Dienstag, 19. März 2019

dienstag 19.3.2019 - unser gemüse heute

ich finde nicht so recht wieder zurück in den rhytmus des täglichen erzählens, eine erfahrung, die ich schon kenne, es ist nie einfach gewesen, nach einer pause wieder regelmässig zu schreiben.

aber eines muss sein: das gemüsefoto vom inhalts des gemüsekorbs von der solidarischen landwirtschaft. vor ungefähr fünf jahren habe ich den ersten gezeigt, und seither nur die verpasst, die ich nicht selbst angenommen habe.
heute habe ich das gemüse auch selbst verpackt und verteilt, also hatte ich auch noch gelegenheit mich ein bisschen auf dem hof umzuschauen.


hier wächst schon wieder einiges, sozusagen der kindergarten der biocò.


das auto war für die erste tour richtung westen nur locker gefüllt, aber doch immerhin so, dass der rest, der nach osten muss, später gut reingepasst hat. insgesamt werden momentan dienstags 36 körbe in zwei grössen ausgeliefert und heute gab es noch einmal satt lagergemüse und dazu schon das erste frische grüne aus dem folientunneln.


der blick aufs gemüse ändert sich auch mal wieder: weil der weisse tisch, auf dem ich die meisten lieferungen fotografiert habe, einer druckmaschine weichen musste, gibt es heute das gemüse mal auf der kellertreppe. mal schauen, ob das so bleibt.
es gab: lauch, nüsslisalat, eine rande, federkohl, sellerie, knoblauch, spinat, rüebli, nocheinmal die wenig geliebten steckrüben und kartoffeln.
die härteste zeit im gemüsejahr kommt erst noch: dann nämlich, wenn die lager leer sind und trotzdem noch nichts sättigendes auf dem feld gewachsen ist. das ist erfahrungsgemäss im april/mai der fall, wenn die kochzeitschriften und -apps voll sind mit frühlingsgemüse, mit frischen rüebli, erbsen, kefen, spargel, die es bei uns auf dem hof entweder garnicht wachsen oder halt erst ab juni/juli erntereif sind.



Freitag, 15. März 2019

blogpause - woche 11, 11. bis 15.märz 2019

offensichtlich brauchte ich eine blogpause. das hat sich einfach so ergeben, ohne dass ich es geplant habe. anfang der woche war es morgens schon so hell, da hatte ich keine lust dazu, noch lange am schreibtisch zu sitzen, sondern wollte mit dem tagwerk starten.


morgens war es teilweise sehr kalt, gegen ende der woche kamen dann sturm und regen dazu. 

montag hatte ich einen filztagtermin mit einer teilnehmerin. sie hatte bereits den ersten tag des geflochten und gefilzt-kurses absolviert und nun gelegenheit einen ersten eigenen entwurf umzusetzen. der tag hat mir wieder einmal vor augen geführt, was alles schief gehen kann bei der vermittlung dieser technik. im zweiten anlauf hat dann aber doch alles gut funktioniert und es ist ein schöner geflochtener und gefilzter behälter entstanden.


der kinderfilzkurs am mittwoch war auch wieder gut belegt, sieben kinder haben schlüsselanhängerkatzen gefilzt.


 grundlage war naturfarbene wolle und eine sehr einfache schablone, bei der die kinder die ohren selbst formen mussten und anschliessend die katzen gestalten konnten. einige katzen wurden realen vorbildern nach gestaltet und bekamen auch namen.
die ganze gruppe war extrem unruhig, dass zwei kinder 20 minuten zu spät kamen hat zusätzliche unruhe gebracht, dann hat sich noch ein kind geschnitten... am ende war ich sehr froh, dass alle fertig wurden. spannend war zu sehen wie in dem ganzen durcheinander einzelne kinder, die sonst viel hilfe brauchen, plötzlich sehr gut selbstständig arbeiten konnten. ausserdem mag ich es auch immer gerne, wenn so unterschiedliche arbeiten entstehen.


fertig gefilzt sind die katzen dann noch individueller. das bild ist furchtbar verwackelt, aber immerhin haben wir es geschafft, alle arbeiten auf einen tisch zu legen ... viele kinder sind in diesem jahr sehr regelmässig zu den filznachmittagen gekommen - allen ist der zusammenhang zwischen dem walken, schrumpfung und verschwimmen der aufgelegten elemente klar. so konnten sie gut selbst entscheiden, wie klein sie die katzenköpfe filzen wollten.

in der werkstatt habe ich weiter an einer arbeit für die ausstellung im mai gearbeitet, wie frau allerleirauh kann ich auch nur andeutungen zeigen:


es war aber ein sehr spannendes arbeiten... mit nicht ganz alltäglichen werkzeugen und materialien.

morgen ist dann noch ein kurstag und dann habe ich für diese woche auch wieder genug gefilzt!

Sonntag, 10. März 2019

wochenende 9./10.märz 2019 - raketen

am samstagmorgen aus einem merkwürdigen traum aufgewacht:

ich wanderte mit der tochter an einem kleinen bach entlang, ich wusste, dass es die sihl war, die ganze umgebung sehr gestaltet, eher wie ein minigolfparcour zum durchwandern. ich selbst (!) balancierte über mäuerchen, während die tochter (!) lieber durchs wenig tiefe, sehr klare und ausserdem warme wasser watete. dabei trug sie rot-weisse schuhe, die eher aussahen wie puppenschuhe. am ende des wegs querten wir eine autobahn und kamen in ein gebiet mit industrie und einkaufszentren. dabei sahen wir, wie eine militärische rakete kurz vor dem einschlagen noch mehrere hochspannungsleitungen samt masten umriss. eine weitere rakete flog längs der autobahn dicht über unseren köpfen dahin. obwohl vorher noch nichts darauf hingedeutet hatte, war uns sofort klar, dass eine atomare bedrohung herrschte und wir flüchteten in ein gebäude, das ein grosses museum beherbergte. dort leitete man uns zusammen mit vielen anderen menschen sofort in die im untergeschoss gelegene zivilschutzanlage. während der aufnahmeprozedur entkam die tochter durch eine seitentüre, worauf umgehend eine suchaktion eingeleitet wurde.

an dieser stelle bin ich aufgewacht, bin dann aber noch eine weile herumgelegen und habe dem traum hinterhergespürt. insgesamt war es keine besonders angespannte situation gewesen, nur das verschwinden der tochter hatte mich durcheinandergebracht, vor allem weil es so plötzlich und unpassend geschah.

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der dritte arbeitssamstag für kai in folge, der rest der familie inklusive mir durfte aber noch ein bisschen ausschlafen. als erstes habe ich nach dem aufstehen die blogeinträge für donnerstag und freitag nachgeholt, dann zusammen mit dem grossen sohn frühstück gemacht und mich durch den vormittag gehangelt mit verschiedenen hierundda-tätigkeiten wie: der tochter beim prozentrechnen helfen, altpapier wegbringen, waschen, tee kochen, noch ein bisschen bloggen, küche aufräumen. um halb drei gab es eine grünkernsuppe mit dem ersten bärlauch, danach habe ich hefeteig angesetzt, daraus anstatt der geplanten mohn- rosinenschnecken gebacken (der mohn war abgelaufen und ranzig), dann aus dem restlichen teig einen schwäbischen hefezopf geformt. zuerst musste nämlich die tochter noch brownies backen, dann konnte erst der zopf in den ofen.

am abend war ich mit kai zum abendessen auswärts verabredet, die kinder assen zuhause die restlichen steckrübenbratlinge als burger.

wir assen in der spedition ein rotes thai-curry (kai) und einen libanesichen gemüseeintopf (ich) beides nicht nur sehr lecker, sondern auch noch wunderschön angerichtet.
auf dem rückweg tranken wir noch im hotel blume einen espresso und weil es so nett war, auch noch ein glas wein. (erste ausnahme vom alkoholfasten...)

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im letzten bioco-korb waren sowohl rüebli als auch steckrüben, die bereits auszutreiben begonnen haben. von beiden habe ich das oberste ende abgeschnitten und in wasser gestellt und so haben wir jetzt nicht nur eine rüeblirakete, sondern auch noch zwei steckrübensputniks:


ein dank geht an frau gugus, für die idee! (sie hat eh immer so kuuli ideä!)


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war das wetter schon am samstag nicht gerade schön gewesen, war es am sonntag noch schlimmer, beim aufstehen trieb gerade eine art schneeregen quer vor dem schlafzimmerbalkon vorbei.

nach dem gemütlichen frühstück mit hefezopf und frischgepresstem blutorangensaft fuhren kai, die tochter und ich nach lenzburg ins stapferhaus um uns die aktuelle ausstellung zum thema "fake" anzuschauen.


der untertitel der ausstellung lautet "die ganze wahrheit" - und darum geht es dann auch, um lüge und wahrheit, fälschung und original. die ausstellung ist, wie alle ausstellung des stapferhauses wieder absolut sehens- oder vielmehr besuchenswert, medial toll umgesetzt und auf angenehme art zum interagieren einladend. ausgehend vom eigenen umgang mit dem thema lüge über die moralische entwicklung bis zu fake news werden immer wieder fragen aufgeworfen: wann kann lügen verwerflich, wann tolerierbar, vielleicht sogar lustig oder gar notwendig und leben rettend sein? wollen wir überhaupt immer die wahrheit wissen? und wollen wir sie auch anderen schonungslos zumuten?


 zuhause gab es zum kaffee eine üppige kuchenauswahl mit schneckennudeln, hefezopf und brownies, danach die familiensitzung und momentan bereitet kai die sonntagspizza zu! 



