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Sonntag, 15. Juni 2025

kw 24 - erste sommerliche tage

heiss ist es geworden im verlauf dieser woche - heute sonntag sollen allerdings schon wieder gewitter abkühlung bringen, leider aber auch unwetter. nachdem wir uns anfang der woche noch schwer getan haben, ins nach den kühlen regentagen auf 17 grad abgekühlte bädle zu steigen, waren wir am samstag schon sehr froh um die abkühlung - allerdings jetzt bei 20 grad wassertemperatur. 

den pfingstmontag haben wir für eine weitere ziellose radtour in der näheren umgebung genutzt - abseits der radwege war es im wald und auch sonst sehr, sehr ruhig. 


die arbeitswoche war gut durchgetaktet - zwei vormittage und ein nachmittag in der werkstatt haben die fertigstellung der bestellten und auch noch ein paar überschüssiger sitzfilze ermöglicht. 



im kulturzentrum ist es gerade in meiner eigentlichen arbeit ruhig - dass ich trotzdem genug zu tun hatte, dafür sorgten diese woche eine weitere person, die sich ihren potentiellen arbeitsplatz anschauen kam sowie infrastrukturelle querschläger. am wochenende klärte sich zumindest die postenbesetzungssituation in der momentan bestmöglichen variante, eine zusage der ausgewählten kandidatin vorausgesetzt. 


wir haben jahreszeitlich gut gegessen - am scharnier zwischen spätfrühling und frühsommer. will heissen: am montag gab es den letzten spargel der saison, am samstag eine artischocke als vorspeise zum später gegrillten lammrücken. und ich sehe, dass die gelben tischsets nicht die beste wahl als hintergrund sind.


ausserdem produziert unser garten in diesem jahr reichlich eigene erdbeeren! himbeeren auch, nur eben nicht reichlich. die tomaten wachsen und haben bereits angefangen zu blühen, ein paar kefen gab es, bald sind auch die träuble reif. so richtig viel ist das alles nicht, aber wir freuen uns daran. (und die eigenen erdbeeren sind defintiv die besten - das kilo überreife erdbeeren, das wir am samstagabend geschenkt bekamen, haben wir einfach püriert und eingefroren, das gibt dann irgendwann auch mal erdbeertiramisu.)

am heutigen sonntag werden wir noch gemütlich zusammen im garten frühstücken, dann werde ich für zwei tage in die alte heimat fahren, um meine mutter zu besuchen. und was das beste ist: es gibt zwar immer ein paar kleinigkeiten zu erledigen, aber es wird einfach ein besuch sein, an dem wir es und zusammen gut gehen lassen! ich freue mich.

einen erdbeerzwerg als zuwachs im garten gab es noch - mitbringsel vom erdbeerfest bei meiner arbeitgeberin.


Donnerstag, 28. November 2024

monatsrückblick november

ein ganzer monat ist wirklich zu lange, um rückblickend über ihn zu berichten. vor allem, wenn ich auch noch die bloganlässe am 5. und am 12. verpasst habe, weiss ich eigentlich am ende des monats nicht mehr, was zu anfang so gelaufen ist. 

naja, die erste hälfte des november war ich ja mit heilen beschäftigt, zumindest gefühlt. nachdem zuerst vor allem die blutige nase eindruck gemacht hatte, waren es nach ein paar tagen die prellungen, die mir zu schaffen machten. mit schmerzmitteln war es aushaltbar und mit ablenkung eigentlich sogar ganz gut. 

ich staune jedenfalls, was ich dann doch alles fertig bekommen habe. weder eine einladung zum spielen noch zum abendessen haben wir abgesagt, und am 6. november habe ich den vertrag für die neue arbeit unterschrieben. 

vor dem arbeitsbeginn (offiziell am 15., tatsächlich dann am montag drauf) blieb noch zeit für einen samstag mit der shirdak-gruppe der filzszene. das war dann leider auch der tag, an dem unsere kater kasimir gestorben ist.

wir haben uns am vormittag ganz viel zeit gelassen, um in sachen muster herumzuspielen.

nachmittags ging es dann ans ausschneiden...

