Dienstag, 27. September 2022

alltag mit coronakind

nach drei tagen hat sich so eine art alltag mit dem coronaerkrankten kind eingespielt. sie hatte bis auf müde und schlapp, kopfweh und schluckweh bisher keine beschwerden, husten und schnupfen halten sich auch in grenzen. trotzdem schläft sie viel und hält sich vorwiegend in ihrem zimmer auf. für die mahlzeiten haben wir eine lösung gefunden, die auch ein bisschen normales familienleben ermöglicht: wenn das essen fertig ist, essen zuerst kai und ich, dabei setzt sich die tochter mit abstand und ffp2 maske dazu. sind wir fertig mit essen wechseln dann wir in den maskenmodus und die tochter isst ihr (meist in der mikrowelle gewärmtes) essen. während dem essen lüften wir das tochterzimmer, nach dem essen den gesamten wohnbereich. gestern haben wir einmal draussen kaffee getrunken, ohne masken, dafür mit abstand. gemeinsame mahlzeiten sind hier halt so viel mehr als nur nahrungsaufnahme. (wir testen also nebenbei sämtliche bisher empfohlenen massnahmen zur vermeidung einer ansteckung, wenns schief geht, taugt mindestens eine nicht so viel, welche es dann sein wird, wissen wir halt auch nicht)

kai und ich sind beide weiterhin negativ (ich teste täglich mit selbsttests, kai hat gestern einen pcr-test bekommen, weil er ab heute wieder ins büro geht). 

am sonntag haben wir einen spaziergang gemacht - im wald gibt es überall pilze in den verrücktesten formen und farben. vom forsthaus haben wir holz für den kamin mitgebracht (die langen und damit billigeren scheite waren ausverkauft, aber sonst hatte es noch wirklich genug, aufgeschlagen haben sie auch nicht) und anschliessend die schwimmsachen verräumt und verschiedene sommersachen eingewintert. 

der grosse sohn meldete sich aus italien - zuerst fand ich seinen kommentar, dass sie nach schliessung der wahllokale am sonntagabend ja nicht mehr gross raus müssten, noch lustig. mittlerweile ist mir das lachen im hals stecken geblieben.

ich habe den gestrigen tag (den ich ja noch unterwegs gewesen wäre, wenn plan a stattgefunden hätte) und damit den einzigen einigermassen trockenen tag der woche für den garten verwendet. jetzt sind die tomaten von totem laub und unsinnigen trieben befreit und lassen hoffentlich noch ein paar früchte reifen. das gerätehäuschen ist sauber und geordnet. im steinbeet habe ich die beiden pflanzen zurückgeschnitten, die es ursprünglich bevölkerten und die den hitzesommer nicht oder nur knapp überlebt haben. hier übernimmt mittlerweile die flockenblume und ein geretteter winterjasmin - wir werden ausserdem sehen, ob die sträucher nochmal austreiben. ich habe einen ganzen arm voll basilikum geerntet und zu pesto verarbeitet. in einer sehr einfachen veganen variante habe ich das jetzt in einer eiswürfelform eingefroren, so kann man es später in portionen entnehmen und nach belieben käse dazugeben. eine litergefrierbox konnte ich mit schnittlauch  füllen. im tiefkühler befand sich noch eine packung schweinehackfleisch vom letztjährigen weideschwein. das hatte uns solo nicht so gut geschmeckt, also habe ich die gleiche menge rinderhack dazu gekauft und nun haben wir zwei portionen fertige rigatoni al forno und eineinhalb kilo bolognesesauce auf vorrat eingefroren, nachdem wir zuerst eine grosse schüssel rigatoni zum abendessen verdrückt hatten. und damit sind die aktuellen tomaten auch verarbeitet. regelmässig kann ich jetzt kleine mengen rucola ernten und der nüsslisalat spriesst auch bereits. damit habe ich noch eine zweiten blumenkasten eingesät, bei den momentanen temperaturen sollte der jetzt gut keimen. was wir nicht geschafft haben: die wiese mähen - ab dem nachmittag setzte nämlich wieder regen ein. also wächst es da jetzt munter weiter. vielleicht gibt es ja eine trockenphase am ende der woche, ich würde vor allem gerne das gras schneiden, damit wir ein wenig nachsäen können, vielleicht kombiniert mit dem sand, den wir im grossen filter des schwimmbädle austauschen müssen.  


Samstag, 24. September 2022

plan b und planänderung

diese woche lief alles andere als nach plan. 

am montag kam die endgültige absage des filzkurses, den ich im schwäbischen wald hätte halten sollen. es waren und blieben viel zu wenige anmeldungen. das hatte sich aber nun schon vor ungefähr zwei wochen abgezeichnet, so dass es für diesen fall einen plan b gab. 

damit kai und ich in unserer herbstferienwoche zwei räume in der wohnung meiner mutter streichen können, braucht es ein wenig vorbereitung. wenn alles nach plan a gelaufen wäre, hätte ich deshalb auf dem rückweg vom filzkurs bei meiner mutter station gemacht und mit ihr farbe und malerzubehör gekauft. damit der renovierungsplan nicht gefährdet ist und weil ich ja ohnehin für die kurstage nichts vorhatte, fuhr ich also trotzdem zu meiner mutter. und weil ich ja keinen einpack- und vorbereitungstag für den kurs brauchte, auch noch einen tag früher, nämlich bereits am mittwoch. und zwar nach einem gemütlichen frühstück mit der tochter, die unter der woche zwei tage frei hatte, um ihren anstehenden wochenenddienst zu kompensieren. 

es war eine gute entscheidung, einen tag früher zu reisen. so konnte ich nämlich am donnerstag bei schönstem herbstwetter mit meiner mutter einen ausflug zum ehemaligen gartenschaugelände und den weleda-gärten bei schwäbisch gmünd machen. die wären vielleicht früher im jahr noch schöner gewesen, aber wahrscheinlich hätten wir dann keine distelfinken dort gesehen. 

nach anschliessendem ausführlichem lebensmitteleinkauf konnten wir sogar noch auf dem balkon in der sonne sitzen bis ich zu einer verabredung aufbrechen musste. 

im letzten abendsonnenschein konnte ich zu fuss zur freundin und ihrer familie gehen. es gab pizza und gute gespräche. anschliessend liess ich mich nach hause begleiten. 

der freitag begann mit deutlich mehr sonne als angesagt - wir entschieden uns trotzdem für die erledigung der baumarkteinkäufe. anschliessend brauchte es ein wenig überredung für einen besuch im möbelgeschäft, aber da die anschaffung von esszimmerstühlen schon so lange auf der liste der auch mal irgendwann zu erledigenden dinge steht... kurz und gut, es war im möbelhaus wie es immer im möbelhaus ist: alle möbel sind irgendwie für menschen mit ganz anderem geschmack, anderen bedürfnissen, anderen räumen und anderen geldbeuteln gemacht. unser hauptproblem: aktuell ist es wohl modern, auf einer art gepolstertem sessel am esstisch zu sitzen. (an kleinkinder wagt man da gar nicht zu denken... mal ganz abgesehen davon, dass ich auch selbst ganz hervorragend kleckern kann...) wir fanden dann beim "jungen wohnen" im mitnahmemarkt etwas mit mehr holz und nur wenig polster, was uns spontan beiden gefiel und sowohl grössenmässig als auch von der holzsorte gut passt. die stühle mussten bestellt werden und da sie erst kurz vor weihnachten geliefert werden sollen, wird es wohl auch nicht sehr kompliziert mit der abholung werden. 

