Mittwoch, 7. Oktober 2026

sommerpost-finissage

zwar gab es auch auf dem offiziellen post-kunst-werk-blog eine finissage, aber leider waren da kaum welche von den karten des sommers zu sehen, die in meiner gruppe getauscht wurden. 

deshalb gibt es hier eine zweite (oder dritte, vierte ... ohne verlinkungsmöglichkeit habe ich keine chance dererlei aus anderen gruppen mitzubekommen) rückschau auf all die schönen kunstwerke, die mich in meiner sommerpostgruppe und auch von ausserhalb erreicht haben. 

das thema war - wie bereits oben erwähnt - karte des sommers, farben, technik, faltung alles frei. alleine das format a3 war vorgegeben. und deshalb wurde es dann auch sehr vielfältig, aber seht selbst: 


los ging es mit der karte des neulands von regina. auf dieser karte sind keine geografischen orte verzeichnet, sondern abstrakta. 
 
 
den weg durch die landschaft der seelischen und geistigen zustände darf man sich selbst suchen. 
 

ein bisschen hätte ich angst vor einer paddeltour den fluss hinauf, müsste ich mich doch irgendwann zwischen dem hauptfluss der gesundheit, in den die wahrheit und ein weiterer zufluss aus dem gebirge der verheissung fliessen und dem nebenfluss der klugheit entscheiden, bei letzterem könnte ich immerhin im see der erfrischung ein bad nehmen... 

ganz anders bei der zweiten sommerpost, die mich von carmen erreichte: 


 sie zeigt uns den ort, in dem sie seit über vierzig jahren lebt. 

ich glaube, dort lässt es sich gut sein - denn die liebe zum ort kann man gut an der gestaltung der karte spüren... 


an der dritten stelle der liste kam dann meine post dran, hier bereits gezeigt. 

als nächstes nahm uns nadine mit aufs fahrrad und in den nördlichen schwarzwald: 



tolle kombi aus aquarell, stempelei und collage. und auch noch so schön verpackt. 

von traute gab es eine weitere wunderschöne buchbindearbeit. 


 ein leporello mit einer sehr, sehr reduzierten karte. 

und weiteren karten-collagen. 

 
 die letzte karte aus meiner gruppe erwartete mich schon zuhause, als wir aus den ferien kamen. 
 
gisela hat ihre karte als leiterli-spiel gestaltet: 
 

 inklusive verschiedenen beigaben, die ich zuerst für spielfiguren hielt....
 

aber weit gefehlt - die spielfiguren befinden sich in der anleitung und erklärung des spiels am ende dieses kleinen heftchens. 
 

zwei extrapöste haben mich erreicht - der eine von einer lieben kollegin, die zwar auch in der schweiz wohnt, aber noch nie zusammen mit mir in einer postkunstgruppe gelandet ist, obwohl sie viel fleissiger als ich dabei ist. 
 

 esthers thema ist zur zeit das drucken und färben mit pflanzen. 
 
 
ihre karte des sommers ist ein upcycling-projekt aus alten wanderkarten, denen sie eine neue bedeutung gegeben hat: der weg ist das ziel. 
 
ebenfalls aus der schweiz war meine zweite tauschpartnerin "neben der spur". 
von jeanette gab es eine sommerpost-ol-karte, an deren einzelnen posten man verschiedene karten-typen kennenlernen kann. 

die faltung ist so raffiniert, dass ich nach dem auffalten ein wenig studieren musste, bis ich sie wieder beisammen hatte...

 

noch lagern meine karten einfach auf einem stapel - wo ich sie immer wieder zur hand nehmen kann. ich wie ich sie weiterhin zeigen, versorgen, aufbewahren will weiss ich noch nicht so recht. aber vielleicht muss ich auch überhaupt erst den zusätzlich gewonnen platz im arbeitszimmer mal zu ende einrichten und dann wird sich auch das noch finden... 

Dienstag, 6. Oktober 2026

#wmdedgt am 5. oktober 2026

 jeweils am fünften jeden monats fragt frau brüllen ins internet hinein "was machst du eigentlich den ganzen tag?", abgekürzt wmdedgt, und sammelt bei sich die antworten. heute bin ich eine von denen, die an diesem tag tagebuchbloggen. 

am morgen gab es noch eine reihe von häuslichkeiten zu erledigen: wäsche abhängen, am abend gebackenes brot portioniert in den tiefkühler versorgen, den blogpost zur vorigen woche zu ende bringen und vor allem die tschechischhausaufgabe für dienstag erledigen. 

anschliessend probierte ich eine scheibe vom frischen brot und fuhr dann in die werkstatt um dort ein bisschen an den flächen für einen kleinen teppich in shirdaktechnik zu arbeiten. 
 

von dort ging es zur zahnpflege, die glimpflich über die bühne ging, nur einen folgetermin gibt es halt doch, die oberen schneidezähne weissen an der kante vertiefungen auf, die nun vorsorglich versorgt werden sollen. kostenvorschlag gibt es jetzt auch obligatorisch, lasse ich mich also mal überraschen. 

