze
neben den langen sitzfilzen sind in den letzten wochen auch noch vier einzelne sitzkissen mit anbindemöglichkeit hier entstanden. heute morgen ist das schlechtest denkbare wetter, aber bevor ich sie jetzt an ihren neuen wirkungsort bringe, musste ich noch schnell ein foto machen und sie hier zeigen.
das material ist "filzwolle" von der firma traub, deren immense farbpalette es möglich macht, dass die sitzfilze genau den gleichen farbton haben, den auch der boden des esszimmers hat. die graphische gestaltung ist für diesmal nicht von mir, sondern vom sohn der familie entworfen, die die sitzfilze bei mir bestellt hat. die umsetzung allerdings war ein bisschen tricky. aber für was hat frau ein spinnrad? jedenfalls sind die braunen linien nicht einfach irgendeine wolle, sondern engadiner fuchsschaf, gewachsen und geschoren um die ecke.
so, und nun ist der wolkenbruch draussen vorbei und die filze machen sich auf den weg!
Montag, 21. Mai 2012
eineinhalb stunden
hab ich grade damit verbracht 60 meter wäscheleine in den stewi einzufädeln. und die wäsche ist immer noch in der waschmaschine. so kann man auch den vormittag rumbringen.
Sonntag, 20. Mai 2012
wochenende, verlängert, zum zweiten.
schon wieder ein verlängertes wochenende. und diesmal gleich für alle zusammen. und schon wieder so eine recht besch... wetterprognose. vielleicht ist es das, was wir endlich mal lernen sollten, nicht auf die wetterprognosen zu vertrauen. was wir mit einem verlängerten wochenende im mai anfangen könnten, da hatten wir ja reichlich ideen. vielleicht eine übernachtung im jura, wandern, ein bisschen fluss, ein bisschen see, ein bisschen wiesen und wälder? aber dann war das wetter anfang der woche so kalt und (siehe oben) die wetterprognose zu schlecht, als dass wir das wirklich im voraus planen wollten. schnee in den bergen, nein, das wollten wir uns eigentlich auch nicht mehr antun, nachdem wir ja schon hier unten auf den frühling oder eigentlich schon viel eher den sommer warteten. wenn, ja wenn sich das wetter eines auffahrtswochenendes für würdig erwiesen hätte, ja dann, dann hätten wir vermutlich ohnehin nur gemütliches im-garten-sitzen und ab und zu mal ins freibad radeln angesetzt.
aber da schlummerten in einer schublade ja noch einige rekachecks, zu denen wir im vergangenen jahr ein wenig überraschend gekommen waren. und die idee für einen tag im zug, pardon, in vielen zügen. und die idee, die höchstgelegene bahnstation europas zu besuchen.
(und? hätten sie es gewusst? beworben wird sie ja mit "top of europe", ein etwas verwirrender name, wie sich im laufe des tages noch herausstellen sollte.)
(ehrlichgesagt sind wir ja nur dort hingefahren, weil wir im letzten winter im heimkino mal zwei bergsteigerfilme über die eigernordwand sahen. und das loch, das man durch den berg mit der (eben, ja, der höchstgelegenen bahnstrecke europas) bahn erreichen kann, und das den bergsteigern die rettung hätte bringen können, hatte uns mächtig eindruck gemacht.)
