Donnerstag, 30. Mai 2024

12tel-blick im mai 2024

der 12tel-blick ist immer noch mit brettern vernagelt nicht so gut zugänglich. 


aber das tor hat eine schutzschicht bekommen - mitten in dem ganzen regengrau leuchtet das gelb der schalplatten besonders schön. 

der ersatzblick ist mittlerweile schon zum neuen hauptblick geworden. 

und passt sich so ganz gut in die übersicht ein. 

viel von den bauarbeiten kann man ja nicht sehen, vor lauter dunklen bäumen. dafür musste ich wieder zum zweiten loch in der mauer. 

heute am feiertag war der blick frei auf das, was da wächst.

und der garten schmückt wieder die baustelle - die tulpen sind verblüht, aber der rosenbogen blüht unverdrossen.

das linktool ist bei eva schon aufgeschaltet - nun bin ich gespannt, was sie am wochenende von ihrem 12tel-blick zeigen wird!

(der post ist heute ein bisschen kryptisch, wenn sie noch nicht so lange mitlesen. sie finden aber unter dem schlagwort 12tel-blick sicher im blog ein paar hinweise, um was es hier geht, wenn es sich nicht schon von alleine erschliesst.)

und hier können sie sehen, wie es in diesem jahr so läuft mit dem 12tel-blick:

12tel-blick im april 2024

12tel-blick im märz 2024

12tel-blick im februar 2024

12tel-blick im januar 2024

mein mai

mai, rosenmonat, alles klar. 


immer schön der reihe nach fangen tatsächlich viele rosen in unserem garten an zu blühen. 



den anfang machen die wildrosen, dann geht es seltsamerweise nicht nach sonneneinstrahlung weiter, sondern die an der beschatteten seite zum nachbarn hin und auch die an der nördlichen fassade haben ihren auftritt. 



und die rosa multiflora am gewächshaus produziert einen wahren blütenwasserfall. 


vereinzelt öffnen sich die edelrosen, noch blüht nicht alles, was rose heisst, das wieder deutlich kühlere, regnerische wetter verzögert das aufblühen an vielen orten. 



wie schon im februar/märz gibt es wieder ein rekonvaleszente person im haushalt, der garten ist also auch in dieser hinsicht, zumindest solange das wetter mitspielt, eine gute sache. 

nach ein paar schönen tagen hatten wir aber immer wieder viel regen. am tag nach unserer rückkehr aus dem schwarzwald haben wir ja noch schnell das bädle gefüllt - und uns seither schon mal geärgert, dass wir das getan haben, denn weder hat sich das wasser bisher nennenswert aufgewärmt, noch wäre ein vollständiges füllen mit regenwasser unmöglich gewesen. gebadet hat noch niemand, das wasser erreicht an den seltenen sonnigen tagen knapp die 17 grad-marke. 


die tomaten sind eingesetzt, ein paar pflanzen konnte ich noch verschenken, aber so richtig viele waren es ja in diesem jahr sowieso nicht. 


wahlunterlagen sind eingetroffen - einmal die für die europawahl, für die wir uns in stuttgart in die wählerliste haben eintragen lassen, als gute eu-bürger. und dann natürlich die ersten abstimmungsunterlagen als schweizer bürger*innen. am 9. juni ist bei uns sozusagen superwahlsonntag. und wow - ich wusste ja schon, dass es ein abstimmungsbüchlein gibt, in dem die argumente pro und contra für die insgesamt fünf vorlagen - eine davon kantonal - dargelegt werden. aber das ist schon eine recht aufwändige sache, die man durchzuarbeiten könnte, inklusive kompletten gesetzestexten. ich verstehe gut, dass man nicht immer alles lesen können wird, aber fürs erste mal strebere ich mich da jetzt mal komplett durch.  an die urne werden wir es aber wohl kaum schaffen, ist doch in unserer gemeinde das abstimmungslokal auch nur eine halbe stunde geöffnet. die briefliche abstimmung ist hier sehr verbreitet, da man sowieso die kompletten unterlagen bereits nach hause bekommt. 

