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Montag, 25. März 2019

woche 12 - 18.- 24.märz 2019

schon wieder eine woche voller termine, diesmal vor allem abends.

gestartet bin ich dann aber doch recht gemütlich am montag und habe ausser einer fahrt in die mühle nach scherz zum abholen eines riesigen sacks dinkelspelzen nichts gemacht, woran ich mich jetzt noch erinnern könnte.

am dienstag dann die gemüseverteilfahrt, mit vorherigem abpacken der gemüsekörbe, am dienstagnachmittag, dem einzigen freien nachmittag der tochter, mit ihr gelernt.

am mittwoch war ich dann mit der weihnachtsmarktkollegin frühstücken, die dorfweihnacht ist bis auf ganz wenige details jetzt abgerechnet, der rest des geldes, das wir über sechs jahre eingenommen haben, wird vorerst auf dem konto stehen bleiben, bis wir eine gelegenheit finden, ein projekt im ort zu unterstützen, das vielleicht ein wenig starthilfe braucht. viel ist es nicht, aber wir hätten uns in unserem ersten dorfweihnachtsjahr gefreut über eine finanzielle absicherung.
nachmittags dann büchertausch und danach in die werkstatt, um am kursprogramm für das kommende jahr zu arbeiten.

das kursprogramm hat sich überhaupt durch die ganze woche gezogen, blöderweise habe ich dann auch noch einmal alles bisher notierte verloren, weil ich vor einer fahrt von einem ort zum anderen das speichern vergessen hatte. das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert. aber es hat auch fast die ganze woche gebraucht, bis mir gedämmert hat, dass ich für die zeit nach den sommerferien, für die ich ja noch keinen stundenplan der tochter habe, schlecht ganztagestermine für unter der woche festlegen kann, geschweige denn den tag, an dem ich die offene werkstatt weiterhin anbieten werde. also muss ich nur noch für mai und juni termine finden.

am mittwochabend dann noch die generalversammlung der gemüsegenossenschaft, für die ich mich als protokollführerin gemeldet hatte. die kontrovers diskutierten themen hatten wir schon bei einer ausserordentlichen generalversammlung im november abgehandelt, finanziell sieht es momentan gut aus bei der solidarischen landwirtschaft, die volle anzahl von 60 körben ist verkauft, es besteht sogar noch eine warteliste, also verlief der abend bis auf eine winzige kleinigkeit harmonisch. das macht natürlich so ein protokoll verhältnismässig einfach.

donnerstag wie immer vormittags einkaufen, frühes mittagessen mit der tochter und nachmittags offene werkstatt. viel besuch war nicht, aber immerhin waren die werkstattnachbarn da, unter anderem um einen auftrag abzuholen.
wieder vor allem schreibtischarbeit: ein angebot für die begleitung einer veranstaltung einer hochschule und das protokoll der gv.

am abend schnell nach hause und dann gleich weiter an die nächste versammlung, diesmal die des quartiervereins ennetraum. hier das komplette gegenteil zur routiniert durchgezogenen biocò-versammlung. bei jahresrechnung und budget wurde jede einzelne zahl verlesen und erläutert, und zwar mindestens zwei mal, auch wenn sich von jahr zu jahr wenig veränderung ergibt. dabei warteten alle anwesenden vor allem auf die letzten traktanden, in denen es um den umzug in einen neuen raum gehen sollte.
zur grossen überraschung aller beteiligten, auch des vorstands und der gemeindevertreter, hat sich die option eines umzugs vorerst komplett zerschlagen, da der vermieter der räumlichkeiten nicht kooperieren wollte. die verhandlungen liefen schon eine ganze weile, das endgültige aus aber kam erst am tag vor der mitgliederversammlung. nun ist eine art schwebezustand für den verein entstanden, das konzept für eine professionalisierung in neuen räumen steht, doch räume gibt es keine. unglücklicherweise wirkt sich das auch auf die beteiligung des vereins an der 200-jahr-feier des ortes aus. dementsprechend ging ich etwas verblüfft und enttäuscht nach der versammlung nach hause. 

am freitag haushaltsvormittag, mittagessen im katholischen kirchgemeindesaal bei der fastensuppe, und danach in die werkstatt für einen kindergeburtstag.
das wetter war wunderbar, die brauer von nebenan haben eine treppe auf den balkon vor den werkstätten gebaut und so konnten die kinder draussen feiern und drinnen filzen. anstatt der angekündigten sieben kamen neun kinder, aber in der werkstatt ist das ja kein problem. alles sehr lebhaft, zwischendurch musste ich ein bisschen druck machen, damit die gewünschten notizbuchüllen auch fertig wurden, aber am ende waren alle glücklich und zufrieden.

der grosse sohn und kai kamen zum feierabend in die werkstatt, einerseits dringend angefordert, da im eifer des feierns der sack mit dem dinkelspelt ein loch bekommen hatte und ich kein gutes klebeband zur hand hatte, andererseits um bei der benachbarten braufabrik baden ein feierabendbier zu nehmen. wir probierten diverses, ich ein american pale ale (lecker hopfig) und ein ingwerbier mit alkohol. es wird einem ja auch nicht leicht gemacht mit dem fasten.


der samstag war schon vor einiger zeit verplant, aber erst ab dem nachmittag, so dass mir am vormittag noch zeit dafür blieb, die beete auf der südseite des hause zu entunkrauten. der rhabarber wächst! hoffentlich können wir in diesem jahr, zwei jahre nach dem umzug an einen anderen standort, mal wieder anständig rharbarber ernten!  andererseits fiel mir auf, dass ich noch keine schimmer habe, was ich pflanzen will auf den beeten. noch nicht einmal die tomaten sind gesät.

am nachmittag dann nach zürich, zum off-cut. ich wollte material für die kinderwoche besorgen, aber ausser möglichen heftumschlägen für zu nähende hefte habe ich nichts gefunden. oder doch: für mich ein paar interessante materialien, mit denen ich ein bisschen herumexperimentieren kann. und eine schachtel für eine ideen-sammel-box.