nach diesem erfolg war es dann allerdings auf dem balkon nicht mehr wirklich gemütlich, weil die angesagte bewölkung nun doch aufzog. also erledigte ich ein paar kleinigkeiten, die es auf der liste noch gab und wir gingen zu abendessen und gemütlichem teil über. 

der dauerte allerdings nicht all zu lange. denn dann meldete sich kai und teilte mit, dass die tochter verfrüht aus dem training nach hause gekommen war und nach einem selbsttest nun einigermassen sicher nach zweieinhalb jahren und drei impfungen auch noch eine coronainfektion aufgelesen hatte. kai testete negativ (der hatte die tochter ohnehin seit sonntag nur noch zwischen tür und angel gesehen), ich auch. blieb das gemütliche frühstück am mittwochmorgen. und damit eine wenn auch geringe möglichkeit der ansteckung. 

wegen mittlerweile fortgeschrittenem abend entschied ich mich, noch über nacht zu bleiben und am folgenden morgen zügig abzureisen. die überlegung dahinter: falls ich mich angesteckt hätte, würde es mit jeder stunde wahrscheinlicher, dass ich ansteckend würde und/oder symptome bekäme. 

heute morgen darum eine etwas überstürzte abreise - ohne gemütliches frühstück und ohne einen tag, an dem wir keine erledigungen mehr geplant hatten. mit einigen zwischenstopps für erledigungen und einkäufe (was brauchen wir für die kommende woche alles? was wäre sonst noch praktisch zu hause zu haben?) war ich nach dem mittag zuhause und traf kai beim putzen, die tochter im bett an. als coronabeauftragte der familie regte ich einen pcr-test an (hallo? ... genesenenzertifikat? gewissheit? bescheinigung für die arbeitgeberin? ) - der jetzt erledigt ist. ergebnis in 24 bis 48 stunden. und damit hätten dann auch kai und ich die gelegenheit, uns als kontaktpersonen testen zu lassen. ganz abgesehen von der freundin, mit der die tochter am donnerstag unterwegs war... der tochter geht es nicht gerade gut, sie klagt aber bisher weder über schmerzen noch über sonstige beschwerden, verlässt ihr zimmer nur mit ffp2-maske und will nix essen, aber immerhin tee trinken.


 

Sonntag, 18. September 2022

samstag 17. september 2022 - strouhusmarkt

ich weiss nicht so recht wie einsteigen in diesen blogpost. einerseits könnte ich die geschichte von dem gutschein erzählen, den wir  bei einem quiz bei einem früheren besuch beim strohdachhaus gewonnen haben. andererseits überlege ich, ob auch eine spazierfahrt mit dem fahrrad beim monatsspaziergang von kristina willkommen wäre. weil bei uns ja vor nicht all zu langer zeit die elektrischen velos einzug gehalten haben, ist momentan das spazierengehen durch spazierenfahren ersetzt worden. jedenfalls hatte ich für den heutigen samstag eine fahrt zum strohhaus in kölliken auf dem plan, zum dortigen strohhausmarkt, weil ich die atmosphäre schon beim besuch der bioterraveranstaltung so schön gefunden hatte und mir auch einen markt an diesem ort nur idyllisch vorstellen konnte. allerdings war da auch noch der blick auf die wettervorhersage: und die sagte seit anfang der woche beharrlich für den samstag einen temperatursturz auf temperaturen zwischen 10 und 14 grad voraus, zeitweise sogar regen. 

so entschied ich mich erst am samstagmorgen, doch mit dem velo zu fahren, und wurde zwar nicht mit warmem wetter und nur zeitweise mit ein bisschen sonnenschein belohnt, aber habe immerhin meinen inneren schweinehund überwunden. ob ich allerdings wirklich nochmal bei temperaturen knapp über 10 grad 80 kilometer velofahren will, weiss ich nicht. immerhin blieb ich im wesentlichen trocken, behielt aber auch auf dem rückweg am nachmittag alle kleiderschichten und die handschuhe an.

erster fotostopp am reisfeld an der aare. wir fanden das produkt nicht so irre überzeugend, aber mit spannung verfolgen kann man den versuch ja trotzdem weiterhin. ausgeweitet wurde die anbaufläche nicht, aber dank der nähe zum fluss gab es wohl doch auch in diesem trockenen jahr immer genug wasser, dass der reis wachsen konnte. 
 
in brugg holte ich mir ein schokobrötchen zum frühstück und schob gemeinsam mit zwei radtouristen aus den niederlanden mein velo am bauernhoftag vorbei. velos waren hier nicht vorgesehen, tja, das kommt davon, dass eine stadt für einen tag zum bauernhof wird, inklusive elektrischen rodeo und säulirennen auf der strasse. 

da gefällt mir die nostalgische bauernhofvariante, die, sich am strohdachhaus darbietet, schon besser. die marktstände verteilten sich auf der wiese und rund ums strohdachhaus.

 

neben den klassischen marktständen mit viel selbstgenähtem und -gestricktem, weberinnen, einem drechsler und einer töpferin konnte man auch beim mosten zuschauen. viele organisationen aus dem ort hatten einen stand, spannendes essen wurde angeboten (schnitz und drunter - ein eintopf aus kartoffeln, speck und getrockneten äpfelschnitzen) und es war insgesamt ein buntes markttreiben.

und ich entdeckte tatsächlich auch noch den stand meiner lieben kollegin katharina, die hier auf den markt passte wie gemalt...

wären nur alle stände so hübsch gewesen, wie ihrer! ich kaufte dem strohdachhausverein einen apfelchampagner ab, holte mir meinen lebkuchen, ass ein knoblauchbrot der grünen, erstand etwas gewebtes und machte mich wieder auf den heimweg.

unterwegs an der suhre bot sich mir dann noch dieses bild - schweinehaltung geht auch ohne enge stehboxen. die schweine freuten sich sichtlich an ihrer wiese - auch schon im hochsommer hatten wir in ihren laufstall geschaut, da durften sie auf dicken strohlagen liegen, aber nicht raus an die sonne. liebe schweizer*innen - könnten sie kommenden sonntag bei der abstimmung an diese schweine denken? oder noch besser an ihre kolleg*innen in den engen dunklen massentierhaltungsställen? 

(servicelink dazu: https://geschichtedergegenwart.ch/zu-viel-mitleid-die-schweiz-befindet-ueber-die-abschaffung-der-massentierhaltung/)

zum abschluss noch ein herbstliches bild, mein weg führte über diese schöne holzbrücke. dann regnete es leider noch ein paar tropfen, was mich einen schöneren, aber weiteren weg vermeiden liess und dazu führte, dass ich den rückweg nahezu ohne pausen hinter mich brachte. 

zuhause duschte ich zum aufwärmen (soll man ja eigentlich nicht, aber wir heizen mit erdöl) und kaffee zum heimgetragenen lebkuchen. 