für die werkstatt habe ich einen spontanen extrakurs aufgesetzt - weil ich mehrere säcke frisch geschorene ouessant-wolle und zwei grosse vliese vom zackelschaf geschenkt bekommen habe, kann man nun bei mir an mehreren kurshalbtagen sogenannte veggiefelle herstellen. das angebot ist gut angenommen worden, bisher habe ich kurse bis in den juli geplant. los geht es am 30. mai. ansonsten läuft die produktion für den frühlingsmarkt in ennetbaden, der anfang juni ansteht. 


auswärts unterwegs waren wir für kleine spaziergänge, aber vor allem zu diversen nachsorgeterminen in der kantonshauptstadt, dabei hatte ich einmal pech, weil ich die ausstellung über augusto giacometti nur um einen tag verpasst hatte. (dass es zusätzlich auch noch die ganze zeit regnete und ich nach einer weiteren geschlossenen ausstellung dann im stadtmuseum landete, geschenkt...) 


ganz zu ende des monats gab es dann noch eine spontane fahrt zum wollekaufen nach huttwil. kai war tatsächlich noch nie dort gewesen, vor allem die "spielwarenabteilung" mit den spinnrädern hatte es ihm angetan. ich habe mir dann noch ein neues spielzeug ausgesucht - der kleine bandwebstuhl, mit dem ich schon eine weile geliegäugelt hatte, ist neu eingezogen und wurde gestern abend nach auswärts pizzaessen dann gleich noch in betrieb genommen.

Sonntag, 19. Mai 2024

schafschur bei den zackelschafen

die schönen zackelschafe auf einer weide unweit von uns zuhause waren mir schon vor längerer zeit aufgefallen - und immer wieder habe ich mal daran gedacht, den halter zu kontaktieren. dann trafen die tochter und ich im vergangenen jahr einmal einige tiere auf einer weide beim schwimmbad an. gegenüber weideten ein paar andere schafe und zufällig war jemand bei den schafen, der uns sagen konnte, wem die zackelschafe gehören. dann zögerte ich wieder einmal ein bisschen und fasste mir aber schliesslich doch im frühen frühjahr ein herz und schrieb eine mail, die auf ein sehr positives echo stiess - dem schafzüchter war meine werkstatt aufgefallen und er rechnete bereits mit einer kontaktaufnahme...
 

und lud mich tatsächlich umgehend zur schafschur und zum aussuchen eines vlieses ein. am vergangenen donnerstag war es dann so weit.

ich traf noch ein bisschen vor dem schafscherer ein, so dass ich mir zuerst die schafe zeigen lassen konnte, die schon im stall für die schur bereitstanden. schöne tiere, mit charaktervollen, schmalen köpfen und ganz langen locken sind die zackelschafe, die ursprünglich aus ungarn kommen. sie sind eine sehr ursprüngliche rasse und eng mit mit dem südwestasiatischen wildschaf urial verwandt. dementsprechend robust und wenig krankheitsanfällig sind sie auch. auch ihre wolle würden sie an und für sich alleine abstossen - aus tierschutzgründen ist aber in der schweiz eine jährliche schur vorgeschrieben. auf dem foto oben kann man das abstossen der wolle bereits am hals gut sehen. (wer mehr über die tiere wissen will, findet informationen auf der homepage des züchters)


als der schafscherer eintraf, ging dann alles ganz fix. innerhalb von ein paar minuten waren die plattform zum scheren, der motor und das gestänge mit dem messer aufgebaut. der scherer zog noch rasch schuhe ohne sohle an, mit denen er die schafe besser spüren und sie nicht verletzen kann.

denn scheren ist voller körpereinsatz. zwar hängt der scherer in einem gurt und entlastet so seinen rücken, aber da er beide hände zum scheren braucht, setzt er vor allem die beine ein, um das schaf in die richtige position zu bekommen.

dabei scheint der körperkontakt die tiere durchaus auch zu beruhigen.

 
 
ruhig und zügig wird das vlies am stück entfernt. 