die söhne, die uns begleitet hatten, verabschiedeten sich einer nach dem anderen, wobei der grosse uns noch zum piccolo giardino begleitete, wo wir in der sonne eistee trinkend den blick auf diese betonmauer genossen:


kai und ich liefen erst einen grossen bogen durch die stadt bis zum stadtteil werd, von da nahmen wir dann die strassenbahn auf die andere stadtseite, um im café des amis zum saisonabschluss miesmuscheln zu essen. beim nachhausekommen trafen wir die beiden söhne noch am risographen an, der in der vergangenen woche einzug in den keller gehalten hat. nach ein paar startschwierigkeiten druckt der nun meistens und wird fleissig getestet. ich kann also jetzt mein kursprogramm im haus drucken lassen! vorerst zwar nur in einer farbe, aber was will man mehr?!


sonntagmorgen frühstück in etappen, aber gemütlich. kai und ich machten einen ausgedehnten spaziergang über die schacheninsel oberhalb von brugg. die insel wird regelmässig überschwemmt und verändert sich immer wieder. ein grosser teil ist recht wild und die wege nicht immer gut sichtbar, aber verirren kann man sich kaum. wir gingen bis zur spitze der insel, wo wir noch nie waren, und folgten auf dem rückweg dem aarekanal am kraftwerk. auch hier hat es mittlerweile viele biber, die auch grosse bäume komplett tot genagt haben.


am nachmittag im garten zuerst einen sack repariert, dann einen korb im keller vergessene walnüsse geknackt. über dieser arbeit über allerhand nachgedacht und vom einen zum anderen gekommen. weil aber jetzt dieser blogpost mal fertig werden muss, kann ich das heute nicht mehr erläutern.

später abendessen aus ernteanteil und übrigen reis, den der mittlere sohn gerettet hat. danach noch familiensitzung und tatort.





Montag, 3. Dezember 2018

dorfweihnacht 2018

 ein rückblick in bildern, die mehr sagen als viele worte, auf den adventsmarkt am samstag:


für den aufbau hatten wir wunderbar trockenes und teilweise sogar sonniges wetter, dank tatkräftiger unterstützung lief alles glatt und es blieb zwischendurch auch mal zeit zum gipfeliessen und kaffeetrinken!  unsere marktfahrer waren entspannt und auch kleinere technische probleme konnten wir noch gut lösen.


am nachmittag brachte uns das ennetraumensemble in stimmung und bei sehr milden temperaturen besuchten viele menschen die marktstände und kulinarischen angebote draussen und drinnen.
wir bekamen sehr viel lob für die organisation - einerseits von denen, die aktiv beteiligt waren, aber auch von unseren besuchern.


besondere momente an der dorfweihnacht, festgehalten von sandra treyer und johannes hofmann (wie alle fotos): bewegung, begegnung und unterhaltung für klein und gross, das zusammenleben vieler kulturen in unserer gemeinde widergespiegelt im kulinarischen angebot vom chäsbrätel und cervelat über chilli con carne bis zu vegetarischen pekora, miteinander und füreinander da sein mit allen menschen.


 am abend wurde es stimmungsvoll mit all den lichtern in und ums turnhallenfoyer. ab sechs war dann auch unser adventsfenster zu sehen, wir hatten die ehre das erste fenster zu präsentieren. im dunkeln leuchteten die feuer um die wette mit den tannenbäumen - und den gesichtern. dann wurde es ruhiger und ich konnte ganz zum schluss noch einen rundgang an allen ständen machen. zufriedene besucher, zufriedene standleute, zufriedene organisatoren.


irgendwie bin ich ja alles drei - die meiste zeit habe ich hinter meinem eigenen stand verbracht - abgelöst zwischendurch von kai oder den söhnen, auch hier ergaben sich viele gute gespräche. schön war es menschen wiederzutreffen, die schon kurse besucht, aufträge aufgegeben oder sachen bei mir gekauft haben. verkauft habe ich vor allem windlichte und schwemmholzengel, was wenig überraschend war.

um viertel vor acht legte kai die rolle mit den abschiedsliedern in die drehorgel ein und spielte zuerst draussen, dann drinnen. das war dann das signal für die standleute, dass sie so allmählich mit dem zusammenpacken beginnen durften. parallel mit dem abräumen der stände begannen unsere helfer schon mit dem abbau der infrastruktur, und alles was wir in zwei tagen herangeschafft und aufgebaut, dekoriert und geschmückt hatten, verschwand innerhalb von zwei stunden in kartons und säcken. tische und stühle wurden aufgestapelt, die küche geputzt, die feuer gelöscht und die tännchen von ihren lichtern befreit und aus ihren ständern genommen.

was am ende bleibt ist die freude und die erinnerung an den schönen tag, die fotos von glücklichen menschen und ganz sicher die vielen guten worte, die wir zu hören bekamen.
ein letztes mal sortieren wir das, was übrig geblieben ist und müssen nun entscheiden, was mit der abgehängten deko, den lichterketten, den blachen geschehen soll. eine letzte abrechung werden wir machen und wenn etwas geld übrig bleibt, müssen wir auch hier darüber nachdenken, wie das verwendet werden soll.
es bleibt uns ausserdem die erfahrung, einen solchen anlass organisiert und ganz unterschiedliche menschen zusammengebracht zu haben, auch die erfahrung, nach jedem anlass "über die bücher zu gehen" und es im nächsten wenn nicht besser, dann doch ressourcenschonender und gelassener zu machen. sehr hat uns bei den letzten beiden adventsmärkten in 2016 und dieses jahr die kooperation mit dem feuerwehrverein als festwirtschaftsbetreiber entlastet. und in diesem jahr vielleicht auch ein bisschen der gedanke, dieses kapitel nun abschliessen zu können und dies auf eine gute weise zu tun.

