Mittwoch, 14. November 2018

mittwoch 14.11.2018 - entschleunigung dank öv

für heute hatte ich einen frisörtermin und ausserdem eine besprechung für die abschlussausstellung des filzlehrgangs in ebikon bei luzern im kalender und letzte woche irgendwann die idee, mit dem zug nach luzern zu fahren, weil ich erstens ein sehr günstiges sparticket ergattern konnte und zweitens ein bisschen zur entschleunigung der ansonsten eher vollgepackten woche beitragen wollte. 

gestern abend hatte ich akute zweifel am sinn dieses plans, denn irgendwann war mir eingefallen, dass ja auch noch modul- und abschlussarbeiten mit mir nach luzern fahren wollen und dass zwischen dem coiffeurtermin und der zugverbindung eine lücke von einer stunde klaffen würde. aber schlussendlich habe ich alle materialien in einen ikeasack gesteckt und mich auf den weg zum coiffeur gemacht, die anschliessende stunde halt mit dem ikeasack verschiedene buchhandlungen in baden unsicher gemacht (oh, ich wusste garnicht, dass es schon so ernst ist mit diesem weihnachtsdings) und anschliessend anstatt mittagessen ein sehr süsses, sehr sahniges getränk bei *bucks direkt am abfahrtsgleis getrunken bis der zug abfuhr.

auf der fahrt habe ich weiter am neuen eschbach-roman "nsa" gehört, die besprechung war übersichtlich und konstruktiv (wir haben das ja alles schon mal gemacht) und ich konnte mich schon vor fünf wieder auf den rückweg machen.

so war ich rechtzeitig zum abendessen zuhause (tomatenwähe, der grosse hatte gekocht), konnte anschliessend noch alles für den ausstellungssamstag fertigmachen (naja, ausser dem kuchen, den muss ich dann am freitag backen) und bin bereit für morgen!

Dienstag, 13. November 2018

dienstag 13.11.2018 - busy, busy

"ich kann so nicht denken, und deshalb kann ich auch nichts aufschreiben außer dem, was ich gemacht habe, und zu dem habe ich noch nichtmals eine meinung"  

heute morgen wollte ich als erstes die "promopost", die ich gestern angemeldet hatte, loswerden. das hätte zwar noch zeit gehabt bis zum donnerstag, aber was weg ist, ist weg. 
dazu fuhr ich mit velo und anhänger und 15 kilo werbepostkarten für die dorfweihnacht zur post. gestern hatte ich extra bei der zentralen auskunft der post nachgefragt, wo ich die promopost einliefern müsse, denn unsere post wird umgebaut und dort, wo vor zwei jahren und vor vier jahren ein schalter für die geschäftspost war, ist momentan rohbau. in bern sagten sie mir also, alles gut, die annahme ist dort wo sie immer war. 
heute morgen vor dem gebäude wie zu erwarten rohbau, kein schalter, kein nix. nur ein pöstler, den ich fragte, der aber auch nicht weiter wusste, weil er hier die post austragen sollte und nicht annehmen. 
glücklicherweise konnte ich meinen karton in der postfiliale loswerden, bei grösseren mengen allerdings hätte ich in den nachbarort fahren müssen. ich frage mich, wozu ich gestern in bern angerufen habe. für nix oder so. supersache, dass man die postfilialen nicht mehr direkt anrufen kann. vor allem wenn die zentrale den überblick hat. 

danach weiter in die werkstatt, wo ich jetzt nur noch sachen für den ersten weihnachtsmarkt fertig gemacht habe. dann blieb mir allerdings noch so viel zeit, dass ich etwas für mich angefangen habe.


um 12 nach hause, der grosse sohn hat reste gewärmt, wir essen zu dritt. nach dem essen mache ich mich an die bewertung der abschlussarbeit, morgen ist besprechung mit den anderen kursleiterinnen, bis dahin muss ich einen überblick haben. 
eine runde mathematik mit der tochter, nebenher will ich eigentlich eine mail an die dorfweihnachtsaussteller schreiben, aber die tochter hat die letzten zwei wochen genutzt um alle binomischen formeln wieder zu vergessen. ich frage mich auch manchmal, warum ich mir heute, etwa 37 jahre zu spät den ganzen kram so gut merken kann, und andererseits für mein tagesgeschäft nicht ohne ellenlange listen und erinnerungen auskomme.  
um fünf fahre ich noch zu ikea und bin nicht sicher, ob das eine gute entscheidung war. unterwegs noch ein anruf  die abschlussausstellung betreffend, wir müssen uns wohl für eine teilnehmerin mit dem worst-case-szenario abfinden. ich komme überraschend gut durch den feierabendverkehr und bringe alles notwendige nach hause, vor allem eine mehrfachsteckerleiste mit usb-anschluss vermisse ich seit wochen. 
wieder zuhause hat kai bereits mit dem bügeln begonnen, ich bereite das abendessen vor und komme endlich dazu, die mail fertigzuschreiben. es fehlen jetzt nur noch zwei adressen. 