kurz vor zwei war ich wieder zuhause, hatte aber keine lust mehr auf mittagessen, sondern machte mir nur ein weiteres frisches brot mit tomate, danach dann noch ein stück apfelkuchen und kaffee. dann eine kleine pause, bevor es mit büroarbeit fürs kulturzentrum weiterging. 

kurz vor feierabend schaffte ich es noch, das fenster in kais arbeitszimmer zu putzen, das hatte ich im tausch gegen das prompte aufhängen der magnetwand versprochen. noch eine runde mit dem neuen tomatenroten staubsauger, dann setzten wir uns mit einem glas weisswein in die sonne. 

zum abendessen bereitete ich linsen und spätzle aus dem gefrierschrank zu. 

nach dem essen suchten wir einen gemeinsamen termin für eine fahrt zur botschaft in bern, unsere deutschen ausweise müssen verlängert werden, damit wir auf jeden fall bei der nächsten bundestagswahl wählen können. nun muss die aktuelle regierung aber schon noch ein bisschen halten, termin haben wir erst am 7.dezember und dann müssen die papiere ja auch noch produziert und zugeschickt werden. 

ich bereitete mich im anschluss noch auf einen termin am morgigen tag vor, kai spielte mundharmonika, dann klang der tag zur aktuellen serie "blind" und den schweizer nachrichten aus. 

 

Montag, 5. Oktober 2026

kw 40 - im tarifdschungel und im sukkulentenparadies

auch mit dem start des oktober hat sich wenig am wetter geändert - es ist immer noch spätsommerlich sonnig, mit tagestemperaturen um die zwanzig grad. immerhin hat es einmal geregnet, aber irgendwie ist dieser endlose sommer langsam ein bisschen fad. 

ich habe versucht, fleissig zu sein und war neben kulturzentrum und museumsaufsicht an drei vormittagen und einem nachmittag in der werkstatt. für das kommende shirdaktreffen hatte ich eine idee, die ich ausprobieren möchte - anstatt in der fläche zu arbeiten müsste das zerschneiden und wieder zusammensetzen auch in der hohlform gehen. jedenfalls dann, wenn ich das mit den unterschiedlichen radien innen und aussen hinbekomme. eine grundform als ausgangsmaterial ist jedenfalls schon mal vorbereitet. danach habe ich mit der farbauswahl und dem filzen von flächen für einen grösseren teppich begonnen. 

die ausgestaltung des durch den auszug der tochter frei gewordenen zimmers ist ein bisschen vorangeschritten - nachdem ich zuerst versucht hatte, mir aus einer styroporplatte und einem stück stoff eine pinnwand zu basteln und am ende an der aufhängung gescheitert bin, habe ich mir jetzt eine magnetwand bestellt. prompt wurde sie geliefert und von kai am abend auch gleich aufgehängt. sieht toll aus und endlich hat auch der schreibtisch einen besseren platz gefunden und ich habe mir ein lampe aus dem keller geholt. im sommer fand ich das zimmer relativ unbenutzbar, jetzt wird es allmählich. allerdings bin ich mir immer noch recht unsicher, ob ich wirklich noch mehr platz für mich brauche. 


durch die unzuverlässigkeit des velos in der vergangenen woche konnte ich mich diese woche so richtig an den per rad zurückgelegten strecken erfreuen. es ist so unkompliziert, wenn ich einfach die paar minuten zwischen verschiedenen serviceterminen und meinen drei arbeitsplätzen hin- und herradeln kann. und ab und zu fällt mir dann auch noch auf, wie schön das am frühen morgen am fluss so aussieht. 

 
noch spektakulärer nur noch mit nebel, vielleicht kommt der dann ja auch mal irgendwann. 
 