nachdem wir also den feiertag mit einer geocaching-tour mit viel glück verbracht hatten, und den brückentag so wie alle anderen auch mit einkaufen (wobei die autoschlange letztlich länger war als uns der andrang im nördlich gelegenen einkaufsparadies erschien) sassen wir also gestern morgen schon vor acht in unserem ersten zug. wir stiegen im laufe des tages neun oder zehnmal um, auf der hinfahrt in immer kleinere bähnchen, auf der rückfahrt dann logischerweise in immer grössere züge. wir durchreisten innerhalb von fünf stunden drei jahreszeiten (frühsommer, frühling, winter) und legten eine mit dem computer nicht eruierbare anzahl von kilometern an strecke zurück. höhenmeter waren es ziemlich genau dreitausend nach oben und anschliessend wieder dreitausend nach unten. das ging leider nicht an allen ohren ganz spurlos vorüber, aber ich denke, dass sich das heute auch bei den akut katharrischen fällen wieder bessern wird. das wetter war auf der hinfahrt einer langen zugreise angemessen - also nicht zu gut, aber auch nicht wirklich schlecht. bis zur letzten umsteigestation auf der kleinen scheidegg war auch die sicht, nun, nicht gerade sensationell, aber doch einigermassen brauchbar. leider hing dann das jungfraujoch in dichten wolken, nur ein einziger kleiner blick auf den mönch, der kurz aus den wolken auftauchte, war uns vergönnt. allerdings hatten wir bei unserem immerhin fast zwei stunden dauernden aufenthalt in "top of europe" auch nicht das gefühl, dass das so recht die hauptsache einer reise auf das jungfraujoch sei, also die aussicht. denn weitaus mehr raum und auch zeit nimmt dort oben eine runde durch den berg in anspruch. mit rollbändern, aufzügen und teilweise sogar zu fuss machten wir einen "rundgang", wie alle anderen touristen auch. nur dass wir mit sicherheit eine der kürzesten anreisen hatten. die meisten anderen kommen von viel, viel weiter her nach dort oben: japaner, chinesen, koreaner, leute vom indischen subkontinent waren in der überwiegenden überzahl. ein paar wenige familien, die französisch oder englisch sprachen, aber entweder an sprache oder auf der kleidung getragenen emblemen erkennbar auch nicht aus europa kamen. die verkehrssprache, spätestens ab der kleinen scheidegg, eindeutig englisch.
und der rundgang durch den berg absolut wetterunabhängig - sicher, man kommt auch zu zwei aussichtsplattformen, einer auf der sphinx, einer direkt am jungfraujoch, aber wer nicht will, muss nicht raus. was wir auf dem rundgang sahen? vor allem menschen. menschen aus sehr, sehr fernen ländern, die sich dort oben, auf 3454 meter über dem meeresspiegel, wo man schon ein wenig merkt, dass die luft dünner wird und das treppensteigen anstrengender, eine inszenierung des themas berge ansahen. menschen, die mit den wetterverhältnissen auf der verschneiten aussichtsplattform nicht so gut zurechtkamen. menschen, die spätestens auf der fahrt wieder hinunter sehr, sehr erschöpft waren. (der höhenunterschied ist übrigens wirklich recht anstrengend und das eingepferchtsein in einen engen wagon mit starker neigung, der sich fünfzig minuten quälend langsam durch einen in den berg gehauenen felstunnel hinunter... ja was? bewegt? wäre viel zu schwach. rüttelt. vielleicht ... trägt auch nicht gerade zum wohlbefinden bei.)
jedenfalls mussten wir uns auf der kleinen scheidegg dann ein wenig die füsse vertreten und gegen halb vier auch das mitgebrachte mittagessen verzehren. und den aufenthalt im top of europe reflektieren. hier wurden wir dann auch mit einem grandiosen ausblick auf die eigernordwand belohnt. fast ohne wolken im übrigen.
und um noch die sache mit der eigernordwand aufzugreifen: wegen dem blick durch das loch in die eigernordwand an der haltestelle eigerwand hätte es sich mit sicherheit nicht gelohnt. man hat auf der bergfahrt fünf minuten zeit sich an den "view point" zu begeben, hinter grossen fensterscheiben zu stehen - wenn man ein wenig drängelt auch ganz vorne - und fotos zu machen. fensterscheiben schliessen irgendwie nicht nur das wetter aus, sondern auch mit dem wetter die realität des gebirges.
aber von unten haben wir sie dann noch gesehen, die fenster. und von dort konnte man auch noch einmal die ganze geschichte mit der eigernordwand im kopf revue passieren lassen. und auch wenn ich da viel, viel weiter weg stand als zuvor hinter der scheibe in der nordwand selbst, mir hat es beim anblick dann viel mehr gegraust. historischer katastrophentourismus sozusagen.
die rückfahrt variierten wir ab interlaken und fuhren entlang dem brienzersee richtung brünig und luzern, immer noch bei schönstem wetter und allmählich hatten alle genug vom bahnfahren, spätestens als wir wieder auf vertraute strecken kamen und der nächste halt längst wieder auf schweizerdeutsch angesagt wurde. und ein bisschen fühlte es sich an, als sei man weit, weit weg und lange, lange unterwegs gewesen.
aber da schlummerten in einer schublade ja noch einige rekachecks, zu denen wir im vergangenen jahr ein wenig überraschend gekommen waren. und die idee für einen tag im zug, pardon, in vielen zügen. und die idee, die höchstgelegene bahnstation europas zu besuchen.
