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Montag, 2. Dezember 2024

wochenende - 1. advent 2024

was für ein wochenende! im prinzip habe ich an beiden tagen gearbeitet, und wenn mans genau nimmt, halt nicht nur im prinzip. 

am samstag haben wir gemütlich gefrühstückt, ein bisschen die kommende woche strukturiert, ich habe noch schnell die beiden vollkornbrote gebacken, die ich am freitagabend vorbereitet hatte und dann hat mich kai gegen zwölf uhr auf den weihnachtsmarkt nach oberrohrdorf gebracht. 

so, oder so ähnlich war mein ausblick nach dem aufbau die nächsten sechs stunden. und ja, genau, da steht niemand vor dem stand und schaut sich meine waren an, sondern es ist ziemlich leer. besucher hatte es schon auf dem markt, aber halt vorwiegend sehr scheue, die sich kaum einmal getraut haben, an meinem stand stehen zu bleiben. so wenig mit marktbesuchern gesprochen habe ich auch noch selten. nach dem eindunkeln habe ich dann immerhin ein bisschen was verkauft - standmiete bezahlt, und ein bisschen mehr. was mich mehr als die fehlenden einnahmen schmerzt, ist das geringe interesse oder die fehlende neugier auf neues. auch eine erfahrung. 

am sonntagmorgen wollte ich unbedingt stollen backen, damit wenigstens mal ein weihnachtsgebäck vorbereitet ist. also stand ich gegen sieben zum ersten mal und dann so ungefähr alle halbe stunde auf, um handgriffe am klassischen weihnachtsstollen zu erledigen. 



zwischendurch gab es ein gemütliches frühstück, anschliessend drapierte ich eine weihnachtsdeko in unser wohnzimmerfenster und kurz nach elf waren drei stollen fixfertig gebacken, gebuttert und gezuckert. 


um halb zwölf wurde ich nämlich im ennetraum erwartet (oder halt auch wieder nicht erwartet, da muss ich mich auch erst noch dran gewöhnen, an diesen nahezu italienisch anmutenden umgang mit zeitangaben) und dann ging es schlag auf schlag mit den vorbereitungen für einen nachmittag, an dem familien und kinder grittibänze backen konnten. 


 in zwei gruppen wurden 48 grittibänze geformt, verziert und gebacken. 

in der ersten gruppe gab es viele verschiedene slawische sprachen zu hören (eventuell habe ich eine konversationspartnerin für tschechisch gefunden) in der zweiten gruppe viel französisch. während die teigmännchen buken, konnten die kinder noch ein bisschen spielen und die erwachsenen kaffee trinken. 

mit anschliessendem aufräumen ging die ganze veranstaltung bis kurz nach sechs am abend - und anschliessend hätte ich gerne ein wochenende gehabt. anstattdessen geht es die kommende woche schlag auf schlag weiter mit einem auftrag, einem filzkurs und verschiedenen einsätzen im ennetraum. 

immerhin habe ich am freitag noch schnell die entstehende häkeldecke "sophies universe" fotografiert, vielleicht wollen sie ja sehen, wie ich vorangekommen bin: 

das ist der stand nach dem fünften musterchart oder nach 45 runden. (mit sonne am freitagmittag).


Donnerstag, 30. November 2023

noch mehr november

blogmässig  bin ich irgendwie wieder einmal in der schleife "entweder jeden tag schreiben oder so lange damit warten, bis ich auch nicht mehr weiss, was ich schreiben wollte" gelandet. es ist viel los, aber das hat mich früher auch nicht daran gehindert, hier ab und zu etwas zu hinterlassen. 

nun ja, heute schneit es und weil ich eh schon gefühlt die ganze woche unterwegs war, habe ich beschlossen, den schneeflocken beim fallen zuzuschauen, heute die werkstatt werkstatt sein zu lassen und zu überlegen, was es zu erzählen gibt. schnipselweise. 

ich hangle mich mal an meinen fotos entlang. 