auf das freie wochenende habe ich mich sehr gefreut, ich hatte blogpläne (fast alle umgesetzt) und ausserdem endlich mal zeit, mich auf den rasch näherrückenden besuch an der frankfurter buchmesse vorzubereiten. mein antrieb, dort nach mehr als dreissig jahren mal wieder hinzufahren ist vor allem dem gastland tschechien geschuldet. also informierte ich mich erst mal, was in diesem zusammenhang geboten ist. leider werde ich meine liebste tschechische illustratorin, andrea tachezy, verpassen, da ihr panel noch ausserhalb der publikumsöffnungszeit stattfindet. ich freue mich aber auch einfach aufs treibenlassen, denn vermutlich wird das die vernünftigste form sein, das grossereignis zu erleben. 
bahnfahrt, hotel, eintrittskarte habe ich alles längst organisiert - blieb die abklärung der strecke zwischen hotel und messe, hotel habe ich natürlich so gebucht, dass die strassenbahn vor der türe hält. lustig wurde es dann bei der frage, welches ticket für den öv am günstigsten ist - die regionale öv-anbieterin rmv meint, ein tagesticket für 7.75 euro lohne sich allgemein ab der zweiten fahrt. die einzelstrecke kostet 3.80 euro - wobei sich mir rätselhafte 15 cent mehrkosten mit dem tagesticket ergeben, ist das mit allgemein gemeint?  mal ganz abgesehen davon, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man an einem fahrkartenautomaten mit fünf-cent-münzen bezahlen kann, was bei einer derart ungeraden zahl ja notwendig ist. die notwendige app habe ich schon mal installiert, und vermutlich werde ich auch das tagesticket nutzen, aber über mangelnde rechenfähigkeit der schüler:innen darf man sich halt so auch nicht wundern. 
weitere recherchen haben ergeben, dass ich die app nicht nutzen kann - ganz einfach, weil ich einen wohnsitz im ausland habe. damit dürfte der gang zum ticketautomaten die einzige möglichkeit sein, zu einem gültigen fahrschein zu kommen. kann ich auch gleich mal herausfinden, wie die das mit den fünf-cent-münzen so halten. aber ein bisschen bin ich ja schon enttäuscht. was in budapest, prag und brünn problemlos klappt, soll ich frankfurt unmöglich sein?  
 
glücklicherweise habe ich nicht das ganze wochenende mit diesen dämlichen recherchen zugebracht. 
am samstag erledigten wir haushaltsdinge, inklusive einer ersatzbeschaffung für unseren schwächelnden staubsauger und später reichte es auch noch für ein bisschen gemütliches ausspannen. und ich habe endlich mal wieder eine lasagne gemacht. 

am sonntag waren wir mit den rädern unterwegs, noch lieber wäre ich ja zu fuss gegangen, aber das macht der verstauchte knöchel noch nicht so richtig mit. 
 
 
unterwegs entdeckten wir dieses fast schon surreal schöne beet mit verschiedenen kakteen und anderen sukkulenten - vor der waldshuter stadtgärtnerei. 
 

und später einfach so am weg in einem privatgarten diesen park. 
 
für den abend hatten wir die kindern zum kürbisgnocchi-kochen und -essen eingeladen, es wurde fleissig gearbeitet und am ende gemeinsam geschlemmt. 
 

 

 

Samstag, 3. Oktober 2026

im september gelesen

meine komplette septemberlektüre war reiselektüre - ein grosser teil davon eigens angeschafft, um während unserer ferien in tschechien gelesen zu werden. 

ein bisschen hatte ich ja schon vorgegriffen im august auf meinen reise-bücherstapel, bei den beiden autor:innen ist es dann auch geblieben. 
 

 
zunächst habe ich mich weiter durch das werk von michal viewegh gelesen. 
begonnen habe ich dabei mit "der fall untreue klara" - eine art kriminalroman, wobei niemand sterben muss, am ende nimmt es eine etwas überraschende wendung, und es geht um - der titel lässt es ahnen - treue und vertrauen, allerdings nicht nur in beziehungen. die geschichte spielt in prag, hätte aber auch irgendwo auf der welt funktioniert. tschechientypisch fand ich den humor und die teils recht drastischen, absurden details. 

das kontrastprogramm war dann "die mafia in prag" - hauptthema die verstrickungen der politik und vor allem der politiker in wirtschaftskreise, von einflussnahme, installation von strohmännern in wichtigen ämtern, bestechung, erpressung bis zu richtig kriminellen machenschaften ist da alles dabei. ich hatte beim lesen immer das gefühl, dass ich mich viel zu wenig in der prager politik auskenne, um die ganzen nuancen erfassen zu können. unschön ist das allemal und ich werde in zukunft wohl jede grössere baustelle in prag (und nicht nur dort) mit anderen augen anschauen. 
 
zum schluss (allerdings mit abstand, denn zwischendurch las ich "stille jahre") dann noch "völkerball". ausgangspunkt ist ein klassentreffen, auf dem fünf freunde, inzwischen in den vierzigern, die gemeinsam ein prager gymnasium besucht haben, aufeinandertreffen. der schulbesuch liegt vor 1989, das klassentreffen irgendwann nach der jahrtausendwende. wir dürfen die wege der fünf verfolgen, auch die anderer klassenkamerad:innen, und die frage der suche nach dem glück, der sich alle fünf ganz unterschiedlich stellen, das spiel völkerball dient dabei als meiner meinung nach recht plattes bild. 

insgesamt konnte mich keines der drei bücher so fesseln wie das bereits im august gelesene "blendende jahre für hunde". leider. 


dafür mochte ich alena mornštajnovás "stille jahre" sehr. 
 