kai macht sich auf den weg die tochter von der saxophonprobe abzuholen, kurz darauf trifft sie zuhause ein, weil sie von andern eltern mitgenommen wurde. gegen viertel vor acht essen wir eine tortillapfanne mit kartoffeln, paprika und ei. 

danach hole ich zwei vergessene modularbeiten aus der werkstatt, die ich morgen an das treffen mit den anderen kursleiterinnen mitnehmen will. und ich verschicke das mail, das ich am nachmittag angefangen habe. 

feierabend. eine runde call the midwife. nachrichten. und jetzt noch diesen blogpost schreiben. 





Montag, 12. November 2018

montag 12.11.2018 - 12 von 12 im november 18

tagebuchbloggen, heute mit vielen bildern, genau genommen mit zwölf wie es die tradition des 12 von 12 erfordert. ich starte nicht mit dem ersten kaffee, sondern mit den plakaten und flyern für die dorfweihnacht, die heute geliefert wurden. 


schön sind sie geworden, ich schnappe mir gleich einen stapel und mache mich auf den weg zur gemeindeverwaltung um einerseits die postverteilung an 1800 haushalte im ort anzumelden und andererseits gleich mehrere stapel dort zu lassen. 


 danach weiter im regen zum bäcker und dann in die werkstatt.


 ein paar zapfenzwerge braucht es noch für den ersten weihnachtsmarkt am kommenden sonntag in berikon.


der ausblick aus der werkstatt ist zur zeit nicht so erquicklich, die heizgeneratoren verdecken die schöne aussicht auf das herbstlaub, das allmählich von den bäumen am anderen ufer fällt. 


haufenweise zapfenmützen. 
 

 zuhause entdecke ich diese rose. es ist auch heute wieder so warm, dass es mich wenig wundert, wenn einige pflanzen eher an frühling als an winter denken.


 meine nachmittagsbeschäftigung: flyer und plakate für die verteilung konfektionieren.


und den kater entwurmen, wobei das sehr unproblematisch ist.


 nachdem ich zuerst die küche geputzt habe, saue ich sie gleich wieder beim kochen ein. vor dem herstellen von semmelbröseln zu putzen macht irgendwie keinen sinn. es gibt heute sellerieschnitzel, risotto und chinakohlsalat.


 die südfrüchte kommen in den salat.

nach dem essen bringe ich die flyer und plakate zur kollegin, sie wird sie in den nächsten tagen verteilen.


hellerleuchtete fenster erwarten mich bei meiner rückkehr nach hause und leise dringt die melodie einer drehorgel heraus.


tatsächlich ist kai am spielen - zur einstimmung auf die dorfweihnacht?

andere menschen haben ihren alltag in zwölf bildern festgehalten und versammeln sich heute wie seit vielen jahren bei caro. ich gehe da jetzt mal schauen, und sie?

Sonntag, 11. November 2018

wochenende 9. bis 11.11.2018 - stuttgart

glücklicherweise hatten wir den termin für unser wochenende bei freunden in stuttgart schon lange, lange vorher ausgemacht, vermutlich wären wir sonst nie auf die idee gekommen, es ausgerechnet in den november zu legen. nicht wegen des wetters, sondern wegen der bevorstehenden gefüllten wochen und wochenenden. so aber freuten wir uns schon seit wochen auf diesen besuch.

wahrscheinlich haben wir es deshalb geschafft, am freitagnachmittag tatsächlich schon um fünf loszukommen, auch die autobahn war uns wohlgesonnen und so erreichten wir stuttgart noch vor acht - etwa eine halbe stunde eher als angekündigt. nach dem heslacher tunnel biegen wir immer gleich rechts ab und fahren so noch durch das viertel in dem wir zuletzt gewohnt haben, um zu sehen, was sich da wieder alles verändert hat.

wir hatten einen gemütlichen abend bei prosecco und flammkuchen mit kürbis und "oms nomgucke" war es übers erzählen weit nach mitternacht geworden.

