soso, das neue jahr ist also schon zehn wochen alt. ich weiss auch nicht, wie das passieren konnte.
vielleicht ist das so, weil viele wochen so ablaufen wie diese. am montag legte sie gleich einen fulminanten start hin.
nach einem wirklich sowohl stimmungmässig als auch von den ergebnissen her schönen filzkurs von zehn bis drei, hatte ich gerade etwa eine dreiviertel stunde pause, bevor ich im kulturzentrum sein musste. dort stand ich dann nach aufbau und tischen für 30 personen für den rest des abends in der küche um zuerst das käsefondue zu rühren und später dann die abwaschmaschine zu bedienen. auch hier waren sehr viele menschen sehr glücklich über den abend. die, die alleine gekommen waren, hatten neue bekanntschaften geknüpft und die, die als gruppe gekommen waren, den abend gemeinsam genossen, aber alle hatten sich richtig wohl gefühlt - so soll es ja auch sein, wenn sich ein verein bei seinen ehrenamtlichen helfer:innen bedankt. ich war um zehn dann aber so richtig geschafft - das restliche aufräumen überliessen wir angestellte betriebsleiterinnen dann den anwesenden zwei vorständ:innen.
und weil ich ja mehr oder weniger zwei arbeitstage in den montag gepackt hatte, machte ich am dienstagvormittag nur das allernotwendigste und versuchte ein bisschen durchzuschnaufen vor dem endspurt für den anlass meines vereins am bevorstehenden wochenende.
am mittwoch war ich bereit, alle letzten infos zu verteilen und einzuholen, die es noch für die generalversammlung der filzszene brauchte, bis ich am nachmittag von meinem normalen arbeitsvormittag im kulturzentrum zurück war, hatte ich auch schon fast alle antworten.
mittwochnachmittag und donnerstagvormittag verbrachte ich vorwiegend am schreibtisch - was mich jetzt am ende der woche am meisten stört ist die tatsache, dass ich den newsletter für mein eigenes business nicht fertigbekommen habe.
dafür reiche ich noch für den donnerstag zwei bilder nach - gemacht nach dem motto, was hab ich eigentlich den ganzen tag getan?
kirschlorbeer, frisch geschnitten.
am freitag dann allerallerallerletzte dinge für die versammlung neben einer fahrt ins kulturzentrum, bude putzen, offener werkstatt. man muss aber auch immer an so vieles denken. dann ging ich früh zu bett und das war wahrscheinlich auch gut so.
samstagmorgen startete ich um zehn nach sechs gemeinsam mit der tochter - sie in den frühdienst, ich in richtung luzern, wo unsere generalversammlung stattfinden sollte.
es war nicht mal mehr ganz dunkel und weil ich so früh dran war, traf ich unterwegs keine anderen filzfrauen. in ebikon kam ich gemeinsam mit dem vereinsmitglied an, das tagungsort und mittagessen organisiert hatte und konnte gleich mit dem einrichten der technik und des sitzungssaals beginnen, während sie für blumenschmuck und ganz viele andere dinge sorgte. allmählich tröpfelten die anderen vorstandsmitglieder und auch schon einzelne mitglieder ins haus der kunstkeramik, ich hatte helferinnen, die mit mir tische und stühle aufstellten, sich um aussstellungsflächen sorgten und am ende war alles bereit für das eintreffen des gros der mitglieder um halb zehn.
um zehn ging es mit der sitzung los - und obwohl wir, wie jeder andere verein auch, rechenschaft über unser tun und wirtschaften mit den eingenommenen mitgliederbeiträgen ablegen müssen, war es eine lebendige versammlung mit viel input auch aus den reihen der mitglieder. mittlerweile kenne ich die, die oft bei anlässen sind, alle mit namen, aber weil wir an einem anderen ort waren, waren auch wieder ein paar für mich neue gesichter darunter.
bei der fahrt zum mittagessen liess allmählich die anspannung nach - auch wenn ich wirklich gerne solche anlässe organisiere und auf ein tolles team aus mit- und vorausdenkenden vorständinnen zählen kann, ist die generalversammlung halt schon der wichtigste anlass des jahres und ich wünsche mir immer sehr, dass alles klappt - was man auch gut daran ablesen kann, dass das eine vereinsmitglied, das immer etwas zu meckern hat, zuverlässig ein haar in der suppe findet. und zwar auch dann, wenn sie weder am mittagessen teilnimmt, noch es überhaupt eine suppe gibt.
das schönste am ganzen war dann der nachmittag - ich musste nichts mehr machen, nicht mal gefilzt habe ich, sondern mich immer mal wieder zu einem anderen grüppchen gesellt, während die anderen eine kleine überraschung werkelten.
alles nach dem motto platz für filzen ist eh nie genug, also warum nicht auch auf engstem raum - andere hatten ihre arbeit mit nach draussen an die sonne genommen.
dann war aufbruch und grosses verabschieden - ein bisschen noch aufräumen und dann machte ich mich auf den heimweg.
von luzern habe ich so gut wie nichts gesehen, aber das schöne wetter lockte auch noch am spätnachmittag viele menschen an den see und der zug nach zürich war richtig voll.
während ich unterwegs gewesen bin, ist die erste post des kunstpostklub von doro ottermann angekommen:
so eine schöne ermutigung! und irgendwie passen dazu auch sehr gut die blumen dieser woche:
beim fotografieren habe ich mich auf details konzentriert.
ich bin gespannt, wie das museum dann anfang mai zur eröffung aussehen wird. für den vorstand der filzszene habe ich eine führung im august gebucht, für unser gemeinsames vorstandsreisli.















