Mittwoch, 30. Oktober 2019

12tel-blick im oktober - nicht viel neues


 emsig kam mir das bauen auf der baustelle im vergangenen monat vor, vergleiche ich aber nun die bilder, ist da garnicht so viel neues zu sehen. vielleicht macht auch nur das gewirr der gerüste einen geschäftigen eindruck.


den unterschied sieht man erst auf den zweiten blick: wo ende september noch viel durchblick war, sind jetzt überall geschlossene mauern zu sehen. 


auch zur limmat hin wird eine mauer errichtet. ich hatte auf ein bisschen  mehr öffnung hin zum fluss gehofft, aber vielleicht kommt das ja in einem anderen abschnitt. 


 an den kranen hängt schon der weihnachtsschmuck.


und hier wieder der überblick über alle monate des jahres.


was der 12tel-blick ist, lesen sie gerne bei eva nach. sie sammelt auch in diesem monat wieder viele blicke bei sich, danke!

wer die entwicklung der baustelle über die monate mitverfolgen will:

12tel-blick im januar
12tel-blick im februar
12tel-blick im märz
12tel-blick im april
12tel-blick im mai 
12tel-blick im juni
12tel-blick im juli  
12tel-blick im august 
12tel-blick im september

Sonntag, 27. Oktober 2019

gezügelt

gestern haben wir das alte haus an der höhtalstrasse vollendes geleert und für die übergabe an den vermieter bereit gemacht. in der garage stehen noch ein müllsack und zügelkartons, die ich  zurückgeben muss, aber ansonsten ist alles fertig. das wetter war schön, wir gingen einfach nur noch durch die räume und sortierten nach mitnehmen, entsorgen in der gemeinde und müll, der zur entsorgungsstelle gefahren werden muss. am späten vormittag machten wir mit einem teil des restlichen grillholzes ein feuer und brieten würstchen und käse und machten so aus dem dritten zügelsamstag noch ein kleines abschiedsfest. 

fast vier wochen nach der schlüsselübergabe fürs neue haus haben wir den kraftakt umzug eines ganzen hauses auf eigene faust hinter uns. sicher, es gibt noch viel zu tun am neuen ort, grosses und kleines muss noch einen platz finden, aber zumindest kommt jetzt nichts mehr dazu.

dabei ist unser plan des etappenweisen umziehens weitgehend aufgegangen, wir haben also am alten ort ausgeräumt, dann möbel abgebaut, am neuen ort aufgebaut und möglichst rasch wieder eingeräumt. beim abschliessenden sortieren der kartons ist mir erst aufgefallen, wie wenig kartons wir auf diese weise gebraucht haben! und nach dem ersten wochenende war der haushalt im grunde schon wieder funktionstüchtig. einige sachen sind auch unaufgeräumt liegengeblieben, zum beispiel ein teil der gartensachen, die ich gleich anfang oktober gezügelt hatte - die haben nun gestern nachmittag auch ihren platz gefunden. vielleicht nur vorerst, aber so können sie erst einmal überwintern. überhaupt: vieles wird sich erst einspielen, wir werden aber auch weiterhin dinge reduzieren müssen, denn wir haben wirklich weniger platz im neuen haus. ein bisschen lustig ist diese feststellung schon, da es unter anderem auch erklärtes ziel war, uns zu verkleinern, aber steht man akut vor dem berg an dingen, über deren weiteren verbleib noch nicht entschieden ist, ist das schnell vergessen.

was schön war: wie alle familienmitglieder zusammengespannt haben für den umzug. drei wochenenden im oktober waren alle kinder mehr oder weniger frisch frühmorgens oder ein bisschen später zur stelle und haben geräumt, getragen, abgebaut und aufgebaut. zwischendurch waren wir ein wochenende zur geburtstagsfeier in deutschland, kai musste notfallsmässig zwischendurch mal für zwei tage weg, aber ansonsten ging viel, viel zeit in diese umzugsaktion. die tochter hat nur eine kleine geburtstagsfeier bekommen und tapfer neben der umzieherei ihre suche nach einer lehrstelle mit einer zusage im wunschberuf abschliessen können.

nun können wir uns einerseits ein bisschen zurücklehnen, andererseits mit dem endgültigen einsortieren der reste beginnen, und vielleicht gibt es ja dann auch endlich wieder fotos.
zum beispiel vom garten, denn da wartet auch noch einige arbeit auf uns.

