Montag, 30. April 2018

12tel blick im april


so war der blick heute auf den tisch, auf dem momentan nicht gearbeitet wird und aus dem fenster.
die veränderung vor dem fenster hat mich diese woche überrascht, war ich doch mehr als eine woche nicht in der werkstatt. überhaupt war ich im april nur sporadisch dort, zuerst waren schulferien, dann war ich selbst für ein paar tage verreist.


im april hat sich draussen so viel verändert - am 6.4. war es noch ganz kahl, aber schon so warm, dass das fenster offen bleiben konnte, am 11.4. ist erstes zartes grün sichtbar, am 17.4. schon deutlicher zu sehen.
auf dem tisch sind im vergangenen monat vor allem einzelne proben und muster für den onlinekurs entstanden, an dem ich gerade teilnehme. momentan arbeite ich an der sehr umfangreichen vierten lektion.

so hätte der 12tel-blick heute übrigens auch aussehen können, nach einigem hin- und her wegen der gipskartonwände hat kai heute noch ein regal für die "bar" montiert. (und wenn sie genau hinschauen ist auch noch ein objekt mit klauen dazugekommen.)


vorher standen die becher und gläser und krüge immer neben meinem schreibtisch, am neuen ort sollten sich auch die kursteilnehmer einfacher bedienen können!


der 12tel-blick, die blogaktion zu der ich meine fotos heute schicke, ist übrigens umgezogen, neu findet man ihn in evas blog verfuchst und zugenäht, wo sich heute wieder viele blicke versammeln.

Samstag, 28. April 2018

drei städtchen (eigentlich vier) in vier tagen

vier tage zeit zu verreisen, das ziel bei der auswahl des urlaubsorts also möglichst kurze anfahrtswege bei möglichst hohem neuigkeitswert: unsere (oder eigentlich eher meine wahl, denn die reise war ein geschenk für kai) fiel auf die romandie oder welschschweiz und das angrenzende savoyen. 

am montag starteten wir nachdem wir gegen 9 uhr die tochter zur wanderwoche abgeliefert hatten deshalb zunächst in richtung fribourg.
 

 durch die stadt läuft die saane, ein flüsschen, das ich von skiaufenthalten im berner oberland als kleiner bach und vom geografieunterricht der kinder als auswendigzulernendes schweizer gewässer kannte. in fribourg ist sie schon recht imposant, vor allem, weil sie sich eine schlucht in das anstehende sandsteinmassiv gegraben hat, die die stadt auf einer seite umgibt.


 wir wanderten von der oberen stadt auf die kleine halbinsel im fluss und dann wieder an einer anderen stelle hinauf in die stadt.


 viele treppen, aber auch wunderschöne ausblicke - unter anderem auch auf ein sehr schönes freibad.


 fribourg ist einerseits durch seine geschichte stark katholisch geprägt -andererseits durch die zweisprachigkeit. an den veschiedenen aus katholischen einrichtungen hervorgegangenen schulen und hochschulen kann man heute die abschlüsse in der regel zweisprachig erwerben.


 die kathedrale st. nikolaus ist sitz des bischofs - uns fielen vor allem die bunten jugendstilfenster und die anhäufung von kirchenkunst im innern auf.


über diverse kleien treppenwegchen kehrten wir durch das universitätsviertel wieder zurück zu unserem auto. so richtig spektatkulär ist freiburg im üechtland (wie es zur abgrenzung der deutschen universitätsstadt freiburg im breisgau offiziell auf deutsch heisst) nicht, aber wir fanden es sehr gemütlich und durch die lage am und über dem fluss sehr spannend zu entdecken! einen besuch des espace jean-tinguely-niki-de-saint-phalle mussten wir ohnehin auf einen späteren besuch verschieben, da es ja montag war...

weiter ging es richtung genfer see und dort auf die südliche seite nach evian-les-bains, das im französischen savoyen liegt. dort bezogen wir unser quartier in einem kleinen studio an der fussgängerzone und wurden erst einmal ein bisschen von unserem urlaubsziel enttäuscht, denn am abend war es quasi unmöglich noch eine gaststätte zu finden, in der zu abend essen konnten. zuletzt fanden wir wenigstens den supermarkt und entschieden uns für ein picknick in der unterkunft...
das sommerliche frühlingswetter verwirrte uns ... die saison beginnt halt doch erst im mai. 

am anderen morgen war das wetter schon wieder sommerlich, grund genug, eine schiffahrt nach lausanne zu unternehmen.