wie bereits im letzten post angekündigt, war ich am vergangenen samstag marktfahrerin. für den adventsmarkt winterwonderland war wieder kein gutes wetter angesagt, es wurde dann wechselhaft, mit sonne, wind, regen, graupel, schnee. aber eigentlich war das wetter komplett egal, denn der markt war so gut besucht, dass ich kaum dazu kam, mir gedanken über wettermässige befindlichkeiten zu machen. 

die tochter half mir beim aufbau - der sonnenschein war von kurzer dauer, ein paar minuten später graupelte es.

mein blick blieb dann die folgenden stunden in etwa derselbe - wenn ihn nicht gerade die kundschaft versperrte.

ganz zum schluss wurde es ruhig. das bild ist etwa eine viertel stunde vor ende des markts bei einsetzendem schneeregen aufgenommen, eine bekannte hat mich kurz am stand vertreten. mein stand ist der einzige ohne plastikfolie drumherum. eine halbe stunde später kam kai um mich abzuholen und das, was noch übrig war, zum trocknen in die werkstatt zu transportieren. viel war das nicht mehr. noch nie hatte ich einen so erfolgreichen und kurzweiligen markttag. 

am sonntag regnete es weiter, überhaupt war der november ein regenmonat, ich denke, ich erwähnte es schon.


beim gemütlichen sonntagsfrühstück stellten wir fest, dass der granatapfel aus dem rheinfelder garten durchaus reif und essbar war - eine schöne überraschung. 

am montag wurden wir sogar im thermalbad nassgeregnet (und erst recht auf der heimfahrt) - jetzt haben wir also auch mal die gar nicht mehr so neue therme mit dem komischen namen fortyseven von innen gesehen. schade, dass einfach der funke der architektur nicht zünden mag. es ist ein schönes neues bad, aber halt nicht irgendwie besonders. auch das ganze achtsamkeitsgeschreibsel macht das nicht besser. zum ausprobieren fand ich den kosmos ganz nett - die lightshow im solebad eher langweilig (warum überhaupt solebad? hier kommt ja keine sole aus der erde?) und dafür die bilder auf der liegeinsel zu schnell um sich wirklich drauf einzulassen. 

mir persönlich hätte einfach auch warmes wasser gereicht. (dafür vielleicht zu einem volkstümlicheren preis.) aber das gibt es ja glücklicherweise auch gratis an den öffentlichen brunnen, halt ohne die infrastruktur drum herum. das kostet mich im winter schon arge überwindung. 

 

mit der tochter habe ich ein wenig gebacken - mittlerweile sind drei sorten gutsle fertig: ausstecherle/mailänderli, kardamomkipferl und elisenlebkuchen, von letzteren sogar richtig viele. 

den adventskranz habe ich wieder beim katholischen frauenverein gebunden - so richtig gesellig ist das ja auch nicht, aber auf jeden fall netter als zuhause alleine. 

und gestern war ich dann mit der filzszene unterwegs. in st.gallen ging es zuerst zum extra für uns einen tag früher geöffneten stoffaoutlet der forster-rohner-ag, dann zum mittagessen und am nachmittag noch ins textilmuseum. wir hatten gemeinsam eine führung in der ausstellung akris - selbstverständlich, danach blieb mir noch ein wenig zeit, mich im ganzen haus umzusehen.

 
blick ins archiv der musterbücher. 

musterstickereien. 

im geschoss darüber machte ich noch einen rundgang durch die dauerausstellung - das museum ist definitiv einen zweiten besuch wert.



