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Donnerstag, 2. Mai 2013

wochenend- und -anfangs- und -mittenrückblick

kinder, wie die zeit vergeht! diese woche ist auch schon wieder beinahe rum... und dabei habe ich bisher noch nicht einmal die neueste frühlingspost gezeigt. es ist die nummer 6 und ja, die (horn-)veilchen, die wollen jetzt endlich so richtig wachsen, das kann ich bestätigen! danke dir, liebe nina.

 
ich selbst bin jetzt auch ganz fleissig am frühlingspostschreiben, denn in der nächsten woche bin ich dran!


und der mai hat begonnen! damit darf ich eine weitere tüte von sechs aus dem stash aufmachen. eine überraschung war das nun gerade  nicht, denn an dieses garn habe ich immer mal wieder gedacht, weil ich mir vorgenommen hatte, das zum spinnen zu verwenden, zum beispiel zum zwirnen. jetzt bin ich mir aber doch wieder ein wenig unsicher (vor allem weil ich gerade den preis auf einem der knäuel gelesen habe...) aber einen schal daraus hatte ich schon angefangen und weil man dieses kidmohair nicht mehr auftrennen kann... in die tonne getan. es bleibt also weiterhin spannend!

was sonst noch?

am wochenende waren wir am ballenberg. anlass war zwar die abschlussausstellung des bildungsgang filz, weil wir aber eine längere anfahrt haben, hatten wir beschlossen, trotz regens durch das freilichtmuseum vom osteingang in brienzwiler zum kurszentrum am haupteingang zu laufen. und es hat uns und der tochter grossen spass gemacht. neu gibt es eine seilerei direkt gegenüber der töpferei, die wir allerdings leider nicht in aktion erlebt haben. und da so wenig leute da waren und es uns nach vielen,vielen besuchen am ballenberg längst nicht mehr darauf ankommt, jedes haus zu sehen, haben wir ein paar sachen intensiv angeschaut. und uns mit der spinnerin lange unterhalten. nun weiss ich, dass mein altes spinnrad eigentlich für die verarbeitung von flachs zu leinen gedacht ist... und möchte natürlich gerne einmal flachs spinnen ausprobieren. (und ein kursbesuch am ballenberg kann auch nicht mehr vollständig ausgeschlossen werden...)

die ausstellung, über die ich ja eigentlich schreiben wollte, war wie immer interessant, wie immer vom niveau sehr unterschiedlich und es ist wie immer schade, dass ich ihnen keine bilder zeigen darf. leider tut das auch das kurszentrum selbst nicht - also bleibt ihnen im nächsten jahr nix anderes übrig, als selbst hinzugehen.
zwei arbeiten, die den filz mit dem flechten verbunden haben, haben mein herz natürlich höher schlagen lassen, darunter eine wunderschöne decke und ein komplett aus filzstreifen geflochtenes iglu. leider habe ich die zugehörige filzerin nicht angetroffen.

am längsten haben wir uns allerdings in der parallel gezeigten abschlussausstellung der weberinnen aufgehalten, hier faszinierten uns vor allem die in den bereich der sinnestäuschung entführenden arbeiten von susanne hintermann, die es nicht nur mit fassung trug, dass die tochter sich durch ihre wunderschön gestalteten musterbücher blätterte, sondern uns spannend und kompetent einblick in ihre arbeit gab. danke!


gestern, am tag der arbeit (am dienstag habe ich versucht, dem mittleren sohn die bedeutung diese feiertags zu vermitteln und kam dabei selbst ein wenig ins schwimmen), haben wir die erste radtour des jahres gemacht. eine kleine, ins nachbardorf zu den lurchen in einer alten gipsgrube, die sich allerdings nicht zeigen wollten. anstatt froschlaich haben wir dann einfach waldmeister mit nach hause gebracht. immerhin sind jetzt alle fahrräder für weitere touren parat und wir haben uns entschieden, zwei alte, nicht mehr benutzte fahrradleichen zu entsorgen. und nach dieser kleinen runde blieb genug zeit, um im garten zu werkeln, noch ein paar ecken des hauses zu entrümpeln, zu grillieren und für den grossen sogar, um die freibadsaison mit den kollegen vom rettungsschwimmen zu eröffnen.

so, nun bin ich wohl wieder einigermassen ajour, was den blog angeht. dann werkle ich wohl mal weiter an der frühlingspost, einer strickjacke und der spinnaufgabe vom spinntreff, der morgen bei rita stattfindet.