Samstag, 9. März 2019

freitag 8.3.2019 - orgakram

freitag hatte ich lust auf herumwerkeln im haushalt, und so habe ich neben den freitäglichen aufräum- und putzaktionen, die mir meine mittlerweile wieder zuverlässig funktionierende gamification-app vorschlug, auch noch joghurt und knuspermüesli gemacht.
am abend gab es steckrüben-bratlinge und dazu nüssli-salat mit rüebli.

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und weil jetzt öfter davon die rede war:

ich nutze, um die arbeiten im haushalt zu organisieren, habitica*.

man kann mit habitica auch versuchen, erwünschte gewohnheiten zu verstärken oder sich unerwünschte "abzutrainieren" - es also als habit-tracker nutzen, das finde ich aber eher langweilig.

für wiederkehrende reinigungs- und wartungsarbeiten im haus mag ich es aber mittlerweile gerne. kochen und waschen haben wir ja neuerdings unter der ganzen familie verteilt, für die allgemeine sauberkeit und dass der laden insgesamt läuft, dafür bin ich weiterhin zuständig.
alle tätigkeiten, die in diesen bereich fallen, habe ich nach und nach als einzelne aufgaben in die app eingegeben.
dabei kann ich einerseits bestimmen, wie häufig mir eine aufgabe angezeigt wird, andererseits, wieviel sie "wert" ist.
mit dem erledigen der aufgaben sammelt man dann punkte, die den aufstieg in ein höheres level erlauben und gold, mit dem man dinge kaufen kann. zusätzlich "findet" man im spiel eier, schlüpfelixiere und futter für eine eher unübersichtliche anzahl an tierchen, die man dann eben schlüpfen lassen und füttern kann, so dass sie zu reittieren werden. mit dem aufstieg in ein höheres level erwirbt man irgendwelche fähigkeiten - und hier sehen sie schon, so ganz spannend finde ich die sache mit dem spiel nicht. mit dem gold kaufe ich am ehesten noch einen zaubertrank, der mir neue lebenskraft gibt, wenn es mal wieder mit dem erledigen der aufgaben nicht so klappt. erledigt man nämlich eine angezeigte aufgabe nicht innerhalb des dafür vorgesehenen tages, gibt es minuspunkte, will heissen, die lebenskraft wird weniger. erreicht sie null, verliert man ein level, erreicht man ein neues level wird sie wieder voll aufgefüllt.

viel wichtiger als die bewertung der aufgaben und das verdienen der dinge, die man quasi für das spiel braucht, finde ich die möglichkeit einzelne wiederkehrende tätigkeiten zu verwalten.

 


eine art wochenputzplan hatte ich schon länger, an festen wochentagen habe ich zum beispiel gestaubsaugt, die küche oder das bad geputzt oder eingekauft. nun gibt es ja aber eine menge an aufgaben, die man nicht jede woche macht, sondern in grösseren abständen, zum beispiel fenster putzen, holzböden wischen, wasserhähne entkalken, gefrierschränke abtauen oder medikamente aussortieren. ich hab mal kurz nachgezählt, 52 einzelne aufgaben habe ich da bisher aufgelistet, frequenz zwischen täglich und einmal im jahr. klar kann man das nach lust und laune machen, aber warum nicht herausfinden, wie oft man die klopapiervorräte auffüllen muss, damit nie einer auf der schüssel sitzend nach nachschub rufen muss? ausserdem kann ich so auch an stellen vorbeilaufen, die nicht mehr so ganz in ordnung sind, denn ich weiss, der zeitpunkt wird kommen, da muss das sowieso erledigt werden.

immer wenn mir wieder was einfällt, was ab und zu gemacht werden muss, kann ich die aufgabe hinzufügen, als nächstes wird das vermutlich das reinigen der lampenschirme im flur sein. dann gebe ich eine vermutete frist ein, nach der das wiederholt werden muss und justiere wenn notwendig zum termin nach.

was mache ich, wenn ich mal keine zeit habe die aufgaben zu erledigen, oder einfach keine lust?

nun, sklavisch muss ich mich ja nicht an die aufgaben halten, im schlimmsten fall verliere ich ein level in einem spiel, das mir eh egal ist. ich bin auch nach wie vor frei zu entscheiden, ob das jetzt wirklich eine wichtige aufgabe ist oder die lampe halt in x wochen bei wiedervorlage gereinigt wird. oder wenn ich es wirklich wichtig finde diese aufgabe zu erledigen, kann ich es auch noch am nächsten tag tun. vor allem kleinigkeiten, die man gerne von tag zu tag verschiebt, lässt es mich aber eher einfach mal gleich erledigen.
was ich vermisse ist die möglichkeit für die erledigung bestimmter aufgaben einen bestimmten zeitraum anzugeben. das kann man zwar als "to-do" auflisten, aber diese aufgaben werden nicht täglich angezeigt und sie haben auch keine auswirkungen auf die bewertung. unter anderem hat es die steuererklärung aus diesem grund noch nicht auf die liste geschafft.


für die ferien gibt es übrigens eine tolle sache - man kehrt ins gasthaus ein und pausiert seine täglichen aufgaben so lange man mag! (man sollte nur nach den ferien noch wissen, dass man das getan hat, sonst wendet man sich unter umständen mit einer leicht dämlichen frage an den support, der übrigens ganz ausgezeichnet ist! überhaupt ist das ganze spiel ein open-source-projekt und unterhält auch gut gepflegte seiten für anregungen der spieler.)

*mich beschleicht der verdacht, dass ich erwähnen sollte, dass es sich um werbung handelt. auch wenn ich dafür nichts bekomme, weder geld, noch gold, nicht einmal ein skelettiertes kaktuskindel. 

donnerstag 8.3.2019 - lazy day

eine ruhige woche ist das insgesamt, vielleicht seit monaten die ruhigste, keine termine im kalender, keine deadlines im nacken. ich habe also viel mehr zeit als sonst (wobei ich selten das gefühl echter zeitnot habe), was nicht unbedingt heissen muss, dass ich sie auch nutze. meist fällt mir erst am ende solcher phasen auf, was ich alles in der zeit hätte erledigen können.

am donnerstag hatte ich also den ganzen vormittag "frei", eingekauft hatte ich ja schon am mittwoch. die meiste freie zeit habe ich mit herumlesen verbracht, teils im internet, teils in dem, was sich immer wieder so auf den regalen sammelt. ein bisschen habe ich auch am kangarullover gestrickt, immerhin gibt es da jetzt fotos:


kangarullover im entstehen von vorne - auf der rechten seite habe ich schon den seitenstreifen, der vorder- und rückenteil verbindet, eingestrickt. anders als im original wird mein streifen nach unten hin breiter um eine für mich bessere passform zu erreichen. 


dasselbe von hinten, nicht sooo spannend!
verstrickt habe ich diesmal vorwiegend fertig gekaufte wolle, lediglich im oberen bereich des vorderteils ist eine selbstgesponnene wolle dabei. vielleicht werde ich noch ein bisschen auffälligere garne für die abschlüsse der tasche, am unteren rand und bei den ärmeln verwenden.
ein rätsel geben mir momentan noch die stummelärmelchen auf, vielleicht werde ich sie noch ein wenig verlängern. 

wie immer donnerstags habe ich früh mit der tochter gegessen, heute wurstsalat, das projekt "gefrierschränke leeren" ist immer noch nicht ganz abgeschlossen und für abends wäre die wurstportion, die wir beim metzger geschenkt bekommen hatten, zu wenig gewesen.

auch in der offenen werkstatt blieb es ruhig, ich habe zwar ein bisschen aufgeräumt, so dass ein besuch durchaus platz gefunden hätte, aber es kam dann doch niemand. so konnte ich weiter an der massenproduktion arbeiten und am abend so aufräumen, dass am montag ein kurstag stattfinden kann.

abends pfannkuchen, gefüllt mit wirsing, tomaten und fetakäse. der mittlere sohn war überrascht, dass mein hinweis, dass der wirsing klein sei, wirklich hiess, dass es wenig wirsing gäbe und nicht etwa, dass er für bioco-verhältnisse klein, im durchschnitt aber immer noch gross zu nennen sei. (ich dachte eigentlich, dass er das foto im blog angeschaut hätte.) die pfannkuchen waren trotzdem sehr lecker.

abends mit den beiden söhnen neo magazin royal geschaut.

gelesen: das fragebogeninterview mit matthias daum im wochenkommentar:

Ich kenne das Früher nicht, von dem heute viele behaupten, es sei alles besser gewesen.

Donnerstag, 7. März 2019

mittwoch 6.3.2019 - ostereier und ostereier_innen*

am morgen in der werkstatt ein endlich fälliges beispiel für die eierbecher, die ich im kinderfilzkurs vor ostern mit den kindern filzen will, hergestellt. überraschenderweise hat es drei versuche gebraucht, bis ich mit dem muster zufrieden war, dafür habe ich jetzt auch ein sehr praktisches und mit den kindern gut handlebares herstellungsverfahren herausgetüftelt.
ich freu mich schon auf den kurs! 


zuhause gab es nudelsuppe, die kai und die tochter schon vorbereitet hatten.
am nachmittag habe ich dann den newsletter fertiggemacht, ein bisschen herumgeräumt, war einkaufen und auf der post und nutzte die tatsache, dass ich nicht kochen musste, für das weiterstricken an meinem kangarullover.
eigentlich hätte ich lust gehabt, den fortschritt daran mal zu zeigen, aber mit kunstlicht wird das nichts, also auf einen anderen tag verschoben.