Freitag, 30. November 2018

wochenrückblick woche 48 und unser gemüse heute

der grösste vorteil der täglichen berichterstattung ist wohl, dass mir die woche nicht so entgleitet, sondern jeder tag am abend oder spätestens am morgen drauf säuberlich einsortiert und etikettiert wird.

diese woche jedoch war geradezu dafür prädestiniert, zu entgleiten und ihre ganz eigene dynamik zu entwickeln. bewusst hatte ich mir sie mehr oder weniger freigehalten, denn der countdown für die dorfweihnacht läuft. im grunde ist es ja ganz easy, so einen weihnachtsmarkt zu organisieren, man braucht nur ein paar stände, gastronomie, deko, werbung, programm und schon ist der anlass fertig.

das gilt so ungefähr bis eine woche vor dem termin, dann wird es plötzlich konkret: sind alle standbetreiber informiert dass es draussen kein licht gibt, ist genügend kuchen organisiert, funktioniert die geplante deko und wann hängen wir sie auf, wo sollen all die übrigen plakate hin, wer singt wann und wo und vor allem was? dazu muss noch eine rede geschrieben werden, und die helfer klagen wahlweise darüber, dass das alles nicht zu schaffen sei oder ob sie denn überhaupt genügend zu tun haben werden?
zur abstimmung muss ganz viel zusammengesessen und literweise tee getrunken werden, für jeden einzelnen einfall und notfall und zufall muss extra noch etwas eingekauft und besorgt werden, und was geben wir den musikern als kleine aufmerksamkeit? also nochmal los zum confiseur...

dementsprechend unberechenbar verlief die woche. am montag war noch alles ganz normal, aber ich traute dem frieden nicht, am dienstag war ich auch noch in der werkstatt, holte das saxophon der tochter aus der werkstatt ab und wir besprachen uns. am mittwoch alles wieder normal plus viele telefonate und textnachrichten und für mich von freitag vorgezogene nachhilfelektionen, und ich schaffte es noch, eine weihnachtsdeko zu basteln inklusive einem adventskranz.


aber am donnerstag ging es endlich los. die kollegin zauberte ein wunderschönes und riesiges adventsfenster, das wir dann morgen um sechs feierlich öffnen werden. ich schaute immer mal wieder vorbei und als ich am abend von der offenen werkstatt heimfuhr, war schon das schöne bild bis samstag in packpapier gehüllt. der überraschung halber. in der werkstatt war ein pokemon entstanden... offene werkstatt, man kann einfach mit allen ideen kommen!


heute ging es weiter mit den vorbereitungen, vor allem die kollegin werkelte weiter an der deko, ich unterstützte sie wo notwendig und wir bekamen noch viel liebe hilfe. das turnhallenfoyer ist nun weihnachtlich vorbereitet. die tannli sind da. die stände, die feuerschalen auch. die helfer sind auf viertel ab acht, beziehungsweise neun und zehn uhr bestellt.

um die mittagszeit kam noch das gemüse:


 zuckerhut, wirsing, nüsslisalat, lauch, rüebli, kartoffeln, sellerie, zwiebeln.
glücklicherweise alles gut haltbar, denn morgen gibt es an der dorfweihnacht chilli con carne, hotdogs, pakistanisches essen, chäsbrätel und hoffentlich genug kuchen!

sie könnten morgen einfach bei uns vorbeischauen, von 14 bis 20 uhr sind wir in und ums turnhallenfoyer in ennetbaden anzutreffen oder wenn sie zu weit weg wohnen oder sonst verhindert sind, drücken sie uns einfach die daumen, dass das wetter wenigstens gnädigerweise trocken bleibt. danke!

Freitag, 23. November 2018

dorfweihnacht 2018

ich glaub, ich brauche mal eine pause. nicht nur vom täglichen schreiben hier, sondern eigentlich noch viel mehr vom täglichen tun. die liegt aber momentan nicht drin. ich wusste ja schon, dass der november mit abschlussaustellung, märkten und vorbereitung auf die dorfweihnacht anstrengend werden würde, hatte aber völlig aus den augen verloren, dass es ja auch noch das ganz normale leben gibt.
so haben mich diese woche nicht etwa die filzkurse oder die vorbereitungen auf den adventsmarkt, sondern das leben selbst herausgefordert: elterngespräch in der schule der tochter, viel lernaufwand und ein just zwei wochen vor dem adventskonzert lädiertes saxophon, das zur reparatur gefahren werden muss. aber wir haben ein ersatzinstrument bekommen, toller service! dazu kommen noch eine ausserordentliche generalversammlung der gemüsegenossenschaft zu einem zumindest so heiklen thema, dass ich sie ungern verpassen würde und ein ortstermin mit dem organisationskomittee für die mitgliederausstellung der filzszene am kommenden samstag auf schloss greifensee. (ich nehme mir mal wieder vor weniger oft "hier" zu schreien, wenn es darum geht, dinge zu organisieren. ob das was nützt?)

mit dem adventsmarkt sind wir jetzt in der phase angekommen, in der wir beiden organisatorinnen fast jeden tag mindestens einmal telefonieren oder uns sehen. es läuft, wir sind dran, es gibt wie jedes mal ein paar unwägbarkeiten und nicht alles läuft optimal, aber es wird, es wird. das sagen wir uns jeden tag gegenseitig und damit ist die gute laune meist schnell wieder hergestellt. auch wenn das bauamt unsere schönen plakate so gut versteckt hat, dass wir sie zuerst selbst nicht gefunden haben. sollen wir ein suchspiel daraus machen?
ich zeige sie jetzt mal hier und lade natürlich auch gleich ein - wir freuen uns auf ganz viele, viele gäste! 