Montag, 22. August 2011

.


meine filzobjekte von der abschlussausstellung noch einmal hier in ennetbaden zeigen ... war lange zeit eine idee, die in meinem kopf so ihre runden gedreht hat. nach einem überaus positiven gespräch mit dem leiter der gemeindekanzlei heute morgen ist die verwirklichung dieser idee in auch zeitlich erreichbare nähe gerückt!

Dienstag, 17. Mai 2011

ein randvolles wochenende

bereits am freitagmorgen reiste ich mit einem kleinen zwischenstopp beim coiffeur in richtung berner oberland, an den ballenberg. am freitagnachmittag dann die letzte besprechung über die abschlussarbeit, letzte arbeiten an der ausstellung (danke den frauen, die schon seit mittwoch damit beschäftigt waren, diese aufzubauen) und ein schöner abend mit den frauen vom kurs. anschliessend schaffte ich es dann sogar noch, meine freundin, die extra mit familie aus dem schwäbischen angereist war, am see zu treffen.


und so sah die ausstellung dann am samstagmorgen vor der eröffnung aus. von oben links nach unten rechts sind die arbeiten von maja frey, oliva dalcol, meine eigene, liz keller und elisabeth pfister, gabrielle hasler, antoinette pianta, elisabeth pfister, ruth baumann (im vordergrund), liz keller, ruth pfeil und christine mäusli, noch mal christine mäusli und gabriela aschwanden zu sehen.
(und: ja, ich darf das - ich habe sie alle gefragt)
die grosse überraschung und das staunen, was die einzelnen frauen gemacht hatten, war da schon für mich vorbei, trotzdem finde ich, geben die bilder gut die erstaunlich vielfalt der arbeiten wider, die für die ausstellung entstanden sind. noch vielfältiger wurde die ausstellung durch den querschnitt durch die module und die gleichzeitig stattfindende abschlussausstellung der schuhmacher, die ihre präsentation eher didaktisch aufgebaut hatten. (leider habe ich nur einen teil anschauen können - aber schuhe wären dann doch wohl eher weniger etwas für mich)

der samstag ging mit ausstellungseröffnung, erstem besucherandrang, schnellem mittagessen,  zweiter besucherwelle, ankunft von kai, abendessen mit zertifikatsübergabe so schnell vorbei, dass ich mich kaum mehr daran erinnern kann, wer alles dagewesen ist, aber es waren viele und ich freue mich über die vielen, vielen guten rückmeldungen (auch über die hier im blog).


am sonntagmorgen dann dieser anblick. in der nacht hatte es empfindlich abgekühlt und in den bergen geschneit. ich musste schnell noch ein paar "abschiedsbilder" von meinem temporären wohnort brienzwiler machen und noch bevor wir wieder ins kurszentrum zurückkehrten, hatten wir gelegenheit, die von meiner gastfamilie umgebaute zweite haushälfte des 400 jährigen bauernhauses zu bewundern, in dem ich alle meinen kurswochen zuhause war. 


es ist wunderschön geworden und da der ausbau genau so lange gebraucht hat, wie meine filzausbildung ist es sehr stimmig gewesen, dass die beiden ausstellungen zeitgleich stattfanden. kai und ich würden gleich einziehen - aber leider ist die wohnung schon vermietet (und ausserdem wäre der weg nach winterthur dann wirklich zu weit...).

am sonntag kam dann auch noch meine familie die ausstellung anschauen, und die familie der freundin und natürlich noch viele, viele andere menschen und es gab wieder eine menge lob und seelenbalsam und ich kenne nun ein paar menschen mehr, die regelmässig auf meinem blog unterwegs sind. (danke für mails und berichte auf verschiedenen blogs: hier und hier.)

punkt fünf zählte johanna rösti die letzten sekunden der ausstellung und nach einer kurzen feedbackrunde räumten wir in windeseile alles auf und machten uns auf den heimweg.