Samstag, 12. Oktober 2019

12 von 12 im oktober 2019 - der erste am neuen ort

 am freitag noch drangedacht, dann aber morgens wieder vergessen: heute ist der zwölfte - aber vor allem ist heute unser zweiter grosser zügeltag. am vergangenen wochenende haben wir die schlafzimmer und die küche umgezogen, plus unseren esstisch, so dass es sich schon ziemlich komod im neuen haus leben liess.
an diesem wochenende waren dann das wohnzimmer mitsamt allen bücherregalen, aber ohne das bereits am donnerstagabend abgeholte sofa, der esszimmerschrank und alle hohen regale dran. und ganz viel inhalt. 

im bild: das gästesofa, das jetzt erstmal unser hauptsofa wird, bevor wir uns definitiv für ein neues entscheiden können.

 tatsächlich mussten wir nur zweimal mit dem grossen auto fahren. und kurz vor dem zweiten entladen geht die bildergeschichte heute los.


vor dem entladen gab es aber noch mittagessen, draussen auf der terrasse, in der sonne. suppe zum zügeln, allgemeiner konsens. ohne saitenwürstle, aber dafür wurde viel an die saitenwürstleempfehlung der oma gedacht.


 gestärkt stellten die söhne ruckzuck den geschirrschrank auf und da wären dann auch die suppenteller gewesen. eingeräumt habe ich zusammen mit der tochter, da waren wir schon von der küche her ein gutes team. die haben wir nämlich schon in teilen umgezogen, bevor die zügelferien von kai begonnen haben.


 und schon wieder pause. aber wir konnten auch einen zügelhelfer bereits verabschieden und er hatte ja vorher noch kaffee und kuchen zugut.


 das warme wetter verleitete die tochter zu einem allerersten sprung in den pool. sie war aber auch ganz schnell wieder draussen... hier könnte man nun beliebige witze über den wörtlich coolen pool machen, aber hei, sie war drin!


drinnen immer noch chaos, aber mit aussicht auf besserung.


verwirrende botschaften auf kartons, die mehr als einmal im umlauf waren.


 und: ich habe die kochbücher geputzt!


nach suppe zum zmittag gab es zum znacht dann eher wieder zügelpicknick, mit wiedergefundenen zitronensardinen aus der dose. zu was ein umzug nicht alles gut ist. 


 die kochbücher: farblich sortiert.


das wäre dann so in etwa die nächste grosse etappe, die wir uns heute nicht mehr zutrauten. wir müssen nämlich ein bisschen überlegen, wo was hinkommt.


abendidylle mit zügelkisten und streamingdienst. gut nacht!

meine bildergeschichte schicke ich wie stets am zwölften zu caro, die heute auch noch geburtstag hat. herzlichen glückwunsch!

Sonntag, 6. Oktober 2019

5.oktober 2019 - #wmdedgt und zügeltag

aufgestanden um sieben, um noch zu duschen, nicht zum sauber, sondern zum wach werden. Viertel vor acht kam der grosse Sohn mit gipfeli und brot zum Frühstück und zur lagebesprechung. zwei Personen wurden losgeschickt um den bereits beladenen Transporter im tannenweg zu entladen, drei Personen begannen mit dem abbau der möbel in den Schlafzimmern. Schrank, Bett, bett, schrank, fertig. Pause für ein zweites Frühstück, dann einladen der möbel, zusammen mit einem weiteren eingetroffenen helfer. Die Tochter und ich vollendeten das ausräumen der Küche, heute schon mit dem klaren ziel der reduktion auf zwei Drittel der vorhandenen Dinge, denn gestern war klar geworden, dass die im Quadratmetern etwa doppelt so grosse neue Küche kein Raumwunder, sondern ein platzverschender ist. Wir packten wieder alle zehn transportboxen voll, dazu noch kartons und diverse behälter.
Gegen halb zwei trafen die restlichen Umzieher wieder ein und es gab suppe. Danach beluden sie den Transporter wieder mit den resten des vormittags plus esstisch, gartenbank und kleinkram. Den pkw füllten wir mit der küche, zwischendurch kam noch jemand vorbei um diversen kleinkram vom sohn abzuholen, wir hatten aber keine rechte lust auf verkaufsgespräche und akzeptierten den rabatt von 5 franken für ... weissnichtwas. unterwegs kauften wir noch für Abendessen ein, dann fuhren die tochter und ich in den tannenweg. die ausgeladenen küchenkisten schafften es noch in den eingangsbereich, dann ging es flugs weiter mit dem aufbau des kleiderschranks. ständig fehlte ein akkuschrauber, weil parallel in anderen zimmern anderes aufgebaut wurde. das innenleben des eigenartigen eingebauten wandschrank in des sohns zimmer konnte dann aber doch händisch demontiert werden...
Dann noch einmal zurück “nach hause“, den transporter auf den hof stellen, wo er weniger stört, und alles für die erste nacht im tannenweg holen. Kurz vor sieben mussten wir dann zuerst abendessen und erste gewünschte fotos von uns am neuen ort knipsen. Dann noch bettaufbau und danach nur noch rumsitzen und reden und weitere lagebesprechung. Wir bleiben bei unserem plan, zuerst alle bisher gezügelten Zimmer und sachen einzuräumen und am kommenden Wochenende arbeitszimmer, wohnzimmer und esszimmer umzuziehen, weil wir dann wieder sicher den transporter und helfer haben werden.
Der sohn ging noch aus, wir und die tochter ins bett, kräfte sammeln fürs grosse einräumen morgen.