die cgn schickte uns gleich ein richtig schickes schiff, den raddampfer "vevey". 

für lausanne hatten wir uns minimal vorbereitet und wussten darum, dass wir das mudac, das musée de design et d'arts appliqués contemporains besuchen wollten. überrascht wurden wir ein wenig von der aktuellen ausstellung "ligne de mire" , die sich mit der künstlerischen auseinandersetzung mit waffen beschäftigt. der durchgang hinterliess durchaus gemischte gefühle, denn künstlerische auseinandersetzung heisst ja zunächst trotzdem zuerst einmal darstellung von waffen - auch wenn sie kritisch- distanziert ist und die in der dichte dann schon auch bedrückend sein kann.


 vom dachgeschoss aus bot sich aber auch noch ein schöner ausblick auf see und berge.


 in die andere richtung von der aussichtsplattform  an der kathedrale.


 die kathedrale nôtre dame war übrigens früher bischofssitz - desselben bischofs, der nun in fribourg residiert. kurzfristig hatte er nach der reformation in lausanne übrigens seine zuflucht in evian gesucht. (ein lustige verbindung der drei städte, die wir besucht haben!)


 als reformierte kirche ist die lausanner kathedrale im inneren viel ruhiger als die von fribourg. am nachmittag warfen die bunten fenster schöne muster auf den boden, unser blick wurde auch dadurch darauf gelenkt, weil gerade eine fotoausstellung in der kirche stattfandt, auf deren fotos vor allem das licht in der kathedrale eine rolle spielte. erst beim ausgang wurden wir auf die rosette aufmerksam - beinahe hätten wir ein meisterwerk europäischer kirchenkunst verpasst - man kann sie aber auch nur mithilfe einer art grosser lupe in der eingangshalle überhaupt sehen. 


 mir haben die hasen vor allem gefallen - da rennt immer einer hinter dem anderen her und kann ihn doch nie einholen.


 überhaupt hätte es so viel interessantes zu fotografieren gegeben - hier stellvertretend der wasserspeier am hôtel de ville.


da am abend wirklich noch lange schiffe von lausanne aus nach evian fahren, konnten wir gemütlich in der altstadt zu abend essen - endlich einmal wieder eritreisch von der hand in den mund. 



 lausanne erstreckt sich vom see weg den berg hinauf - wir waren, weil wir zeit hatten, den ganzen tag zu fuss unterwegs. es gibt auch eine metro, aber wir wollten lieber viel sehen. am abend ging es entsprechend wieder bergab, unter anderem über den stadtteil flon hinweg.


 alt und neu. nicht immer so ganz gelungen vereint. aber ganz offentsichtlich wollte das palasthotel einfach irgendwann modernen komfort bieten. nun muss es mit diesem ballast halt leben.


am hafen angekommen dämmerte es bereits und bis unser schnellboot dann ankam und uns nach evian brachte, war es ganz dunkel. am abend fahren dann auch nicht mehr die historisch behäbigen dampfer, sondern eher so eine art bus auf dem wasser, der vor allem menschen von der arbeit nach hause bringt. 

am anderen tag machten wir eine ausflug zum delta der dranse und weiter hinauf bis zur teufelsschlucht, die leider auch noch geschlossen hatte. bilder davon hier.

am abend erkundeten wir noch ein bisschen evian - vor allem die ursprüngliche evianquelle, die source cachat im jugendstil ist sehenswert, aber leider nur in der absoluten hautpsaison im juli ist das gebäude zugänglich.


von der rückseite konnte man immerhin durch die verklebten fensterscheiben ein bisschen hineinschauen. 

 


grossartig bröckelnder alter pomp.


 und eine farblich wunderbar in den evian-farben gehaltene quelle, an der auch sehr viele einheimische fast permanent wasser für zuhause abgefüllt haben - wir natürlich vor unserer heimreise auch noch.


 überhaupt ein farbiges städtchen, in dem wir dann doch noch ein lokal finden konnten, wo wir thailändisch gegessen haben. 


auf dem rückweg machten wir am donnerstag dann noch halt in montreux - noch mehr grand hotels, noch mehr strandpromenade vermochten mich allerdings nicht mehr zum fotografieren zu animieren. vermutlich sind die qualitäten montreuxs eher hör- als sichtbar.