... und für die ganz schnellen auch schon ans heften der musterteile.

und das zweitägige filzhausschuh-modul aus dem filzbaukasten der filzszene habe ich auch zum ersten mal durchgeführt. 

an zwei tagen sind nicht nur pro person ein paar finken entstanden, sondern hoffentlich auch ganz viel wissen übers finkenfilzen in die köpfe gewandert.

am tag drauf habe ich mir eine pause gegönnt ... indem ich per zug zuerst nach oerlikon gereist bin, um meine reparierte brille abzuholen und dann weiter nach luzern, um einen ort für die generalversammlung der filzszene im märz 26  anzuschauen. dafür habe ich mich mit einer lieben vereinskollegin getroffen, die mir später noch eine feine kleine ausstellung in der st. johannes kirche in luzern gezeigt hat. leider habe ich von der ausstellung nur ein verwackeltes foto gemacht, so ganz ist die sache mit dem ausruhen auf reisen nicht aufgegangen. die johanneskirche ist ein beispiel für brutalistische kirchenarchitektur - so wie auch die michaelskirche in ennetbaden und doch wieder ganz anders. wenn es auch ein bisschen seltsam tönt für eine kirche aus beton, ich würde die johanneskirche als sehr verspielt bezeichnen. jedenfalls ganz sicher im vergleich zur oben erwähnten michaelskirche

geburtstag feiern durfte ich auch - und habe unter anderem ganz viele blumen bekommen, die ich seltsamerweise auch nicht fotografisch verewigt habe, aber schön waren sie schon (und ich habe sie gerade erst, nach fast 2 wochen, im kompost entsorgt). 

in der zweiten monatshälfte ging es mir zusehends besser, auch wenn immer noch nicht alle blessuren vom velosturz ganz verheilt sind. 

inzwischen habe ich zu arbeiten begonnen - oder zumindest habe ich einige stunden in die neue tätigkeit hineingeschnuppert. irgendwann werde ich für die vermietungen im kulturzentrum ennetraum zuständig sein - bisher war dort eine person zuerst ehrenamtlich, dann später auf eine halben stelle für alles von den veranstaltungen bis zu privatvermietungen alleine zuständig, nun soll sich ganz viel ändern (meine stelle ist ein teil dieser veränderung) und dementsprechend anspruchsvoll gestaltet sich eine übergabe von aufgaben. 

auch in der werkstatt war gar nicht so wenig los, es gab windlichtkurse und zwischen all dem anderen habe ich schnell noch 30 schneeflocken, 25 engel und etliche wilde windlichte für den weihnachtsmarkt am wochenende produziert. 

heissa! es darf gerechnet werden. vorbereitungen für die windlichtkurse.

meine lieblingsengeli sind ganz schlicht (ich mache aber auch andere, weil es halt verschiedene geschmäcker gibt).

was war noch?  

auf einladung der republik war ich in zürich und habe einem gespräch mit ricarda lang gelauscht. viel autobiographisches und anekdotisches (immerhin war das ampelaus erst ein paar tage her und die pläne der fdp, die die situation mit herbeigeführt hatten, gerade bekannt geworden) und ein bisschen wenig zu der frage, zu der sie eigentlich reden sollte, nämlich warum grüne politik in vielen ländern gerade so ein rotes tuch ist. ausserdem war ich sehr geflasht von meinem ersten arbeitstag.

ich habe eine häkeldecke begonnen. als bekennende nichthäklerin häkle ich jetzt sophie's universe und wenn die prognose des musters stimmt, dann wird sie in etwa 120 x 120 cm gross.

stand 10. november.

dann gabs noch schnee. an einem donnerstagabend, ausgerechnet als kai auf der autobahn unterwegs war. und weil es viel schnee war, war auch gleich mal schneechaos. 

der nachbar beleuchtet den verschneiten garten - weit weg vom verkehrschaos.

die tochter begleitete mich ins piercing-studio. zum geburtstag haben mir die kinder ein loch im ohr geschenkt. auf dem rückweg eindrückliche bilder wie der winter den herbst vertreibt. 

auch zusammen mit der tochter war ich beim adventskranzbinden, das hat mittlerweile schon tradition. 