in abwechselnden vater- und tochter-kapiteln erzählen svatopluk, der noch vor dem zweiten weltkrieg geboren ist und bohdana, deren aufwachsen zu einem teil nach 1989 stattfindet, die geschichte ihrer familie. und die ist weit gespannt, von den idealen an die bereits der grossvater sein herz verloren hatte bis zu dem punkt, an dem die tochter herausfindet, warum der vater ihr mit einer solchen distanz begegnet, ist es ein weiter weg. dabei ist man immer ganz nah an den figuren und ihren beweggründen und erfährt nebenbei sehr viel über die geschichte eines bewegten halben jahrhunderts in tschechien. 
 
nach den ferien habe ich ein buch aus dem bücherschrank zu lesen begonnen - ich nahm es unterwegs im erzgebirge aus einer umfunktionierten telefonzelle mit. es ist eine alte ddr-ausgabe von hermann kants "die aula", das ich schon lange lesen wollte - dazu dann im oktober mehr. 

und das bringt mich auf das thema öffentlicher bücherschrank - die scheint es mittlerweile überall zu geben, auch in tschechien, das ohnehin ein grosses leseland ist, was ich bei meinen vorbereitungen auf den besuch der frankfurter buchmesse erfahren habe. 


so sah der bücherschrank im kleinen örtchen prysk aus und er war gut bestückt - auch mit sehr vielen büchern aus der zeit des sozialismus. interessieren würde mich, ob diese bücher auch noch mitgenommen werden? 
 
und vielleicht gibt es im oktober ja einen art sonderedition dieser reihe, denn vom 9. bis 11. oktober werde ich auf die buchmesse nach frankfurt fahren, hauptsächlich weil das diesjährige gastland tschechien ist. 
 
aus diesem grund, und weil es ja hier ohnehin nur um tschechische literatur ging, erlaube ich mir, hier ein paar podcasts zu verlinken, die ich zu diesem thema lohnenswert fand. 
 
in diesem zusammenhang dann ein weiterer podcast zum thema samizdat - dem auch in tschechien gebräuchlichen begriff für die heimliche veröffentlichung von literatur in den zeiten der diktatur (auf ard-sounds).  
 
 
 
 

Sonntag, 27. September 2026

kw 39 - ruhige woche, mit querschlägern

 glücklicherweise durfte ich nach den ferien mit einer ruhigen woche starten - zumindest was den plan anging. im lauf der woche stellte sich dann allerdings heraus, dass im kulturzentrum die kollegin krank war, im museum notorisch zu wenig aufsichten zur verfügung stehen und der sporadisch auftretende fehler an der steuerung meines e-velos sich zum dauerbrenner entwickelte, so dass diese vor dem wochenende noch ausgetauscht werden musste, was mir dann einen deutlich ruhigeren freitag als geplant bescherte. 

der reihe nach: 

am montag blieb ich, wie geplant, erst mal noch zuhause. es gab noch dinge aufzuräumen, sachen vorzubereiten und ich fand endlich genug zeit, mal mit dem fensterputzen anzufangen. einen ersten überblick über das, was während meiner abwesenheit im kulturzentrum passiert war, konnte ich mir auch von zuhause aus verschaffen. das wetter war, wie die ganze restliche woche spätsommerlich schön, morgens schon recht kühl, über den tag aber richtig sonnig und durchaus auch noch warm. trotzdem war ich wenig draussen, es sieht halt alles immer noch sehr verrupft aus im garten, vom hagel vor unseren ferien. 
am abend fand dann noch die online-vorstandssitzung der filzszene statt, anstrengender als auch schon, weil viel zu besprechen war, sowohl vom programm her als auch aus der ganz persönlichen sicht der vorstandskolleginnen, was gerne kollidiert. ich beendete die sitzung nicht sehr zufrieden.  

am dienstag startete mein tschechischunterricht wieder, das läuft gerade eher so nebenbei, ohne dass ich mich tiefer damit beschäftigen könnte, aber das reicht ja auch, um auf stand zu bleiben, wörtli und ein bisschen wiederholung per eule mache ich weiterhin jeden tag und beschäftige mich halt so wenigstens täglich mit der sprache. 
in etwas mehr als zwei wochen steht ja dann schon der geplante besuch der frankfurter buchmesse an, für die ich mich im frühjahr, als ich davon hörte, dass tschechien gastland in diesem jahr sein würde, spontan entschieden habe. jetzt kommen überall die beiträge dazu heraus, zweimal lange nacht zur tschechischen literatur auf deutschlandfunk und noch eine ganze reihe anderer berichte habe ich mir mal vorgemerkt, ausserdem sollte ich endlich mal das mail von der messe selbst lesen, das das reichhaltige rahmenprogramm vorstellt... ich weiss gar nicht ob da zwei tage wirklich reichen. 
auch am dienstag kümmerte ich mich vor allem weiterhin um haus und hof - putzte nach den küchenfenstern am montag auch noch die schlafzimmerfenster, bügelte den ferienbedingten wäscheberg und ging am spätnachmittag schwimmen. man hätte noch draussen schwimmen können, wassertemperatur allerdings nur noch 20 grad, was nicht all zu kalt ist - ich blieb lieber drinnen, um erst mal herauszufinden, was mit dem langsam genesenden verstauchten fuss so möglich sein würde. 