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gelesen: der neue kampf gegen die gender-studies von jennifer evans auf geschichte der gegenwart

den gender studies wird vorgeworfen ein "natürliches" bild von geschlecht, familie, sex zu untergraben, deshalb werden sie von rechtgerichteten populisten und von gegnern einer liberalen gesellschaft angegriffen. dass bei diesem kampf mehr auf dem spiel steht als die akademische auseinandersetzung mit geschlechterrollen zeigt evans:
Er ist Teil eines neuen Kultur­kampfs, der auf alle Bereiche zielt, in denen die kriti­sche Forschung im Bereich Gender und Sexua­lität die Sicht­bar­keit von verwund­baren Gruppen der Bevöl­ke­rung verbes­sert und zu wich­tigen recht­li­chen Schutz­maß­nahmen und Errun­gen­schaften geführt hat.

* nein, das ist natürlich nicht lustig gemeint. wenn sie sich damit auseinandersetzen wollen: der artikel über den gender_gap ist eine ganz gute einführung

Mittwoch, 6. März 2019

dienstag 5.3.2019 - #wmdedgt 5/19

was #wmdedgt ist, schauen sie am besten bei frau brüllen nach, dort finden sie dann auch jede menge andere blogs, die da mitmachen.

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der übliche ablauf beim frühstück am dienstagmorgen, was mich irritierte, war, dass meine gamify your life- app nicht starten wollte, ich konnte also meine erledigten aufgaben nicht abhaken.

beim duschen am morgen hatte ich jede menge gute ideen, die ich entweder mental auf die erledigungsliste setzen konnte, oder in das kästchen für nicht unmittelbar anwendbare filzideen einsortieren konnte. das alles verschob ich aber auf die zeit in der werkstatt, denn ich wollte endlich mal wieder früh los.

als ich dann an der baustelle angekommen war, war aber leider die sonne schon wieder hinter dem berg hervorgekrochen, so dass es wieder nichts wurde mit dem fotografieren. so viel hat sich aber auch wieder nicht getan.

die werkstatt traf ich in dem zustand an, in dem ich sie freitag verlassen hatte, logisch, wer soll da auch aufräumen? ich heute auch nicht, weil ich ja erstens ideen einsortieren, dann den filz für den schlagzeuger endlich mal zuschneiden und wie ich es mir unter der dusche vorgenommen hatte, konsequent an einer dritten idee für die mitgliederausstellung arbeiten wollte. im wesentlichen beschäftigte ich mich dann mit dem dritten, hier ist ein bisschen massenproduktion gefragt, ich denke für die critical mass muss ich noch so drei bis vier bis fünf vormittage einplanen.

am mittag mal wieder richtig gekocht, auch mal nur für die tochter und mich, fischstäbchen mit reis (den liebt die tochter momentan sehr) und salat. danach mittagsruhe und anschliessend mit der tochter physik lernen. sie hat eine sehr gute vorstellung und ein verständnis der phänomene von auftrieb, druck, luftdruck und kann erklären, was da passiert. der lehrer prüft aber rechenaufgaben ab, in denen es auf gleichungen umstellen, umrechnungen von grössen und wegkürzen von einheiten ankommt. wir üben also eher mathe als physik.

das gemüse war angekommen, immer noch neu für mich, dass es jetzt dienstags von der solawi kommt, aber immer noch kein neues, spannendes gemüse dabei.


feldsalat, lauch, sellerie, steckrübe, rüebli, kartoffeln, rande, ein winziger wirsing, zwiebeln und knoblauch.

den weiteren nachmittag habe ich mit dem und jenem und zum schluss mit bügeln verbracht, die tochter kochte ofenkartoffeln mit nüsslisalat und zwei verschiedenen dips, gecoacht vom grossen sohn und wunderbarerweise ganz ohne streit in der küche.

nach dem abendessen gab es noch eine entspannte familiensitzung, es gab ja auch nur dienste bis sonntag zu verteilen.
abendprogramm für kai und mich war die von uns angenommen letzte folge der dritten staffel der brücke, die sich dann allerdings doch nicht als die letzte herausstellte, es gibt zu unserer freude noch weitere verwicklungen.

kai korrigierte anschliessend noch prüfungen, ich machte einen versuch mich auch noch vor den rechner zu setzen, brach das ganze dann aber doch noch ab und ging einigermassen früh zu bett. 




Montag, 4. März 2019

montag 4.3.2019 - rosenmontag

nach dem wochenende hatte ich das gefühl einen gemütlichen tag zu brauchen und habe anstatt in die werkstatt zu gehen weitere knapp 15 kilo flyer und plakate zum verschicken vorbereitet, die verteilung der digitalen version der flyer angeleiert, die fotos vom abschlussanlass des lehrgangs bestellt, die ich schon längst hätte bestellen sollen, ein bisschen telefoniert, ein paar videos eines onlinekurses angeschaut, ein bisschen gestrickt, die küche montäglich aufgeräumt, mit dem sohn zusammen gekocht (er selleriekokossuppe, ich als dessert fasnetsküchle).


wochenende 2./3.2019 - unterwegs und zuhause

die beiden tage des wochenendes hätten nicht unterschiedlicher sein können, am samstag war ich quasi nicht zuhause, am sonntag habe ich dafür das grundstück nicht verlassen.

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rechte und linke hand, dazu den rücken bepackt mit flyern und plakaten zur verteilung an der generalversammlung der filzszene reiste ich am samstagmorgen nach chur. ein glücklicher zufall beim kauf des tickets hatte mir eine fahrt erster klasse beschert, unterwegs hatte ich allerdings so meine zweifel, ob ich wirklich wieder mal in der ersten klasse reisen will.

woran das liegt? erstens musste ich in baden, anstatt nur kurz vom bus aufs gleis zu huschen, die ganze länge des bahnhofs durchqueren, um am richtigen ort auf die beiden erstklasswagen zu warten, die mir dann bis zürich zwar breite, aber abgewetzte und auch schon ziemlich durchgesessene sessel boten. in zürich stieg ich natürlich auch an einer ganz anderen stelle aus und um auf den zug nach chur, so dass ich anstatt der gewohnten unterführung mit den vielen verpflegungsständen die andere mit den läden erwischte, wo sich die suche nach einem kaffee für unterwegs kompliziert gestaltete und mit keinem trinkbaren ergebnis belohnt wurde. nach chur fuhr dann ein deutscher ice mit ledersitzen in der 1.klasse, die mich nun wirklich überlegen liessen, ob ich nicht lieber in der zweiten klasse sitzen wollte. hab ich dann aber nicht gemacht, weil vor mir in der sitzreihe ein paar sass, das sich die ganze strecke über auf dem i-pad gegenseitig bodenseeyachten zeigte und die vor- und nachteile der jeweiligen boote ausführlich erörterte. dieses klischee konnte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.

die gv in chur ist immer auch gelegenheit filzerinnen zu treffen. schön ist, dass ich mittlerweile auch ganz viele von ihnen kenne. die beiden absolventinnen des vorjährigen lehrgangs waren auch da, so konnte ich sie bei einem kleinen überblick über die aktivitäten im filzlehrgang nicht nur namentlich erwähnen, sondern sie wurden auch noch von den anwesenden mitgliedern beklatscht.
nach dem mittagessen im b12 war am nachmittag noch gelegenheit zu einer gemeinsamen arbeit - wir gestalteten aus mitgebrachten filzresten karten, die wir in den nächsten tagen an eine zugeloste filzerin verschicken werden.


so sieht meine filz-karte aus, nachdem ich sie am sonntag zuhause fertiggestellt habe - ich verrate natürlich nicht, wer sie bekommt!
und ich bin gespannt, was für eine karte ich bekommen werde, das fiel mir grade erst ein! 

nach der gv machte ich mich deutlich erleichtert (ich habe so um die 1000 flyer und etwa 30 plakate losgebracht!) auf den weg nach glarus, eine bloggerfreundin besuchen. sie bloggt zwar momentan nicht/nicht mehr, aber die modernen menschen haben ja eh alle zu instagram gewechselt.
und was haben wir gemacht? kein bloggerfoto, nicht gestrickt, nur gesessen und gegessen und geschwatzt und das hat so gut getan, dass wir uns bald wiedersehen wollen.

danach reiste ich dann im letzten zug und auf den letzten böppeln handyakku zweiter klasse nach hause, habe an der bushaltestelle den grossen sohn getroffen, der auch auf dem heimweg war und bin zuhause echt müde ins bett gefallen.

***

das für den sonntag vorgesehene regenwetter fiel hier bei uns aus, so dass ich nach dem frühstück und nachdem ich endlich (noch vor der fastenzeit!) die letzten teile der weihnachtsdeko entfernt hatte, den garten frühlingsfein machen konnte.


 überall in den beeten zeigen sich schon die blätter von hyazinthen, tulpen und osterglocken. an der südseite sieht man auch schon die ersten gelben blüten. die richtige zeit also, um verwelkte stauden aus dem vergangenen jahr abzuschneiden und ein bisschen unerwünscht wucherndes zu entfernen, damit die frühblüher ihren auftritt so richtig zelebrieren können. jetzt darf es dann noch ein bisschen regnen, denn die feuchtigkeit fehlt den pflanzen schon wieder sehr.

frühlingssonntagstillleben
nach der kaffeepause in der sonne wurde es dann aber rasch ungemütlich. drinnen las ich ein bisschen, machte noch mathe mit dem mittleren, kochte gulasch und bereitete knödel vor, rettete die wäsche vor dem heranziehenden schlechten wetter und wunderte mich darüber, dass der sonntag so rasch verging. wieder nicht zum stricken gekommen und einen interessanten link, den ich ihnen hierlassen könnte, habe ich leider auch nicht.






