Montag, 19. November 2018

wochenende 17. und 18. november 2018 - kein wochenende

zwei tage war ich im namen des filzes unterwegs.
am samstag durften wir zwei teilnehmerinnen des filzlehrgangs 2018 ihre zertifikate überreichen, im rahmen einer kleinen ausstellung ihrer arbeiten, die sie im vergangenen jahr erstellt haben. die dritte teilnehmerin hat es leider nicht geschafft, was sehr schade ist.

es ist immer wieder überwältigend, auch für die teilnehmerinnen, einmal an einem ort versammelt zu sehen, was alles über die vergangenen 11 monate entstanden ist und daran auch ablesen zu können, welche entwicklung sie gemacht haben. die beiden haben sehr unterschiedliche selbständige arbeiten angefertigt, viel arbeit und zeit, aber auch überlegungen da hinein gesteckt und das haben wir in diesem rahmen zusammen mit ihren freunden und verwandten hoffentlich würdigen können.
zugleich war aber auch gelegenheit für am filzlehrgang interessierte sich direkt nicht nur anhand der ausgestellten objekte, sondern auch im gespräch mit den teilnehmerinnen und uns leiterinnen des lehrgangs zu informieren. auch davon wurde reichlich gebrauch gemacht.


(bilder kommen später...)

 ein insgesamt schöner anlass, den ich am abend in guter stimmung verlassen habe. zuhause gab es eine leckere gemüsewokpfanne, dazu separat zubereitetes fleisch und reis und salat.

am sonntag blieb wie am samstag noch zeit für ein mittelfrühes frühstück bevor ich mich mit dem gepackten auto auf den weg nach berikon ins bürgisserhus machen wollte. der markt dort hatte schon am samstag begonnen, wie aufmerksame leserinnen gleich bemerkt haben, ich war aber nur für einen tag dort. das war aber auch genug.
der anlass selbst, das haus, die organisation waren gut. was nicht so gut war, war mein standplatz zuoberst auf dem "heuboden", wo neben einer weberin mit schönen sachen noch eine anzahl von ständen mit gemischten waren anzutreffen waren. konfi, socken, babyschühchen, blachentaschen, glaskunst alles bunt durcheinander, unter den ständen die plastikwannen, in denen die waren transportiert wurden, gut sichtbar deponiert. und dazu marktfahrerinnen, die sich über die kaufunlust des publikums mehr oder weniger deutlich mokierten, streitfälle aus vergangenen märkten laut ausdiskutierten. da konnte ich es dem einen oder anderen, der in den oberen stock gefunden hat, nicht verdenken, wenn er oder sie gleich wieder umdrehten.

während ich so hinter dem stand sass nahm ich mir heftigst vor, meine märkte im nächsten jahr ein bisschen besser auszusuchen. 


so sah mein stand aus. bevor er vom publikum geplündert wurde. ... nicht.
überraschend gut waren die gespräche mit den menschen, die den markt besuchten und die tatsache, dass immer wieder auch nach kursen gefragt wurde.
am abend war ich recht rasch mit dem abbauen fertig und so früher zuhause als gedacht, vor der pizza konnte ich so noch mit meiner mutter telefonieren und mich endlich für das geburtstagsgeschenk bedanken.


und weil der sohn, der am freitag mit mir zusammen die waren aus der werkstatt geholt hatte, sich so schön gewundert hat, wie der ganze stand in vier kisten passt, jetzt auch für sie noch mein gepäck. plus ein regal, ein brett und einen langen ast ist es das, was ich im auto hatte.



1 Kommentar:

  1. Ich muss mich gerade auch am Montag von den letzten vier Tagen erholen. Nach zwei Märkte, davon einem mit Geschichtenwagen, drei Theatervorstellunge und einem schwierigen Alteelternbesuchstag, da bin ich dann doch geschafft. Wobei gestern am Markt war auch gar nichts los. Aber rumsitzen macht auch müde.
    Dein Stand ist sehr schön.
    Liebe Grüsse, Katharina

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