Donnerstag, 28. April 2011

unterwegs

an den ballenberg bin ich heute. alles, was ich ausstellen darf, soll, kann, ist in kisten verpackt und fein säuberlich beschriftet. wenn ich es das nächste mal sehe, dann wird es schon teil der abschlussausstellung sein. uiuiui, das ist spannend...
und dann kamen gestern auch noch die nächsten entwürfe für die filzquadrat-visitenkarten. beinahe hätte ich hier ja eine kleine umfrage gestartet, welche sie denn so am schönsten finden, aber das hätte wahrscheinlich meine persönliche visitenkarten-designerin nicht so gut gefunden... also haben wirs innerfamiliär ausgeknobelt.
toll find ich immer, wenn meine jungs so genau wissen, was sie gut finden, aber auch was zu mir passt.

Montag, 4. April 2011

fertig!

die dokumentation für die ausstellung ist fertig. ausserdem mit dem titelbild ein kleiner vorgeschmack darauf, was da so entstanden ist.

edit: jetzt sollte das bild da sein, dafür ohne titel. es ist wohl wirklich damit vorbei, dass ich so einfach bilder aus picasa auf meinen blog hochladen kann. schade. 

Mittwoch, 30. März 2011

ende, einladung, anfang


mein letztes stück, das ich für die abschlussausstellung am ballenberg gefilzt habe, trocknet im keller.



diese karte habe ich auch einmal von einem kurs am ballenberg mitgebracht: 

vor allem nach so manchem auslegemarathon ist sie für mich zu so einer art sinnbild geworden: auch wenn das stück arbeit, das vor einem liegt, noch so gross sein mag, wird man irgendwann oben angelangt und fertig sein. andererseits wird es einem auch immer so gehen wie dem mann auf dem dachfirst - von dort oben wird man weiter sehen, wird neue pläne machen, wird vielleicht auch mit derselben arbeit wieder von vorne beginnen.

nebenan in der seitenleiste finden sie ab heute auch die einladung zur abschlussausstellung, ein klick aufs bild macht sie gross und lesbar.

Donnerstag, 17. März 2011

nach worten ringen


momentan fällt mir das schreiben hier irgendwie sehr schwer.

das lag (dachte ich) ein paar tage an den ereignissen in japan, die wir hier auch mit entsetzen verfolgt haben. ein bisschen ging es mir so wie vielen, dass mir alles banal erschien, über was es hier so zu schreiben gab. andererseits bewundere ich die menschen in japan, die mit grosser ruhe und gelassenheit eben diesen banalen dingen des lebens nachgehen (können), obwohl sie direkt vom erdbeben und seinen auswirkungen betroffen sind. ich denke, dass gerade diese alltäglichen verrichtungen hoffnung geben können, dass das leben irgendwann wieder einmal normal verlaufen wird. wütend macht mich momentan vor allem das geradezu jämmerliche taktieren der deutschen bundesregierung mit den sorgen und ängsten der bevölkerung vor den in diesem jahr anstehenden landtagswahlen.