Freitag, 1. März 2019

freitag 1.3.2019 - allerlei

je länger, je mehr warte ich ungeduldig auf den augenblick in dem ich meine beiden momentan noch laufenden ehrenamtlichen tätigkeiten abgeben kann. ich mag nicht mehr noch mehr organisieren, herumtelefonieren, ordnen, listen schreiben, termine einhalten als es die familie und die werkstatt ohnehin einfordern.

einen erfolg auf dem weg hatte ich gestern zu verbuchen: 
beim gemütlichen käsefondueessen im nachbarschaftszentrum habe ich es geschafft, ganz klar und deutlich nein zu sagen zu einem engagement in der planungsgruppe für das dorffest und den im nächsten jahr anstehenden umzug an einen anderen standort. vage zugesagt habe ich stark weisungsgebundene mithilfe wie kuchenverkaufen oder standaufbauen. für das anstehende dorffest zur 200jahrfeier des ortes kommt man vermutlich eh nicht um das mitfeiern herum, warum dann nicht hinter der kuchentheke.

momentan beschäftigt mich vor allem die ausstellung anfang mai. 2500 flyer sind eher zufällig bei mir gelandet und wollen verteilt werden. unterschätzt habe ich das gewicht der karten, je 100 stück wiegen ein kilo. einen teil der karten werde ich morgen an der generalversammlung der filzszene an die frau bringen. ich nehme so viel mit, wie ich gerade noch schleppen kann, auf der reise mit der bahn. einen anderen teil werde ich nächste woche auf die post bringen. glücklicherweise gibt es ganz viele menschen, die uns dabei unterstützen, werbung für die ausstellung zu machen. als ich herumtelefoniert habe, um orte zum auslegen der karten zu finden, habe ich mit meinen ideen fast überall offene türen eingerannt, auch dort, wo wesentlich mehr zu tun ist, als einfach nur "auslegen". ich glaube das wird richtig gut werden.
falls sie jetzt mehr wissen wollen, darf ich sie bitten, auf das häuschen in der rechten spalte oben zu klicken!



und dann habe ich gestern und heute noch ein bisschen prokrastination betrieben: anstatt als hausaufgabe für die generalversammlung etwas wärmendes für die hände zu filzen habe ich mich endlich in das bei gabriele mazaracis erworbene buch "tiere einfach nass filzen" vertieft. ich betrachte das jetzt einfach mal als weiterbildung in sachen "spielmodul" für den filzlehrgang und habe trotzdem so richtig viel spass beim filzen einer katze gehabt. 
ja, die beine sind tatsächlich ein bisschen lang, aber für eine kantenliegerkatze ist das vielleicht auch ganz passend. 

heute morgen, passend zum frühstück, habe ich eine broschüre aus dem briefkasten genommen, die mich durch die fastenzeit begleiten wird. sie ist aus dem gleichen haus wie der "andere advent"


die aufmachung und illustration sprechen mich auf den ersten blick an... es kann also los gehen mit der fastenzeit am kommenden mittwoch!

Donnerstag, 28. Februar 2019

12tel-blick im februar 2019 - die baustelle dehnt sich aus


der schnee ist im februar sehr rasch dem strahlenden sonnenschein gewichen. momentan ist es fast nur noch am frühen morgen möglich, eine foto von der baustelle zu machen, ohne dass die sonne mich blendet.  und so geblendet ist es fast unmöglich den gleichen blickwinkel wiederzufinden. zusätzlich erschwert wurde das noch dadurch, dass ich mich an den fahnen der baugesellschaft orientiert hatte, die trotz massiven betonklötzen dauernd den standort ändern.

in den vergangenen vier wochen haben massive erdbewegungen stattgefunden: die rampe auf der rechten bildseite ist verschwunden, links wurde terrassiert, ausserdem sind die grünen baufahrzeuge weiter nach links gewandert, dafür sind neue blaue aufgetaucht, die noch viel grösser und imposanter sind als die grünen, zumal die meisten davon auf ketten fahren.
 

ich habe mich auch ein bisschen mit dem bildausschnitt verkalkuliert, die baustelle hat sich sowohl nach links, als auch nach rechts noch weiter ausgedehnt, darum zeige ich auch noch ein panorama, aufgenommen kurz nach acht am mittwochmorgen 27.2., bevor die sonne hinter den lägern (der berg links) hervorkam.


die anderen 12-tel-blicke findet ihr heute bei eva.

mittwoch, 27.2.2019 - frühlingsbunt

wegen ausgeprägter unlust einen blogbeitrag zu veröffentlichen, bin ich heute mal wieder richtig früh in die werkstatt gefahren. ein bisschen hat mich auch die tatsache, dass ich noch wenig für den kinderkurs am nachmittag vorbereitet hatte, dazu bewogen.
immerhin konnte ich so endlich ein aktuelles bild von der baustelle machen, sobald nämlich die sonne hinter dem berg aufgeht, spiegelt das wasser der limmat so sehr, dass ich im handydisplay nichts mehr sehe.
in der werkstatt habe ich dann einen zweiten prototypen für den nachmittag hergestellt, mir schritt für schritt überlegt, wie ich mit den kindern arbeiten will, alle sachen zusammengepackt, die es braucht und dann noch einen kleinen abstecher gemacht, um zvieri für die filzerinnen einzukaufen. den materialwagen habe ich auf dem nachhauseweg schon mal in der schule abgestellt.

zum mittagessen kam nicht nur die tochter, sondern auch noch der grosse sohn überraschend nach hause. die tochter nahm ich dann gleich mit zum filzen, sie hatte frei und wollte mir helfen, so dass anstatt 8 kindern heute 10 am kurs teilnehmen konnten.


zwei täschchen sind mir beim fotografieren entkommen...
es war ein schöner filznachmittag mit den kindern - momentan gibt es so etwas wie eine feste gruppe, die regelmässig kommt, dazu kamen mehrere kinder, die schon früher bei mir gefilzt haben und sich gezielt einzelne themen heraussuchen, meist sind das etwas grössere mädchen.
schön zu sehen, wie sich bei allen ein gestaltungswille entwickelt - bewusst hatte ich das repertoire etwas eingeschränkt, indem ich nur verschieden grosse punkte und streifen zu verfügung gestellt hatte, die trotzdem je eigenen ergebnisse haben mich überzeugt, das vielleicht in zukunft öfter einmal zu probieren.

zuhause dann kaffee, die tochter musste noch lernen, ich wurstelte so rum, später kochte der grosse sohn kaiserschmarrn und dazu zwetschgenkompott. dabei wurde wieder die oma gelobt, die uns in diesem jahr mit wohlvorbereitetem überfluss aus den gärten ihrer geschwister reichlich versorgt hat.

merke: wer selber kocht schätzt auch gute vorbereitung der zutaten und eine kluge vorratshaltung! 



Mittwoch, 27. Februar 2019

dienstag 26.2.2019 - gartengedanken

der februar, zahlenmässig eher kurz, zieht sich in die länge. vielleicht weil ich die ganze zeit gedanklich schon halb im märz weile, vielleicht weil wirklich viel los war im februar. immer noch zwei tage februar, dabei draussen mild, schon fast warm.
im garten sind wir am ordnung machen, verschiedene bäume sind schon geschnitten, die himbeeren auch. ich denke darüber nach, die hecke an der strasse und am garagenplatz noch um ein stück zu kürzen, oder ein wenig auszudünnen, damit sich sich verjüngen kann.
die schneeglöckchen sind schon fast hinüber, die märzenbecher blühen, krokusse, auch das leberblümchen, das ich mal aus dem berner oberland mit nach hause gebracht habe. mit dem zurückschneiden der stauden habe ich ein eher halbherzig begonnen, vielleicht brauchen die neuen triebe ja noch ein bisschen frostschutz?
soll ich demnächst mit der anzucht der tomaten beginnen und wann ist der richtige zeitpunkt, das hochbeet neu aufzufüllen? ist das eigentlich normal, dass die erde im hochbeet jedes jahr um die hälfte zusammensackt? 
am nachmittag kann man schon draussen kaffee trinken, aber der sitzplatz ist gerade häckselplatz und sieht nicht so schön aus.

zwischen werkstatt, lernen mit der tochter und elterngespräch habe ich noch ein bisschen gehäckselt und über den garten nachgedacht.

Dienstag, 26. Februar 2019

montag 25.2.2019 - digital detox

wieder ein unspektakulärer arbeitstag mit haushalt, werkstatt, ein bisschen einkaufen, kochen (randen-karotten-kartoffel-küchle mit quark und den resten des gebratenen selleries in tomatensauce)



***

 die fastenzeit steht vor der tür und trotz (oder vielleicht besser gerade wegen!) der allgemeinen geschäftigkeit würde ich mich gerne wieder mal mehr in das thema eindenken. seit einigen jahren verzichte ich in der fastenzeit auf alkohol, das will ich auch in diesem jahr so halten.


was mich momentan beschäftigt, ist die idee eines bewussteren umgangs mit dem smartphone. das hübsche und hilfreiche gerät hat sich in so viele teile des alltags geschlichen, dass es nicht mehr wegzudenken ist.

was ich alles mit dem smartphone mache:
termine organisieren
zeitung lesen
blogs lesen
kochrezepte nachschauen
mit der familie kommunizieren
mit freunden, kundinnen, der welt kommunizieren
radio hören
podcasts hören
hörspiele hören
fotos machen
fotos herumzeigen (vor ort/im internet)
dinge nachschlagen/nachschauen
fahrkarten kaufen und fahrten mit dem öffentlichen verkehr planen
mir (fast) täglich eine gratispostkarte schicken
wanderungen planen
das licht über meinem arbeitsplatz verändern

(falls mir noch etwas einfällt, kann ich die liste ja noch ergänzen)

ausserdem nehme ich das gerät gerne hervor, wenn ich sonst nichts zu tun habe - vor allem für zeitspannen, in denen es sich nicht lohnt, etwas anderes anzufangen.

und eigentlich sind das die momente, über die ich mich dann ärgere, denn da hätte ich vermutlich auch nichts verpasst, wenn ich einfach mal zum fenster hinausgeschaut hätte.