am samstag frühstückten wir gemütlich und brachen anschliessend zu einem stadtspaziergang auf, der sich an baulichen novitäten und lücken im stuttgarterleben entlanghangelte. zuerst ging es oberhalb der stuttgart21-baustelle entlang der haussmannstrasse bis zum eugensplatz, dann die stäffele hinunter bis zur musikhochschule. unterwegs viele erinnerungsorte, das eiskaffee pinguin, das gebäude, in dem die kinder zur musikalischen früherziehung gingen, die landesbibliothek.


unsere gastgeber hielten uns auf dem laufenden über die nicht so sichtbaren veränderungen, zum beispiel über die neuen oberlichter im landtag. weiter ging es zum neuen stadtpalais in der alten stadtbibliothek, von dort durchs doqu, das ich städtebaulich gelungen finde, zur markthalle. brezeln beim* bäcker nast durften nicht fehlen und wir besorgten unser dauerbrennerstuttgartmitbringsel, kaffee vom* hochland.

vorbei am marktplatz und durch die innenstadt liefen wir weiter bis zur marienkirche, wo die tochter getauft worden ist und dann noch ein stück der tübinger strasse entlang, bis wir in der sattlerei, bei der brauerei dinkelacker eine pause bei kalten getränken einlegten.


am marienplatz stiegen wir dann doch für sie strecke bis zum südheimer platz in die strassenbahn. von dort ging es mit der standseilbahn zum waldfriedhof.


aus zeitlichen gründen - kaffee und kuchen lockten zuhause - drehten wir nur eine kleine runde über den herbstlichen waldfriedhof, den ich noch nicht kannte. wie so oft der plan mit mehr zeit wiederzukommen.


zurück mit dem öv - so eine stadt ist schon eine tolle sache, mit standseilbahn, strassenbahn und bus waren in weniger als 30 minuten pünktlich um vier an der kaffeetafel.
danach zogen sich die gastgeber in die küche zurück, allenfalls die tochter durfte helfen, und es wurden noch weitere gäste erwartet.
anstatt wie angeboten auf dem sofa zu ruhen entschlossen kai und ich uns noch eine runde den osten zu erkunden. dabei trafen wir dann gleich eine weitere alte freundin, erzählten ein bisschen und liefen anschliessend noch bis gablenberg, zurück dann wieder mit dem bus, ticket hatten wir ja ohnehin.


 zum abendessen - wir wurden mit rouladen, spätzle und rosenkohl veröhnt - waren weitere gäste geladen. ganz alte freunde aus göppingen, die unsere stuttgarter freunde eigentlich nur über uns kennen, aber über die 10 jahre in stuttgart öfter getroffen haben, nun aber nur noch bei uns hier in der schweiz. die tochter freute sich über eine ähnlichaltrige freundin um den abend mit versteckspielen, zeichnen und film schauen zu verbringen, wir erwachsenen sassen und redeten und spielten spät noch "codenames". ein spiel, das wir auch zuhause haben, bei dem wir aber über der merkwürdigen aufgesetzten agentengeschichte verzweifelten - reduziert auf das erraten der richtigen begriffe machte es uns aber in der grossen runde dann doch spass. jetzt müssen wir nur noch hier mal sechs personen oder mehr zusammenbekommen, die mitspielen wollen. und wieder war es weit nach mitternacht als wir uns schlafen legten.

nach einem grossen, nicht allzu späten frühstück mit frischen brötchen brachen wir mit den beiden mädchen zum eislaufen auf die waldau auf. während die beiden ihre runden drehten blieb uns noch zeit zu einem spaziergang zum haus des waldes.


auf der waldau nahmen wir dann auch abschied voneinander, wir steuerten die autobahn an und fuhren in einem rutsch nach hause, wo uns wider erwarten beide söhne erwarteten.

für mich gut so, denn dann konnte ich mich gleich wieder in die arbeit stürzen und mit dem mittleren die zertifikate für die absolventinnen des filzlehrgangs fertigmachen, während der grosse uns mit abendessen versorgte (nudeln mit gemüsesauce aus ernteanteil).

mich erwartet eine gut gefüllte woche mit arbeit auf verschiedenen baustellen, dorfweihnacht, abschlussausstellung filzlehrgang und stand auf dem bürgisserhusmarkt.




*das muss so, das ist im schwäbischen unbedingt ein dativ und eine zusammenziehung aus bei dem oder von dem, weil vor dem namen immer ein artikel steht.