aber auch schon vor diesen ereignissen habe ich eine gewisse reserviertheit gegenüber dem blogschreiben bei mir bemerkt. ein wenig fehlt mir gerade auch schlichtweg die zeit: ich arbeite in meiner freien zeit fast ausschliesslich an meiner abschlussarbeit. ich hatte nach weihnachten einen schlechten start, habe etliche male neue wege eingeschlagen und bin so zum ersten mal mit einer für meine ausbildung anzufertigenden arbeit nicht so ganz in meinem zeitplan. zugegebenermassen habe ich auch kein ganz einfaches thema gewählt und die beschränkung - dass ich nämlich, wenn ich den einen weg verfolge, den anderen nicht zugleich beschreiten kann, machte mir dieses mal sehr zu schaffen.
eine zeit lang habe ich viel von dieser arbeit im blog gezeigt, es macht mir immer noch freude, meine erkenntnisse in sachen filzen zu teilen. auch die vielen guten, netten, aufmunternden kommentare taten mir gut, denn es ist doch oft ein einsames dahinwursteln.
doch dann kam (zum wievielten mal eigentlich?) wieder einmal das thema plagiieren von sachen, die im netz gezeigt werden, auf und ich verlor die freude am zeigen, am teilen. ich mache etwas, was ich so noch in keinem blog, auf keiner homepage gesehen habe, aber ich erhebe nicht den anspruch, dass nur ich auf diese möglichkeit wolle zu filz zu verarbeiten kommen könnte. es liegt zu nahe, dies auszuprobieren. für mich jedenfalls - und warum dann nicht auch für jemanden, der vielleicht ähnlich tickt wie ich? was mich allerdings wirklich ärgern würde, wäre der fall, dass jemand hergeht und dieses spezielle verfahren des filzens für sich in anspruch nimmt. und in diesem bereich scheint ja momentan nichts unmöglich zu sein... den artikel in der neuen fun habe ich übrigens mit absicht noch nicht gelesen. mir macht das ganze thema momentan zu viele sorgen, als dass ich mich ernsthaft damit auseinandersetzen möchte. anstattdessen stürze ich mich lieber wieder in die arbeit.
auf dass es in zwei monaten am ballenberg auch wirklich etwas spannendes zu zeigen gibt.

Donnerstag, 10. März 2011

abschlussARBEIT


ja, zur zeit steht die arbeit hier voll im vordergrund. ich arbeite quasi ein programm ab, das ich mir selbst gegeben habe. handwerklich gefällt mir, was ich mir ausgedacht habe. trotzdem bleiben zweifel, wie das wohl alles nachher in der ausstellung aussehen wird. ob das konzept wirklich "verhebt".

gleichzeitig bekomme ich für die sachen, die ich verworfen habe - die dafür schon benutzt werden dürfen - so viel positives feedback, dass ich auch hier zweifle, ob es richtig war, diesen anderen weg einzuschlagen.

ein langer arbeitstag ohne kochpflichten liegt vor mir - vielleicht weiss ich nach den nächsten beiden würfeln mehr.
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Freitag, 28. Januar 2011

noch ein würfel


einen ganzen tag wirklich konzentriert arbeiten, das gelingt mir zur zeit nur donnerstags, wenn alle kinder auswärts essen. (danke, liebe irene, ich freu mich heut schon auf deine jungs!) das ergebnis kann sich sehen lassen - und wenn ich dran denke, dass ich gestern vor einer woche auch an einem so konzentrierten tag mir das mit den geflochtenen würfeln überhaupt erst ausgedacht und zum ersten mal ausprobiert habe, dann freue ich mich um so mehr, denn wie man auf dem bild sieht, bin ich mittlerweile schon dabei, materialvariationen zu testen.

das war der erste würfel, der vor einer woche entstanden ist. aus diesem grund bitte ich noch um ein bisschen geduld, was das tutorial angeht - ich weiss jetzt grade mal, wie es geht, und bin noch am herausfinden, wie es einfacher geht.
witzigerweise hatte kai aber schon begriffen, dass da wohl so eine fotosache wie beim tetraeder notwendig werden wird und wollte gestern schon fotografieren. ausserdem wurde mir schon eine verarbeitung zum trickfilm angeboten...

danke sage ich heute mal allen, die meine versuche so positiv kommentiert haben!

heute also haushaltstag und schülermittagstisch - einer fehlt, der ist heute auf dem skitag.