über anke groener habe ich einen spannenden artikel in der new york times gefunden, kevin roose erzählt  in " Do Not Disturb: How I Ditched My Phone and Unbroke My Brain " von seinem smartphoneentzug. ich mochte es, wie er sein unbehagen an diesem modethema äussert und dann doch ernsthaft von seinen versuchen und schlussfolgerungen berichtet.

die lösungsvorschläge für die reduzierung der handynutzung fand ich überwiegend bedenkenswert, anders als frau groener besitze ich einen wecker und überlege das mal ernsthaft, das gerät aus dem schlafzimmer zu verbannen.
ich bin skeptisch gegenüber dem komplett handyfrei verbrachten wochenende, das mutet mir dann doch ein bisschen zu romantisierend an, was kevin roose da beschreibt. eine woche winterferien, fernab von wlan und 4g im schwarzwald im vorigen jahr fand ich in der hinsicht schon verstörend genug.

ein bewussterer umgang, das wäre auch mein ziel:

“Your life is what you pay attention to,” she said. “If you want to spend it on video games or Twitter, that’s your business. But it should be a conscious choice.”

Montag, 25. Februar 2019

wochenende 23. und 24.2.2019 - schön, aber kurz

ich hatte ein schönes wochenende mit viel zeit im garten, die ich zu meinem leidwesen aber grösstenteils mit häckseln zugebracht habe, gutem essen (sellerieschnitzel milanese und flammkuchen), noch ein bisschen gartenarbeit am sonntag (ohne häcksler) und einem spielenachmittag im benachbarten ennetraum.
und weil schon wieder die sonne scheint, ich aufträge in der werkstatt zu erledigen habe und das häckseln heute noch abschliessen will, bleibe ich heute mal bei dieser kurzen bestandsaufnahme.


Samstag, 23. Februar 2019

donnerstag und freitag, 21. und 22. februar 2019 - rund gewirkt

die woche hatte es in sich, auch wenn bisher schon zwei termine ausgefallen sind, beziehungsweise verschoben wurden.
am donnerstag hatte ich endlich den lang ersehnten coiffeurtermin, meine coiffeuse macht ausser sehr guten haarschnitten nämlich auch noch kunst und irgendwie verlagert sich ihr tätigkeitsfeld immer mehr in diese richtung.
vorher musste ich aber noch einkaufen, noch vorher einen einkaufzettel schreiben und noch davor herausfinden, was sich der sohn als geburtstagsessen und geburtstagskuchen wünscht.
um halb elf kehrte ich von all den erledigungen nach hause zurück, kai hatte milchkaffee gekocht und ich gipfeli mitgebracht für ein spätes frühstück. danach erledigte ich schreibtischarbeit, irgendwas ist da immer zu tun. zumindest das verteilen und konfektionieren der flyer und plakate für die mitgliederausstellung der filzszene wird mich noch ein bisschen auf trab halten.

den nachmittag verbrachte ich in der offenen werkstatt und habe dabei einen auftrag vom schlagzeugspielenden nachbarn gefasst: er möchte auf seine trommel ein stück filz in passender grösser legen und so den klang verändern. das könnte eine spannende tüftelei werden, denn zwischen filz und filz gibt es ja bekanntlich unterschiede. vermutlich werden wir beide viel dabei lernen.
ausserdem kam kai vorbei, um schon wieder mit mir kaffee zu trinken und den platz in der werkstatt für seine zwecke zu nutzen.
ich selbst arbeitete an einem prototyp für einen grösseren sitzstein, der hohl gefilzt und mit dinkelspelz gefüllt werden soll.


zum abendessen gab es vom mittleren sohn gebackene randenwähe. danach ein paar vorbereitungen für den morgigen geburtstag und die übliche fernsehrunde.

am freitag hatte sich das geburtstagskind extra frei genommen, so dass ich ihn garnicht sah, bevor ich auf den geisshof aufgebrochen bin, um gemüse zu verpacken. endlich darf wieder im ebenerdigen packraum gearbeitet werden, die temperaturen sind nicht mehr so kalt. wir waren zügig fertig, ich besprach noch zwei aufträge für den hof und die gemüsegenossenschaft mit dem bauern und konnte auf dem rückweg noch einkäufe und post erledigen.


zuhause traf ich den jubilar, gratulierte und machte mich unverzüglich an die geburtstagsvorbereitungen: ein teig für burgerbuns wollte angesetzt werden und das geburtstagskind verzierte seinen kuchen selbst mit schokolade und streuseln. zusammen mit der tochter assen wir reste zum zmittag, ich werkelte immer mal wieder an den brötchen, staubsaugte und wischte mich durchs haus, trank zwischendurch geburtstagskaffee, recherchierte mit dem nachhilfemädchen zum thema akustik für eine physikprüfung, stiess auf den geburtstag an, kochte zusammen mit kai das geburtstagsmenu fertig: rindfleisch- und getreideburger mit den selbstgebackenen brötchen, salat, gurke, käse, speck, zwiebeln, burgersauce, ketchup und dazu coleslaw. als dessert eine beerencreme,  die optisch grenzwertig, aber lecker war. zwischen den einzelnen gängen gab es geschenkeauspacken und gratulationsanrufe und die beiden brüder veschwanden noch spät in den ausgang. ein unspektakulärer geburtstag, ich glaube aber, dass es dem jubilar gefallen hat.

Donnerstag, 21. Februar 2019

mittwoch 20.2.2019 - weiche steine

ich schaffte es nicht früh genug aus dem bett, um morgens noch den blogeintrag über den dienstag zu schreiben, vielleicht ist das auch ganz gut so, denn das fazit wäre vermutlich "alle bekloppt" gewesen, weil nicht nur die ominöse frühstücksverabredung an terminunverträglichkeiten gescheitert ist und jetzt bis auf den st.nimmerleinstag verschoben wurde, sondern auch mein verständnis für wurstigkeit und ignoranz digitaler möglichkeiten stark auf die probe gestellt wurde. am abend wurde es dann ein bisschen besser, mit pizza und besuch sogar noch so gut, dass ich viel zu spät ins bett ging.

aber zurück zum mittwoch mit filzkurs. ein für mich neues format sind vierstündige kurse am vormittag, der erste hat heute stattgefunden und es ging darum, steine zu filzen. vorbereitet hatte ich mit restewolle oder schaumstoff gefüllte steine, gewünscht war aber auch einmal ein eingefilzter echter stein. mit zwei handwerklich geschickten frauen war es ein entspannter vormittag.

ob das die kursteilnehmerin mit dem grossen, schaumstoffgefüllten stein auch so gesehen hat? sie musste sich mächtig ins zeug legen um den etwa 35 x 35 x 22 cm messenden klotz zu bändigen und in steinform zu bringen. lohn der arbeit ein wirklich gut durchgefilzter "stein" als fussbänkchen.


 der echte stein bekam noch einen kuhkopf, wie sein deutlich kleineres vorbild. bestickt und fertig gearbeitet wird er zuhause.



um kurz vor zwei war es dann so warm, dass ich im pullover nach hause radeln konnte und die eingegangenen anmeldungen für das kinderfilzen am kommenden mittwoch beantworten konnte. der kurs ist voll, eine bunte schar lustiger filzer und filzerinnen kommt da wieder zusammen!

eigentlich lungerte ich den nachmittag über nur herum, konnte mich aber am abend immerhin dazu motivieren, die nähmaschine herauszuholen und mit dem reparaturstapel zu beginnen. zum abendessen gab es federkohl mit rüebli in kümmelsahne und polenta. zum ende des abendessens kam auch der skifahrer wieder nach hause.
nach dem essen noch eine runde mathematik mit dem mittleren, dann eine folge die brücke und nachrichten und dann ins bett. (wie langweilig.)