Freitag, 9. November 2018

freitag 9.11.2018 - nur arbeit und gemüse

den vormittag ganz normal in der werkstatt verbracht, mit der tochter reste zu mittag gegessen, danach den schreibtisch ein bisschen leergearbeitet und alles für das wochenende gepackt, punkt fünf sind wir losgefahren nach stuttgart! 


unser gemüse heute: chinakohl (oh, da hat die tochter so sehr darauf gewartet!), schnittsalate, nüsslisalat, grüne paprikas, rettich, rüebli, kohlrabi, sellerie, randen. einen teil habe ich gleich der freundin gebracht, weil wir ja übers wochenende nicht da sind: rüebli, rettich, kohlrabi und schnittsalat. bem abgeben wurde wieder mal in höchsten tönen die qualität der rüebli gelobt - auch mit ein grund dabei zu bleiben!

donnerstag 8.11.2018 - leuchtend

ein weiterer ruhiger arbeitstag, an dem ich (fast) alle wege zu fuss gegangen bin. es ist aber auch gerade zu schön draussen, es braucht nicht einmal die sonne, das gelbe laub lässt alles leuchten.


zum abendessen gab es in brühe und sojasauce gedünsteten pak choi mit reis und angebratenen tofuwürfeln.

Donnerstag, 8. November 2018

mittwoch 7.11.2018 - spaziertag

heute hat sich der organisationsmarathon der letzten beiden tage ausgezahlt.
der tag war weitgehend dorfweihnachtsfrei und so habe ich morgens gemütlich gebloggt, bin dann zu fuss in die werkstatt gegangen und am frühen nachmittag wieder zurück. das adventsfilzen ist auch mangels anmeldungen ausgefallen, aber das wundert mich nicht, möchte ich mich doch selbst erst mal am herbst freuen.


zuhause war ich dann noch ein stündchen im garten und habe verschiedenes für den winter vorbereitet. die dahlien haben sich komplett in ihrem topf verkeilt, ich versuche es jetzt damit, den topf umgekehrt austrocknen zu lassen und hoffe, dass der ganze erdballen dann auf einmal herauskommt. am besten noch vor dem ersten frost.


zum abendessen kochte ich zusammen mit der tochter einen gemüsebohneneintopf (weil mir das vegetarische gulasch am samstag beim rampenverkauf von malzmaul so gut geschmeckt hatte, habe ich daran gedacht mal wieder eine suppe zu kochen) und während der eintopf noch so vor sich hinbrodelte haben wir einen beschluss in sachen adventskalender gefasst. der wird hier schon seit ein paar jahren immer gemeinschaftlich abgestimmt, aber in diesem jahr gibt es etwas ganz anderes als bisher. wir werden das konzept "umgekehrter adventskalender" ausprobieren.


und weil dieses thema so zügig und einstimmig entschieden und die suppe rasch gegessen war, konnten kai und ich zu fuss ins kino gehen (wir hatten auch bus oder velo angedacht) und uns dort den "trafikant" nach einem roman von robert seethaler anschauen. robert seethaler taucht allerorten momentan in meiner filterblase auf, auf empfehlung von herrn buddenbohm hörte ich schon "das feld", nun erinnerte mich gestern der podcast servus, grüezi und hallo daran, dass wir diesen film sehen wollten, herr seethaler wurde dort in der rubrik "diesen österreicher sollten sie kennen" vorgestellt.
der trafikant ist eine schöne, aber auch traurige geschichte und es kommt darin sigmund freud vor.

Mittwoch, 7. November 2018

dienstag 6.11.2018 - überlagerungen

für den zweiten besprechungstermin in sachen dorfweihnacht muss ich morgens noch ein paar sachen zusammensuchen, dann stimmen wir kurz zu zweit unsere anliegen ab und gehen zu fuss zur gemeindehalle, um den adventmarkt zu besprechen. wir stossen auf offene ohren beim neuen abwart, mit dem wir noch keine veranstaltung durchgeführt haben und können alle unsere wünsche nach mobiliar und unterstützung anbringen. für einige offene fragen macht er von sich aus vorschläge und bietet uns hilfe an. so gehen wir nach einer knappen stunde sehr froh und mit einem guten gefühl nach hause. so ganz allmählich kann ich mir wieder vorstellen, wie es dann sein wird, an der dorfweihnacht mit lichtern und ständen, mit musik und all den menschen.
beim kaffee besprechen wir noch die standeinteilung und finden zu zweit lösungen, wo ich die tage zuvor nur probleme sah. die flyer- und plakatentwürfe sind nach den änderungen auch bereit für den druck.