es wird unsere letzte dorfweihnacht sein.
ein bisschen nagt auch das an mir. und an uns, an uns organisatorinnen, vielleicht sogar an uns als familie, an den jungs, an kai, die von der ersten dorfweihnacht 2012 mit viel herzblut dabei waren. es gibt sogar ein label auf dem blog für die dorfweihnacht - ich musste gerade selbst nostalgisch in der historie der vier veranstaltungen stöbern.
trotzdem ist es gut, sagen zu können, dass es die letzte dorfweihnacht sein wird. so viel hat sich in unserem leben verändert, seit wir mit der dorfweihnacht begonnen haben. wir beiden organisatorinnen sind heute familiär und beruflich an einem ganz anderen ort als vor 8 jahren, als die idee langsam gestalt annahm.
unser ziel war es, einen begegnungsort für alle menschen in unserem ort in der vorweihnachtszeit zu schaffen, und ich glaube, das ist uns immer wieder gut gelungen.
aber es hat sich auch rundherum so viel verändert, die anzahl der märkte und adventsanlässe ist gefühlt ins unermessliche gestiegen. und mit ihr gestiegen ist mein/unser unmut über diese "galoppierende eventitis". überall kann man glühwein trinken, kunsthandwerk kaufen, bratwurst essen in der vorweihnachtszeit. überall glitzert und leuchtet und tönt es. müssen wir da auch noch mitmachen? und sollen wir uns dieser konkurrenz mit einem anlass aussetzen, mit dem wir doch nur vergleichsweise unspektakuläres anzubieten haben?
da kamen uns die pläne der gemeinde gerade recht, selbst einen weihnachtsmarkt zu veranstalten. anlass ist zunächst das 200-jahr gemeindejubiläum in 2019, danach soll ein solcher anlass aber jährlich etabliert werden. die ausrichtung wird ganz anders sein, auch der ort, der markt wird über mehrere tage kurz vor weihnachten gehen und vor allem draussen stattfinden. der wunsch nach dieser ausrichtung der dorfweihnacht ist in den vergangenen jahren auch schon an uns herangetragen worden - wir wollten lieber beim kleinen, gemütlichen markt bleiben. und so haben wir beschlossen, dass es genug ist, viermal dorfweihnacht waren schön, aber ewig wollen wir das nicht machen. ein bisschen wehmut ist dabei, und darum wird diese dorfweihnacht noch ein bisschen heller und strahlender und wärmer sein als die zuvor.

natürlich auch mit einem filzquadrat-stand, den ich vor allem mit leutenden filzwindlichten, schwemmholzengeln und zapfenzwergen dekorieren werde. dazu gibt es aber auch das "standartprogramm" aus gefilzten körben, taschen und sitzfilzen, die sich gut zum verschenken eignen!

es spricht also einiges für einen besuch der 

dorfweihnacht 2018 

am samstag 1.dezember 2018 von 14 bis 20 uhr 

in und ums foyer der turnhalle ennetbaden!

Montag, 12. November 2018

montag 12.11.2018 - 12 von 12 im november 18

tagebuchbloggen, heute mit vielen bildern, genau genommen mit zwölf wie es die tradition des 12 von 12 erfordert. ich starte nicht mit dem ersten kaffee, sondern mit den plakaten und flyern für die dorfweihnacht, die heute geliefert wurden. 


schön sind sie geworden, ich schnappe mir gleich einen stapel und mache mich auf den weg zur gemeindeverwaltung um einerseits die postverteilung an 1800 haushalte im ort anzumelden und andererseits gleich mehrere stapel dort zu lassen. 


 danach weiter im regen zum bäcker und dann in die werkstatt.


 ein paar zapfenzwerge braucht es noch für den ersten weihnachtsmarkt am kommenden sonntag in berikon.


der ausblick aus der werkstatt ist zur zeit nicht so erquicklich, die heizgeneratoren verdecken die schöne aussicht auf das herbstlaub, das allmählich von den bäumen am anderen ufer fällt. 


haufenweise zapfenmützen. 
 

 zuhause entdecke ich diese rose. es ist auch heute wieder so warm, dass es mich wenig wundert, wenn einige pflanzen eher an frühling als an winter denken.


 meine nachmittagsbeschäftigung: flyer und plakate für die verteilung konfektionieren.


und den kater entwurmen, wobei das sehr unproblematisch ist.


 nachdem ich zuerst die küche geputzt habe, saue ich sie gleich wieder beim kochen ein. vor dem herstellen von semmelbröseln zu putzen macht irgendwie keinen sinn. es gibt heute sellerieschnitzel, risotto und chinakohlsalat.


 die südfrüchte kommen in den salat.

nach dem essen bringe ich die flyer und plakate zur kollegin, sie wird sie in den nächsten tagen verteilen.


hellerleuchtete fenster erwarten mich bei meiner rückkehr nach hause und leise dringt die melodie einer drehorgel heraus.


tatsächlich ist kai am spielen - zur einstimmung auf die dorfweihnacht?

andere menschen haben ihren alltag in zwölf bildern festgehalten und versammeln sich heute wie seit vielen jahren bei caro. ich gehe da jetzt mal schauen, und sie?

Donnerstag, 8. November 2018

mittwoch 7.11.2018 - spaziertag

heute hat sich der organisationsmarathon der letzten beiden tage ausgezahlt.
der tag war weitgehend dorfweihnachtsfrei und so habe ich morgens gemütlich gebloggt, bin dann zu fuss in die werkstatt gegangen und am frühen nachmittag wieder zurück. das adventsfilzen ist auch mangels anmeldungen ausgefallen, aber das wundert mich nicht, möchte ich mich doch selbst erst mal am herbst freuen.


zuhause war ich dann noch ein stündchen im garten und habe verschiedenes für den winter vorbereitet. die dahlien haben sich komplett in ihrem topf verkeilt, ich versuche es jetzt damit, den topf umgekehrt austrocknen zu lassen und hoffe, dass der ganze erdballen dann auf einmal herauskommt. am besten noch vor dem ersten frost.


zum abendessen kochte ich zusammen mit der tochter einen gemüsebohneneintopf (weil mir das vegetarische gulasch am samstag beim rampenverkauf von malzmaul so gut geschmeckt hatte, habe ich daran gedacht mal wieder eine suppe zu kochen) und während der eintopf noch so vor sich hinbrodelte haben wir einen beschluss in sachen adventskalender gefasst. der wird hier schon seit ein paar jahren immer gemeinschaftlich abgestimmt, aber in diesem jahr gibt es etwas ganz anderes als bisher. wir werden das konzept "umgekehrter adventskalender" ausprobieren.