Freitag, 16. September 2022

woche 37

 ich stelle fest, dass ich die ganze woche nicht gebloggt habe. aber eine fünfminütige fahrt mit dem velo in die werkstatt und eine zehnminütige zurück reichen einfach nicht, um genug zu erleben, um einen blogbeitrag zu verfassen. ausserdem war ich diese woche nur noch einmal einkaufen, einmal am bücherschrank, einmal für eine stunde am stricktreff und der grosse sohn war zum abendessen bei uns, damit wir ihn noch gesehen haben, bevor er mit dem zug nach süditalien reist. sonst nix, noch ein bisschen wetter, viel regen am mittwoch und donnerstag, ein wenig kühler auch. 

doch noch was: 

die  bei crowdfarming bestellten mangos aus spanien sind angekommen und sehr lecker. der postbote hatte sie zwar hochkant hingestellt, so dass ich mit dem grösstmöglichen desaster und quasi schon mit mangomus gerechnet habe, aber die früchte waren so gut eingepackt, dass alle völlig unversehrt waren. aber nur mal so gefragt: wie kann man erstens die deutliche beschriftung übersehen und dann auch noch den stuhl neben der türe ignorieren, auf den man die kiste hätte bequem richtig hätte abstellen können???


Dienstag, 13. September 2022

montag 12. September 2022 - 12 von 12 im september 22

ich hab heute morgen den 12ten verpennt. dabei hätte ich in der der werkstatt so schöne bilder machen können. anstattdessen gibt es halt mal wieder ein gartenupdate. 
 

nachdem die grosse hitze durch ist, fangen ganz viele pflanzen wieder an zu wachsen, die bei über 30 grad einfach gestreikt haben. unter anderem erobert der kürbis den kirschlorbeer. 

die dahlien entwicklen sich prächtig und blühen so richtig auf.

jedenfalls so lange, bis der regen sie dahinrafft.

und auch die mexikanische sonnenblume hat es geschafft und schiebt eine blüte nach der anderen nach oben.

diese ecke habe ich mit den ersten regenfällen begonnen umzugestalten - jetzt treiben die beiden hier hin versetzten clematispflanzen aus, es war also absolut rechtzeitig mit dem umzug.

zwischendurch entsteht gartenkunst - hier ein von einer schnecke genagtes muster in dem, was sich nach dem regen in einer tasse abgesetzt hatte.

die nachbarpappel wirft wild geformtes von sich.

und die trauben sind reif! (viele sind es nicht, aber dafür schmecken sie ganz hervorragend.)

noch mehr dahlien - riesige sonnen.

am kürbis nagt der zahn der zeit.

und die einzige sonnenblume wird auch noch vor dem winter blühen.

was diese winzige kletterpflanze schon seit dem frühjahr tut - unermüdlich, egal welches wetter, welche temperatur, sie blüht, sie wächst, sie macht lustige früchte, die ein bisschen nach gurke schmecken. 

meine 12 bilder schicke ich gleich zu caro nach hamburg und gehe schauen, was andere heute so fotografiert haben.
 

Montag, 12. September 2022

wochenende, 10. und 11. september 2022 - tage des europäischen denkmals

schon seit vielen jahren bekomme ich von der nationalen informationsstellen zum kulturerbe (kurz: nike) das unter dem titel hereinspaziert.ch publizierte programm der schweizerischen beiträge für die tage des europäischen denkmals zugesandt. in diesem jahr war das thema "freizeit" - und es lag nicht am thema, dass ich das angebot recht gründlich angeschaut hatte. leider nicht gründlich genug, um uns rechtzeitig für eine architekturführung durch eines der zürcher freibäder anzumelden, aber immerhin früh genug, um noch reichlich alternativen parat zu haben. 

für den samstag haben wir uns dann etwas ausgesucht, was wir am nachmittag mit den velos erreichen konnten, denn am vormittag mussten wir noch ein bisschen gartenarbeit erledigen. durch die etwas interessante linienführung der neuen umzäunung ergibt sich nämlich eine art blinddarm in unserem garten. ein stück land hinter dem sichtschutz (von uns aus gesehen, die nachbarn sehen zaun und dahinter den sichtschutz), zugänglich nur über einen schmalen durchlass von einer seite. also das fleckchen erde gab es schon vorher und es wurde auch bisher nicht wirklich genutzt oder gepflegt, von beiden seiten der grenze. jetzt gibt es zwei durch den zaun geteilte ungenutze flächen und ich habe beschlossen, dieses brachland hinter oder unter gebüsch verschwinden zu lassen. jedenfalls auf unserer seite. und für den fall, dass irgendwann der sichtschutz umfällt. und akut, weil der anblick wirklich nicht schön ist. schösslinge gibt es genügend an den rändern des grundstücks, vier davon habe ich also am samstagvormittag mit und ohne hilfe von kai ausgegraben und an den gewünschten platz versetzt. (drei hainbuchen und ziemlich sicher eine mehlbeere) 

danach gab es zwetschgenkuchen, und dann radelten wir in richtung dietikon, zum minigolfplatz. diese anlage aus den späten sechzigerjahren wurde in den letzten jahren unter den schutz der denkmalpflege gestellt und gemeinsam mit einem verein als freizeitangebot für die dort wohnenden menschen gerettet. wir erfuhren bei einer partie auch, dass die einzelnen hindernisse genormt sind, dass es meisterschaften im minigolf gibt und dass die anlage in dietikon sehr gut in originalem zustand erhalten ist. 

lustig war auch, dass wir mit einer zürcherin zu einer gruppe zusammengewürfelt worden waren. und uns auf anhieb gut verstanden, so dass wir uns plaudernd , nach hindernis zehn auch mit getränken durch 18 hindernisse spielten. 

eigentlich eine gute idee - könnte man gut auch mal mit bekannten machen: eine partie minigolf spielen. 

wir waren dann spät zurück, hatten aber noch grosse kochpläne. im gemüsekistchen hatte sich schöner mangold befunden, den wollten wir in capuns, eine bündner spezialität, für die die mangoldblätter mit einer art spätzleteig, angereichert durch luftgetrocknete wurst, gefüllt werden. abendessen gab es deshalb erst gegen neun. das machte aber niemand so richtig etwas aus, es war ja wochenende.

am sonntag konnten wir also ein bisschen ausschlafen und gemütlich am gewächshaus frühstücken. zwei verschiedene ideen hatten wir für den heutigen tag aus dem denkmalstagführer ausgesucht, wir hatten die auswahl zwischen ziegelei und offenem garten. beide varianten waren nicht mit dem velo zu erreichen, aber eine halbstündige autofahrt brachte uns nach cham, zur ziegelhütte. 

was wir aufgrund der fotos und der beschreibung erwartet hatten: eine industrielle ziegelei mit riesigen bergen von hohlblockziegeln.

was uns anstattdessen erwartete: die letzte noch erhaltene handziegelei im kanton zug. hier wurde von der familie lörch neben einer selbstversorgerlandwirtschaft von mitte des neunzehnten jahrhunderts bis 1933 mit dem lehm aus der nahegelegenen lehmgrube von hand ziegel geformt und drei bis viermal im jahr gebrannt.
 


wir hatten viel zeit für die erkundung des geländes auf eigene faust eingeplant. nun waren wir  mit ein paar schritten durch das idyllische areal gelaufen und hatten schon fast alles gesehen. 

glücklicherweise gab es ein nettes café, in dem wir uns die eineinhalb stunden bis zum beginn der führung vertreiben konnten. 