(und? hätten sie es gewusst? beworben wird sie ja mit "top of europe", ein etwas verwirrender name, wie sich im laufe des tages noch herausstellen sollte.)
(ehrlichgesagt sind wir ja nur dort hingefahren, weil wir im letzten winter im heimkino mal zwei bergsteigerfilme über die eigernordwand sahen. und das loch, das man durch den berg mit der (eben, ja, der höchstgelegenen bahnstrecke europas) bahn erreichen kann, und das den bergsteigern die rettung hätte bringen können, hatte uns mächtig eindruck gemacht.)
nachdem wir also den feiertag mit einer geocaching-tour mit viel glück verbracht hatten, und den brückentag so wie alle anderen auch mit einkaufen (wobei die autoschlange letztlich länger war als uns der andrang im nördlich gelegenen einkaufsparadies erschien) sassen wir also gestern morgen schon vor acht in unserem ersten zug. wir stiegen im laufe des tages neun oder zehnmal um, auf der hinfahrt in immer kleinere bähnchen, auf der rückfahrt dann logischerweise in immer grössere züge. wir durchreisten innerhalb von fünf stunden drei jahreszeiten (frühsommer, frühling, winter) und legten eine mit dem computer nicht eruierbare anzahl von kilometern an strecke zurück. höhenmeter waren es ziemlich genau dreitausend nach oben und anschliessend wieder dreitausend nach unten. das ging leider nicht an allen ohren ganz spurlos vorüber, aber ich denke, dass sich das heute auch bei den akut katharrischen fällen wieder bessern wird. das wetter war auf der hinfahrt einer langen zugreise angemessen - also nicht zu gut, aber auch nicht wirklich schlecht. bis zur letzten umsteigestation auf der kleinen scheidegg war auch die sicht, nun, nicht gerade sensationell, aber doch einigermassen brauchbar. leider hing dann das jungfraujoch in dichten wolken, nur ein einziger kleiner blick auf den mönch, der kurz aus den wolken auftauchte, war uns vergönnt. allerdings hatten wir bei unserem immerhin fast zwei stunden dauernden aufenthalt in "top of europe" auch nicht das gefühl, dass das so recht die hauptsache einer reise auf das jungfraujoch sei, also die aussicht. denn weitaus mehr raum und auch zeit nimmt dort oben eine runde durch den berg in anspruch. mit rollbändern, aufzügen und teilweise sogar zu fuss machten wir einen "rundgang", wie alle anderen touristen auch. nur dass wir mit sicherheit eine der kürzesten anreisen hatten. die meisten anderen kommen von viel, viel weiter her nach dort oben: japaner, chinesen, koreaner, leute vom indischen subkontinent waren in der überwiegenden überzahl. ein paar wenige familien, die französisch oder englisch sprachen, aber entweder an sprache oder auf der kleidung getragenen emblemen erkennbar auch nicht aus europa kamen. die verkehrssprache, spätestens ab der kleinen scheidegg, eindeutig englisch.
und der rundgang durch den berg absolut wetterunabhängig - sicher, man kommt auch zu zwei aussichtsplattformen, einer auf der sphinx, einer direkt am jungfraujoch, aber wer nicht will, muss nicht raus. was wir auf dem rundgang sahen? vor allem menschen. menschen aus sehr, sehr fernen ländern, die sich dort oben, auf 3454 meter über dem meeresspiegel, wo man schon ein wenig merkt, dass die luft dünner wird und das treppensteigen anstrengender, eine inszenierung des themas berge ansahen. menschen, die mit den wetterverhältnissen auf der verschneiten aussichtsplattform nicht so gut zurechtkamen. menschen, die spätestens auf der fahrt wieder hinunter sehr, sehr erschöpft waren. (der höhenunterschied ist übrigens wirklich recht anstrengend und das eingepferchtsein in einen engen wagon mit starker neigung, der sich fünfzig minuten quälend langsam durch einen in den berg gehauenen felstunnel hinunter... ja was? bewegt? wäre viel zu schwach. rüttelt. vielleicht ... trägt auch nicht gerade zum wohlbefinden bei.)