und weil dieses thema so zügig und einstimmig entschieden und die suppe rasch gegessen war, konnten kai und ich zu fuss ins kino gehen (wir hatten auch bus oder velo angedacht) und uns dort den "trafikant" nach einem roman von robert seethaler anschauen. robert seethaler taucht allerorten momentan in meiner filterblase auf, auf empfehlung von herrn buddenbohm hörte ich schon "das feld", nun erinnerte mich gestern der podcast servus, grüezi und hallo daran, dass wir diesen film sehen wollten, herr seethaler wurde dort in der rubrik "diesen österreicher sollten sie kennen" vorgestellt.
der trafikant ist eine schöne, aber auch traurige geschichte und es kommt darin sigmund freud vor.

Mittwoch, 7. November 2018

dienstag 6.11.2018 - überlagerungen

für den zweiten besprechungstermin in sachen dorfweihnacht muss ich morgens noch ein paar sachen zusammensuchen, dann stimmen wir kurz zu zweit unsere anliegen ab und gehen zu fuss zur gemeindehalle, um den adventmarkt zu besprechen. wir stossen auf offene ohren beim neuen abwart, mit dem wir noch keine veranstaltung durchgeführt haben und können alle unsere wünsche nach mobiliar und unterstützung anbringen. für einige offene fragen macht er von sich aus vorschläge und bietet uns hilfe an. so gehen wir nach einer knappen stunde sehr froh und mit einem guten gefühl nach hause. so ganz allmählich kann ich mir wieder vorstellen, wie es dann sein wird, an der dorfweihnacht mit lichtern und ständen, mit musik und all den menschen.
beim kaffee besprechen wir noch die standeinteilung und finden zu zweit lösungen, wo ich die tage zuvor nur probleme sah. die flyer- und plakatentwürfe sind nach den änderungen auch bereit für den druck.

vor dem mittagessen vergleiche ich noch kostenvoranschläge für den druck der flyer und plakate, dann muss ich aber spontan für zwei mädchen mittagessen kochen, die tochter hat ihre freundin mitgebracht. die beiden besuchen heute ihre ehemalige hauswirtschaftslehrerin und verschwinden kurz nach eins mit dem bus.

ich arbeite mich weiter durch verschiedene druckangebote und mache schlussendlich drei vorschläge, von denen wir den mittleren wählen. kai kommt nach hause zu seinem ersten homofficenachmittag bei der neuen arbeit und wir trinken zuerst mal kaffee. ich sortiere die unterlagen der vergangenen drei adventsmärkte und mache mir einen ordner, in dem ich ab jetzt alle aktuellen unterlagen sammeln kann. ein bisschen haushalt erledige ich auch noch.
parallel regt sich nun auch das thema abschlussausstellung des filzlehrgangs- was soll auf die zertifikate, wer druckt sie, wann muss wer am ausstellungstag vor ort sein. wir schicken ein bisschen informationen hin und her bis wir einen text haben, den wir dann noch ändern können.

kai geht die neuen winterreifen abholen, die tochter trudelt ein und wir faktorisieren ein paar terme zusammen, während gleichzeitig am esstisch noch gearbeitet und gebügelt wird. auch konzentration im chaos will geübt sein. ich vermute, dass jedes unserer kinder matheaufgaben auch auf dem rummel lösen könnte.

ich bewege mich zwischen küche und termen hin und her, es gibt blaukrautsalat, fleischküchle und kartoffelbrei (aus dem päckchen).
nach dem essen übernehme ich das weitere bügeln, einen anruf bei unseren gastgebern für das kommende wochenende, das befüllen der waschmaschine und mache die bestellung für die drucksachen fertig. die anderen kümmern sich um mails, hängen wäsche ab und machen die küche.
es ist schon ziemlich spät, bis wir auf dem sofa noch eine runde fernsehen und noch viel später, bis ich endlich ins bett komme.

Montag, 5. November 2018

montag 5.11.2018 - #wmdedgt

ha, mit dem tagebuchbloggen habe ich ja jetzt übung! also ist wmdedgt kein problem für mich!
also: aufgestanden vor dem wort zum tag und darauf bestehe ich, denn salbungsvolle allgemeinplätze am morgen machen mir wirklich schlechte laune. spülmaschine ausräumen, frühstück machen, die jungs gehen gutgelaunt um 6.48 uhr auf den bus, da ist die tochter schon aufgestanden, die müde ist, kein wunder nach dem wochenende. für den langen schultag heute bekommt sie ein sandwich und käse und apfel und noch ein stück apfelkuchen mit. frühstück mit kai, bis auch er um 7.18 uhr sich auf den weg macht.
wäsche aufhängen (nachtstrom sag ich nur...), dann die küche einer groben reinigung unterziehen, anziehen und noch die letzten 20 minuten zum bloggen nutzen, bevor zwei frauen zu einer besprechung der musikalischen umrahmung der dorfweihnacht um neun uhr zu mir kommen.
diese woche müssen einige weichen für den adventsmarkt gestellt werden - unter anderem besprechen wir die eröffnung des markts und des adventsfensters, kurz schauen wir noch flyer und plakat an, da gibt es noch änderungen und morgen treffen wir uns vor dem termin mit dem abwart der gemeindehalle ein bisschen früher um uns zu besprechen.
um 10.20 uhr kann ich mich auf den weg in die werkstatt machen - ich filze weiter an meinen adventsmarktprodukten, heute an den windlichten. der vorrat ist jetzt wieder aufgefüllt, ich werde mich nun anderen themen zuwenden können.


kurz nach eins bin ich zuhause und mache erst mal pause.