Dienstag, 19. Februar 2019

dienstag 19.2.2019 - unser gemüse heute


das gemüse kommt ab sofort immer am dienstag. es hatte sich bei den auslieferungen an zwei verschiedenen wochentagen ein ungleichgewicht ergeben, dergestalt dass an einem termin ein drittel mehr körbe zu tranportieren waren. nun gab es eine rochade zwischen den verschiedenen depots und so wird unser depot nun dienstags anstatt freitags beliefert.
für uns scheint mir das sogar besser zu sein - da ich ungerne am samstag einkaufen gehe, habe ich oft vor der gemüselieferung aufs geratewohl eingekauft und eher selten ganze menus geplant. in zukunft sollte das also besser laufen.
heute gab es: kartoffeln und zwiebeln, lauch und rüebli, feldsalat und zuckerhut, rande und sellerie, sowie eine ordentliche menge federkohl.

montag, 18.2.2019 - vom verschwinden der kartoffeln

in den montag darf ich wegen langem tag der tochter ja immer ganz gemächlich starten. naja, früh aufstehen trotzdem, aber dann habe ich zeit, zeit zu bloggen, zeit schon lange geschriebene blogposts endlich zu redigieren. heute sogar noch ein bisschen mehr, denn der grosse sohn hat urlaub und wir hatten verabredet, dass wir uns noch sehen, bevor ich in die werkstatt gehe. deshalb habe ich auch noch zeit, den ersten teil eines webinars anzusehen, das am sonntagnachmittag um 14 uhr ohne mich stattfinden musste.

so kann ich noch den transport einer voluminösen menge an material durch den sohn organisieren, er wird es mir bringen, wenn er sowieso in richtung schneeberge startet.
zu fuss gehe ich weitgehend im sonnenschein in die werkstatt, die baustelle hat sich in der woche meiner abwesenheit sehr verändert, viel erde wurde bewegt und das gelände ist teilweise terrassiert, teilweise weiter abgetragen, an anderen stellen sind dafür rampen entstanden. ein foto kann ich nicht machen, weil die sonne mir gerade gegenüber steht.
ich arbeite bis zum mittag an einem weiteren objekt für die wohnausstellung, nach dem mittag dann an allen drei bisher entstandenen objekten, die insgesamt noch um einiges standfester werden müssen, damit sie den eindruck erzeugen, den ich haben will. es ist so sonnig, dass ich zum ersten mal die neuen storen nutzen kann!
ein teil der terminunklarheiten der woche klärt sich - ich kann den samstagstermin auf einen tag unter der woche umlegen und bin so am wochenende zuhause. 
irgendwann kommt der grosse sohn mit der materiallieferung, wir trinken noch zusammen kaffee, dann fährt er weiter.
ich räume noch ein bisschen auf und weil ich noch nicht genau weiss, ob ich morgen zum frühstücken verabredet bin, bereite ich einen teil der sachen für den kurstag am mittwoch schon mal vor.
kurz vor drei nehme ich den bus nach hause, weil ich auch ein paar sachen nach hause transportieren muss.

nach einer kleinen pause trifft die tochter ein, sie erzählt mir von ihrem schultag und ich putze nebenbei die küche, sie arbeitet an ihren aufgaben und ich putze die küche fertig.
wie immer geht es nicht lange, bis ich die küche wieder durch kochen verwüste, heute allerdings mit hindernissen: die gekochten kartoffeln hat der sohn mit zum skifahren genommen, also gibt es keine bratkartoffeln, der restliche sellerie-kartoffel-stampf hat eine komische farbe, also keine kartoffelküchle. da ich schon hackfleisch aufgetaut habe, koche ich schlussendlich nudeln mit bolognesesauce, was kai allerdings schon zum mittagessen hatte.
parallel zum kochen und abwaschen bügeln kai und ich abwechselnd den wäschekorb leer und sehen uns anschliessend die erste folge der dritten staffel der "brücke" an.


Montag, 18. Februar 2019

wochenende 15. bis 17.2.2019 - frühlingshaft

am freitagvormittag bin ich von deutschland zurück nach hause gefahren. die projektwoche der tochter war zu ende, sie hatte am freitag frei, der haushalt wollte mal wieder ein bisschen zuwendung und am abend waren wir zu einem theaterbesuch eingeladen.

zusammen mit freunden besuchten wir das improtheater anundpfirsich in der töpferei in zürich-altwiedikon. ich kannte improvisiertes theater aus meiner studienzeit, dann allerdings eher als theatersport. am freitagabend war das ganze nicht so sehr spontan - also ohne zwischenrufe aus dem publikum zum beispiel- , aber die schauspieler forderten sich gegenseitig immer mal wieder heraus, indem sie den "geschichten aus der luft" andere wendungen gaben, als erwartet.

am samstagmorgen gab es zuerst eine familiensitzung mit der nun schon gewohnten verteilung von koch- und wäschetagen, die nächste woche hat es für mich ein bisschen in sich, mit vielen kurs- und anderen terminen, wobei bei ein paar noch nicht klar ist, ob und wann und wo sie stattfinden, beziehungsweise welchen inhalts sie sein werden. keine gute ausgangslage für mein gemüt.

danach stürzten kai und ich uns auf das wohnzimmer mit den vielen cd- und bücherregalen, das teil unseres aus- und aufräumplans für den februar ist. ziel war einerseits die regale sauberzumachen, andererseits aber auch platz zu schaffen für neu hinzugekommenes. aussortieren konnten wir ein paar bücher, cds, filme und etliche spiele, die sich teilweise einfach nicht als spannend oder für uns passend herausgestellt haben, oder aus denen wir oder die kinder herausgewachsen sind.
wir sind übereingekommen, dass wir sie einfach "über d`gass" verschenken werden, weil wir keine lust haben uns einen tag auf dem flohmarkt um die ohren zu schlagen, und am abend das meiste wieder mit nach hause zu nehmen. das gute wetter trägt dazu bei, wir stellen einfach einen karton mit den sachen raus und die passanten nehmen sich mit, was sie brauchen können.

wir haben am samstag das ganze wohnzimmer geschafft und damit den plan für februar abgearbeitet. auch weil die kinder uns mit waffeln versorgt und teilweise das aussortierte weggeschafft haben. so haben wir das nächste wochenende aufräumfrei, müssen aber vielleicht beide am samstag arbeiten.


am sonntag haben wir zuerst ausgeschlafen und dann eine kleine wanderung oder einen grossen spaziergang unternommen. rund um böttstein führt eigentlich unsere frühlingswanderung, wenn es endlich in der natur ein bisschen grün wird. das war gestern noch nicht der fall, aber wir haben die sonne und die luft draussen genossen. 

zuhause konnten wir im garten kaffee trinken, ich plante noch einmal ein bisschen an der woche herum, aber vermutlich muss ich das meiste einfach auf mich zukommen lassen.
dann mathe mit dem mittleren, während der grosse eine suppe kochte und die tochter sich auf den check s2 vorbereitete. die ferien gehen merklich zu ende.

als es dämmerte gingen wir alle zusammen zur vernissage der fassadenprojektion "aquarium popolarium" beim bagno popolare. bis zum 28.2. wird sie noch jeweils von 18.30 bis 22 uhr zu sehen sein und jeden tag durch weitere aquariumsbewohner angereichert.




 anschliessend gab es noch die vorbereitete suppe und den etwas merkwürdigen, aber immerhin unterhaltsamen tatort.

Freitag, 15. Februar 2019

dienstag bis donnerstag, 12. bis 14.2.2019 - dinge

ich war für ein paar tage bei meiner mutter in deutschland zu besuch und deshalb aus der regelmässigen bloggerei ausgestiegen.

wir haben dinge des täglichen bedarfs eingekauft, die meine mutter nicht mehr so gut tragen kann, haben meine tante und meinen onkel besucht und ich habe ihr etwa eineinhalbähriges enkelkind gesehen, ich habe haushaltsdinge erledigt und mich bekochen lassen.

unter anderem  haben wir dinge aus dem haushalt aussortiert und weggebracht - einiges auf den wertstoffhof, ein paar dinge zu einem sozialkaufhaus. ich hatte eine menge angesammeltes leergut dabei und bin alles losgeworden.
faszinierend, wie beglückend es sein kann, dinge loszuwerden.

an einem abend begleitete ich meine mutter zum abendessen mit dem ehemaligen kegelclub meiner eltern. alle teilnehmer zwischen mitte siebzig und mitte achtzig, zwei der frauen verwitwet, aber insgesamt ein augenscheinlich recht fitter haufen. gesundheitliche probleme dominierten das gespräch, kürzlich waren zwei der männer auf der beerdigung der sekretärin des mittelständischen unternehmens in dem die männer vor ihrer pensionierung zusammen gearbeitet haben.
auch hier wieder das thema aufräumen, ausräumen, weggeben. zwei gruppen von menschen scheint es dabei zu geben: die einen sammeln und horten alles, weil man es ja noch zu etwas gebrauchen könnte, die anderen geben weg und sortieren aus, weil ihnen bewusst ist, dass sie nicht mehr so viel brauchen. beide gruppen belächeln sich im besten fall milde, halten sich aber vielleicht gegenseitig auch für komplett verantwortungslos. beiden ist die fülle aber schon lange eine last.