 
 
nicht ganz ungefährlich sind die hörner beim scheren - nicht weil die schafe sie gezielt einsetzen würden, sondern weil sie halt schon echt lang und abstehend sind. insgesamt ist das scheren eine ruhige prozedur, nur störungen vertragen die tiere nicht so gut und die spannung ist schon spürbar. 

eins nach dem anderen wurden 23 tiere geschoren, anschliessend noch die klauen gepflegt und dann durften sie wieder zurück in die herde. die erfahreneren tiere finden alleine zurück, wer zum ersten mal geschoren wird, wird zurück begleitet. überhaupt hätten alle tiere ihre eigenarten und eine feste aufgabe in der herde, erzählte der züchter. so gäbe es tiere, die streit schlichten und die die anderen tiere beruhigen und dann auch eins, das eingreift, wenn es mal dringend sein muss...

der grösste teil der wolle wird leider nicht weiterverarbeitet. ich durfte mir zwei vliese aussuchen und habe ein weiteres mitgenommen um zu versuchen, es am stück zu einem vegetarischen fell zu verfilzen. einige vliese waren schon arg verfilzt - was einerseits am späten schurtermin, aber auch daran liegt, dass die natur ja das abstossen des fells vorgesehen hat, was dann in grösseren verfilzten placken geschieht. vier weitere schöne vliesse werden später abgeholt. meine aufgabe beim scheren war das sortieren der wolle und die entscheidung, welche vliese sich fürs filzen eignen und welche nicht. was ich aus der wolle machen werde? sicher ein paar vegetarische felle, aber die schönsten locken reserviere ich mir für windlichte ... und dann werde ich weiter schauen, was man draus machen kann.

nach dem scheren durften die schafe wieder auf die weide, wo sie wegen des kurzen fells nun dringend schattenbäume brauchen, bis das fell ein wenig nachgewachsen ist. 

anschliessend gab es noch ein mittagessen und ein bisschen zeit, mit dem scherer aus dem freiamt zu reden und mit den anderen helferinnen. ein schöner tag, für den ich mich auch mit diesem blogbeitrag noch einmal beim gastgeber und seiner helferin bedanken möchte!

Montag, 13. Mai 2024

12 von 12 im mai 2024

ein tag im garten. auf die zeit kommt es heute nicht an.

immerhin habe ich die grüntonne gefüllt - mit dem, was da um, unter und über den rhododendron wächst und dort nicht hingehört. (efeu, kirschlorbeerschössslinge, brombeeren)

aber auch ganz viel das satte grün genossen. überall wächst es jetzt endlich.

"nutzgarten" - himbeeren und erdbeeren sehen vielversprechend aus, die tomaten kümmern nach mehreren kälteeinbrüchen vor sich hin, profitieren aber jetzt vom warmen wetter und der hahnenfuss und der wiesensalbei werden fleissig von allerlei insekten genutzt. (die honigbienen konzentrieren sich zur zeit auf die himbeeren)

social life - muttertagsgrüsse verschickt, gut gegessen und besuch vom grossen sohn mit blumenstrauss bekommen. 

mehr 12 bilder vom 12. des monats sammelt wie immer caro in hamburg - dankeschön! 

ich sammle meine 12erl über die jahre: 

12 von 12 im mai 2023

12 von 12 im mai 2021 

12 von 12 im mai 2020 

12 von 12 im mai 2019 

12 von 12 im mai 2018 

12 von 12 im mai 2017 

12 von 12 im mai 2016 

9 von 12 im mai 2015 

12 von 12 im mai 2013

 
 

Mittwoch, 8. Mai 2024

familienferien im schwarzwald

 

nachdem die letzten familienferien ja schon eine weile her waren, hatten wir uns für dieses jahr vorgenommen, wieder einmal mit allen kindern und deren freund*innen eine woche urlaub zu machen. beim letzten mal, im april 2021, hatte ich dafür ferien im baudenkmal im schächental gebucht, diesmal hat kai unsere unterkunft ausgesucht*. die wahl war auf die steinberghütte im hochschwarzwald, in hinterzarten, gefallen. nicht ganz so alt wie das urner bauernhaus, aber auch mit einigem charme. 