 




Sonntag, 11. Dezember 2022

viel politik und am ende schnee!

start in die woche mit grittibänzenbacken, weil wir für den abend beim ältesten sohn verabredet waren, um unser nikolauspäckchen von der grossmutter zu teilen. ich musste vorher noch zu einer halben stunde physiotherapie und packte mir alles aufs fahrrad: nikoläuse, päckcheninhalt und ganz oben drauf die fast noch warmen typisch schweizerischen hefegebildgebäcke. in der stadt traf ich mich mit der tochter, wir verschlenderten eine stunde in buchhandlung und kaufhaus um nicht zu früh beim abendessen zu sein. anschliessend familienabend in wieder einmal einer neuen wohnung des grossen.

bereits am montag beim hellwerden waren die dachdecker aufgetaucht, am dienstag ging es dann so richtig los mit dem dachdecken. ziegel wurden geliefert, in unserem engen privatsträsschen ist das eine logistische meisterleistung, und anschliessend gleich palettenweise aufs dach gehievt. am donnerstag um die mittagszeit war das neue dach bereits fertig, das alte in kleinen stücken in einer bauschuttmulde versorgt. das ging wirklich fix, wie der dachdecker bemerkte war es halt aber auch nur tausch alt gegen neu. 
 
 
ich versuchte über die woche an allen adventsaufgaben gleichermassen "dranzubleiben" - werkelte an der adventspost, an vereinspost und an der vorbereitung des adventsmarkts. 
 
am mittwochmorgen verfolgte ich in der werkstatt im radio die wahl von zwei neuen bundesratsmitgliedern. der siebenköpfige bundesrat ist die schweizer regierung, die nach einer (nirgends festgeschriebenen) sogenannten zauberformel aus den vier am stärksten im parlament vertretenen parteien zusammengesetzt ist. gewählt werden die räte von volks- und kantonsvertretung gemeinsam. die parteien schlagen jeweils kandidaten für ihre ausscheidenden mitglieder vor und gewählt ist man erst mit einem absoluten mehr. überraschungen sind also eher gering, aber für die sozialisten wurde im dritten wahlgang eine aussenseiterin in dieses gremium gewählt, aus einem kanton, der noch nie eine vertreterin dort hatte. möglichst ausgewogen sollen die verschiedenen (sprach)regionen der schweiz vertreten sein - das sind sie mit einem überhang an lateinischsprachigen vertretern und westschweizer*innen jetzt nicht. ausserdem wurde im nachgang heftig darüber diskutiert, dass die städte, in denen immerhin 85% der schweizer bevölkerung leben, unterrepräsentiert sind. aber immerhin hält die neue bundesrätin walliser schwarznasenschafe, das ist doch auch schon was. (und eine steilvorlage für die kritik, die ganz richtig darauf hinwies, dass der reichtum der schweiz nicht mit niedlichen schafen erwirtschaftet wird.) 
woher ich das mit den 85% weiss? weil wir am donnerstagabend nämlich eingeladen (oder aufgeboten?) waren, unsere staatsbürgerlichen kenntnisse über unser gastland nachzuweisen, auf dass dann der prozess zur ordentlichen einbürgerung starten kann. und da war eine der fragen die nach dem anteil der schweizer bevölkerung, die in städten lebt. nach bestandenem test gilt es nun eine lange liste an dokumenten beizubringen, dazu dann in einem anderen blogpost und zu anderer zeit einmal mehr. 

am freitag waren schon wieder handwerker im haus (die dachdecker waren ja eher draussen), die eine neue filteranlage für das schwimmbad einbauten. testen können wir erst im sommer, darum hat kai dann auch am samstag das wasser abgelassen, in stetem schneetreiben, das bereits am freitagvormittag eingesetzt hatte. wir haben schnee, er bleibt sogar liegen.

eine schöne kulisse für den markt im park der villa langmatt - aber halt auch arg feucht und ungemütlich um hinter dem stand zu stehen. vom aufbau um halb elf bis zum abbau um halb sieben schneite es in einem stück durch. dazu eher verhaltene kauflust beim publikum, das oft schon mit verschneiten hüten und rucksäcken im park ankam.


schön war es trotzdem - ein bisschen was habe ich auch verkauft, aber getreu nach dem motto, dass ich auf dem markt vor allem bin, damit die menschen mich ab und zu sehen, sprach ich viel mit bekannten und neuen gesichtern und bekam neben reichlich komplimenten und zuspruch auch noch ein nachträgliches geburtstagsgeschenk gebracht. 

mit dem markt kann ich dann auch beinahe das jahr in der werkstatt abschliessen. ein bisschen was gibt es noch aufzuräumen, ein paar anfragen nach kursen und auftragsarbeiten muss ich noch beantworten, aber so richtig gearbeitet wird erst wieder im nächsten jahr. es sei denn, ich bekomme lust, noch etwas ganz für mich oder als geschenk zu machen.
 