der mittwoch war dann der erste arbeitstag im kulturzentrum, mittlerweile hatte sich die kollegin krank gemeldet, es war aber auch so schon turbulent genug, die ersten eineinhalb stunden lag der genutzte mailserver ab, wodurch ich eigentlich wenig mehr machen konnte, als mich darum kümmern, wie ich trotzdem an die mails kommen konnte, kurz vor der lösung des problems war der maildienst dann wieder online. ich richtete mir zwischendurch noch ein neues analoges notizbuch ein, nahm die zusage einer aspirantin für einen vorstandsposten im verein entgegen und schaute ganz allgemein herum, was dazu führte, dass ich feststellte, dass ein beträchtlicher teil unserer wäsche fehlte. später konnte ich dann noch einiges wegarbeiten, ich bin beinahe schon wieder auf stand in meinen sachen, der wäscheschwund klärte sich im laufe des nachmittags, den ich dann allerdings schon nicht mehr im kulturzentrum verbrachte. über mittag war ich zum mittagessen mit zwei vorständinnen vom kulturzentrum und unserer momentan in mutterzeit befindlichen betriebsleitung verabredet, was richtig nett war. parallel zu all dem streikte die steuerung des e-velos, und liess sich auch nicht mehr durch trennen vom akku oder ähnliche spässe wieder beruhigen. am ende holte mich kai mit dem auto ab - ohne den blöden fuss hätte ich einfach das velo bis zur werkstatt geschoben und gerollert, so nahm er mir das ab und ich kam mit dem auto nach. in der werkstatt funktionierte wieder alles. als ich gegen abend ein weiteres mal ins kulturzentrum fahren wollte für eine besichtigung der räume durch einen mieter dann doch wieder nicht. dorthin dann mit dem auto, anschliessend noch mal hybrid zur velowerkstatt, das gleiche spiel wieder, vor ort liess sich alles problemlos einschalten. ich wurde gebeten ein foto von der fehlermeldung zu machen und per mail zu schicken, wenn der fehler wieder auftreten würde. 
zuhause dann abendessenvorbereitungen, dann tauchte die tochter auf und erzählte ganz viel von ihrer reisewoche zum und auf dem segelschiff und zu ihren plänen mit arbeit und wohnen. sie liess sich zum abendessen überreden obwohl es spargelwähe aus aufgetautem spargel gab und als sie sich verabschiedete, liess sich der fehler am velo endlich reproduzieren. 

also liess ich am donnerstag das velo gleich stehen, fuhr mit dem auto zu einer weiteren raumbesichtigung im kulturzentrum und anschliessend direkt von dort weiter in die luzernische provinz, um einen schaukelstuhl abzuholen, den ich mir während der ferien auf einer gebrauchtwarenbörse reservieren hatte lassen. wieder zurück zuhause ass ich frühes mittagessen und fiel anschliessend in einen tiefen schlaf, aus dem mich der wecker rechtzeitig für den nachmittagsdienst im museum holte. ein bisschen bedenken hatte ich ja wegen dem fuss, aber es ging dann besser als gedacht, auch danach hatte ich keine grösseren schmerzen. das schwierigste war jeweils der balanceakt über den recht grob gekiesten parkplatz gegenüber, den eigentlich alle mehr oder weniger illegal geduldet nutzen. früher wurde das areal parkbewirtschaftet, seit die schönen bäume gefällt wurden und fest steht, dass dort eine grössere überbauung hin kommt, ist es eine parkplatzbrache. die ich innert wochenfrist nun schon zum zweiten mal nutzte. zuhause dann vor allem fuss hochlegen, kai war länger unterwegs und ich nahm mir eines der herrlichen tschechischen alkoholfreien biere, legte meinen fuss hoch und beantwortete alle mails und messengernachrichten, die über den museumsnachmittag aufgelaufen waren. was ist nur los mit den menschen? und warum bräuchte ich eigentlich schon für mein privatleben eine 20 prozent sekretariatsstelle zum organisieren? 