geheizt - und auf 900 meter höhe war das in der vergangenen woche noch an den meisten tagen oder zumindest abenden nötig - wurde mit einem zentralen holzofen im keller, der nicht nur den kachelofen (den sehr langsam) sondern auch alle anderen zimmer mit wärme versorgte.

 
am schönsten war die grosse stube zum gemeinsamen sitzen. 

ob die lampe im flur noch jemandem aufgefallen ist?

 
und noch ein ausblick. 

nachdem es in der vergangenen woche noch mal richtig kalt gewesen und nicht nur im schwarzwald reichlich schnee gefallen war, hofften wir auf ein bisschen mehr sonne für unsere ferienwoche. am ende war es ein stetes auf und ab, mit einigen sonnigen und auch richtig warmen tagen, aber auch regen und gewitter - immerhin konnten wir dem schnee auf dem feldberg beim schmelzen zusehen. auch vor dem haus lag bei unserer ankunft am samstag noch schnee...

das konnte aber zumindest mich nicht von einer kneipprunde abhalten - am ersten tag wanderten wir vom haus weg zum titisee und waren ein bisschen überwältigt vom tourismus vor ort.

die natur war der höhe angemessen hinter der entwicklung zuhause her - überall blühten die sumpfdotterblumen, an einigen orten ein bisschen vom schnee zerdrückt.

frühling am schluchsee, unserem ziel für den zweiten wandertag - der übrigens in zwei aussprachevarianten daherkam: die nativ schweizerdeutsch sprechenden sprachen das u lang aus, mit der begründung, der see habe die form eines schlauchs. die nativ schwäbisch sprechenden benutzten das kurze u, im anklang an die schlucht.


noch wenig saison. man wagt garnicht, sich vorzustellen, wie es hier im sommer ist. überhaupt deutet vieles auf viel tourismus, nicht nur die gut ausgebauten bundesstrassen, die leer gerne zum sinnlosen rasen benutzt wurden, sondern auch die grösse der ausflugsgastronomie.

aber nicht alles ist ganz so herausgeputzt, am seebrugger ende des schluchsees stiessen wir auf eine ansammlung alter bahnwaggons, die darauf warten, hergerichtet zu werden.

 
der schönste tag war der dienstag und die schönste wanderung  die durch die ravennaschlucht.

wieder konnten wir am haus starten und liefen zuerst durch den ort, dann durch das löffeltal...

... entlang von liebevoll vollgerümpelten gärten...

... zur ravennabrücke.

und dann durch die ravennaschlucht - wo ich leider keinen der wasserfälle, dafür aber den malerischen weg durch die schlucht fotografiert habe (andere haben es auch so gemacht...). 


am mittwoch war schon wieder schönes wetter - und zuerst hatten wir den plan, einen ruhetag einzulegen. dann entschied sich die tochter für eine tour mit dem gravelbike zum titisee, dann verabredeten sich die restlichen jungen menschen ebendort mit ihr zum velofahren, dann hatten kai und ich die idee, eine kleine moorrunde zu drehen und anschliessend am 1.mai-hock im dorf vorbeizuschauen, dann war uns das aber doch zu doof und wir fuhren mit den elektrovelos einfach ein bisschen in der gegend herum, bis wir nahe genug am feldbergsee waren, um dort auf jeden fall noch vorbeischauen zu müssen.

dort oben geht es dann noch ein bisschen länger, bis es frühling wird. auf der rückfahrt sahen wir neben dem weg noch viel schnee und konnten dann fast ohne treten bis hinterzarten zurückfahren.