Mittwoch, 25. April 2018

mustermittwoch - steinmandalas

der mustermonat ist schon wieder beinahe um, da freue ich mich, dass ich heute noch ein paar mandalas beitragen kann, die heute mittag ganz spontan im delta der dranse entstanden sind.



am liebsten sammle ich an seen und am meer ja menschengemachtes. in diesem fall ganz unterschiedliche ziegelresten, die vom genfer see oder der dranse rund geschliffen wurden. 



 die dranse ist ein zufluss zum genfer see, auf der französischen seite. sie kommt von oben, aus den bergen und bringt entsprechend viel fein gemahlenes gestein mit.


wir sind ihr dann noch ein bisschen nachgefahren und haben spannende felsen und schluchten gesehen. 
mehr von unserem kurzurlaub am lac leman gibts dann in den nächsten tagen...



Samstag, 21. April 2018

zwei wochen ferien im schnelldurchlauf


zwei wochen ferien mit schönem wetter ... in diesen zwei wochen ist hier im garten der frühling ausgebrochen und mittlerweile sind die temperaturen so sommerlich, dass wir auch im garten zu abend essen können.
vor vierzehn tagen startete ich in die ferien mit einem filzworkshoptag, am sonntag feierten wir kais geburtstag mit einem besuch auf dem musikflohmarkt und auf schloss wildegg, zwei tage räumten und ordneten wir im zimmer der tochter, das highlight war die umgestaltung der kleiderschranktüren. einen tag fuhren kai und die tochter ski in davos, so dass ich einen filztag einlegen  und mit dem ersten modul des onlinekurses beginnen konnte. die tochter, ihre freundin und ich machten einen ausflug nach waldshut, wir kochten und buken mit bärlauch, verbrachten einen tag in thun, ein spaziergang mit kai führte uns in den steinbruch bei linn, wo wir eidechsen beobachten konnten, an einem tag schleuste ich zwei kindergruppen durch den blumenfilzkurs, während die tochter vier tage an der kinderwoche der katholischen kirche helfen konnte, filzte ich am zweiten modul, unternahm einen ausflug nach zürich, filzte nochmal und besprach mich mit den filzlehrgangsleiterinnen. fast die ganzen ferien über arbeitete der grosse sohn an seinem campingbus und weil ich heute keine lust auf werkstatt hatte, holte ich mir wolle und minimalequipment nach hause und filzte im garten am dritten modul.
es ist grün geworden, im garten, aber auch an der limmat, wenn ich zum fenster der werkstatt hinaus schaue. diesen blick gibts dann auch noch demnächst. aber zuerst einmal fahren wir für ein paar tage an den genfer see - während die tochter von turgi an den zuger see wandern wird!

Freitag, 20. April 2018

unser gemüse heute


winterblumenkohl, salat (in grösseren mengen), spinat (mehr als ein kilogramm), lauch, sellerie, randen, radiesli, rüebli, zwiebeln, knoblauch (den ich gleich eingepflanzt habe, nachdem sich der letzte knoblauch schon in unserer küche durch innerliche auflösung unter grösstmöglicher geruchsentwicklung beliebt gemacht hatte), kartoffeln.
und eine einladung zum setzlingsmarkt.

Mittwoch, 18. April 2018

undulations

bewusst habe ich den englischen titel gewählt, die deutsche übersetzung, in etwa wellen, finde ich nicht so aussagekräftig. und ein bisschen geht es mir so, wie manchmal im dialekt - ein neue sache kennengelernt, dafür ein neues wort gelernt und die übersetzung ins (hoch-)deutsche ist nicht damit verbunden. also bleibt es beim urspünglichen wort in dialekt oder fremdsprache.

etwas neues kennenlernen, das trifft es ganz gut. weil ich in diesem jahr nicht so recht wusste, wo ich ein paar tage für einen filzkurs hernehmen sollte, die mich interessierenden sowieso allesamt auf schon besetzte wochenenden fallen oder gleich so weit weg stattfinden, dass ich garnicht drüber nachdenke, dorthin zu reisen, habe ich mich zu einem online-filzkurs angemeldet. australien, wo pam de groot, die kursleiterin lebt, wäre natürlich normalerweise in die zweite kategorie gefallen, aber nun kann ich gleich zwei neue erfahrungen machen: zum einen die einer erweiterung meiner filzfähigkeiten und zum anderen die des online-kurses. fernlernen, lernen mit medien, das ist ja hier durch kais arbeit und neuerdings auch sein studium immer wieder thema, allerdings geht es da häufig um wissenserwerb. ganz anders nun hier, wo es um handwerkliche fertigkeiten geht. 