einen teil der aufgaben nahm ich dann noch in den freitag mit, der eigentlich zumindest vormittags für ordnung und sauberkeit im haus reserviert ist. machte ich auch, inklusive saubere fenster im arbeitszimmer, aber nebenbei organisierte ich nicht nur die veloreparatur. da stellte sich nämlich heraus, dass ich einfach eine neue steuerung bekommen musste, also eher das fahrrad bekam die neue steuerung. mit dem velomechaniker vereinbarte ich, dass er mich anrufen könne und ich innert minuten bei ihm wäre, wenn er so weit wäre, dass er das machen könne. die offene werkstatt hatte ich schon am morgen abgesagt und mir mit rücksicht auf das abendprogramm auch die teilnahme an der klimademo ausgeredet. eigentlich schade, weil so viele menschen wie noch nie in baden gegen die klimapolitik des bundesrats demonstrierten, 600 personen! in sachen velo musste ich am spätnachmittag dann nochmal nachhaken, durfte dann aber einfach so vorbeikommen und während ich noch einen risottoreis fürs abendessen einkaufte, wurde mein velo wieder fit gemacht. 
gut so, denn für die abendunternehmung brauchte ich das velo dringend. die lokalband fc kleinstadt hatte im royal zur plattentaufe ihrer neuen ep eingeladen, es gab auch noch eine sehr hörenswerte vorband und dann machten die jungs vom friends corner (so die ausdeutung des fc durch den sänger) kleinstadt so richtig schön lärm. und riefen immer mal wieder dazu auf, für das royal-team, für alle anderen mithelfenden und so weiter lärm zu machen. ein schöner, abwechslungsreicher abend, auch wenn ich ihn sitzend verbrachte. ausserdem waren alle kinder und viele andere menschen aus dem engeren umkreis da, ein gelungener start in die royale saison 26/27. ich freue mich auf viele schöne abende. 

dahlien vom markt

samstagmorgen ging es auf den markt, endlich mal wieder gemüse, obst und blumen kaufen und natürlich vorher kaffee und butterbrezeln im café frühstücken. wir erledigten noch diverse andere einkäufe und waren am frühen nachmittag zuhause, das wetter war schön, und jetzt sieht zumindest die terrasse wieder so aus, dass man sich darauf wohl fühlen kann - vermutlich hat sich das gelohnt, denn es ist für eine weiter woche spätsommerliches wetter angesagt. nebenbei drehte die waschmaschine diverse runden, die sommerbetten wurden gegen die übergangsvariante ausgetauscht und später war auch noch zeit um einfach so zu sein. wir grillten zum abendessen, konnten sogar noch draussen essen und machten anschliessend einen filmabend mit vorfilm und hauptfilm. (prag märz 92 und i care a lot - beide via filmfriend). 

aufgehübschte terrasse - ebenfalls mit blumen vom markt

und der sonntag war ein arbeitssonntag - ich hatte noch keinen diesen monat. im museum war es relativ ruhig, das licht im park ist wunderbar, alle besuchter total gut gelaunt und entspannt und so haben wir auch diesen letzten sonntag in unterzahl überstanden. jetzt kocht kai mir ein leckeres abendessen aus pfifferlingen vom markt und spätzle - so kann die woche gut ausklingen. 

Donnerstag, 24. September 2026

kw 38 - von den tschechischen bergen über den musikwinkel und plauen zurück nach hause

nach der enttäuschenden schlossbesichtigung blieb uns nur noch ein tag in der tschechischen waldeinsamkeit und dieser startete mit nebel und nasser strasse - was allerdings gut zu unseren plänen passte, nämlich nach einem gemütlichen frühstück zuerst einmal ausführlich beim fabrikverkauf und showroom der firmal crystalex vorbeizuschauen, anschliessend noch ein paar lebensmittel zu kaufen, die es so halt nur hier gibt, wie puddingpulver mit pistazien und haselnussgeschmack (gibts in österreich auch), deli-riegel mit pistazienfüllung (leider ist orion mittlerweile teil des nestle-konzerns, aber ab und zu darf man auch mal über seinen schatten springen), bier mit und ohne alkohol (letzteres mit grapefruit oder zwetschgengeschmack, aber halt nicht so abartig süss wie hier solche mischgetränke sind), diesen ganz bestimmten schinken (slanina, aussen ganz schwarz), salzstangen mit kümmel und was uns sonst noch einfiel. 

auf dem rückweg assen wir dann noch in nový bor zu mittag - in der glashütte, wo man beim essen den glasbläsern beim arbeiten zuschauen kann.

inzwischen war es wieder sonnig geworden - wir schleppten am ferienhaus noch mal die stühle an die strasse, aber auch hier war nach ein paar minuten die sonne wieder weg. hatten wir mehr zeit zum einpacken und unsere sachen sortieren, damit wir am anderen tag (dienstag) zeitig starten konnten. 


 unser nächstes ziel war der musikwinkel - ein winzig kleiner landstrich an der tschechisch-deutschen grenze im erzgebirge, mit dem zentrum klingenthal. dort besucht kai schon seit vielen jahren mehrtägige mundharmonika-workshops und in einem solchen musste er bis spätestens 14 uhr sein. 

der routenplaner sagte uns, dass wir auf der deutschen autobahn nicht wesentlich schneller sein würden als auf den landstrassen auf der tschechischen seite des erzgebirges und so mäandrierten wir über děčin, usti nad labem und teplitz, weiter durch die kohleregion chomutov (viel renaturiertes, aber immer noch ein kohlekraftwerk, das weit herum zu riechen und zu sehen war) und das egertal schliesslich hinauf ins erzgebirge. kurz vor der grenze kamen wir durch schöne hochtäler mit moorartigen flächen bei přebuz - das müsste man auch mal erkunden! 