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Donnerstag, 27. Januar 2011

würfel fotografieren



ist extrem schwierig. gut, das licht könnte mal wieder deutlich besser sein, aber wie stelle ich es bloss an, dass das weitwinkelobjektiv nicht ständig vorspiegelt, der würfel sein unten viel enger als oben?

ansonsten: voila, das ergebnis der vorgestrigen vorfilz-, auslege-, flecht- und faltorgie.

***

im hintergrund schon das, was heute entstand, aber das kann ich frühestens morgen zeigen, vielleicht braucht es aber auch noch ein wenig technische unterstützung...

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Mittwoch, 26. Januar 2011

heute: mut zur lücke


... aber erst mal pröbeln, bevor ich grösser werde. glücklicherweise hat es noch genug reste von gestern. vorfilze machen ist nämlich wirklich ... gähn...
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Samstag, 27. November 2010

und noch einmal:

stimmungsvolle beleuchtung für die dunkle jahreszeit

diesmal ausschliesslich mit erwachsenen. sieht man an der farbauswahl, oder? ein schöner kurs, mit vier frauen, die teilweise noch gar nie gefilzt hatten.

als belohnung habe ich mir gerade eben den katalog der ausstellung der international feltmakers association "the climate is changing" gegönnt - ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten, bis er dann mit der post hier ankommt.

es war für dieses jahr mein letzter filzkurs.

im nächsten halben jahr hab ich bisher nur zwei kinderfilzkurse geplant, die allerdings über den verein schlaumeiers laufen werden, was mir das aufwändige werbung machen abnimmt... die raumfrage steht wieder einmal "im raum", denn der tw-raum unserer schule war ja eigentlich nur ein exil, wenn auch ein sehr komfortables. ich habe dieses gastspiel an einem wirklich gut für die kursbedürfnisse ausgestatteten raum sehr genossen und hoffe nun, dass ich daraus eine feste beziehung entwickeln kann.
nun kommt noch die adventsausstellung, und dann muss ich allmählich über meine abschlussarbeit für den bildungsgang filz nachdenken. ein wenig habe ich dafür ja schon vorgespurt, das konzept ist eingereicht, für gut befunden und auch meine mentorin steht fest. alleine jetzt muss dann auch fleisch an die knochen.

ein berg arbeit liegt hinter mir, ein gebirge vor mir. ich freue mich auf die weiten wege, die ersten gipfel und die gute aussicht!

Freitag, 29. Oktober 2010

arbeit

heute das:

und zur aufmunterung das:
(hat die filzfreundin gestern zum spinnnachmittag mitgebracht)

geteilt mit dem heimarbeiter.

Montag, 4. Oktober 2010

zurück vom filzmodul und schon wieder mitten in den ferien

als ich am freitag hier endlich gegen halb sieben einlief kam ich sozusagen gerade noch rechtzeitig zur ferienanfangsparty. dementsprechend habe ich dann das meiste von meinem gepäck einfach mal in den keller gestellt und die noch anwesenden grosseltern und die feriengestimmten kinder genossen. am samstag dann den markt in waldshut und am sonntag das schöne spätsommerwetter am aabach.

und dabei eigentlich garkeine oder zumindest nur ganz wenig lust verspürt, den blog mit neuem inhalt zu versorgen.


nun wird es wohl aber allmählich zeit, zu zeigen, was ich eine woche lang am ballenberg so gemacht habe. und da liegt nun der hase im pfeffer. das eine grosse teil, das fertig werden sollte, ist schon fertig geworden. doch leider gibt es keine vernünftigen fotos. zum transportieren musste ich es nämlich ein wenig falten, immerhin ist es doch fast 60 zentimeter hoch und dehnt sich in der länge über einen meter aus. und so richtig standhaft ist es auch nicht geworden, ohne stopfmaterial bräuchte es wohl etwas stärke, damit es so richtig als raumobjekt daherkommt. momentan bin ich aber noch ganz froh, dass ich es zusammengelegt ganz gut versorgen kann.

ein paar eindrücke von der arbeit gibt es aber dennoch.



das thema "elemente" habe ich ein wenig freier interpretiert, für mich ist ein element teil eines ganzen, dementsprechen ist mein objekt aus vier einzelnen elementen aufgebaut und auch die farbe weisst eher auch ein technisches verständnis des begriffs element hin.