die war dann leider auch eine herbe enttäuschung, nach einer sehr, sehr kurzen einführung zur ziegelei, die auch nicht wesentlich mehr informationen beinhaltete als die infotafeln, ging es ins untergeschoss des museums in einen ausstellungsraum, in dem die ergebnisse eines internationalen wettbewerbs zum bauen mit ziegeln zu sehen waren. immerhin wussten wir nun, woher die fotos stammten, die uns einen industriellen grossbetrieb vorgegaukelt hatten. nach zwanzig minuten gesamtführungsdauer konnte man sich dann noch ein wenig umsehen.

wir stiegen auf diesen turm, der für etwas steht, was auch im museum gemacht wird: nämlich die erforschung neuer baumaterialien, hier zum beispiel stampflehm. die wände des turms bestehen zu 40 % aus solchem ungebranntem lehm, zu 60 % aus den resten eines einfamilienhauses. 

kann man auch direkt sehen. zum beispiel an resten von fliessen.

den workshop, bei dem wir hätten unser freizeitbedürfnis aus lehm hätten modellieren können, schenkten wir uns. 

der geplante rückweg durch das reusstal scheiterte an zahlreichen baustellen, so dass wir zuletzt wieder auf der autobahn zurückfuhren. 

dafür langte es dann noch zum schwimmen und kai bereitete blumenkohl alla palermitana zu. abends noch eine folge "der tourist", wer auch immer diesen tipp auf seinem blog schrieb, danke, das ist ein guter tipp gewesen. nur leider werde ich mit der fortsetzung der geschichte nun ein bisschen warten müssen, ab morgen ist kai für eine woche zum mundharmonikaspielen unterwegs.

Sonntag, 11. September 2022

donnerstag 8. und freitag 9. september 2022

gestern bin ich noch geschwommen, heute habe ich es nicht einmal bis zu den tomaten ins gewächshaus geschafft. momentan, am frühen abend, gibt es draussen das dritte gewitter, naja, so richtig schlimm war es bisher nicht, nur ein bisschen donner und viel regen. 

die tage vergehen mit kleinkram und den vorbereitungen auf einen kurs, von dem ich immer noch nicht weiss, ob er stattfinden wird. wenn ich diese unsicherheit ausblende, habe ich viel spass am herumtüfteln und optimieren des kurskonzepts. vielleicht wäre dieser kurs doch auch etwas für eine onlineversion. 


Donnerstag, 8. September 2022

mittwoch 7. september 2022 - fantoche

ich arbeite mich stück für stück durch einige formen, die ein geflochtener, gefilzter körper annehmen kann und die mir grössenmässig für einen workshop mit knapp 16 stunden unterrichtszeit machbar erscheinen. dazu durch verschiedene verfahren von vollständig selbst hergestellten vorfilzen bis zu trocken ausgelegten gekauften vorfilzen. 

am nachmittag bin ich müde, weil ich morgens anstelle auszuschlafen schon früh mit lesen begonnen habe. also mittagsschlaf, dann verschiedene kleinigkeiten am schreibtisch erledigt. der abend kommt schneller als gedacht, dann ist auch noch regen angesagt. 

wir sind zu einem abendessen im festivalzentrum der fantoche verabredet, der grosse sohn fotografiert wieder für das animationsfilmfestival. es fängt tatsächlich an zu regnen, wir sitzen aber im "scherme" (mir fällt echt kein hochdeutsches wort dafür ein, es hängt eine art sonnensegel über uns, das aber auch den regen abhält). der blick aufs festivalzelt wirkt ein bisschen wie weihnachtsmarkt: 

shopbesuch ist natürlich pflicht, ich finde ein geschenk für einen noch weit vorausliegenden geburtstag. dann radeln wir zwischen zwei schauern zum kino und freuen uns auf den internationalen wettbewerb 4, eine auswahl mit acht kurzfilmen. die festivalleiterin begrüsst das publikum und stellt die jury vor, die die filme ausgewählt hat. wie immer sind die filme sowohl stilistisch als auch vom thema sehr unterschiedlich, aber eines scheint sie zu einen: gelacht werden soll sicher nicht. es herrschen düstere farben und beängstigende szenarien vor, vielleicht ist das ja jetzt einfach so im animationsfilm. mir gefällt am besten sensual pill, in dem anhand von satellitenbildern umweltveränderungen auf der erdoberfläche sichtbar gemacht werden. (auch kein spass, aber auf eine art auch sehr spielerisch und ornamental.) unseres stimme für den publikumspreis dürfen wir auch noch abgeben, dann geht es im strömenden regen nach hause.


Dienstag, 6. September 2022

montag, 5. september 2022 - #wmdedgt

 (alles zu wmdedgt und warum ausgerechnet heute so ausführlich tagebuchgebloggt wird, bei frau brüllen.)

mein tag startet um viertel nach sechs mit kais wecker. er fährt heute ins büro, dann klingelt sein wecker fünf minuten vor meinem. die übliche morgenroutine mit spülmaschine ausräumen, frühstück machen, gemeinsam frühstücken, dabei eine runde scrabble per smartphone. nachdem kai gegangen ist, plane ich die woche und blogge über das wochenende. 

die tochter steht auf und zieht mit dem velo in richtung berufsschule los - sie kann ohne öv eine halbe stunde später aufbrechen, ich muss mich aber erst noch daran gewöhnen. ich räume hier und da ein bisschen auf, dann fahre auch ich in die werkstatt. 

hier steht noch alles vom samstag herum, also räume ich zuerst auf und um. die kleinen tische müssen gegen die grossen getauscht werden, die kaffeemaschine muss wieder in die ecke. nach einer stunde ist alles arbeitsbereit. dann wickle ich noch den stuhl, den kai am samstag gekauft hat, in handtücher ein uns mache ihn so zum transport per velo bereit. damit ist auch noch die letzte spur des tag der offenen türe getilgt. ich setze mich an den tisch und plane den nächsten grossen filzkurs, für den ich zwar noch keine definitive zusage habe, aber die hoffnung, dass er stattfinden wird. da es sich um eine produktorientierte variante des dreidimensional geflochten und gefilzt kurses handelt, habe ich die idee vier varianten von behältern komplett auszurechnen und sie den teilnehmerinnen als vorlagen zur verfügung zu stellen. ob es wohl realistisch ist, sie (also die teilnehmerinnen) auch nach den jeweiligen projekten räumlich zu gruppieren? bis zum fertigen kurs gibt es noch ein paar methodisch-didaktische entscheidungen zu treffen... und egal ob ich den kurs dann gleich so durchführen kann, eine stärker programmierte variante des kurses ist sicher keine schlechte idee... 

nach zwölf mache ich mich irgendwann auf den heimweg, heute wartet niemand auf mich mit mittagessen, da muss ich nicht so genau auf die uhr schauen. 

heute morgen habe ich die müffelnde mülleimerschublade eingeweicht, die spritze ich gleich mit dem gartenschlauch ab, dann kann sie trocknen, bevor ich sie am nachmittag wieder einsetze. dann gibt es ein bisschen brot und käse zum mittagessen, anschliessend eine (zu) ausführliche lesepause. patricia highsmiths "small g - eine sommeridylle" wird gegen ende richtig spannend. 