wir waren rechtzeitig da, kai konnte mir sogar noch helfen, unser gepäck in die ferienwohnung zu bringen und verschwand dann zum mundharmonikaspielen - während ich versuchte, unser gesammeltes zeug der letzten zwei woche in einer minikleinen dachwohnung auf zwei etagen zu verteilen. anschliessend setzte ich mich auf den balkon in die sonne - angesichts der wettervorhersage, die von regen und wetterumschwung berichtete. 

aber eigentlich auch gut - so plante ich nämlich gleich für den mittwoch einen besuch in plauen, einer stadt, die ich eigentlich nur in verbindung mit plauener spitze kannte. viel zickzack über land, dann war ich da, und verstauchte mir erstmal auf dem weg zum museum fabrik der fäden den linken fuss. gut war, dass das ganz kurz vor dem museum passierte und mir die dame an der kasse sehr freundlich einen platz zu hochlegen des anschwellenden knöchels und einen eispack anbot - nach einer halben stunde war ich dann so weit wiederhergestellt, dass ich das museum erkunden konnte. 


 in der eingangshalle des museums wird man nicht nur von zwei beeindruckend grossen maschinen, sondern auch von museumsangestellten empfangen, die eine kleine einführung ins haus und die stickerei- und ganz allgemeindie textilindustrie in plauen geben. denn im museum, das heute im weissbachschen haus angesiedelt ist, wurde nie gestickt - sondern vor allem in einer kattundruckerei baumwollstoff bedruckt. 

über zwei weitere geschosse kann man dann viel tolle ausstellungstechnik sehen (das bild oben erzeugte ich selbst, durch annähern und bewegen vor der leinwand - nur weiss ich nicht, was das mit der spitzenfabrikation zu tun hat). 


 sieht toll aus - oder? 


 auch beeindruckend: das museumsgebäude, das quasi im die häuser herumgebaut ist. 


 ui, endlich mal ein bisschen spitze. wie das jetzt genau technisch geht? doch ganz sicher nicht im handstickrahmen? 


 ha, doch noch was originales entdeckt! ein wandschmuck aus dem ehemaligen veb plauener spitze (in leipzig...) zum thema raschelspitze. laut wikipedia handelt es ich bei raschelspitze um industriell erzeugte spitze, die oft für unterwäsche genutzt wird. wäre toll gewesen, wenn ich darüber etwas im museum erfahren hätte. 

ja, schade eigentlich. irgendwie hatte ich mir von der fabrik der fäden mehr erwartet. aber ich habe ja noch ein weiteres ziel auf meinem plan. humpelnd erreiche ich rechtzeitig vor 13 uhr die schaustickerei. bereits vor dem haus gibt es eine infotafel, der ich die geschichte des hauses und des stickereianbaus entnehme. 

die fabrikantenvilla wurde zuerst errichtet, später ein anbau für 10 stickmaschinen hinzugefügt, beides um die jahrhundertwende, der blütezeit der maschinellen spitzenherstellung in plauen. als 1996 der betrieb eingestellt wurde, war das meiste noch im originalzustand erhalten, seither sorgt ein verein dafür, dass die maschinen gewartet werden und mit ihnen besuchern ein einblick in die spitzenindustrie der damaligen zeit ermöglicht wird. 

dreimal am tag finden die informativen führungen statt. 


gestartet wird dabei mit der manuellen herstellung von spitzen, beziehungsweise stickerei. so kann man sich gut vorstellen, welche komplexen arbeitsschritte hier mechanisiert wurden. 


entscheidend war die entwicklung einer nadel mit zwei spitzen und einem öhr in der mitte. diese wird dann von zwei greifern, jeweils vor und hinter dem stoff von einer seite zur anderen eingestochen und herausgezogen. 

das sieht dann in etwa so aus: der stoff ist vertikal, nicht horizontal aufgespannt und anstatt an einem muster wird mit vielen nadeln immer gleich an ganz vielen mustern gearbeitet. gearbeitet wurde dabei noch nicht mit einem endlosfaden, sondern mit fadenlängen von etwa 120 zentimetern, waren diese zu ende, wurde eine neue eingefädelte nadel eingesetzt. das einfädeln wurde häufig von kindern erledigt. 

das muster entsteht dabei durch die bewegung des stoffs - diese bewegung wurde über einen pantografen gesteuert, wobei die vorlage etwa dreissig mal grösser war als das zu erzielende stickbild. der sticker fuhr mit der spitze des pantografenarms von punkt zu punkt und löste dann immer wieder einen stich aus. 

für die nächste weiterentwicklung der stickmaschinen war es notwendig, dass mit unterfaden gearbeitet werden konnte, dieser befand sich in einem sogenannten schiffchen. 


 und für das herstellen der kleinen fadenspülchen, der bobinchen, gab es auch eine maschine. 

und auch das abtasten des musters wurde weiter mechanisiert. 

nun wurde das muster nur noch einmal abgetastet und dabei auf lochkarten übertragen. 

mit hilfe dieser lochkarten liefen die stickmaschinen dann fast schon vollautomatisch - naja, bis auf das auswechseln der bobinchen und oberfäden halt. 