die fotos vom fertigen kranz spare ich mir für den ersten advent auf! die tochter hat für eine kollegin einen kranz gebunden, die wegen spätdienst verhindert war.
für ernsthafte adventsvorbereitungen muss ich jetzt erst noch den markt am samstag hinter mir haben - immerhin habe ich schon eine backliste erstellt.

ich hadere nun ein bisschen: den post schon veröffentlichen, obwohl noch zwei tage november übrig sind und sie zum weihnachtsmarkt nach oberrohrdorf einladen? oder lieber noch mal liegen lassen und den markt noch dazupacken? da ich vage den plan habe, wieder ein bisschen regelmässiger zu bloggen und mir dazu schon meine gedanken für den dezember gemacht habe, drücke ich gleich mal auf veröffentlichen. 

ah, ja, und da können sie mich dann am samstag treffen, wenn sie mögen! 


Dienstag, 30. Juli 2024

mein juli

im juli habe ich so gut wie jede blogaktion verschlafen. nachdem ich den 12tel-blick im juni schon verbaselt (was kann eigentlich die schöne stadt am rhein dafür? garnix) hatte, fielen auch noch der 5. und der 12. ins wasser. nennenswerte ausflüge waren auch beinahe fehlanzeige, also bleibt mir nur noch, den ereignisarmen monat am ende ein bisschen zusammenzufassen. 

ich habe nachgeschaut:  wir waren an allen samstagen im juli auf dem wochenmarkt in waldshut. und vorher im obergeschoss des café ratsstüble auf eine kaffee und eine butterbrezel. dort kennt man uns mittlerweile schon und fragt nur noch nach, ob es wieder dasselbe wie jede woche sein darf. auch auf dem wochenmarkt kennen wir jetzt unsere lieblingsstände für beeren, obst, gemüse und käse. 


und weil wir regelmässig recht früh starten, bleibt am nachmittag noch zeit für gartenarbeit, dringend nötige. (kirschlobeer auslichten, vor allem die früchtetragenden äste abschneiden, brombeeren daran hindern, alles zuzuwuchern - und überall dort hand anlegen, wo das feuchte frühjahr wuchsrekorde beschert hat.)



aber es blüht auch wirklich wunderschön. und wir können endlich schwimmen. angebadet haben wir sensationell spät in der ersten juliwoche, auch da hatte das wasser noch keine 20 grad. gegen ende des monats gut 24.

die tomaten lassen sich noch etwas bitten, überhaupt habe ich wieder einmal das gefühl, dass es so viele früchte gar nicht sein werden. das kann in einem monat schon ganz anders aussehen. 

sonntags sind wir teilweise einfach im garten geblieben, weil es endlich schönes wetter war und wir die früchte unserer arbeit ja auch gelegentlich geniessen dürfen. und natürlich den ersten zwetschgenkuchen. (zwetschgen vom wochenmarkt. eine woche habe ich noch widerstanden - es kann ja nicht wahr sein, dass es schon zwetschgen gibt, dann ist ja der sommer schon fast vorbei, besser also keine kaufen, dann ist es auch nicht wahr.) 

zwei mal haben wir kurze radtouren unternommen - einmal zum minigolfplatz in dietikon, der ein kleines architekturdenkmal ist und einmal einfach so durch den wald, wegen der kühle.

und weil die tochter ferien hatte (eine woche war sie segeln im wattenmeer, ijsselmeer und markermeer) habe ich auch noch eine radrunde mit ihr unternommen - eigentlich nur zum eisessen zwei ortschaften weiter, dann aber auf dem rückweg doch noch auf einer grösseren, weil einfach schönen runde - sie auf dem gravelbike, ich auf dem e-velo.

sie ist ziemlich gut im finden von vierblättrigen kleeblättern. sie findet das glück sozusagen ohne es zu suchen. 

die termine in der kantonshauptstadt werden weniger. ich habe einen der letzten zu einem weiteren besuch im kunsthaus genutzt, mir die ausstellung "schau, wie der gletscher schwindet" angeschaut und bin anschliessend noch ein wenig durch die sammlung gegangen. immer wieder gibt es etwas zu entdecken.

mit kai habe ich ferienpläne geschmiedet.