am nachmittag muss ich zuerst die pflanzen im garten mit wasser versorgen, es ist noch mal richtig warm geworden und hat entgegen der vorhersage nicht geregnet. mit dem einräumen der mülleimerschublade beginne ich die putzrunde durch die küche. die tochter kommt von der schule, so ganz wenig weg ist das dann doch nicht. sie verschwindet in ihrem zimmer, ich putze weiter. 

ich erledige organisatorisches (rechnungen bezahlen und zahnarztrechnung bei der krankenversicherung einreichen) und mache terminvorschläge für einen oder zwei kursabende. noch ein bisschen kann ich bei frau highsmith weiterlesen, dann koche ich das abendessen. heute gibt es ein klassisches rumfort-gericht: nudeln mit allem, was im kühlschrank rumsteht und fort muss. morgen gibt es neues gemüse und hoffentlich auch obst. und einkaufen muss ich auch.

nach dem abendessen bereite ich deshalb alles für gemüselieferung und einkaufen vor. aber zuvor führe ich mit der tochter noch ein ausführliches gespräch über die zeit nach ihrer lehre - sie weiss schon ziemlich genau, was sie nicht will, jetzt heisst es mal herausfinden, was sie machen möchte und was sie dafür organisatorisch aufgleisen muss. es ist aber auch noch ein bisschen zeit. 

im licht der lampe lese ich draussen am gartentisch mein buch aus, dann kommt kai nach hause, der noch mit kolleg*innen verabredet war. naja, am ende waren sie nur zu zweit, weil alle anderen notfälle zu hause oder sonst wo hatten.

wir verabreden uns mit dem mittleren kind und schauen termine für verabredungen nach, sehen noch die deutschen nachrichten, während derer ich schon sehr mit der müdigkeit kämpfe.





Montag, 5. September 2022

wochenende 3. und 4. september 2022 - nicht weit weg

am samstagmorgen erwartet mich nach dem frühstück das herausgeputzte oederlin-areal und die aufgeräumte werkstatt. ich muss wirklich nur noch zwei schilder nach draussen räumen, die kaffeemaschine bereit machen und ein paar kekse hinstellen, dann kann es losgehen. 

die ersten eineinhalb stunden sind noch eher verhalten, vielleicht auch, weil es gerade um elf, als es losgehen soll, draussen so richtig schüttet. nach dem mittag kommt die sonne heraus und damit auch jede menge besucher. zwischenzeitlich ist es so voll in der werkstatt, dass ich froh bin, dass ich hinter meinem filztisch einen festen platz habe. ich filze ein bisschen zur show, verteile reichlich kärtchen mit der adresse der homepage, verkaufe zwei kleinigkeiten und schaffe es, um fünf uhr (geplant war vier uhr) die türen der werkstatt zu schliessen. draussen hat sich mittlerweile die terrasse der brauerei gefüllt, erfahrungsgemäss kommen jetzt nicht mehr viele menschen, die wirklich interessiert sind. 

wenn nicht eine bekannte einen schnappschuss von mir und kai gemacht hätte, gäbe es kein foto vom heutigen tag, ausser denen, die ich vormittags auf instagram gepostet hatte.


aber auch mit dem ungeplant späten feierabend komme ich noch rechtzeitig zum abendanlass - das freiluftkino bedankt sich heute bei den helfer*innen mit einem abendessen (leckere hotdogs mit allem!) und einer siebdruckaktion. ich lasse mir ein sweatshirt mit einem insiderwitz bedrucken. es war schön, die menschen vom freiluftkino wiederzusehen, aber gegen halb neun bin ich so müde, dass ich nach hause radle, wo ich dann allerdings noch lange mit kai auf dem sofa sitze. 

***

der sonntag beginnt mit nebel, der sich allerdings verzogen hat, bis wir spät aufstehen. ruhetag. arbeitstag. kai schreibt an einer semesterarbeit, ich koche tomatensosse aus den weniger schönen oder einfach nicht aufgegessenen tomaten. mit zeit. später fahren wir mit den velos in ein nahegelegenes café und sitzen ein bisschen am fluss bei kaffee und kuchen. wir sind früh genug zuhause, um noch zu schwimmen, zum abendessen gibt es vegane chickenwings, die eigentlich überbackener blumenkohl aus dem backofen sind. leckeres fingerfood, dazu salat. 

Samstag, 3. September 2022

donnerstag und freitag, 1. und 2. september 2022 - vorbereitungen

es ist noch einmal sommerlich warm geworden, aber ohne mich sozusagen. in der werkstatt gab es den tag der offenen türe im industrieareal vorzubereiten. ich würde den anlass ja tag der offenen türen nennen, also plural, weil sich ja nicht eine türe öffnet, sondern ganz viele. aber sprachlich ist man dort, wo das beschlossen wurde, eher von der unsensibleren sorte, alleine der beworbene instagrambeitrag ist so entsetzlich formuliert, dass ich mich zu sehr schäme um ihn zu teilen. 

ich habe trotzdem meine 25 quadratmeter ordentlich herausgeputzt, schöne ausstellungsstücke herausgesucht, unter anderem wird wieder mal mein spielobjekt aus der ausbildung zu sehen sein. drei kleine tische anstelle der grossen arbeitsflächen machen es möglich, dass auch mehrere menschen gleichzeitig sich in der werkstatt umschauen können. und ich werde ein bisschen etwas filzen, damit es was zu sehen gibt. ansonsten freue ich mich auf gute gespräche. 

ein wenig zeit konnte ich mit der tochter verbringen, sie hatte zwei tage ferien, zusammen mit dem freien wochenende für sie fast eine art kurzurlaub. gemeinsam waren wir unterwegs um einen neuen, grösseren topf für ihre monstera einzukaufen. im gegenzug hat sie mir geholfen, endlich mit dem kabulischen weben zu beginnen, für das ich mir bei annemie köenen ein anleitung gewünscht hatte. nach einer ersten probe haben wir es gleich geschafft, zwei seiten des im juni begonnenen shyrdak-filzkissen einzufassen. nebenbei haben wir kurze infovideos zu verschiedenen aktuellen themen geschaut/gehört, aus der momentan von der tochter bevorzugten reihe, den namen habe ich leider wieder vergessen. unter anderem ein angenehm ausgewogenes stück zum thema atomkraft - inklusive eines historischen abrisses über die entwicklung der zivilen nutzung der atomspaltung, in der sehr gut herausgearbeitet wurde, wie es immer wieder phasen der hochkonjunktur für atomkraft gab, wenn andere energiequellen knapp oder teuer oder beides wurden, aber auch immer wieder kritik und abkehr davon, wenn wieder ein neues unglück passiert war. 


Donnerstag, 1. September 2022

mittwoch 31. august 2022 - kirsche

über nacht ist es herbstlich geworden, das gestrige gewitter hat gleich einen ganzen baum umgeworfen.
 
  
 
der fairness halber muss allerdings erwähnt werden, dass dieser baum dem zaunbau im weg war, genau so wie der stumpf, aus dessen seite er gewachsen ist, und der kurzerhand umgeworfen, jetzt bei uns im garten liegt. von den wurzeln getrennt, hat die kirsche, die vermutlich nie ein richtiger baum geworden wäre, aufgegeben. 

 
hier liegt sie schon in brennbaren stamm und übriges grün getrennt herum.  


 aber die paar blüten, die sie jeden frühling produziert hat, werden wir trotzdem vermissen.