jedenfalls mussten wir uns auf der kleinen scheidegg dann ein wenig die füsse vertreten und gegen halb vier auch das mitgebrachte mittagessen verzehren. und den aufenthalt im top of europe reflektieren. hier wurden wir dann auch mit einem grandiosen ausblick auf die eigernordwand belohnt. fast ohne wolken im übrigen.
und um noch die sache mit der eigernordwand aufzugreifen: wegen dem blick durch das loch in die eigernordwand an der haltestelle eigerwand hätte es sich mit sicherheit nicht gelohnt. man hat auf der bergfahrt fünf minuten zeit sich an den "view point" zu begeben, hinter grossen fensterscheiben zu stehen - wenn man ein wenig drängelt auch ganz vorne - und fotos zu machen. fensterscheiben schliessen irgendwie nicht nur das wetter aus, sondern auch mit dem wetter die realität des gebirges.
aber von unten haben wir sie dann noch gesehen, die fenster. und von dort konnte man auch noch einmal die ganze geschichte mit der eigernordwand im kopf revue passieren lassen. und auch wenn ich da viel, viel weiter weg stand als zuvor hinter der scheibe in der nordwand selbst, mir hat es beim anblick dann viel mehr gegraust. historischer katastrophentourismus sozusagen.
die rückfahrt variierten wir ab interlaken und fuhren entlang dem brienzersee richtung brünig und luzern, immer noch bei schönstem wetter und allmählich hatten alle genug vom bahnfahren, spätestens als wir wieder auf vertraute strecken kamen und der nächste halt längst wieder auf schweizerdeutsch angesagt wurde. und ein bisschen fühlte es sich an, als sei man weit, weit weg und lange, lange unterwegs gewesen.
Mittwoch, 16. Mai 2012
... und feierabend!
rechtzeitig vor dem feiertag sind die beiden langen sitzfilzbahnen fertig geworden. es war wirklich eine riesenarbeit und vor allem eine grosse schinderei. aber das ergebnis lässt die viele arbeit vergessen.
mit im bild die wichtigsten werkzeuge für die endphase: zange zum in form ziehen. filzholz zum glattstreichen und nicht zu vergessen rechts oben: radio nebst i-pod, zum hörbuch hören und durchhalten.
Dienstag, 15. Mai 2012
lebenszeichen
seit gestern geht es hier mit dem zweiten sitzfilz-elefanten weiter. und der andere trocknet immer noch.
(wollte ich nur kurz sagen, falls sie mich vermissen.)
(wollte ich nur kurz sagen, falls sie mich vermissen.)
Freitag, 11. Mai 2012
absolut sehenswert!
trotz der hitze heute nachmittag bin ich mit der jüngsten ins historische museum geradelt. dort wird nämlich gerade eine ausstellung mit figuren fürs figurentheater gezeigt. auch wenn nicht alle figuren der originalausstellung zu sehen sind, ist es trotzdem absolut sehenswert!
Donnerstag, 10. Mai 2012
endlich sommer!
in den letzten tagen hat es hier reichlich geregnet, oder es war kalt. oder es hat mal kurz die sonne gescheint. manchmal hat es sich auch nur zu einem wolkenbruch aufgehellt. aber die wettervorhersage war beharrlich: ab donnerstag sommer. heute morgen konnte ich mir das noch nicht so recht vorstellen, habe aber blindlings die wäsche draussen aufgehängt. mitten in der nebelsuppe, die entsteht, wenn es mehr oder weniger zwei tage durchregnet und dann warm wird. waschküche halt.
aber die meteorologen hatten recht. heute mittag war sommer!
deshalb gabs zum zvieri heute lassi - aus tetley-tee, den man auch kalt aufgiessen kann (kritisch beäugt vom grossen kind), honig, zitronensaft und joghurt. lecker! der sommer kann kommen, das sommergetränk ist gefunden!
mehr als im liegestuhl liegen war nach dem filzmarathon heute am spätnachmittag/abend dann nicht mehr zu machen. aber auch von dort bieten sich schöne ausblicke...
ich mag keine aufgeräumten gärten. lieber ists mir, wenn überall was rumsteht. aktuell: tomatenpflanzen. wie jedes jahr zuviele. wenn sie vorbeikommen und sie sich abholen, schenk ich ihnen welche.
***
und für alle die die aktuellen zwischenstände im filzmarathon wissen wollen: 0cm in der breite, 6 cm in der länge. aber nicht mehr heute.
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