das einzige küchenbild entstand an diesem tag - gekocht wurde wieder in wechselnden besetzungen, immer vegetarisch und vor allem sehr, sehr lecker. (auf der anreise am samstag hatten kai und ich extra einen besuch auf dem wochenmarkt in waldshut eingeschoben und zwei gemüsekisten mit frischen zutaten gefüllt)

leider war es das mit dem schönen wetter gewesen, der donnerstag startete bewölkt und mit der aussicht auf ein gewitter am nachmittag. beste gelegenheit für eine fahrt nach freiburg. in unserer gästekarte inbegriffen war der nachverkehr bis und in freiburg und weil keine*r von uns die unistadt an der dreisam kannte, lohnte sich ein spaziergang durch die innenstadt nach einem gemeinsamen frühstück im café. wir entdeckten einen schönen stoffladen, einen laden für gartenbedarf, viele nette strassen, den münstermarkt (da begann es dann zu regnen, glücklicherweise erst nachdem wir unsere veganen würstle gegessen hatten), das münster von innen, einen park mit see ein bisschen weiter ausserhalb und noch ein schönes lokal.

und auch der letzte ferientag konnte wettermässig nicht so richtig überzeugen. vormittags nahmen wir dann zwar bei nieselregen noch den moorpfad aufs programm...

für den nachmittag passte das wetter aber ganz gut zu unseren plänen: während kai und ich noch gerne ins augustinermuseum in freiburg wollten, ging der rest ins badeparadies zum rutschen.

in freiburg trödelten wir natürlich auch noch ein bisschen herum, assen torte, kauften badischen sekt und entdeckten eine engagierte buchhandlung. aus guten - nein: eher schlechten! - gründen boomt die exilliteratur ja zur zeit, wir kamen darüber und über lesenswerte bücher zum thema mit dem buchhändler ins gespräch. wie schon in einigen gesprächen mit deutschen freunden in letzter zeit war der tenor, was die zukunft der freiheit für andersdenkende im land angeht, ein düsterer. so klar wie der buchhändler hat nur noch niemand ausgesprochen, dass das verlassen des landes eine option ist. (beim durchlesen gerade gesehen, dass der satz mit den "andersdenkenden" glatt missverstanden werden kann, weil der begriff ja nun auch gekapert wurde. ich möchte es aber trotzdem so stehen lassen, denn es geht mir um die diversität, die darin steckt. und ich meine die freiheit, auch links, liberal, freiheitlich und fremdenfreundlich, international, inklusiv, feministisch, queer und sonstwie zu denken und nicht nur in den grenzen einer rechtsnationalen ideologie.)

ich nahm mir noch ein schönes pflaster mit nach hause - dann ging es ins ferienhaus, wo schon für uns gekocht wurde. 

für die abreise am samstag blieb es wenigstens trocken, so dass wir alles gepäck nach und nach auf die terrasse schaffen konnten und so platz zum putzen hatten, um die hütte sauber zu verlassen. in zwei stunden waren wir, inklusive lebensmitteleinkauf und austausch der leeren getränkekisten gegen volle, dann auch wieder zuhause.

 

*es gibt ein paar bedingungen, wie keine zu grosse entfernung von zu hause und gute erreichbarkeit mit dem öv, weil es auch bei einer vorher abgemachten woche immer mal dazu kommen kann, dass jemand später anreisen oder früher wieder abreisen muss. in dieser hinsicht hatten wir ein bisschen pech - eine umleitung verdoppelte die distanz zum vermeintlich nächstmöglichen abholort vom öv. vermeintlich deshalb, weil wir nachträglich feststellten, dass man doch ohne umweg über freiburg von waldshut nach hinterzarten hätte fahren können, nämlich mit einer kombination aus bus und bahn. was uns auch noch wichtig ist, ist ein wirklich gemütliches haus mit grossem gemeinsamem tisch und einer brauchbaren küche. auch ohne corona haben wir nämlich wieder fast alle mahlzeiten selbst gekocht - so ganz trauen wir der vegetarischen speisekarte auf dem land immer noch nicht. dazu kochen wir auch alle ganz gerne und selbst ohne spülmaschine ist mit sechs leuten der abwasch schnell erledigt - danach wurde der grosse tisch immer gleich zum spielen benötigt. spiel des urlaubs war diesmal crazy wordz - was für sehr, sehr lustige abende gesorgt hat...