vor dem mittagessen vergleiche ich noch kostenvoranschläge für den druck der flyer und plakate, dann muss ich aber spontan für zwei mädchen mittagessen kochen, die tochter hat ihre freundin mitgebracht. die beiden besuchen heute ihre ehemalige hauswirtschaftslehrerin und verschwinden kurz nach eins mit dem bus.

ich arbeite mich weiter durch verschiedene druckangebote und mache schlussendlich drei vorschläge, von denen wir den mittleren wählen. kai kommt nach hause zu seinem ersten homofficenachmittag bei der neuen arbeit und wir trinken zuerst mal kaffee. ich sortiere die unterlagen der vergangenen drei adventsmärkte und mache mir einen ordner, in dem ich ab jetzt alle aktuellen unterlagen sammeln kann. ein bisschen haushalt erledige ich auch noch.
parallel regt sich nun auch das thema abschlussausstellung des filzlehrgangs- was soll auf die zertifikate, wer druckt sie, wann muss wer am ausstellungstag vor ort sein. wir schicken ein bisschen informationen hin und her bis wir einen text haben, den wir dann noch ändern können.

kai geht die neuen winterreifen abholen, die tochter trudelt ein und wir faktorisieren ein paar terme zusammen, während gleichzeitig am esstisch noch gearbeitet und gebügelt wird. auch konzentration im chaos will geübt sein. ich vermute, dass jedes unserer kinder matheaufgaben auch auf dem rummel lösen könnte.

ich bewege mich zwischen küche und termen hin und her, es gibt blaukrautsalat, fleischküchle und kartoffelbrei (aus dem päckchen).
nach dem essen übernehme ich das weitere bügeln, einen anruf bei unseren gastgebern für das kommende wochenende, das befüllen der waschmaschine und mache die bestellung für die drucksachen fertig. die anderen kümmern sich um mails, hängen wäsche ab und machen die küche.
es ist schon ziemlich spät, bis wir auf dem sofa noch eine runde fernsehen und noch viel später, bis ich endlich ins bett komme.

Montag, 5. November 2018

montag 5.11.2018 - #wmdedgt

ha, mit dem tagebuchbloggen habe ich ja jetzt übung! also ist wmdedgt kein problem für mich!
also: aufgestanden vor dem wort zum tag und darauf bestehe ich, denn salbungsvolle allgemeinplätze am morgen machen mir wirklich schlechte laune. spülmaschine ausräumen, frühstück machen, die jungs gehen gutgelaunt um 6.48 uhr auf den bus, da ist die tochter schon aufgestanden, die müde ist, kein wunder nach dem wochenende. für den langen schultag heute bekommt sie ein sandwich und käse und apfel und noch ein stück apfelkuchen mit. frühstück mit kai, bis auch er um 7.18 uhr sich auf den weg macht.
wäsche aufhängen (nachtstrom sag ich nur...), dann die küche einer groben reinigung unterziehen, anziehen und noch die letzten 20 minuten zum bloggen nutzen, bevor zwei frauen zu einer besprechung der musikalischen umrahmung der dorfweihnacht um neun uhr zu mir kommen.
diese woche müssen einige weichen für den adventsmarkt gestellt werden - unter anderem besprechen wir die eröffnung des markts und des adventsfensters, kurz schauen wir noch flyer und plakat an, da gibt es noch änderungen und morgen treffen wir uns vor dem termin mit dem abwart der gemeindehalle ein bisschen früher um uns zu besprechen.
um 10.20 uhr kann ich mich auf den weg in die werkstatt machen - ich filze weiter an meinen adventsmarktprodukten, heute an den windlichten. der vorrat ist jetzt wieder aufgefüllt, ich werde mich nun anderen themen zuwenden können.


kurz nach eins bin ich zuhause und mache erst mal pause.

den nachmittag nutze ich, um einen plan von der raumsituation am adventsmarkt zu erstellen und die stände auf die einzelnen standplätze zu verteilen, selbstverständlich unter berücksichtigung der wünsche der standbetreiber. es sollte aufgehen und hoffentlich sind alle mit ihren plätzen zufrieden! zwischendurch telefoniere ich mit meiner mutter, dann kommt auch schon die tochter nach hause, wir trinken tee und ich erledige nebenbei immer noch dinge.

