Freitag, 12. September 2014

nicht zwölf, nicht elf, nicht mal eins vom zwölften

fotos hab ich heute ausser vom gemüse keines gemacht. meine beste ausrede: der grosse hatte die kamera in der schule dabei, um ein klassenfoto zu machen.

also gibt es hier zwölf kopffotos. oder wie wir früher immer sagten:  heartcopies.

das erste wäre der bus, der dem grossen heute vor der nase wegfuhr.

das zweite wäre der stapel mit allen sachen, die morgen mit auf den markt sollen. puhh, endlich alles eingepackt.

das dritte wäre ein bild vom gipfeli zum znüni, mit leckerer konfi aus südtirol, die wir diese woche schon unverhofft geschenkt bekamen.

das vierte vielleicht die endlich mal wieder geputzte küche.

und das fünfte mein verblüfftes gesicht beim telefongespräch mit der malerin, die ab montag unser esszimmer renovieren soll. verblüfft schaute ich, weil sie meinte, dass sie unseren täfer braun malen will/soll. bisher ist der täfer weiss und meiner ansicht nach soll das auch so bleiben.

auf dem sechsten wäre das abzeichen der lebensretter, das ich dringend auf das handtuch der tochter nähen sollte.

das siebte, ja da würde ich sagen, darauf wäre die grosse kiste mit wolle, die ich heute nachmittag abholen durfte.

und auf dem achten dann das komplett mit unseren einkäufen vollgeladenen auto.

auf dem neunten sähe man die tochter und mich essen: sie einen amerikaner und ich eine brezel.

auf dem zehnten dann den grossen in der notaufnahme des kantonsspitals, wie ihm mit zwei wattebäuschchen auf den augen an der nasenwurzel mit zwei stichen eine platzwunde genäht wird.

das elfte könnte das röntgenbild von der gebrochenen nase sein.

und das zwölfte: alle wieder beim abendessen vereint, ein bisschen spät um halb zehn, aber auch das bereits am morgen gebrochene nasenbein isst mit viel appetit.

na dann: gut nacht!

Kommentare:

  1. Uiuiui! Bei dir ist ja ganz schön was los! Ich bin fast froh, dass du keine Fotos gemacht hast ;-)

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  2. autsch.
    guäti besserig & ich ha alls gseh. usser bi dr nasä. dä hani d augä zuätuä.

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