surface forms and space - oberflächengestaltung und raum heisst der kurs, in dem zuerst im wochenabstand 6 verschiedene elemente ausprobiert werden können und dann am schluss eine arbeit entstehen soll, die alle techniken einbezieht. 

jedes einzelne element wird mit videos und auch in texten erklärt. für fragen und rückmeldungen gibt es ein forum, in dem man auch fotos der eigenen versuche zeigen kann. die kommunikation findet auf englisch statt, rückmeldungen der kursleitung kommen sehr rasch, aber auch die anderen teilnehmerinnen (ja, es sind wirklich wieder nur frauen, beim filzen würde ich aber auch ansonsten das generische femininum empfehlen) geben feedback, allerdings häufig nur bestätigendes. 

alles keine rocket science, was das fernlernen angeht.


 so ganz sicher bin ich noch nicht, ob mir diese form des filzworkshops gefällt. im grunde genommen muss ich meine filzergebnisse nicht dringend mit einer anwesenden oder abwesenden gruppe diskutieren, meist kann ich selbst beurteilen, was gelungen ist und was nicht. auch kann ich mir recht gut varianten ausdenken, wie ich zum gewünschten ergebnis kommen kann oder merke schon, wenn ich mal wieder etwas nicht lange genug angefilzt oder zu spät zu manipulieren begonnen habe.

allerdings sehe ich halt auch nicht, was die anderen so machen. gezeigt werden fotos von fertigen objekten, meist ganz ohne bezugsgrössen - und ich habe das auch so gemacht. meist weiss man nicht einmal was die ausgangsform war, welches material in welcher menge verwendet wurde, wie sehr das objekt geschrumpft ist und inwiefern die arbeitsweise vielleicht auch abgewandelt wurde. zumindest das habe ich in meiner submission für das zweite modul geändert.

auch für die in den anleitungen vorgestellten objekte gibt es keine gewichts-, mengen- oder grössenangaben. ein halber kammzug... ist der in australien gleich dick wie in europa? ich vermute ja mal, dass es da schon unterschiede gibt...

also probiere ich aus, mache dicker, dünner, mehr abstand oder weniger und schrumpfe was das zeug hält. die meisten objekte sind am anfang gross - 60 bis 80 cm lang, 25 bis 40 cm breit und am ende nur noch ein viertel so gross. knuffig organisch meist, aber meine überlegungen führen mehr so in richtung symmetrisch, eventuell sogar kantig. 


ach ja, und falls sie sich jetzt fragen, für was man das brauchen kann, dann kann ich sie beruhigen.. für nix. einfach so zum anschauen. und zum filzen weil man es kann.

Sonntag, 15. April 2018

ein samstag in thun


am samstag haben wir einen lange geplanten ausflug nach thun unternommen. mit dem zug reisten wir ganz bequem trotz super-bahnbaustellen-wochenende und wurden von unserer stadtführerin am bahnhof abgeholt.


zuerst ging es auf den schlossberg, schneeberge und aussicht schauen, den niesen und das stockhorn kennenlernen.


und das schloss und museum thun besichtigen. 


 von den türmchen aus ist die aussicht noch besser und wir bekamen einen überblick über die stadt, die wesentlich von zwei armen der aare geprägt wird.


die ausstellung zur geschichte von schloss und stadt hat mir sehr gut gefallen - wenige aussagekräftige exponate, ein paar sachen zum ausprobieren, so fügen sich ein paar mosaiksteinchen in die geschichte der schweiz. so eifrig rotbackig mag man sich gerne die ritter auf schloss thun vorstellen... aber eigentlich ist der gar kein thuner!
schön fand ich auch die geschichte, wie thun zu seinem goldenen stern im wappen gekommen ist: zuerst war der nämlich schwarz, erst nach der schlacht bei murten, in der die eidgenossen die burgunder unter karl dem kühnen besiegten, erhielten sie zum dank von den bernern einen goldenen stern. der ritter ist auf einem teppich abgebildet, den die eidgenossen von den burgundern erbeutet hatten.


vom schlossberg herunter ging es auf der dem see abgewandten seite. den fulehung, den von den thunern gefangenen hofnarr karls des kühnen konnten wir leider nicht sehen, dort wo seine statue steht, wird momentan gebaut.


 dafür fanden sich in der altstadt prachtvolle wirtshausschilder. und spannende doppelstöckige ladenzeilen, mit einem kleinen lädchen unten und einem grossen laden oben.
weiter gings dann zum moderneren bälliz zum eisessen und noch ein bisschen an der aare sitzen.

den nachmittag rundeten wir mit einer fahrt über den thuner see ab, das schiff brachte uns zum kaffeetrinken nach spiez und auch wieder zurück nach thun, von wo wir die heimreise wieder per sbb antraten.