 

hier konnte nun mit endlosfaden gestickt werden. auch noch gut im bild zu sehen: die feinen dorne, mit denen man die löcher in den trägerstoff machte. 


 die spitzen wurden entweder auf feine stoffe (zuerst seide oder feine baumwollstoffe, später auch kunstfaser) oder vliese gestickt, die sich ausätzen, später auswaschen liessen. aus dem stoff mussten die einzelnen spitzenteile ausgeschnitten werden, auch dafür gab es eine maschine. 


eine solche runde stickdecke wurde nicht am stück gestickt, sondern aus ganz vielen einzelnen maschinengestickten teilen zusammengesetzt. 

 
und auch das bekamen wir direkt vorgeführt: die einzelnen spitzen werden mit spezialmaschinen ohne transporteur mit einem durch die bewegung der stickerin erzeugten zickzackstich zusammengefügt - wovon man anschliessend nichts mehr sieht.  
 

 beeindruckend auch das freie sticken mit maschinen - das allerdings ist dann wirklich schon eher kunst als handwerk. 
 
nach diesem rundgang durch das lebende museum der schaustickerei hatte ich viel mehr verstanden als vorher im museum - meine klare empfehlung, wenn sie schon beides machen wollen, dann zuerst die schaustickerei und anschliessend die fabrik der fäden anschauen. 
 
über all den spannenden dingen, die es zu sehen gab, hatte ich zwischendurch meinen lädierten fuss etwas vergessen - aber für den rückweg zum auto nahm ich dann doch die tram. hier fahren noch original tschechische strassenbahnen aus den siebzigern (die haben in prag schon fast ausgedient) und man kann direkt beim fahrer eine karte kaufen, er öffnet dann ein kleines kläppchen in seinem fenster und reicht diese durch.
 
die rückfahrt in die berge gestaltete sich dann noch spannend, weil es zu gewittern und dann zu schütten begann, irgendwelche strassen gesperrt waren und ich sowieso schon wenig orientierung hatte, dann aber noch weniger. schlussendlich kam ich aber über klingenthal wieder zurück zur ferienwohnung und konnte den dicken knöchel endlich ein bisschen hochlagern und mit abschwellender salbe versorgen. 
 
das blieb dann auch für die nächsten beiden tag meine hauptbeschäftigung. bloss gut, dass sowieso das wetter eher nicht so schön war, sonst hätte es mich richtig geärgert, dass ich nicht viel machen konnte. aber so wurden wenigstens die blogbeiträge über die ferien im lausitzer gebirge fertig. 
und am freitagnachmittag konnte ich schon wieder mit kai zum kaffeetrinken und kuchenessen, tanken und flaschenabgeben nach tschechien fahren. 
 
später assen wir lecker zu abend... 
 

 ... und gingen dann gemeinsam zur abschlussveranstaltung des mundharmonikawettbewerbs. ich bin da ja nicht so die spezialistin, aber mir wurde auch von berufener seite versichert, dass das nun nicht wirklich ein highlight war. was weniger an den mundharmonikaspielern (ungegendert, weil passt so) lag, sondern an der begleitenden band, die vor allem laut spielte und wenig rücksicht auf zartere töne nahm, wodurch dann wieder den mundharmonikaspielern wenig übrig blieb als ihrerseits mit viel druck laut zu spielen, was das ganze auch nicht schöner macht. schade auch, dass nicht die prämierten und vorbereiteten stücke gespielt wurden, sondern freies improvisieren auf der bühne gefragt war. wir blieben dann auch nicht lange, sondern gingen früh nach hause, auch weil wir am nächsten tag ja nach hause fahren wollten. 

die rückfahrt verlief ereignislos und deutlich schneller als gedacht - wir kauften unterwegs ein und waren noch vor sechs zuhause. 

das war aber auch wirklich gut so - denn schon unterwegs hatte sich für den sonntag besuch angekündigt, besuch aus dem internet sozusagen. heike war auf der durchreise und weil ich schon einmal darauf hingewiesen hatte, dass man von zürich gar nicht so weit zu uns hat, machte sie gemeinsam mit ihrem mann einen zwischenhalt bei uns. es war sehr fein, sie kennenzulernen, wir hatten einen schönen nachmittag und abend miteinander und ich habe vor lauter ferienendentspannung auf der einen seite und reiseleiterinnenanspannung auf der anderen seite nicht ein einziges foto gemacht. sie um so mehr, vielleicht kann ich ja später mal noch verlinken, ich bin ja schon gespannt, wie andere augen meinen museumsarbeitsort sehen...