Mittwoch, 31. August 2022

dienstag 30. august 2022 - 12tel-blick im august 2022 oder endlich regen

obwohl die drohende energiekrise in allen medien längst das thema klimkatastrophe abgelöst hat, möchte ich es heute anlässlich meines 12-tel-blicks noch einmal aufgreifen. auch wenn das bild den endlich eingetroffenen regen zeigt, die esche im vordergrund hat nicht nur recht früh schon ziemlich gelbe blätter, ein teil davon ist in der sommerhitze, gepaart mit grosser trockenheit und hier auch mit viel wind, verdorrt, längst vor der zeit. 

jetzt ist er endlich da, der regen. wie die letzten regentage, die meist auch gewittertage waren, werden auch diesmal die regenmengen nicht ausreichen, um den boden bis in tiefere schichten zu durchdringen, vieles von dem wasser, das jetzt von oben kommt, wird rasch wieder abfliessen, zu überschwemmungen führen, weitere verwüstungen anrichten. 

und auch wenn der sommer für uns nicht so schrecklich heiss war, weil es ausserhalb der stadt und oberhalb des flusses immer auch ein bisschen windig war und uns bisher weder ein hagelsturm noch heftige unwetter getroffen haben, wir uns also noch einigermassen glücklich schätzen können, sehen wir doch überall die folgen der klimaerhitzung. nicht nur im eigenen garten, wo wir schon auf der suche nach alternativen zu den durstigeren pflanzen suchen, sondern auch überall rundherum in den wäldern, wo nicht nur fichten und tannen, sondern mittlerweile auch an den eigentlich hitzeresistenten eichen die blätter viel zu früh braun werden. und solche sommer werden häufiger werden. 

gestern gerade erst warnte der club of rome (wie übrigens schon seit mittlerweile 50 jahren!), dass eine wende in der klimaerhitzung nur zu schaffen sei, wenn rasch gehandelt würde. wichtig finde ich auch, dass die neue studie betont, dass die krisen, die immer wieder das thema klima aus dem bewusstsein verdrängen, gerade eine folge der bereits spür- und sichtbaren klimaveränderungen sind.


 

ein bisschen trist reiht sich das bild in die gesamtschau der 12tel-blicke - aber es war für mich der bemerkenswerteste augenblick in diesem august, in diesem sinne soll es hier auch stehen bleiben. 

ein grosser dank geht wie immer an eva, die die 12-tel-blicke wieder bei sich auf ihrem blog versammelt

meine blicke von diesem jahr findet ihr hier: 

12tel-blick im juli

12tel-blick im juni 

12tel-blick im mai

12tel-blick im april

12tel-blick im märz 

12tel-blick im februar und januar

Dienstag, 30. August 2022

montag 29. august 2022 - teillieferung

der zaun ist da, das öl immer noch nicht. (die lieferantin hat - zum wievielten male jetzt genau? - festgestellt, dass der grosse laster nicht in unsere strasse passt). wäre ich nicht völlig sinnlos zuhause geblieben um auf den öllaster zu warten, hätte ich mich nicht so sehr über das herumgebrülle des zaunteams ärgern müssen. klingeln und bescheid geben, dass sie da sind und auch ihre geräte auf unserer terrasse einstecken, wollten sie nicht. ich hatte dann meinerseits auch keine lust auf irgendwelche interaktionen. 

zaun sieht super aus. 

Montag, 29. August 2022

donnerstag 25. august bis sonntag 28. august 2022 - in schnipseln

wieder einmal ist mir das bloggen aus den augen geraten, ich mag aber trotzdem ein paar schnipsel mit ihnen hier teilen. 

am donnerstag reiste ich in vereinsdingen und privat zu einer vereinskollegin. bei ihr hatten sich zur offenen türe 11 personen angemeldet, ich glaube das ist und wird der rekord dieser jubiläumsaktion der filzszene bleiben. sie hatte das tagesprogramm bewusst sehr offen gehalten, platz war vor allem für austausch, auf einem spaziergang durch die stadt und beim sitzen auf der terrasse bei leckerem essen mischten sich die grüppchen auch immer wieder, es war ganz wunderbar, zu sehen, wie die gemeinschaft hier lebt. 

am freitag war die offene werkstatt bei mir dann ebenfalls ziemlich voll belegt, mit drei frauen, die jeweils unterschiedliches filzten, war ich am zirkulieren und erklären und schaute bis halb sieben kaum mal auf die uhr. entstanden sind schlussendlich zwei "zwergenhäuschen", diese in zwei sitzungen, und ein kleiner topfuntersetzer, hier ging es aber weniger ums produkt als um den prozess, der demnächst mit anderen umgesetzt werden soll. 

zuhause kam ich gerade rechtzeitig zur geplanten ankunft des besuchs an, dessert und fleischsosse hatte ich bereits am donnerstag vorbereitet, kai machte dazu italienische kartoffelkroketten mit kaäsefüllung und noch einen salat. alles sehr lecker, lange gesessen und geredet und den abend mit den gästen auf der terrasse sehr genossen, woran uns nicht einmal der gegen späteren abend immer heftiger werdende regen hindern konnte.

da war es mehr als gut, dass ich den geplanten ausflug zu einem offenen samengarten am samstag mit veloanfahrt von 30+ kilometern bereits im vorfeld wieder abgesagt hatte. denn am samstag mussten wir erst mal ausschlafen, glücklicherweise hatten wir uns spät in der nacht noch dazu durchgerungen, die küche in einen annehmbaren zustand zurückzuversetzen. 

dann fuhren wir (ausnahmsweise mit dem auto) nach waldshut auf die post und auf den wochenmarkt. unsere gemüsekiste vom dienstag ist schon halbwegs leer, wir haben sie in dieser woche aber auch mit vielen menschen geteilt. gemüse, obst, eier und blumen, dann noch eine kugel eis und ein paar andere dinge erledigt, auf dem rückweg tauschten wir den sehr altersschwachen staubsauger noch gegen einen neuen ein. 

und weil kai uns fleisch für cordon bleu gekauft hatte, hatte ich heute kochfrei und konnte den frühen abend für ein bisschen gartenwuselei nutzen. der rest des beetes, das ich verschont hatte, weil die hitze schon die nicht abgeschnittenen pflanzen genug stresste, ist jetzt zurückgeschnitten, die zwei am vergangenen samstag gekauften rosen sind gesetzt, das beet vor dem eingang ist ebenfalls wieder einmal von verdorrtem, umgefallenen und unerwünschtem befreit. 

ob das wirklich gut war? jedenfalls hatte ich im laufe des samstagsabends drei begegnungen mit amphibien, die vielleicht gerade auf das dickicht angewiesen wären, das ich doch immer wieder lichte... im beet fand ich einen fliehenden grasfrosch, dann krabbelte ein fadenmolch aus der erde heraus. und als kai spät noch etwas in die garage tragen wollte, rief er mich, weil er zuerst dachte, dass der grasfrosch auf der suche nach einem unterschlupf gerade in die garage gehüpft sei. nachdem wir das tier aber eingefangen hatte, stellten wir fest, dass es eine erdkröte war, also das dritte amphibium am selben abend.  woher kommen die jetzt alle? 

den sonntag nutzten wir zum radeln und schwimmen, und nach dem abendessen mit einem sohn und einer freundin der tochter zum spielen.