Donnerstag, 12. April 2018

12 von 12 im april 18

blogaktionen sind gerade eine gute sache für mich. ein fester rahmen, zum beispiel 12 bilder vom 12ten machen und ein bisschen den tagesablauf beschreiben. ausserdem zwingt mich eine solche aktion, mal genauer hinzuschauen, oder vielmehr innezuhalten und hinzuschauen. 


 zum beispiel auf dem weg in die werkstatt. entlang der limmatpromenade, den fluss im blick, ausschlagende kastanien im vordergrund. auf dem (vom betrachter aus) rechten flussufer das oederlinareal, auf dem linken die grossbaustelle für das neue thermalbad. die fahnen hängen schon mal, und auch sonst passiert was: bäume werden abgeholzt, heute wurde das holz gehäckselt, die reste der bäder aus der zweiten hälfte des zwanzigsten jahrhunderts werden entfernt. das bagno popolare zieht um und ist ab dem 16. des monats an der limmatpromenade zu finden.



 in der werkstatt erwartet mich dieser krakenarm. die einzelnen saugnäpfe wollen noch ein wenig herausgearbeitet werden. ich bin mir unsicher, ob ich ihn zuerst noch ein wenig schrumpfen oder zuerst die saugnäpfe bearbeiten soll. ausserdem tun meine finger weh vom bearbeiten eines baumkuchenobjekts am vortag.


eigentlich ist das auch alles viel zu kleinteilig, ich komme nicht mehr an alle stellen hin und beschliesse, die saugnäpfe durch nähte hochzuheben um anschliessend noch ein bisschen zu verdichten.


 alle drei objekte für das erste modul des onlinelehrgangs "surface form and space" bei pam de groot. dem pulpo werden nach dem trocknen noch die fäden gezogen. ich weiss, dass die kursunterlagen ein solches vorgehen nicht vorschlagen, aber bitte, danke, ich bin selber gross.


jetzt habe ich mir das gipfeli verdient. ( ich habe aber schon vorher mal abgebissen.) ich muss endlich mal an der permanenten kaffeeunterversorgung arbeiten, die hier in der werkstatt herrscht.


 anschliessend bereite ich das material für die kommende woche vor. ich habe einen auftritt am ferienspass surbtal, zwei filzkurse, einer vormittags, einer nachmittags. dank wollspenden von kolleginnen kann ich aus dem vollen schöpfen. danke!


zuhause bereitet die tochter mit einer freundin das mittagessen vor, es gibt arme ritter - weckenschnitten - fotzelschnitten - french toast. bis sie fertig sind, kann ich im garten wäsche aufhängen und einen ganzen schlag schnittlauch ernten, bevor er wieder anfängt zu blühen. nun muss ich nur noch dran denken, dass ich eine ganze menge schnittlauch eingefroren habe. 

 kai hat das neue buch von marc-uwe kling als hörbuch bestellt. recht verlockend, aber wie bekomme ich das jetzt auch das mobiltelefon, damit ich das abspielen kann? oder: wo finde ich einen cd-spieler ausser im auto?


 den beiden mädchen habe ich eine fahrt nach waldshut versprochen, ich muss sowieso zum drogeriemarkt. wir trennen uns für eine stunde und treffen uns am eiscafé wieder. salziges caramel war heute meine wahl und die war gut.


 zuhause verräume ich einen kofferraum voller einkäufe und setze mich mit kai in die abendsonne. der grosse sohn bastelt heute ausnahmsweise nicht an seinem campingbus sondern bereitet siebdrucksiebe vor, mit denen er stofftaschen bedrucken wird.


 der garten wird grün. naja, vor allem bärlauch, aber da kosten drei blättchen im topf bei edeka 1,99 euro. in bärlauch wäre unser garten in etwa eine halbe million wert. aber halt nur im frühling.


ein etwas verunglücktes spiegelei auf fleischkäse, dazu rösti und spinat sind unser leckeres abendessen.
nun noch ein bisschen bloggen, im hintergrund die giggelnden mädchen im bad, übernachtungsbesuch also, und später vielleicht noch ein biscchen fernsehen.
gut nacht!