Die holprige kleinschreibung bitte ich zu entschuldigen, ich tippe das nämlich auf dem telefon!
#wmdedgt müsst ihr heute selbst raus finden, mein beitrag wandert zu frau brüllen.

Freitag, 4. Oktober 2019

zügelei

gefühlt ziehen wir ja schon das ganze jahr über um. begonnen hat es im frühjahr mit der grossen aussortieraktion im ganzen haus, dann kam im mai die suche nach einem neuen zuhause und seit wir den mietvertrag für das neue haus unterschrieben haben drehten sich mehr als einmal die gedanken um den umzug.

nun ist es also so weit, seit montag haben wir den schlüssel zum neuen haus und auch zum neuen garten. der umzug ist gestartet.

weil drinnen erst noch gemalert wurde, ging es am dienstag mit hilfe einer freundin und ihrem sohn zunächst mit dem garten los. ungezählte töpfe, gartenmöbel, werkzeug und so weiter fand in insgesamt 5 pkw-ladungen platz. nach dem mittag habe ich dann gleich versucht, das meiste sinnvoll unterzubringen, es fehlt noch eine möglichkeit, die vielen materialien und werkzeuge aufzubewahren.



nebenbei war meine aufgabe, den maler zu motivieren, wirklich alle notwendigen arbeiten vorzunehmen. *
am abend mussten wir dann noch eine fahrt unternehmen, weil ich einen teil der sachen vor die garage gestellt hatte und kai auch endlich mal in ruhe die räume anschauen wollte.

zum sehr regnerischen mittwoch passte der umzug des vorratskellers und der anderen kellerregale. anders als am dienstag ging es nicht mehr so schnell, ich musste die sachen ja erst noch einmal sichten und in kisten verpacken. dort konnte ich einen teil schon in die vorhandenen regale einräumen. für einen anderen teil wird aber auch erst noch eine lösung gefunden werden müssen, so allmählich füllt sich der keller mit dingen, die später zu verräumen sind.
insgesamt ist unser plan, zimmer für zimmer umzuziehen und auch gleich wieder einzuräumen, so weit das möglich ist. was dabei am meisten auffällt: im alten haus hatten wir viele ecken, die wir für die weniger spassigen seiten des haushalts nutzen konnten, wie putzsachen, müll, entsorgung. da fehlen mir noch die ideen im neuen haus dafür.
am abend kam die tochter von ihrer schnupperpraktikum direkt ans neue haus und half mir, die letzte der drei wagenladungen in den keller zu tragen und zu verräumen.
am abend keine weitere fahrt ins neue haus.

donnerstag ging es dann endlich mit der tochter zusammen weiter. zuerst fuhren wir zum möbelschweden, einlagefolie und schrankböden kaufen, ausserdem fussmatten, denn nach dem regnerischen mittwoch sahen der flur und die küche nicht mehr schön aus. dann schauten wir noch einmal im alten haus vorbei und luden reste aus dem keller und der garage ein.
insgesamt haben wir wenig herumgetragen, dafür den pool aufgedeckt, die poolpumpe ausprobiert, den pool wieder zugedeckt, alle schubladen in der küche mit einlegefolien versehen, mehr gartendinge verteilt. und über allem das mittagessen vergessen, weswegen wir um vier nach einem kurzen stopp beim bäcker den tag mit kaffee und süssen stückle und noch ein bisschen kisteneinräumen mit küchendingen ausklingen liessen.


für die statistik:
dienstag - mit b und f - 6 pkw-ladungen - garten - schönster sonnenschein
mittwoch - 3 pkw-ladungen - vorratskeller und keller - regen
donnerstag - mit a - ikea-einkauf und 1 pkw-ladung - noch mehr keller und garage - morgens durchwachsen, mittags sonne 

* wann ist das eigentlich passiert, dass man einen handwerker davon überzeugen muss, mehr zu machen? oder liegt das am land?
in d so: malen sie doch bitte mal diese wand. - geht so nicht, da muss alles gemalt werden, auch die decke und die tür und dann gleich noch neue fenster und steckdosen...
in ch so: malen sie doch bitte diese wand. - ja, muss ich mal sehen, ob ich das jetzt so machen kann, aber nur die hälfte und sicher nicht bis an die decke, reicht das jetzt so oder soll ich wirklich alles anmalen?