jaja, die woche nach ostern ist die osterwoche, dabei kommt es mir schon viel länger her vor, dass ostern war.
auch deshalb, weil ich kaum mehr weiss, was ich die woche über getan habe - ich versuche aber mal zu rekonstruieren:
am montag waren wir wieder zurück aus deutschland und das wetter war noch ziemlich gut. nach einem späten frühstück war deshalb der plan, dieses schöne osterwetter im garten zu geniessen, ich musste vorher nur noch ein paar liegengebliebene kleinigkeiten erledigen. und wie es dann halt so ist mit den kleinigkeiten, sie dauerten deutlich länger und der gemütliche nachmittag wurde immer kürzer. zumal er auch noch vom plan eine vorabvorstellung der neuen dokumentation über den schweizer liedermachen walter lietha im kino anzuschauen limitiert wurde. dazu mussten wir im schönsten nachmittagssonnenschein los - die doku war dann leider nur so halb spannend. und auch die anschliessende diskussion mit dem portraitierten musiker, seinem kollegen max lässer und dem regisseur des films vermochten mich nicht so richtig zu kriegen - zu viel wurde da auf einer art genialischer entstehung der lieder herumgeritten, natürlich kann der barde keine noten und seine kompositionen nutzen ihn als medium für deren entstehung... nicht komplett unsympathisch, zumal er immer auf der richtigen seite gestanden hat, aber halt auch sehr, sehr weit weg von dem, wie ich die entstehung von kunst erlebe. auch unangenehm: das schlechtmachen der heutigen musikszene, auf der basis von kommerziellen festivals - auch das erlebe ich im kleinen club royal und im kontakt mit vielen kommerziell nicht so erfolgreichen musikmenschen halt komplett anders. schade, liebe alte weis(s)e männer, da gibt es halt schon mehr als ihr so mitbekommt. hätte ich nicht gedacht, dass das alles an euch vorbeigeht.
am dienstag dann normaler dienstag, allerdings mit einer zusatzzutat, die bis zu den sommerferien so bleiben wird. nach meiner online-tschechischstunde von 7.30 bis 8 uhr habe ich jetzt immer um 8.30 uhr eine halbe stunde physiotherapie in der stadt - wegen diffuser schmerzen und unbeweglichkeiten im rechten bein. diesen dienstag gab es vor allem mal anamnese und ein paar dehnübungen, nächste woche dann mehr.
mittwoch dann schon wieder freier tag - allerdings nicht mit dem geplanten geburtstagsausflug für kai, sondern um einiges gemütlicher mit frühstück mit dem ältesten sohn und der tochter, dann ein bisschen entsorgungsarbeit, gartengeniessen und später abendessen mit dem mittleren kind und abermals der tochter. den geburtstagsausflug werden wir nachholen - wobei ich schon auch glück hatte, dass wir den abgesagt haben, denn das ausflugsziel hätte ferien gehabt...
meinen arbeitsvormittag im kulturzentrum hatte ich auf den donnerstag verschoben - mehr oder weniger ruhiges abarbeiten von dingen, und da gerade ferien sind und die anfragen dann immer ein bisschen weniger, kam ich sogar dazu mal ein paar pendenzen aufzuarbeiten. dann zahnreinigung, ich war froh um den termin, war mir doch am dienstag ein stück von einem backenzahn abgebrochen, ist halb so schlimm, aber braucht halt einen extratermin zum flicken.
der freitag war dann sehr voll - mit hausarbeit, dann vorbereitungen für die wochenendvermietung des kulturzentrums, offene werkstatt und am abend einem spieleabend mit freunden. und dann hatten wir auch noch den verwegenen einfall mit unseren gästen "funkenschlag" zu spielen, was halt dann doch immer ein bisschen länger geht.
am samstag kam es auch nicht so drauf an, aber wir starteten dann doch kurz vor acht in richtung frühstückscafé und markt in deutschland, waren gegen mittag wieder zuhause und erledigten die übliche portion gartenarbeit. nun ist der untere sitzplatz bereit für den sommer, sieht allerdings nach dem auszug unseres gewächshaus auch ein bisschen gross und leer aus. ausserdem ist uns aufgefallen, dass wir ohne gewächshaus kein regenwasser mehr dort sammeln können - es sei denn, wir schaffen es, das gerätehäuschen so auszustatten, dass wir dort wasser vom dach sammeln können. wir haben ideen und vermutlich auch das material im haus, jetzt müssen wir nur noch zeit zum basteln finden. vorausgesetzt das klappt, könnte ich mir dort auch ein paar töpfe mit tomaten vorstellen.
am samstagabend kam dann der nächste wetterumschwung mit einem gewitter (so eines hatte es auch schon am dienstagabend gegeben, allerdings ohne temperatursturz anschliessend), es wurde am spätnachmittag schon sehr dunkel und irgendwann liessen wir uns auch aus dem garten vertreiben, wodurch sich der tag seltsam kurz anfühlte. nach einem frühen abendessen - die tochter musste noch mal los zu einem bardienst im club - kochte ich suppe für den nächsten tag, brachte die küche in ordnung und wäre dann auch für einen gemütlichen sonntag bereit gewesen.
nur gut, dass es am sonntagmorgen kalt und grau und nieselig war - da fiel es mir nicht so schwer, ins kulturzentrum zu fahren, das ich für den tag für meine vereinskolleginnen gemietet hatte, für einen offenen filztag. und mit dem eintreffen der filzfrauen war meine wehmut über einen verpassten frühlingstag dann vollends vergessen. es ist immer wieder schön zu sehen, welche dynamik entsteht, wenn so viele vom filz begeisterte zusammenkommen.
und meinen blick zum fenster hinaus schweifen liess, um festzustellen, wie grün es über die woche draussen geworden war. der regen tut natürlich sein übriges und der frühling ist da, auch wenn die temperaturen wieder niedriger sind als in der letzten woche.






