***

und um nicht aus der übung zu kommen ging es heute gleich mit dreieinhalb kilo ungewaschener schafwolle weiter. schon lange hatte ich lust, einmal ein ganzes vlies am stück zu filzen.




die wolle war dafür nicht ganz ideal, denn es war kein zusammenhängendes vlies mehr. trotzdem konnte ich einige schöne stücke heraussuchen, die ich dann auf einer schicht von zerpflückten resten platzierte. netzen für einmal mit der giesskanne, dann niederdrücken mit den füssen. waschen und anfilzen werden hier in einem arbeitsgang erledigt, dementsprechend häufig muss ich dafür das wasser wechseln. und nachdem meine geduld beim anfilzen ganz schön auf die probe gestellt wurde, hatte ich am spätnachmittag doch ein zusammenhängendes stück filz, das ich aber gerne in den nächsten tagen noch weiter verdichten möchte. am anfang sah es garnicht danach aus, doch zum schluss waren die spitzen der wolle doch wieder ähnlich frei wie bei einem fell.

(warum da hinten in der ecke ein pylon steht, weiss ich auch nicht - es ist jedenfalls zum filzen völlig nebensächlich...)

Samstag, 25. September 2010

filzobjekte - raumgestaltung


gespannt auf das, was diese letzte woche des filzbildungsgangs bringen mag, reise ich morgen früh an den ballenberg.

im gepäck einige kilo wolle, viel erfahrung und vertrauen in meine fähigkeiten, mein ganz persönliches filzequipment, das sich in den letzten drei jahren so allmählich entwickelt hat, ein paar ideen und entwürfe, viel neugier und experimentierfreude für ein neues thema und natürlich ein wenig wehmut, denn am nächsten freitag ist sie unweigerlich um, die spannende zeit am kurszentrum.

Donnerstag, 23. September 2010

schurz/schoss

auf dem plan stand heute eigentlich das putzen der schlafräume im oberen stock. weil ich aber nach vorsichtigem öffnen der türen feststellen musste, dass ich eher nur einen kleinen rest der zimmer saubermachen hätte können, gab ich dieses vorhaben schnell auf. ein erneuter aufruf ergeht an die buben für den freitag nachmittag, ansonsten müssen die grosseltern halt das chaos aushalten.

dafür hatte ich dann noch ein bisschen zeit für einen ausflug in den baumarkt, ein bisschen ausstellungstechnik für die modulpräsentation am sonntag besorgen. und dann kam ich da noch an den wachstuchtischdecken vorbei. und weil ich mir schon lange eine wasserdichte schürze zum filzen wünsche und dana neulich den entscheidenden hinweis geliefert hat, habe ich mir 70 zentimeter abschneiden lassen und daraus eine durchaus schicke und sicher weitgehend wasserdichte schürze genäht.

danke, liebe daniela für den hinweis! es ging dann sogar mit meiner maschine ganz gut!

ausserdem habe ich mehrere kilo wolle und zusätzliche eine grosse ikea tasche an filz-equipment eingepackt. nur noch zwei tage, dann gehts an den ballenberg zum sechsten und letzten modul meiner filzausbildung!

Dienstag, 18. Mai 2010

endlich trocken!


wegen des hohen seidenanteils auf der hellen seite und der hohen luftfeuchtigkeit (ähäm...) in den letzten tagen hat es ein bisschen länger gedauert, bis mein gewand trocken war. heute als premiere: frau garten auf dem laufsteg, äh mäuerle gegenüber dem haus. mit dem neuen gewand. (ich weiss, man wartet bereits auf beweisfotos...)
vielleicht bemerken sie an meinen beschwingten worten, dass es mir gefällt. (bis auf kleine details, die ich hier natürlich dezent verschweige).

klick aufs bild macht gross.