Mittwoch, 11. November 2020

10. november 2020 - potemkinsches weihnachtsdorf

 heute habe ich es morgens nicht so eilig, zuerst müssen noch mails erledigt werden, dann fahre ich in die werkstatt. 

in der grossen giessereihalle auf dem industrieareal, in dem auch meine werkstatt ist, ist schon richtig viel los. die holzhüttchen sind bereits aufgestellt, und überall stehen dekokisten herum. ich suche aus kisten und regalen in der werkstatt dinge für einen weihnachtsmarktstand zusammen. dann gehe ich nochmal in die halle, zum schauen, welchen stand ich dekorieren soll. ich kann auch gleich loslegen - das passt ganz gut, denn so kann ich nach und nach die dinge auswählen, die noch zum markt passen. kurz vor zwölf bin ich fertig - es fehlt noch ein wenig licht in den filzwindlichten, eventuell auch eine zusätzliche lichterkette, aber ich bin zufrieden. 

schade nur, dass es kein ganz "echter" weihnachtsmarkt ist - eigentlich stehe ich morgen und übermorgen gemeinsam mit meinen filzsachen nur als deko herum. hoffnung auf verkäufe wurden mir keine gemacht, aber da alles so schön nah ist, habe ich mich doch entschieden mitzumachen. und bin nun gespannt, wie es die nächsten zwei tage weitergehen wird. 

zum mittagessen bin ich zuhause, kai hat restekartoffeln gebraten und ein spiegelei dazu. den frühen nachmittag nutze ich zum drucken, der erste durchgang durch die adventspostkarten ist durch. nun muss es noch ein wenig hintergrund geben. 

gegen halb vier muss ich los: zuerst die tochter an ihrer berufsschule abholen, dann gemeinsam mit ihr einkaufen, sie zum saxophonunterricht bringen, dann das gemüse abholen. wieder ist viel verkehr, dazu ist es den ganzen tag nie richtig hell geworden, der nebel hängt heute so tief, dass man zwar die strasse, aber kaum die dächer der häuser sehen kann. 

bis ich zuhause bin ist es  komplett dunkel, kai ist in der küche mit einem zwiebelkuchen beschäftigt. ich finde noch ein bisschen zeit zum lesen, später kommt der mittlere sohn und wir essen gemeinsam und sitzen dann viel zu lange und erzählen uns von unserem alltag. 

gelesen: daniel speck, bella germania


Samstag, 18. Juli 2020

17. juli 2020 - boah, echt jetzt?

das wetter ist noch nicht zu sommerlicher hochform zurückgekehrt, soll es aber am wochenende tun.
heute war ausser mit der familie einmal quer durchs haus zwecks wöchentlichem putzen und alleine halb durch die rabatte oberhalb des bädle nicht viel.

oder doch: die absage des winterwonderland der villa langmatt ende november. das wäre mein einziger markt in diesem jahr gewesen und so ganz kann ich die entscheidung nicht nachvollziehen. (weil draussen, extrem locker gestellte stände im park, sehr diszipliniertes publikum und ... vier monate im voraus mit der aktuellenlage begründet?) immerhin habe ich noch nicht damit begonnen, weihnachtszeug zu produzieren.