Dienstag, 12. Februar 2019

montag 11.2.2019 - hopp, hopp, hopp!

morgens bin ich früh aufgestanden und habe gleich mit dem schreiben von diversen listen begonnen: gemüseliste und essensplan,  to-do-liste für den tag, einkaufszettel, auflistung der dinge, die ich morgen mit nach deutschland nehmen muss. der gipfel der zettelschreibkunst: auf eine liste schreiben, dass man eine liste schreiben muss.

nach den morgendlichen basisverrichtungen habe ich mich dann gleich an den schreibtisch gesetzt, den newsletter für die erfahrenen filzerinnen fertiggeschrieben und den blogeintrag übers wochenende im schnee. danach dann haushalt, küche vor allem: mit dem plan jede woche einen schrank in der küche auszuräumen und putzen komme ich zügig voran, die zerlegung der haushaltsarbeit in viele kleine portionen funktioniert immer besser.

zum mittag kam die tochter nach hause und erzählte vom ersten halben projektwochentag: sie haben ein zuckerpeeling und badekugeln selbst gemacht, und ich bin stolz auf mich, dass ich nur gefragt habe, was da drin ist und nicht wegen  - haut! - mengenmässig unkontrollierte und wohl kaum dermatologisch geprüfte inhaltsstoffe! - die sofortige entsorgung angeordnet habe. gegessen haben wir reste, die von der vorigen woche noch reichlich da waren.

am nachmittag kam eine familie in die werkstatt um einen kindergeburtstag zu besprechen, das mache ich dann auch zum ersten mal im nicht mehr ganz so neuen raum. sieben mädchen werden mit mir notizbuchhüllen filzen, die mutter bringt kuchen und getränke und wird den nachmittag über dabei sein zur betreuung der mädchen.
während des wartens habe ich noch schnell überprüft, ob ich die jurte unseres gemüsebauern durch anfilzen eines filzstücks reparieren kann und herausgefunden, dass das gut gehen wird. nun gibt es noch ein muster in genäht und dann soll er entscheiden, wie die reparatur durchgeführt werden soll.

weiter ging es mit einkaufen - vor allem obst für die tochter und noch ein paar kleinigkeiten, die fehlten. mittlerweile hatte das wetter von frühlingshaft mit wind auf graupelschauer mit regen umgestellt und ich war wirklich froh, als ich das velo in die garage schieben durfte.

bis die tochter wiederkam habe ich noch ein wenig zeitung gelesen, mir dann von der massage am nachmittag erzählen lassen und die zuvor geputzte küche durch muffinsbacken und kochen wieder verwüstet. zum abendessen gab es kartoffel-sellerie-stampf mit rosenkohl und dazu wurst für die, die das wollten.

passend dazu, dass ich morgen für ein paar tage nach deutschland fahren werde, haben kai und ich die letzte folge der zweiten staffel der brücke geschaut, dann noch tagesschau und dann relativ früh ins bett!

Montag, 11. Februar 2019

langes wochenende im schnee 8.-10.2.2019

wie bereits angedeutet, ist das ja so eine sache mit den sportferien bei uns in diesem jahr. die einzige, die überhaupt noch sportferien hat, ist die tochter und gerade sie hat ja nun keine sportferien wegen schnuppern und kurswoche in den beiden ferienwochen. trotzdem wollten wir ein bisschen dem unterland mit seinem ewigen hochnebel und höchstens mal stundenweisem schneematsch entfliehen.

deshalb sind wir für drei tage in die surselva gefahren, genauer nach sedrun, das wir bisher nicht kannten. ohne skier und auto, dafür mit wanderschuhen und zug. übernachtet und gegessen haben wir ganz hervorragend im hotel chrüzli in sedrun.   

und da das wetter sonnig und warm und der schnee zwar nicht gerade neu aber immerhin reichlich vorhanden war, sind wir vor allem draussen zu fuss unterwegs gewesen. 
 

 am ersten tag, am freitagnachmittag rund um sedrun.


 und am samstag entlang der bahnstrecke der matterhorn-gotthardbahn von sedrun nach disentis.


 das wunderschöne wetter liess uns mehr schlendern als wandern, unterwegs gibt es auch eine menge ruhebänkchen mit schöner aussicht in der sonne und natürlich kann man immer mal wieder auf einen der malerisch roten züge warten.


 in disentis haben wir einen kaffee getrunken und sind dann für die rückfahrt in die bahn gestiegen. der wirt des hotels hatte mir die gästekarte per mail geschickt, so dass auch ich zwischen disentis und dem oberalppass gratis zug fahren konnte.


 und weil wir ein bisschen neugierig waren, wie es auf dem oberalppass aussieht, fuhren wir einfach durch sedrun durch weiter auf den pass. die matterhorn-gotthard-bahn schaltet bei bedarf an den steilen teilen der strecke einen zahnradantrieb zu.


 zwischen fünf und sechs auf dem pass waren alle skifahrer schon weg und es wurde allmählich kalt. wir bekamen noch etwas zu trinken an der wärme im berggasthaus, wo nebenbei schon geputzt wurde.


mit dem auto kommt man im winter nur huckepack über den pass. und ich endlich auch zu einem bild vom zug.

am sonntag wurde das wetter wie angekündigt schlechter und so verabschiedeten wir uns nach einem gemütlichen frühstück in richtung chur. dort war es föhnig-warm und wir trugen unser gepäck den kurzen weg ins bündner kunstmuseum für ein bisschen kunst und kaffee und kuchen.


am späten nachmittag waren wir dann wieder zuhause - mittlerweile bei sturm und regen räumten wir unsere sachen aus und assen das vom mittleren sohn zubereitete abendessen. danach dann sonntagabendkrimi mit der tochter, die da nur in den ferien mitschauen darf, dann aber darauf besteht.


Freitag, 8. Februar 2019

donnerstag 7.2.2019 - liste abgearbeitet

ein (vorerst) letztes mal bin ich mit der tochter sehr früh aufgestanden, sie hat heute ihren letzten schnuppertag im kantonsspital. heute bin ich wieder aufgeblieben, da es noch einen blogeintrag zu schreiben gab und der tag sowieso schon recht voll war und ohne gelegenheit zwischenhalte zuhause einzubauen.
also bepackte ich das auto mit dem entsorgungszeug und einkaufskörben, sowie den sachen, die ich in die werkstatt bringen wollte. zuerst ging ich einkaufen, dann zur zahnreinigung, dann weiter in die werkstatt. endlich habe ich jetzt eine lampe über dem schreibtisch am fenster!
das fertigstellen des angefangenen objekts (es ist ein bisschen geheimnisvoll alles, aber ich mag noch nicht so viel drüber schreiben, da es für die ausstellung vorgesehen ist) ging überraschend leicht von der hand und ich bin recht zufrieden damit, wie es geworden ist. da ich über der storensache wohl ein bisschen falsche berechnungen zur materialmenge (den grössten teil zwei mal verdoppelt...) gemacht habe, habe ich jetzt noch so viel vorfilz übrig, dass es noch ein drittes objekt geben wird. das gibt auch die chance für ein ensemble. nach einigem herumrechnen habe ich eine form und grösse gefunden, die hoffentlich optimal zu den vorhandenen stücken passt. dieses vorgehen erscheint mit logisch mit dem wohnthema verbunden zu sein: mit den vorhandenen ressourcen das beste zu erreichen wäre eine schöne idee für sinnvolles bauen.

danach fuhr ich dann doch mal nach hause um die in der frühe eingekauften lebensmittel zu verräumen, nach einer knappen halben stunde kam dann der anruf der tochter, dass sie auf dem weg in die stadt sei um mich zum kleiderkaufen zu treffen. sie bekommt einen grossteil ihrer kleidung von einer freundin gebraucht, aber ab und zu braucht es etwas neues, vor allem hosen fehlen immer wieder. ihr geschmack verlangt gerade nach einkäufen in wenig nachhaltig orientierten kleidergeschäften, trotzdem macht es spass, sie zu beraten. und ein bisschen kann man diese fastfashionsache ja auch dadurch aushebeln, dass man die sachen dann wenigstens eine lange zeit trägt. und da mache ich mir bei der tochter wenig sorgen, das meiste was sie anzieht, wird lange und intensiv genutzt und dann noch weitergegeben. mein etwas zähneknirschender standpunkt dazu also: lieber mit schlechtem gewissen einkaufen und dann auch tragen als korrekt einkaufen und dann ungetragen weggeben oder schlimmer noch wegwerfen.

ein bisschen viel zeit haben wir dann aber doch in den klamottenläden vertrödelt, zuhause gibt es kaffee und kakao, ich telefoniere mit meiner mutter, dann hebt auch schon das allgemeine nachhausekommen an. kai kocht semmelknödel aus der pfanne mit lauch-pilz-speck-sauce, ich versuche sachen für das verlängerte wochenende zusammenzusuchen und die tochter ärgert sich über die vorbereitungsseite für den check s2.
nach dem abendessen habe ich noch eine weitere wenig erquickliche matherunde mit dem mittleren. zur prüfungsvorbereitung sind die verschiedenen themen der letzten dreieinhalb jahre nochmal alle
gefragt und das ist einfach viel stoff. trotzdem wird man halt an einem ende anfangen müssen, auch wenn der berg zuerst davon nicht kleiner, sondern grösser zu werden scheint.

jetzt muss ich aber wirklich ans einpacken der kleider gehen.
bis kai und ich auf dem sofa sitzen um noch eine folge "die brücke" zu schauen ist es deshalb schon halb elf. aber so sehen wir wenigstens noch den grossen sohn, der vom fotografieren am musikfestival nach hause kommt. momentan macht er sozusagen zwei jobs und ist dabei noch guter laune: morgen früh, wenn wir aufstehen, ist er schon wieder in seiner normalen arbeit.