den nachmittag nutze ich, um einen plan von der raumsituation am adventsmarkt zu erstellen und die stände auf die einzelnen standplätze zu verteilen, selbstverständlich unter berücksichtigung der wünsche der standbetreiber. es sollte aufgehen und hoffentlich sind alle mit ihren plätzen zufrieden! zwischendurch telefoniere ich mit meiner mutter, dann kommt auch schon die tochter nach hause, wir trinken tee und ich erledige nebenbei immer noch dinge.

später lerne ich noch eine stunde mit der tochter für eine deutschprüfung, dann mache ich rettichsalat und bereite chäsbrätel vor, nachdem kai mit dem bestellten brot nach hause gekommen ist.

der grosse sohn trudelt auch allmählich ein und so schiebe ich die vorbereiteten brote unter den grill, während die anderen den tisch decken. das etwas improvisierte abendessen kommt gut an. anschliessend gibt es noch eine familienplanungssitzung für die nächsten zwei wochen. für ein  paar abende sind noch kochende gesucht, was sich aber problemlos organisieren lässt, ausserdem kommt das thema adventskalender auf, zu dem es aber eine weiteren termin am mittwochabend geben wird, bis zu dem ideen gesammelt werden können. schauen wir mal, wie es da weitergeht.

anschliessend sitze ich noch mit dem mittleren sohn zusammen um den flyer und das plakat für die dorfweihnacht ein weiteres mal anzupassen und die korrigierte fassung für den druck herzustellen. der sohn schickt preisanfragen los, vielleicht bleibt uns in diesem jahr die onlinedruckerei erspart.

eine runde "call the midwife" und anschliessend wenigstens die tagesschau von 20 uhr, und dann mache ich mich an den blogeintrag für heute, nach dessen fertigstellung ich vermutlich ins bett fallen werde.

Montag, 29. Oktober 2018

wochenende 27. und 28.oktober 2018 - endlich herbstwetter!

das ganze wochenende war endlich mal deutlich kälter und regenwetter, am sonntagmorgen sogar mit schneeflocken vermischt.

dazu zeitumstellung, zu der ich übrigens frau brüllens meinung komplett teile - also ganz viel zeit um drinnen all die dinge zu tun, die man wegen des fast schon in terror ausartenden endlosen sommers nie machen konnte. und wir haben dann wirklich vor allem dinge getan, mit der tochter gelernt, kuchen gebacken, gekocht und am samstagabend die familien der freundinnen der tochter zu gast gehabt.

ich konnte über das wochenende die daten für die dorfweihnacht komplettieren und so kann es jetzt in sachen werbung so richtig losgehen. 

ausserdem haben wir an beiden regentagen jeweils einen spaziergang gemacht, was uns den ganzen langen sommer über kaum einmal gelungen ist - naja, da konnte man ja auch immer im garten sitzen/arbeiten.


ich freue mich über meine neuen schuhe! sie passen ganz hervorragend zum herbstlaub und so langsam habe ich sie soweit eingelaufen, dass sie längere spaziergänge mitmachen. schuhe, die man einlaufen muss, wie altmodisch, können sie sich meinetwegen denken, aber ich mag das so!

Freitag, 2. Dezember 2016

advent

so ganz langsam krabble ich wieder aus dem nach-dorfweihnachts-loch. es ist irgendwie immer nicht so einfach für mich von der relativ angespannten stimmung vor dem adventsmarkt wieder zurückzufinden in den normalen alltag. und da wir den anlass bereits zum dritten mal durchgeführt haben, blieb diesmal auch die grosse euphorie aus, es geschafft und einen gelungenen markt  durchgeführt zu haben. zumal es in diesem jahr einen haufen merkwürdige kritik gab, die nicht viel mit unseren vorbereitungen zu tun hatte. und eigentlich nicht einmal direkt mit dem von uns organisierten anlass.


und es war natürlich auch einiges liegengeblieben, für das ich vor dem markt entweder nicht die zeit oder auch den nerv noch hatte. der montag ging überhaupt noch mit aufräumungsarbeiten vorüber, dann musste die jahresumfrage an die mitglieder der gemüsegenossenschaft verschickt werden, ich wollte endlich das neue kameratelefon ausprobieren, der tochter hatte ich gemeinsames kerzenziehen versprochen, und am mittwoch habe ich auf den letzten drücker den adventskalender fertiggestellt. in diesem jahr wollte ich mal wieder für die ganze familie einen kalender füllen, das heisst, dass jeder fünfmal im advent ein geschenk auspacken darf. (und ich viermal - weil sich wohl die idee des gegenseitigen adventskalenders doch so eingebürgert hat, dass jedes familienmitglied ein geschenk für mich besorgt hat - besorgen wird.) ich hatte mich so darüber gefreut, dass die ganze familie an der dorfweihnacht geholfen, teilweise sogar extra urlaub genommen hat und wir so den ganzen auf- und abbau alleine machen konnten. und der adventskalender ist nun ein kleines dankeschön.


gestern war dann eigentlich der erste tag, an dem alles ganz entspannt lief. war es die entschleunigende tätigkeit des kerzenziehens oder einfach der start in die adventszeit, auf jeden fall war der tag nicht durch eine liste von zu erledigenden sachen geordnet, sondern einfach so mit arbeit angefüllt. zahnreinigung, einkauf, drachenpapier fürs adventsfenster besorgen, mittagessen mit der tochter und den kindern der freundin, ein bisschen die wohnung dekorieren, einen ersten versuch in sachen adventsfenster starten, schwimmen gehen, gingen einfach so hand in hand. beim schwimmen kam ich auf die idee während der 24 anvisierten doppelbahnen die 24 tage bis weihnachten zu überdenken. (es fehlen nur noch ein paar hundert meter auf die hundert kilometer!)


unser terminkalender für die nächsten beiden wochen ist voll, vor allem freue ich mich auf unser adventsfenster und auf (und auch schon über) die adventsmailartaktion. aber auch auf einen abend mit der shibashi-gruppe und einen abend in der stanzerei in baden, den mir meine freundin irene zum geburtstag geschenkt hat. und auf den fünfzigsten geburtstag zu dem wir extra nach stuttgart reisen werden - und dabei auch ein bisschen weihnachtsmarktluft schnuppern. und auf die beiden freien wochenenden, von denen eines morgen beginnt.