Montag, 25. November 2019

wochenende 23. und 24.11.2019 - ein sehr schöner markt und ein fleissiger sonntag


pünktlich um zwölf war der stand fertig und sah in etwa so aus. meine tannenbäumchen, aber auch das gelbe windlicht und der blaue adventskalender finden sich in ihrer farbigkeit in garten und haus der villa langmatt wieder. das hat mir sehr gut gefallen. ganz bewusst hatte ich nur die weihnachtssachen eingepackt und so einen schön luftigen, aufgeräumten stand bekommen.


als es begann einzudunkeln wurde die stimmung im garten immer schöner. leider wurde es auch immer kühler, aber dank tee und regelmässiger ablösung gingen die acht stunden markt rascher vorüber als gedacht. das publikum war aber auch sehr nett und interessiert und mit meinem ungewöhnlichen adventskalender hatte ich auch immer einen guten anknüpfungspunkt für gespräche. verkauft habe ich das aufwändige und teure ding natürlich nicht. 


 ganz dunkel wars dann noch ein bisschen verzauberter!
ein wirklich wunderschöner markt, gerade die richtige auswahl an ständen, auch ein bisschen essen dabei, viel mit liebe selbstgemachtes und der alte park der villa der familie brown als kulisse. das winterwonderland findet auch im kommenden jahr wieder statt, falls sie es noch nicht kennen, unbedingte empfehlung!
was mir im nachhinein leid tut: ich kann ja mittlerweile märkte auf denen ich verkaufe supergut von anlässen trennen, die ich als publikum besuche. fast ein bisschen zu gut. es gab nämlich einen stand mit eingelegten gemüsen und tschechischen strohkunstwerken, da hätte ich gerne etwas eingekauft. und ein weihnachtsgeschenk für mich hätte ich auch gefunden, aber als ich mich endlich durchringen konnte, war es verkauft. 

***

der sonntag überraschte uns mit sonne und mildem spätherbstwetter. ich wollte zuerst nur kurz die zweite grünguttonne füllen für den kommenden dienstag, aber dann hat kai mit dem abrechen des laubs von der wiese begonnen, deshalb mussten wir überlegen wo die unmengen an blättern hinsollen, wofür wir die komposter am unteren gartenende untersuchten, eben mal ausleerten und neu aufsetzten mit einer mischung aus chinaschilf und laub.


dabei haben wir dann noch ein igelhaus gefunden, das einen neuen platz bekam - in der hoffnung, dass ein oder mehrere igel ein paar der zahlreichen regenwürmer essen werden, die unseren moosrasen stellenweise in eine lehmgrube verwandeln.


 schicke wiese, oder? es gibt sogar überall pilze. nur das gras muss man suchen. ich dachte daran, in randbereichen ein paar narzissen anzusiedeln, viel kaputt machen können die auch nicht mehr.


am nachmittag habe ich dann noch butter-s gebacken, das musste sein, weil ich mich für die adventspost2019 des postkunstwerkblogs angemeldet habe und hej, welches rezept könnte zum thema handschrift besser passen als unser familienrezept für butter-s?

Mittwoch, 20. November 2019

endspurt für den adventsmarkt am samstag 23. november 2019

ja, ich weiss, es ist noch nicht advent, wir stecken noch mitten im november. und trotzdem bleibt mir ja kaum etwas anderes übrig, als mich in die notwendige weihnachtsstimmung zu versetzen, dass mein stand am kommenden samstag mit adventsdeko bestückt werden kann. 


zum bespiel mit diesen engeln, die hier noch in der herbstsonne leuchten.


der frühe termin des adventsmarkts gibt mir aber auch gelegenheit, adventskalender anzubieten... 


zum beispiel diesen tischläufer mit 24 plus einem stern - in der adventszeit kann zum beispiel ein licht immer weiter in die mitte wandern, tag für tag.


ganz frisch sind diese weihnachtsbäumchen - die stämme aus der abgeschnittenen zierquitte.

nun muss ich noch ein bisschen aufräumen, alles gut einpacken - viele, viele schöne windlichte kommen noch dazu - und dann heisst es am

samstag 23.11. von 12 bis 20 uhr 
willkommen beim 
winterwonderland im park der villa langmatt in baden

mehr infos zum rahmenprogramm für kinder und erwachsene findet ihr hier.