Donnerstag, 25. August 2022

mittwoch 24. august 2022 - arbeitarbeitarbeit

morgens viel arbeit in der werkstatt, nachmittags dasselbe nochmal am schreibtisch. immerhin habe ich es auch geschafft, unser theaterabonnement für die kommende spielzeit zu bestellen. es ist wieder ein wahlabo geworden, wir haben uns fünf vorstellungen ausgesucht und dabei ohne das so zu wollen, die eher günstigen angebote erwischt. so hält sich der preis für insgesamt 10 billette sehr im rahmen (unter 35 franken jeweils). 

das wetter ist angenehm sommerlich, ich habe es trotzdem nicht mal ins schwimmbad geschafft. 


Mittwoch, 24. August 2022

dienstag 23. august 2022 - gäste

den tag über zweimal eine idee (zwei verschiedene oder beide male dieselbe) gehabt, worüber ich bloggen könnte. leider (vielleicht auch glücklicherweise) beide male wieder vergessen. 

anstattdessen: lecker, mit viel zeit und vorwiegend aus selbst gezogenen oder geschenkt bekommenem gekocht und gäste bewirtet. einen schönen abend mit interessanten gesprächen verbracht. darüber etwas ärgerliches so gründlich vergessen, dass ich morgen mit besserer laune das beste draus machen kann.

Dienstag, 23. August 2022

montag 22. august 2022 - türhuhn

jemand hatte sich nach meinem letzten newsletter in das huhn verliebt und wollte es gerne als türstein haben (also mit einem gewicht im bauch, so dass man es vor eine türe legen kann, die offenbleiben soll): 
 
 

hab ich das also ausprobiert und es ist ganz überzeugend geworden. und jetzt habe ich einen auftrag und darf drei weitere türhühner machen. 


Montag, 22. August 2022

sonntag 21. august 2022 - strohdachhaus und bauerngarten

das thema garten beschäftigt mich wieder mehr als in den vergangenen jahren, ich recherchiere im internet und stosse dabei auf "die tage der offenen gärten", an denen organisationen und privatpersonen einblick in ihre art zu gärtnern geben. und auf die jubiläumsveranstaltung der bioterra, der organisation für den biologischen landbau in der schweiz, die im strohdachhaus in kölliken stattfindet. 

das strohdachhaus mit dorfmuseum liegt so gerade noch in unserem aktionsradius mit den e-velos. knapp vierzig kilometer, allerdings auf weitgehend bekannten wegen, wo wir zügiger vorankommen als dort, wo ich an jeder kreuzung die karte konsultieren muss. 
 
bevor wir losradeln (das museum hat erst ab dem nachmittag geöffnet) bereiten wir das abendessen vor. von unserem neuen gemüsekorb ist nicht mehr viel übrig, aber eineinhalb stangen lauch und noch ein paar andere kühlschrankreste wandern jetzt in eine portion lauchspätzle, die wir fixfertig in den ofen stellen. 

dann radeln wir los, auch um elf ist es noch kühl genug für langärmeliges, zumindest auf dem ersten teil der strecke. am stauwehr unterhalb wildegg und aarau machen wir jeweils eine kleine rast, gegen halb drei sind wir am museum in kölliken. ein anderes imposantes strohdachhaus sehen wir schon auf dem weg, das riesige dach ist beeindruckend. gedeckt ist es heute nicht mehr mit stroh, sondern mit schilf, stroh in dachdeckqualität ist nicht mehr in ausreichenden mengen zu bekommen. 
 

 
das und andere spannende dinge über die konstruktion des hauses und das leben der menschen darin erfahren wir vom audioguide, der uns auf dem rundgang durch das haus begleitet. 

wieder draussen kommen wir gerade recht zu einem vortrag über die geschichte der bioterra - ein langjähriges mitglied berichtet über die anfänge und die entwicklung dieser organisation. wir bekommen kaffee und kuchen angeboten, wollen aber den vortrag nicht ganz anhören. lieber schauen wir uns noch den garten an und machen bei einem quiz mit, bei dem wir früchte und pflanzensamen erkennen sollen.

die samen der baumpäonie sind glücklicherweise nicht dabei, die hätte ich nicht erkannt - dafür habe ich zwei samen für uns abgezweigt... 

und wieder ein paar ideen mitgenommen, für gartendeko und bepflanzung... 

den rückweg nehmen wir fast komplett auf einem anderen weg als den hinweg, wir folgen dazu zunächst der uerke, dann der suhre, weiter geht es über lenzburg und niederlenz nach wildegg. dort überqueren wir die aare und entscheiden uns gegen den aareradweg und folgen den wegzeigern richtung brugg durch verschiedene links der aare gelegene ortschaften. aber zum schauen sind wir jetzt fast schon zu müde und zu hungrig. unterwegs rufen wir die tochter an, dass sie den backofen anwerfen soll, aber es stellt sich heraus, dass sie selbst noch unterwegs ist, sie haben die wanderung in der ostschweiz ausgedehnt, das wetter war so schön. 

gegen halb acht ist das abendessen fertig und ein teil der familie schon geduscht, wir erzählen vom tag unterwegs und sind alle ziemlich müde (und hungrig).

Sonntag, 21. August 2022

samstag 20. august 2022 - zaun (vorspiel auf dem theater)

endlich regnet es. schon seit donnerstagabend, immer mal wieder heftiger und dann wieder nur ein bisschen. die regentonnen und giesskannen sind alle gefüllt, aber natürlich kann der garten und alles rundherum noch viel mehr regen brauchen. 

wir hatten einen gartentag geplant, und da es am samstagvormittag zuerst nur ganz sachte regnet und immer noch warm ist, machen wir uns trotzdem an die arbeit. ich reche blätter von der wiese, kai schneidet das gebüsch entlang der grundstücksgrenze. anschliessend entfernen wir den provisorischen zaun, mittlerweile im strömenden regen. kommende woche soll nun tatsächlich endlich eine dauerhafte barriere installiert werden, wo grenze und zaun verlaufen sollen, bestimmt der vermieter heute nachmittag. das wissen wir seit gestern abend, also blieb uns sowieso nichts anderes übrig, als im regen diese arbeit zu erledigen. 

später hört es auf zu regnen, das regenradar sagt aber weiterhin immer wieder schauer vorher. wir ändern unsere pläne für den nachmittag. anstatt mit dem velo fahren wir mit dem auto zuerst zur gärtnerei, dann zum bauernaldi. anschliessend ist es immer noch nicht spät genug, dass wir nicht zuhause gefahr laufen, in unserem garten auf den vermieter zu treffen. zur konfliktvermeidung gehen wir abendessen. 

zuerst versuchen wir es mit einem schönen gartenrestaurant, aber da gibt es keine plätze mehr, auch nicht so früh am abend. immerhin haben wir jetzt auch noch einen kleinen spaziergang über die reuss gemacht, die wieder deutlich mehr wasser führt durch die regenfälle der letzten tage. schliesslich landen wir in einem burgerrestaurant, einem guten, das ziemlich gute burger kann, dessen gasträume wie auch die terrasse, auf der wir sitzen, nicht zum verweilen einladen. 

zuhause inspizieren wir die markierung für den zaun, sie ist nicht anders als erwartet. jetzt, da wir zuhause sind, gibt es noch ein gewitter. die regenrinne läuft wieder über, vermutlich ist der ablauf verstopft. der nachbar erzählt, wie die grenzmarkierung ablief, das geld für die leckeren burger war gut investiert. 