und der ganzen entspannung gestern ist es zu verdanken, dass dieser post erst heute erscheint - ein thematisch passendes foto - mit dem neuen fotoapparat mit telefonfunktion gemacht, habe ich ihnen auch noch mitgebracht:


 und wenn sie jetzt das spezielle daran nicht sehen, dann ist das gut so. überhaupt ist es garnicht so einfach, ende november eine fotosafari auf einer sehr vertrauten spazierstrecke zu inszenieren. aber die schnecken der waldspielgruppe baumelten ein bisschen im wind und da hat das fotografiertelefon einfach einen ganzen haufen bilder gemacht und ich musste nachher nur noch das schärfste aussuchen.



Montag, 28. November 2016

dorfweihnacht 2016


kirchenchor und flötenkinder, zauberer und viele altbewährte und neue stände, ein steter besucherstrom und viele gute gespräche haben die dorfweihnacht wieder zu einem gelungenen anlass werden lassen - für alles andere brauchen wir noch ein wenig zeit: zum aufräumen, zum sortieren, zum setzenlassen und vielleicht dann auch zum nachdenken über eine dorfweihnacht 2018.
herzlichen dank auch an dieser stelle noch einmal an alle helfer und sonst in irgendeiner weise beteiligten!

Donnerstag, 24. November 2016

in adventsstimmung kommen


keine ahnung woran es liegt, aber ich komme nicht so richtig in adventsstimmung. (weltläufte? wetter? weihnachtsmarkt?) dabei habe ich mir wirklich mühe gegeben. 


 auch wenn ich nicht so recht weiss, wie und wann, ich werde ein adventsfenster gestalten.


 ich habe angefangen guetsle zu backen. (vier sorten!)


die letzten vorbereitungen für den adventsmarkt sind angelaufen. süssigkeiten für die flötenkinder einpacken zum beispiel. (die anderen vorbereitungen sind nicht so fotogen. aber ich weiss jetzt, wo jeder stand steht und wann was wohin geliefert wird, wer wann was machen soll und wann wer welchen auftritt hat. was ich noch nicht weiss: welche feuerwehreinsätze es rund um die dorfweihnacht noch geben wird.


und ich habe es trotz dem allgemeinen fokus auf dem adventsmarkt geschafft, etwas adventskranzartiges zu zaubern. passt sogar zu den geburtstagsblumen, die immer noch blühen! 


Dienstag, 1. November 2016

dorfweihnacht


allmählich weihnachtet es hier. im blog bisher eher wenig, im vergleich zu 2012 und 2014 ist die vorbereitung unseres kleinen adventsmarktes beinahe schon  ein bisschen routine.
heute jedenfalls sind die flyer für die postverteilung angekommen - und damit gehen wir hier in so etwas wie die heisse phase der vorbereitungen. 17 aussteller haben sich in diesem jahr angemeldet, die gastronomie haben wir an einen örtlichen verein abgegeben, ich habe keinen stand, also ist alles ein bisschen weniger hektisch als in den jahren zuvor.
langweilig wird mir bis zum 26.november trotzdem nicht - falls ich es also vergessen sollte: sie sind alle herzlich eingeladen an die dritte dorfweihnacht in ennetbaden, am samstag vor dem ersten advent, von 14 bis 20 uhr.

Freitag, 19. Dezember 2014

film von der zweiten ennetbadener dorfweihnacht



Er ist fertig!
Ein kleiner Film mit stimmungsvollen Momenten von der zweiten Ennetbadener Dorfweihnacht.
Ein grosser Dank geht an Kai, der den Film zwischen Weihnachtsapéros und Jahresendhektik wieder ganz toll geschnitten hat!

(und offensichtlich habe ich hier in den offiziellen schreibmodus mit gross- und kleinschreibung gewechselt, kann ich nämlich auch ... )
(und by the way, mein stand ist natürlich am längsten im bild - hab ich aber nicht extra bestellt oder so...)

Sonntag, 30. November 2014

dorfweihnacht 2014


 vorbereitungen...


 stände...


singen, spielen, lesen, essen, trinken, sein an der dorfweihnacht 2014.

es braucht wohl noch ein paar tage bis wir alles sortiert haben: fotos, videos, reste aus der küche, von der deko, und auch uns selbst.

aber auch die zweite ausgabe der ennetbadener dorfweihnacht war ein voller erfolg - viele begeisterte besucher, schöne, liebevoll dekorierte stände, motivierte helfer, eine exzellente küche, musik, puppentheater, geschichtenerzähler, und was habe ich vergessen?

Freitag, 28. November 2014

vorbereitungen...


heute haben wir erstmal die sterne vom himmel geholt an den himmel gehängt. morgen kommen dann die bodentruppen zum aufstellen der tische und allerhand schwerarbeit leisten.


Donnerstag, 27. November 2014

der countdown läuft...


wenn es hier gerade sehr ruhig zugeht, dann liegt es daran, dass die vorbereitungen für die dorfweihnacht auf hochtouren laufen. am dienstag habe ich die letzten windlichte fertig gefilzt, alles mit preisen versehen und die sachen für meinen stand zusammengepackt.
jetzt bin ich daran, die letzten dinge für die veranstaltung insgesamt zusammenzusuchen, zu -packen und alles fertig zu machen. in den vergangenen beiden tagen habe ich noch dreissig joghurtgläsli eingesammelt und heute morgen mit draht zum aufhängen versehen, habe schürzen genäht, schlüssel abgeholt, lampen gezählt, mich in die installation von stromkästen einweisen lassen, gelernt wo man in der turnhalle klopapier findet und immer wieder mit  menschen gesprochen, die uns hilfe zugesagt haben.
meine kollegin hat sterne gebastelt, ihre gebrochene rippe gepflegt, bons für das adventscafé entworfen und gedruckt und geschnitten, bäume auf den schulhausplatz transportiert, den transport des märliwagens organisiert  und ebenfalls ganz viele gespräche geführt.
die dritte im bunde hat listen geschrieben, preise ausgetüftelt, mengen berechnet und eingekauft. 
ab morgen sind wir dann vor ort. dekorieren, noch mehr einkaufen, lampen präparieren, kochen, tische aufstellen, den raum fürs puppentheater herrichten, damit fangen wir an. am samstag gehts dann weiter zusammen mit den standbetreibern: stände aufstellen, kabel ziehen, bäume aufstellen, noch mehr kochen und alles was es sonst noch zu tun gibt...
bis samstag vierzehn uhr muss alles parat sein...