Montag, 19. November 2018

wochenende 17. und 18. november 2018 - kein wochenende

zwei tage war ich im namen des filzes unterwegs.
am samstag durften wir zwei teilnehmerinnen des filzlehrgangs 2018 ihre zertifikate überreichen, im rahmen einer kleinen ausstellung ihrer arbeiten, die sie im vergangenen jahr erstellt haben. die dritte teilnehmerin hat es leider nicht geschafft, was sehr schade ist.

es ist immer wieder überwältigend, auch für die teilnehmerinnen, einmal an einem ort versammelt zu sehen, was alles über die vergangenen 11 monate entstanden ist und daran auch ablesen zu können, welche entwicklung sie gemacht haben. die beiden haben sehr unterschiedliche selbständige arbeiten angefertigt, viel arbeit und zeit, aber auch überlegungen da hinein gesteckt und das haben wir in diesem rahmen zusammen mit ihren freunden und verwandten hoffentlich würdigen können.
zugleich war aber auch gelegenheit für am filzlehrgang interessierte sich direkt nicht nur anhand der ausgestellten objekte, sondern auch im gespräch mit den teilnehmerinnen und uns leiterinnen des lehrgangs zu informieren. auch davon wurde reichlich gebrauch gemacht.


(bilder kommen später...)

 ein insgesamt schöner anlass, den ich am abend in guter stimmung verlassen habe. zuhause gab es eine leckere gemüsewokpfanne, dazu separat zubereitetes fleisch und reis und salat.

am sonntag blieb wie am samstag noch zeit für ein mittelfrühes frühstück bevor ich mich mit dem gepackten auto auf den weg nach berikon ins bürgisserhus machen wollte. der markt dort hatte schon am samstag begonnen, wie aufmerksame leserinnen gleich bemerkt haben, ich war aber nur für einen tag dort. das war aber auch genug.
der anlass selbst, das haus, die organisation waren gut. was nicht so gut war, war mein standplatz zuoberst auf dem "heuboden", wo neben einer weberin mit schönen sachen noch eine anzahl von ständen mit gemischten waren anzutreffen waren. konfi, socken, babyschühchen, blachentaschen, glaskunst alles bunt durcheinander, unter den ständen die plastikwannen, in denen die waren transportiert wurden, gut sichtbar deponiert. und dazu marktfahrerinnen, die sich über die kaufunlust des publikums mehr oder weniger deutlich mokierten, streitfälle aus vergangenen märkten laut ausdiskutierten. da konnte ich es dem einen oder anderen, der in den oberen stock gefunden hat, nicht verdenken, wenn er oder sie gleich wieder umdrehten.

während ich so hinter dem stand sass nahm ich mir heftigst vor, meine märkte im nächsten jahr ein bisschen besser auszusuchen. 


so sah mein stand aus. bevor er vom publikum geplündert wurde. ... nicht.
überraschend gut waren die gespräche mit den menschen, die den markt besuchten und die tatsache, dass immer wieder auch nach kursen gefragt wurde.
am abend war ich recht rasch mit dem abbauen fertig und so früher zuhause als gedacht, vor der pizza konnte ich so noch mit meiner mutter telefonieren und mich endlich für das geburtstagsgeschenk bedanken.


und weil der sohn, der am freitag mit mir zusammen die waren aus der werkstatt geholt hatte, sich so schön gewundert hat, wie der ganze stand in vier kisten passt, jetzt auch für sie noch mein gepäck. plus ein regal, ein brett und einen langen ast ist es das, was ich im auto hatte.



Freitag, 16. November 2018

freitag 16.11.2018 - gemüse und arbeit

morgens in der werkstatt letzte vorbereitungen für den markt, dazu ein telefongespräch mit der verantwortlichen, in dessen verlauf ich alle meine fragen bezüglich parken und tischgrösse loswerden konnte. sie wiederum wollte wissen, ob mir eine stunde zum aufbauen reicht und ich denke, ja.


sie können mich also am sonntag in berikon im bürgisserhus besuchen, von 11 uhr bis 16 uhr stehe ich an meinem stand und freue mich über besucher. die engel oben kommen auch mit, ausserdem windlichte und das ganze jahreszeitunabhängige programm.