Donnerstag, 7. Februar 2019

mittwoch, 6.2.2019 - wuselig

schon wieder so früh aufgestanden, um der tochter beim frühstück gesellschaft zu leisten. als sie im sechs das haus verlassen hat, sah ich aber keinen rechten grund wach zu bleiben (blogeintrag für den tag vorher schon fertig) und legte mich nochmal für eine stunde ins bett.
um sieben dann unter die dusche und anschliessend mit kai den tag abgestimmt. er arbeitete heute im homeoffice, ich in der werkstatt, so dass wir uns über mittag treffen wollten, aber kein passendes lokal fanden. das kleine café, in das ich gerne viel öfter gehen würde, hat jetzt nur noch von donnerstag bis sonntag geöffnet, es blieb also zum schluss nur wieder das hotelcafé, aber dazu später.

vor der werkstatt habe ich meinen nachbarn, den drummer, getroffen, der von seinen reisen zurück ist. das freut mich, wir wechseln immer ein paar worte wenn wir uns sehen. der anlass heute war allerdings nicht so lustig, denn im unterschied zu mir hatte er von dem ganzen storenmontagending nichts mitbekommen und war dementsprechend überrascht, dass die monteure an seine fenster wollten.
auch bei mir waren die storen noch nicht so ganz fertig montiert, irgendetwas musste noch bei geöffnetem fenster justiert werden. aber eine schöne farbe ist es geworden, "schweinchenrosa" sagte der jüngere monteur, ich würde "lachs" bevorzugen.
dann kam der andere nachbar, der gitarrenbauer (ja, ich bin da ein bisschen im musikerghetto gelandet, es gibt auch noch ein tonstudio und zwei jungs, die surfboards zu livemusik herstellen), und erklärte mir ebenfalls, dass er auch von der verwaltung nicht informiert worden wäre über die storen. pfft, ich wusste es ja auch erst seit donnerstag vergangene woche und gebracht hat es mir nichts, weil die monteure dann doch plötzlich vor der türe standen, aber ich frage mich jetzt schon, warum ich das mail bekommen habe und die anderen nicht?
naja, es war aber wieder mal so wie immer, dass es nur genug zu meckern geben muss, dann kommt man auch mal dazu, sich zu unterhalten. witzigerweise dann auch nicht nur über den beschwerdefall, sondern auch mal so ganz allgemein über das was man da so macht. und was einen sonst noch so beschäftig.
insgesamt ging die zeit bis zur mittagsverabredung also viel zu schnell rum und da ich bei meiner arbeit ein bisschen denken musste, konnte ich auch nicht parallel reden und arbeiten. also war ich um zwölf noch nirgends!

über mittag im hotelcafé war in ordnung, aber ausser kaffee gibt es dort wohl definitiv nichts mehr, die kuchentheke war so dunkel und leer, dass ich schon garnicht fragen musste, aber nicht mal ein keks oder ein stück schokolade zur tasse milchkaffee ist schon ungewöhnlich. immerhin war die gesellschaft nett!

danach dann wieder weitergearbeitet, bis das stück wenigstens fertig geflochten und ein wenig angefilzt war. und da der bus von der werkstatt direkt zum schwedischen möbelriesen fährt und ich noch ein paar dinge besorgen wollte, machte ich den umweg vor dem nachhausegehen. die rückfahrt dauerte statt der geplanten knappen halben stunde mehr als eine ganze und so kam ich eigentlich erst zum abendessen zuhause an.
zum znacht gab es zuckerhutsalat mit gefülltem tomme. wir planten noch die abfahrtszeit für den freitag, an dem wir in die berge fahren werden und schauten noch eine folge "die brücke" und anschliessend die tagesschau.
dann fiel mir noch die wollbestellung und das dringend notwendige schuheputzen ein, anschliessend durfte ich dann aber ins bett gehen.

Dienstag, 5. Februar 2019

dienstag 5.2.2019 - #wmdedgt 2/2019

wuhuu!
heute ist #wmdedgt! frau brüllen fragt "was machst du eigentlich den ganzen tag?" und ich bin sowieso gerade im tagebuchblogmodus.

also, was habe ich heute so gemacht?
heldenhaft früh bin ich heute aufgestanden, um halb sechs hat der wecker geläutet. ein bisschen hinausgezögert habe ich das aufstehen dann doch noch, weil mir eingefallen ist, dass ich einfach nur mit der tochter aufstehen, ihr aber keinen kaffee kochen muss, da sie nur saft und müesli zum frühstück nimmt. sie erreichte also auch spielend den bus um 6.03 uhr. als nächstes gingen kai und der mittlere los, dann gab es eine grössere lücke, die ich zum wäscheaufhängen nutzte und um 6.48 uhr hatten alle das haus verlassen und ich konnte mich in ruhe vor die tastatur setzen und die blogeinträge für das wochenende und den montag nachholen. der übers wochenende musste erst noch ein bisschen ablagern, kritik an irgendwelchen ausstellungen oder veranstaltungen will ich gerne nochmal lesen bevor ich sie veröffentliche.

irgendwann nach acht war ich damit fertig und machte mich - immer noch zu fuss - auf den weg in die werkstatt. was ich gestern in klein ausprobiert hatte, will ich in doppelter grösse noch mal machen. also musste ich wieder flächen berechnen und vorfilze anfertigen, diesmal etwa vier mal so gross wie gestern.

diese unbild, das vermutlich auch niemand versteht, steht hier nur, weil dieses inlinkz-tool ein bild braucht, ich hätte es nicht gebraucht.
 heute waren die storenmonteure am werk und kamen nach zehn bei mir vorbei um mir zu erklären, dass sie die storen von innen, bei geöffnetem fenster montieren wollten. und zwar am besten gleich auf der stelle. nach einigem verhandeln ging dann doch ein teil der arbeit von aussen, der andere teil nach zwei uhr. also konnte ich alle vorfilze noch fertig machen und auch noch zwischendurch zu mittag essen, bevor die beiden herren mir ab viertel vor zwei auf die zehen standen. anständigerweise habe ich dann noch den tisch und ein paar dinge vor dem fenster weggeräumt und hoffe nun, dass die das heute fertiggemacht haben.
zuhause habe ich dann den blogbeitrag übers wochenende fertiggeschrieben - ein zusammenhang zwischen dem samstag und dem sonntag war mir erst beim drüberlesen aufgefallen. dann versackte ich noch ein wenig beim lesen im internet und fragte mich gelegentlich, wo die tochter bliebe, die ja wirklich früh angefangen hatte.
irgendwann begann ich zu bügeln, die tochter kam nach hause und erzählte vom tag, wir besprachen das abendessen (omeletten mit obstsalat) und ich verschwand noch für eine stunde zur shibashilektion in die stadt.
als ich nach hause kam, erwarteten mich schon die fertigen pfannkuchen mit dem fruchtsalat, wir assen zu abend und nachdem ich die noch sehr fitte tochter und den leicht angekränkelten sohn ins bett verabschiedet habe, kann ich nun hier vom tag berichten.

das verlinken klappt auch hier wieder auf anhieb leider nicht, ganz ähnlich wie schon beim 12tel-blick, anderer browser, neues glück und ein foto, das ich nicht gebraucht hätte liefern die lösung!   


montag 4.2.2019 - ethik und ästhetik

heute beginnen hier bei uns die sportferien. so richtig ferienstimmung wird hier wohl aber nur für sehr kurze zeit ausbrechen, denn die einzige schülerin wird in dieser woche vier tage im kantonsspital schnuppern. anschliessend fahren wir für drei tage in den schnee, spannend wird das vor allem, weil wir für einmal alles ganz anders machen als sonst: wir fahren mit dem zug und übernachten bei halbpension im hotel. nun hoffen wir auf frischen schnee und schönes wetter. in der zweiten ferienwoche ist dann für die tochter projektwoche der schule. in diesem jahr verteilen sich die projektwochenaktivitäten der schule auf insgesamt vier verschiedene wochen und weil die tochter eine woche ferien sozusagen in der schule verbringt - wenn auch mit einem gemütlichen "projekt" - darf sie in den frühlingsferien drei wochen ferien nehmen.

heute morgen habe ich also die tochter mit dem bus ins kantonsspital gebracht, sie hat sich zwar über die begleitung gefreut, wäre aber vermutlich gut alleine zurecht gekommen. für mich war es aber auch schön zu sehen, dass sie freundlich begrüsst wurde und auf der liste für diese woche stand. für mich ging es dann gleich weiter in die werkstatt, merkwürdig einmal mit dem bus dort anzukommen, quasi die perspektive zu haben, die meine kundinnen haben, wenn sie zu mir kommen. (naja, es kommen auch viele zu fuss vom bahnhof.)

eigentlich sollen diese woche noch sonnenstoren montiert werden, aber vorerst war davon nichts zu sehen, später dann immerhin zu hören, in den weiter oben gelegenen etagen. ich werkelte also so vor mich hin.

für die weitgehend freien ferientage habe ich mir doch noch einmal den ausstellungsbeitrag für die mitgliederausstellung der filzszene vorgenommen.
dem thema "wohnen" würde ich gerne noch einen eher kritischen beitrag abringen, momentan wird ja auch politisch darüber diskutiert, wie wir hier in zukunft in der schweiz wohnen werden. ich weiss nur noch nicht, ob ich meine gedanken dazu so in filz umsetzen kann, dass keine erläuterungen dafür notwendig sein werden.
ich probiere jetzt einfach mal ein bisschen herum und schaue dann, was dabei herauskommt. ein bisschen arbeitet allerdings auch immer die schere im kopf mit, die mir sagt, dass die ausstellung eher auf ästhetik als auf ausbreitung kritischer fragen abzielt. vielleicht ist das aber auch gar nicht so. die mitlesenden damen mögen mir widersprechen!

am mittleren nachmittag hatte ich vorerst genug vom arbeiten und machte mich auf den heimweg, eine stunde später traf auch die tochter ein und erzählte mir strahlend von ihrem ersten schnuppertag. obwohl die schnupperlis wohl nicht geschont wurden, war es für sie ein toller tag. morgen muss sie um viertel vor sieben auf der station anfangen, aber auch das vermag sie nicht wirklich zu schockieren.

ich erledigte noch die übliche haushaltsrunde, dann kochte ich zusammen mit dem grossen das abendessen (steckrübencurry und jasminreis - hoffentlich sind die steckrüben jetzt alle verteilt, wir haben nämlich jetzt das letzte vorbereitete grüne curry verbraucht.)  am abend noch eine folge "die brücke", mittlerweile sind wir schon in der zweiten staffel.