Donnerstag, 20. November 2014

endspurt dorfweihnacht


noch 10 tage bis zur dorfweihnacht! wir befinden uns sozusagen im endspurt. und wie immer fällt einem da natürlich noch das eine oder andere detail ein, das zwar nicht ganz dringend, aber vielleicht halt doch das tüpfelchen auf dem i wäre. zum beispiel schürzen mit dem dorfweihnachtslogo...

Mittwoch, 2. Januar 2013

das dorfweihnacht-video ist fertig!




über die weihnachtstage haben die männer das video von der dorfweihnacht fertig gemacht! herzlichen dank fürs filmen und schneiden und hochladen und alles ganz kommod parat machen für mich!

Montag, 3. Dezember 2012

dorfweihnacht ausführlich....

am freitagmorgen starteten die vorbereitungen in der küche mit der verarbeitung von riesigen mengen von kürbissen zu suppe und zwei tüten birnen zu birne in rotwein. 

 

fleissige helferinnen an der arbeit. 


parallel entstand die deko fürs adventscafé - kugeln, hergestellt von schülerinnen und schülern der primarschule und aufgehängt von ihrer lehrerin - die restlichen schmücken noch den ganzen advent über den grossen weihnachtsbaum im posttäli. 


alle tische im innenbereich konnten wir schon aufstellen und sogar noch die tische fürs café decken.

 am abend kamen noch die bäume ... und der süssmost, alles von einem vater mit drei kleinen kindern auf dem wägelchen an die turnhalle gebracht.


früh am samstagmorgen holten wir brot und würstchen und es kamen schon wieder helfer, die mit uns die stände im aussenbereich aufstellten.


die kuchentheke wurde winterlich verkleidet - und zwischendurch fing es draussen ein wenig zu schneien an...


ich nutzte die zeit vor dem eintreffen der anderen aussteller zum aufbau meines standes.



und dann trafen auch schon die ersten aussteller ein - drinnen ...


und draussen....


zuerst sah es natürlich noch ein wenig kahl aus - aber so nach und nach füllten sich die stände.


drinnen und draussen.


die drehorgel traf ein.


und in der küche ...


 ... und am buffet richteten sich alle auf die kommenden gäste ein.


nach der eröffnung mit der goldwand-brass-band nehme ich euch auf eine runde an alle stände mit. hinter der goldwand-brass-band sieht man schon den glühwein-stand.


daneben gleich der wwf-stand, für den engagierte kinder und deren eltern fleissig gebastelt haben.


 draussen geht es dann weiter mit dem waffelstand vom verein ennetraum, unserem quartiertreff und -kafi.


neben diesem der stand von frau metges, die für die weihnachtszeit vor allem gehäkelt hatte.


 und dann gleich noch mein stand, jetzt fertig aufgebaut.


draussen ausserdem noch töpferwaren von marianna abraham...


 und allerlei selbstgenähtes von tanja, alias tännchen, die ihr auch auf dem weihnachtsmarkt in baden noch mit einem stand finden werdet.


drinnen ging es dann weiter mit dem stand von claycorner, der sich vor der roten wand wunderbar macht.


 und gegenüber mit den wirklich originellen häkel- und strickarbeiten von ros stähli - deren gehäkelter affe und das krokodil viel bestaunt wurden...


daran anschliessend ein liebevoll gestalteter stand von beatrice hänzi, die zusammen mit ihrer freundin maja ein sehr breites angebot hatte ... geschmeckt hat man vor allem das frische brot und die feinen zöpfe.


cäcilia wameling-richon und fiona piola-meyer stellten karten, kästen und weihnachtsdekoration aus.


den nächsten stand teilten sich insieme und judith und hugo hostettler - auch hier gab es natürlich ein sehr breites angebot.


 und an diesem stand gab es vor allem das buch der beiden frauen auf der rechten seite: karin dehmer-joss und maria-paz olave "von schleckmäulern und dreckspatzen" und einige gebastelte und gebackene kostproben daraus.


gegenüber hatte esther romegialli ihr teeangebot aufgebaut - den tee konnte man aber auch gleich direkt vor ort trinken. 


uns neben diesem rundete der vorwiegend aus glas hergestellte schmuck von monika kappeler unseren adventsmarkt ab.


es wurde voll...


 ... und teilweise richtig eng.


ein etwas wilder samichlaus spielte weihnachtslieder auf der drehorgel. 


der andrang fürs puppenspiel war so gross, dass frau deiss zwei mal ihre weihnachtsgeschichte spielen musste...


... und der fotograf kaum einen blick aufs bühnenbild erhaschen konnte.


das eine oder andere stück ging über den ladentisch...


 aber auch der spass blieb nicht auf der strecke.


am abend kamen die feuer draussen erst so recht zu geltung.


 spät spielten noch die flötenkinder.


aber auch ganz spät wagte mancher noch ein tänzchen.


später wurde es ruhig, so dass auch die aussteller zum sitzen kamen oder sich endlich einmal die anderen stände anschauen konnten. 


pünktlich um neun begannen wir mit dem abbau und waren gegen halb zwölf fertig. 

(das war nun der rückblick in bildern - wer mehr emotionales lesen will, findet mein statement zum anlass hier.)