zum mittagessen hatte ich eine freundin zu gast, wir assen fleischküchle griechische art, dazu bratkartoffeln aus den restlichen raclettekartoffeln und endiviensalat und wenn anschliessend nicht die tochter wegen ihres portemonnaies, das sie nicht finden konnte, völlig ausgetickt wäre, wäre das ein gemütlicher mittag gewesen, so hatten wir mütter aber auch unseren spass. da wir in den letzen  13 jahren öfter miteinander und mit unseren insgesamt 7 kindern gegessen haben, gab es immer wieder das eine oder andere drama und wenn es jemanden gibt, mit der ich in solchen fragen der elterlichen deeskalation einig bin, dann ist es diese freundin. tee und geburtstagskuchen gab es so halt nur für uns zwei frauen.

nach der nachmittagsschule hatte sich dann die tochter auch wieder so weit beruhigt, dass sie mit einer planvollen suche beginnen und das portemonnaie finden konnte. ich wuselte am nachmittag durchs haus, von oben nach unten, mit lappen, staubsauger und wischmopp. um fünf kam die nachhilfejugendliche und wir lernten gemeinsam etwas über die klimazonen der nördlichen halbkugel.

butternutkürbis, paprika, blaukraut, rüebli, lauch, zwiebeln, nüsslisalat, schnittsalat, kartoffeln und knoblauch aus ernteanteil bei der gemüsegenossenschaft biocò.


das gemüse kam extrem spät, und etwas uninspiriert wurde zum abendessen ein vacherin aus dem backofen, brot und salat dazu bestimmt. schon wieder käse.

auf dem weg zum abholen der tochter noch die für den markt vorbereiteten waren aus der werkstatt abholen, abendessen und dann feierabend.


Donnerstag, 10. Mai 2018

drei tage voll im filz

meine drei filztage starteten am vergangenen sonntag mit dem kunsthandwerklichen frühlingsmarkt im und ums gemeinschaftsszentrum ennetraum. bei schönstem sonnenschein verwandelte sich die strasse neben unserem haus in eine marktgasse.

 

ich konnte meinen stand direkt an der einfahrt zu unserer garage aufbauen und hatte so kurze wege für den auf- und abbau.  


vier filzrunden gab es und bei fast allen war der tisch vollbesetzt - überwiegend mit kindern, obwohl ich mit meinem angebot durchaus auch erwachsene anspreche. kleinere kinder wurden von erwachsenen begleitet, die teilweise zuerst skeptisch in ihre rolle als mithelfendes elternteil finden müssen. aus den gesprächen, aber oft auch einfach aus dem handeln hört und liest sich rasch heraus, dass kreatives tun etwas ist, das nach vielfacher überzeugung in die kinderzeit gehört. dann kann (oder soll sogar) unbeschwert fantasievoll gewerkelt, gespielt oder eben auch gefilzt werden. viele erwachsenen halten sich selbst für unkreativ und haben den kontakt zu ihrer eigenen schaffenskraft und phantasie verloren. mal ganz abgesehen von dem, was die kinder auf diese art und weise von ihren eltern vorgelebt bekommen und wie abwertend diese haltung auch gegenüber dem kindlichen kreativen tun sein kann, finde ich diese haltung auch für die erwachsenen selbst schade. 


Das Spiel ist der Jubel über das Mögliche. (Martin Huber)

 

vielleicht ist mir das auch nur so sehr aufgefallen, weil ich mich für das am montag und dienstag stattfindende modul "spiel und filz" des filzlehrgangs mit diesem thema eingehend beschäftigt hatte. hier im filzlehrgang ist es umgekehrt wieder schwierig, das technische detail nicht über die spielfreude dominieren zu lassen. die teilnehmerinnen wollen (mit recht) viel vom handwerk lernen, möglichst viel gezeigt bekommen und von den erfahrungen der kursleiterinnen profitieren. 
ball, schnur und fläche miteinander zu verbinden und so neues zu schaffen erfordert ja auch eine ganze menge filztechnisches wissen und übung. 