für ein paar tage im august und den grossen urlaub ab mitte september, wo es zuerst ins vogtland und dann weiter nach tschechien gehen soll.

gearbeitet habe ich auch. jede woche gab es in der werkstatt im juli einen sitzfellchenkurs, bis am ende die rohwolle knapp wurde.

 und ich energisch die locken verteidigen musste, die ich für eine grössere arbeit reserviert hatte.

der engagierte zackelschafzüchter möchte sich mit dem fell seiner schönen tiere schmücken. in enger zusammenarbeit entsteht hier ein sehr individuelles kleidungsstück - gerade heute haben wir uns noch einmal getroffen, um den knopf zum schliessen der jacke gemeinsam anzuschauen.

das für dieses jahr letzte sitzfellchen ist dann noch einmal aus ouessantwolle entstanden. wie unterschiedlich die wolle von der selben schafrasse ausfallen kann, zeigen diese beiden braunen sitzfelle, beide vom ouessantschaf. 

nach zwei monaten arbeiten mit viel rohwolle war es aber dann auch für mich genug. die werkstatt brauchte eine grundreinigung und ich ein bisschen was anderes auf dem filztisch.

erinnert sich noch jemand an die winzigen täschchen, die ich anfang des jahres gezeigt habe? dieses konzept versuche ich nun in eine alltagstaugliche grösse zu transformieren, nicht ohne hindernisse, aber es hat potential, zu einem neuen geflochten und gefilzt kurs zu werden. 

auch schön: ergebnisse aus dem filzbaukasten sind eingetroffen - ich freue mich immer wieder, wie unterschiedlich die ersten eigenständigen arbeiten ausfallen. 

ich selbst habe auch etwas neues ausprobiert. 

eine strickkollegin hat mir ihr stäbchenwebgerät vermacht. zusammen mit schon vorbereiteten fingergelismeten dicken schnüren. also wurde flugs angewebt und ich kann bereits erste ergebnisse vorweisen. gedacht ist das alles zur resteverwertung von stoffresten und alten kleidern, das aber vermutlich erst später mal. 


die letzten julitage haben wir schon ferien - einen ersten ausflug in die berge haben wir schon gemacht, mal sehen, was wir sonst noch so unternehmen, bevor wir im august für ein paar tage verreisen.  momentan ist es vor allem sehr, sehr heiss und das bädle ist eine willkommene gelegenheit zur abkühlung und zum zuhausebleiben.
 



Mittwoch, 24. April 2024

blick zurück auf den april

pünktlich zum beginn des april waren wir wieder von unserem ostertrip zurück. wie so oft mussten wir erst mal einen ganzen tag zuhause verbringen. auch weil die erste woche nach ostern schon wieder einige aushäusige termine bringen sollte. mit zwei strickfreundinnen fuhr ich am donnerstag nach zürich, zu einer ladeneröffnung. auf dem rückweg am bahnhof sahen wir dann noch diesen schönen zug. die älteren damen knüpften daran gleich ein stück technik- und industriegeschichte badens an.

gleich am anderen tag war spinntreffen - mit spinnrad und öv unterwegs nach unterlunkhofen. geht gut. und gibt mir ein bisschen zeit zum durchatmen nach einem abend mit vielen menschen. an meinem auch schon ein paar jahre alten spinnrad ist ganz zum schluss des abends der antriebsriemen gerissen. entgegen den unkenrufen der einen spinnerin, die das gleiche rad hat wie ich, ging der wechsel erstaunlich einfach vonstatten. auch weil der hersteller einfach ein pdf mit anleitung auf der website hat.

schön waren in diesem monat die marktbesuche mit kai. einmal waren wir in waldshut, wie immer mit viel drumherum an besorgungen und frühstück im café. ein schöner ruhiger vormittag. 

auch weil es warm war, frühsommerlich, dann sommerlich, und gar nicht mehr frühlingshaft. auch an kais geburtstag, den wir am sonntag schon ein bisschen mit den kindern vorgefeiert hatten, und den wir dann zu einem ausflug ins seleger moor genutzt haben. 

einfach eine bilderstrecke.

soo viel blühte noch nicht - gelegenheit jede blüte der rhododendren einzeln zu feiern.