(ich suchte nach einem post, in dem ich schon mal erklärt habe, warum wir einen zaun brauchen. ich wurde aber nicht fündig, deshalb zur erklärung: weder unsere nachbarn noch wir bräuchten einen zaun zwischen unseren gärten. die "grenze" ist hinreichend durch büsche markiert und platz haben wir ohnehin genug zwischen den häusern. einzig und allein die tatsache, dass sich in unserem garten ein schwimmbad befindet zieht nach sich, dass das grundstück gegen versehentliches betreten gesichert werden muss, damit niemand ins wasser fallen kann, auch wenn wir mal vergessen, das schwimmbad abzudecken oder es nicht lückenlos beaufsichtigen. nach rechtslage sieht es so aus, dass der vermieter für diese sicherung zuständig ist, wir aber verantwortlich, wenn er nichts macht. warum aus einem an sich klaren sachverhalt ein nun schon mehr als ein jahr dauernder streit werden musste, verstehe ich längst nicht mehr. die nachbarn sind unerem vermieter in jeder hinsicht entgegen gekommen, haben verhandelt, als längst nichts mehr zu verhandeln war, wir haben als provisorium einen weidezaun installiert, uns jeglichen geschmacklichen urteils über verschiedene zäune enthalten. geholfen hat das alles nichts. von einem einlenken würde ich auch nicht sprechen, obwohl jetzt endlich ein zaun installiert werden soll (hoffentlich klappt das). aber die hauptsache ist eigentlich, dass wir uns weiterhin mit unseren nachbarn verstehen.)


Samstag, 20. August 2022

freitag 19. august 2022 - nur kurz und kryptisch

ich habe niemandem versprochen, täglich ausführlich zu schreiben. 

heute: geputztes, überprüftes, gearbeitetes. (für mich selbst: es gibt dinge, die ich wirklich nicht filzen will. und die auch in meiner werkstatt nicht gefilzt werden sollten.)

Freitag, 19. August 2022

donnerstag 18. august 2022 - superwoman

für diese woche lohnt es sich auch nicht mehr, noch etwas in der werkstatt anzufangen. also blieb ich wieder zuhause und kümmerte mich zuerst um den holunderbeerensaft, den ich gestern noch sehr spontan aus einer schüssel beeren gewonnnen hatte. es wurden vier kleine gläschen holundergelee und das reicht auch. den rest der beeren können meinetwegen gerne die vögel ernten. 

und dann hatte ich plötzlich noch sehr viel zeit bis zu meinem zahnarzttermin nach dem mittag und so kümmerte ich mich um die erklärung zur neufestsetzung der grundsteuer für die wohnung meiner mutter. und während das thema in deutschland ja wohl gerade so ein bisschen die welle macht, muss ich sagen: funktioniert. 

nun kann man sich sicher grundsätzlich darüber streiten, ob es wirklich gut ist, ausschliesslich eine digitale einreichung zu akzeptieren und welchen sinn es macht, daten, die man von einer staatlichen stelle bezieht einer anderen staatlichen stelle zur verfügung zu stellen, aber wenn man das mal ausser acht lässt und nur stur den fragebogen durchgeht, am besten mit dem pdf dazu, das wirklich jeden einzelnen screen erklärt, gibt es zwar spassigere zeitvertreibe, aber es ist auch kein hexenwerk. 

ein, zwei verbesserungsvorschläge hätte ich noch: wenn es zusätzliche fragen braucht, die man nur beantworten muss, wenn man vorher irgendwo etwas bestimmtes angekreuzt hat, dann ist es wünschenswert, dass diese frage auch nur dann auftaucht, wenn das auch so angekreuzt wurde. das unterscheidet meiner meinung nach das onlineformular von der papierversion, vielleicht könnte man  ein paar leuten die digitalisierung schmackhaft machen, indem sie nicht fragen lesen und dann leer lassen müssen, die sie nichts angehen. 

die frage: "wird das grundstück zu wohnzwecken genutzt?" kann man mit ja oder nein beantworten. es ist nicht logisch, wenn man für die antwort "ja", die frage ankreuzen muss, für "nein" das feld freilassen. vielleicht in einen aussagesatz umformulieren? "das grundstück wird zu wohnzwecken genutzt" hätte ich ohne nachdenken angekreuzt. 

und noch was: wenn ich drei werte bereits in ein formular eingegeben habe, erwarte ich, dass ich eine berechnung auf grund dieser drei werte nicht selbst machen muss, sondern ein klitzekleines progrämmchen im hintergrund dies für mich macht. (digitalisierung muss sich lohnen, sonst wird das nix. selber ausrechnen erinnert schon sehr an papierformulare.) 

ansonsten: supersache, dass ich das ausgefüllte formular überprüfen kann, ob alles richtig ausgefüllt ist. und dass ich es auch übermitteln kann, wenn ich nicht alles ausfüllen konnte. an dem punkt hat mir ein telefonat mit dem zuständigen finanzamt geholfen, wo mir sehr freundlich alles wichtige für unseren sonderfall erklärt wurde. 

nachdem ich also das scheinbar unmögliche erledigt hatte, fühlte ich mich ein bisschen wie superwoman. leider blieb vor dem zahnarzttermin keine zeit mehr, noch andere probleme zu lösen und nachher war meine superkraft auch wieder weg. naja, so schlimm wars auch wieder nicht. 

schnell noch ein abstecher um ersatzteile für die geschrottete küchenmaschine abzuholen und einen, um die werkstatt ein bisschen aufzuräumen, dann nach hause, wo es auch ohne sonne extrem drückend war. 

die tomaten wollten ein bisschen pflege und weil ich gerade so drin war, gestaltete ich die ecke, in der ich neu zwei clematispflanzen haben will, ganz neu. immerhin soll es heute wieder regnen und irgendwann müssen die pflanzen ja auch ihren platz finden.

Donnerstag, 18. August 2022

mittwoch 17. august 2022 - workshop flechten und filzen

für den heutigen tag hatte ich zum gemeinsamen gedanken machen, aber auch zum filzen eingeladen. thema war das flechten und filzen in der fläche und die vielfältigen möglichkeiten, die diese technik bei der gestaltung bietet. 
 
vier frauen aus dem verein "filzszene" haben diese einladung angenommen. 
 

nachdem sich alle erst einmal mit kaffee und gipfeli gestärkt hatten, versuchte ich, meine bisherigen bemühungen ein wenig systematisch zusammenzufassen und einen kleinen überblick zu bieten. 

anschliessend ging es ans ausprobieren - mit den mitgebrachten vorfilzen nahm sich jede der vier teilnehmerinnen eine ganz eigene aufgabe vor. 

orthogonal, diagonal und triaxial wurde geflochten, materialien kombiniert, bindungen ausprobiert. 


 zwischendurch sassen wir beim geteilten mittagessen und schwammen eine runde im fluss - ein wirklich schöner filztag mit viel austausch und gemeinsamkeit!