ich freue mich, wenn dabei wie nebenbei ein paar spielerisch bunte, aber auch herrliche unnütze dinge entstehen, die auge und hand freude machen. hoffentlich sind die teilnehmerinnen nun gut gerüstet und können der spielfreude bei ihrer hausaufgabe nachgeben!

zugleich war es für mich der abschied von dieser filzlehrgangsgruppe, sie waren zum letzten mal bei mir in der werkstatt und werden die weiteren fünf module bei anderen filzerinnen verbringen. anlass zu einem gemeinsamen abschiedsessen auf der kleinen limmatinsel.


eine von den dreien werde ich noch bei ihrer abschlussarbeit begleiten und alle sicher noch an der abschlussausstellung wiedersehen. und man darf gespannt sein, was bis dahin noch alles entstehen wird!

Mittwoch, 28. März 2018

ostermarkt am ostersamstag



liebe leute,
am ostersamstag werde ich am kleinen ostermarkt in freienwil meine osterhühner ein bisschen frische frühlingsluft schnuppern lassen. ich hoffe, es wird nicht all zu kalt - oder das eine oder andere huhn darf bald wieder mit in einem warme stube an den osterbaum!
besucht mich, wenn ihr mögt, es gibt auch kaffee, kuchen, gegrilltes, superleckeres brot und zopf für das osterfrühstück, blümchen für die osterdeko und noch allerhand mehr.

ansonsten wünsche ich allen, die hier lesen, schöne ostertage!

Dienstag, 1. November 2016

dorfweihnacht


allmählich weihnachtet es hier. im blog bisher eher wenig, im vergleich zu 2012 und 2014 ist die vorbereitung unseres kleinen adventsmarktes beinahe schon  ein bisschen routine.
heute jedenfalls sind die flyer für die postverteilung angekommen - und damit gehen wir hier in so etwas wie die heisse phase der vorbereitungen. 17 aussteller haben sich in diesem jahr angemeldet, die gastronomie haben wir an einen örtlichen verein abgegeben, ich habe keinen stand, also ist alles ein bisschen weniger hektisch als in den jahren zuvor.
langweilig wird mir bis zum 26.november trotzdem nicht - falls ich es also vergessen sollte: sie sind alle herzlich eingeladen an die dritte dorfweihnacht in ennetbaden, am samstag vor dem ersten advent, von 14 bis 20 uhr.

Samstag, 3. September 2016

am markt


ich stand und sass heute so den ganzen tag über auf dem kunsthandwerkermarkt und filzte pilze und hing pilze auf und ab und zu auch welche ab, um sie zu verkaufen, ich verschenkte ein paar soeben gefilzte pilze und verkaufte ein paar windlichte und sonst noch ein paar sachen und jetzt bin ich sehr, sehr müde. und hungrig.
(und wenn ich gerade mal nicht hinter dem stand auf meine pilze sah, dann machte ich eine kleine runde durch den park - ja, der markt ist wirklich in einem park gewesen - und habe dabei andere stände angeschaut, unter anderem den der beiden brettchenweberinnen, unbedingt mal reinschauen!)

Dienstag, 30. August 2016

nach dem kurs ist vor dem markt...


kaum habe ich alles vom vergangenen materialintensiven kurswochenende einigermassen verräumt geht es schon wieder ans packen für den markt am kommenden samstag.
hier in der nachbarschaft quasi, im regionalen pflegezentrum in baden (wettinger seite, für alle auswärtigen) findet am samstag 3. september von 10 bis 17 uhr ein kunsthandwerkermarkt unter dem motto "kunst und kunstvolles im park" statt.
und weil das unter anderem eine gute gelegenheit ist, für das aktuelle kursprogramm zu werben, bin ich dabei!
besuchen sie mich doch, holen sich die neuesten termine für kurse und schauen mir dabei zu, wie ich pilze filze. dazu gibt es dann demnächst auch noch ein tutorial auf der homepage (muss noch fertig werden) und auf dem markt erstmals baselsets für zuhause.