und: wir haben eine wasserschlange gesehen. aber nicht fotografiert.

zarte schönheiten ausserdem.

kurz vor dem heimgehen dann noch ein abstecher durch den farngarten.

auf den ersten blick noch nicht so üppig.

auf den zweiten blick vielleicht der beste zeitpunkt, um die farne in ihrer unterschiedlichkeit wahrzunehmen.

dem angebot an rhododendren haben wir widerstanden. die beiden, die uns mit unserem garten anvertraut wurden, sind schon genug an aufregung.

das nächste wochenende verbrachten wir nach einem marktbesuch in baden zur gänze im garten. es gibt zu tun, aber auch zu reden. wie allgemein in unserem alter empfohlen, haben wir begonnen, uns dem komplexen thema pensionsplanung zu nähern. und es blieb warm und wir nutzten die gelegenheit zum angrillen, mit feinen auberginen und den letzten teilen vom weideschwein. 

das gute wetter nutzte ich zum pikieren der setzlinge.

in der werkstatt war endlich mal wieder ein bisschen betrieb, ein sitzfilzkurs mit letztendlich doch nur einer teilnehmerin. zwei mädchen, die ich von den filznachmittagen in der primarschule kannte, kamen für eine ferienvormittag zum filzen. dann gab es eine aufwändige packaktion für den ferienpasskurs und einen anstrengenden tag im jugendheim von neun bis vier am nachmittag ohne ablösung und pause. schöne ergebnisse und zufriedene teilnehmerinnen trugen mich in den verdienten feierabend.


rund um eine vorstandssitzung mitte des monats fiel eine menge an vereinsarbeit an. einiges kann jetzt schon fürs kommende jahr aufgegleist werden, bei der aktuellen arbeit knirscht und rumpelt es nach wie vor gewaltig. zwei wichtige positionen haben wir innerhalb eines jahres neu besetzt, da ist das vielleicht auch kein wunder. so sinnvoll ich die onlinesitzungen bei maximal in der schweiz verstreuten mitgliedern finde, so sehr stört mich der kampf mit der technik und die ständigen ablenkungen dadurch. 

nach dem newsletter für den verein brachte ich auch noch einen für die werkstatt zustande - und stellte angebote für kurse und auftragsarbeiten zusammen. so darf es gerne weitergehen. gleichzeitig schaffte ich es endlich mal wieder, nicht jeden morgen einfach in die werkstatt zu fahren, sondern mir zu überlegen, wo ich gerade am wirksamsten sein kann und anschliessend auch mal zuhause dinge abzuarbeiten.

die spargelzeit geht nun auch hier im kanton los und zusätzlich zum spargel durfte ich mir auf dem schellenberg-hof auch noch die frisch geschorene wolle von fünf ouessant-schafen abholen. 

dann kam der kälteeinbruch. im schneetreiben fuhren wir an einem vormittag zu einem termin ins hinterland des kantons. saublöd, dass wir in der vergangenen woche die sommerreifen hatten aufziehen lassen. 


auch das wochenende bei freunden in stuttgart war so gar nicht frühlingshaft, aber wir nutzten tapfer den verregneten freitagnachmittag für einen bummel zu zweit und den kalten, aber schönen samstag zum spaziergang mit den freunden zu einem café im stuttgarter westen, wo wir uns über den warmen innenraum fast so sehr freuten wie über kaffee und  kuchen. den rest der zeit verbrachten wir mit essen, trinken und schwätzen, nachdem wir realisiert hatten, dass wir uns 16 monate nicht gesehen haben. 


vor der rückfahrt durfte ich mir vier bilder vom vater des freunds aussuchen - die freunde waren im vergangenen jahr mit der auflösung eines elterlichen haushalts beschäftigt.

nun rücken unsere ferien mit den kindern im schwarzwald immer näher, immerhin: das wetter soll besser werden. es gibt noch ein bisschen zu planen, denn kinder und freundinnen reisen zu unterschiedlichen zeiten an und mit diversen verkehrsmitteln dazu hin noch. ein paar tage heisst es noch durchhalten, dann startet die erste ferienwoche des jahres.