später lerne ich noch eine stunde mit der tochter für eine deutschprüfung, dann mache ich rettichsalat und bereite chäsbrätel vor, nachdem kai mit dem bestellten brot nach hause gekommen ist.

der grosse sohn trudelt auch allmählich ein und so schiebe ich die vorbereiteten brote unter den grill, während die anderen den tisch decken. das etwas improvisierte abendessen kommt gut an. anschliessend gibt es noch eine familienplanungssitzung für die nächsten zwei wochen. für ein  paar abende sind noch kochende gesucht, was sich aber problemlos organisieren lässt, ausserdem kommt das thema adventskalender auf, zu dem es aber eine weiteren termin am mittwochabend geben wird, bis zu dem ideen gesammelt werden können. schauen wir mal, wie es da weitergeht.

anschliessend sitze ich noch mit dem mittleren sohn zusammen um den flyer und das plakat für die dorfweihnacht ein weiteres mal anzupassen und die korrigierte fassung für den druck herzustellen. der sohn schickt preisanfragen los, vielleicht bleibt uns in diesem jahr die onlinedruckerei erspart.

eine runde "call the midwife" und anschliessend wenigstens die tagesschau von 20 uhr, und dann mache ich mich an den blogeintrag für heute, nach dessen fertigstellung ich vermutlich ins bett fallen werde.

sonntag 4.11.2018 - zeichen setzen in schwarzweiss

die tochter hatte heute einen weiteren auftritt an der turnshow zu absolvieren, also blieb der sonntag ansonsten unverplant.


dafür hatte ich zeit zum blogeinträge nachholen (eigentlich dachte ich an einen sammeleintrag, es wurden dann aber doch drei tageseinträge daraus), kuchen backen, spazierengehen und herumprobieren in sachen adventspost.


ich bin nicht sicher, ob ich es schon erzählt habe - schlussendlich habe ich mich doch für die teilnahme an der adventspost entschieden. herumprobieren also - markmaking in schwarz-weiss. und dabei natürlich immer auch darüber nachdenken, was ich weiterverfolgen soll.
zuerst habe ich mich noch ein bisschen im internet umgesehen und bin dabei unter anderem auf ein video von jane davies über black and white markmaking gestossen. sie geht sehr spontan vor, setzt einfach spuren mit verschiedenen geräten aufs papier, mal übereinander, ineinander, wischt, übermalt, kritzelt. das würde ich auch gerne mal ausprobieren, bei mir wird das nämlich eher immer so:


sortiert, aneinandergereiht, seriell. maximales chaos auf dem unteren blatt.


wobei auch die sterne sich gerne zu reihen fügen. kann man sehen, dass ich verschiedene sterne weiterbearbeitet habe?


oder ein raster als grundlage? käme mir auch entgegen.
momentan schraubt sich der gedanke durch mein gehirn, wie sich das spontane arbeiten beim markmaking mit einer serie von mindestens 24 karten verbinden lässt.

ganz am anfang dachte ich an ein einziges grosses papier, das ich - am liebsten mit einem dieser riesigen pinsel - bemalen wollte und dann zerschneiden in 24 teile. zwar habe ich keinen so grossen pinsel, aber den könnte ich durch einen wischlappen ersetzen. oder mit filz arbeiten, der sich voll tusche gesogen hat.
aber ob dann beim zerschneiden nicht auch furchtbar langweilige teile entstehen? würde ich die dann verschicken? bleibt immer noch die möglichkeit, diese weiterzubearbeiten. (idee 1)

überlagert wurde diese erste idee von der vorstellung eines rasters, aus dem sich formen ergeben könnten, von denen ich dann einzelne stärker betonen könnte. (idee 2)

mit einem feineren muster oder raster könnte ich auch einzelne karten gestalten und anschliessend mit übermalungen weiterarbeiten. (idee 3)

an ideen mangelt es also nicht, mal sehen, was ich gerne weiterverfolgen möchte. ob ich mich lieber überwinden und eher etwas ganz fremdes ausprobieren mag oder ob ich beim vertrauten bleibe, was ja auch eine handschrift sein kann.

zum abendessen teigwaren mit spinat und roquefort-sahne-sauce, dazu rüeblisalat und anschliessend

Sonntag, 4. November 2018

samstag 3.11.2018 - umgekehrt wird ein schuh draus

kurssamstag heisst um kurz vor neun noch vor einem verschlossenen oederlin-areal stehen und im laufe des tages das ansteigen des gewusels mitzuerleben. am wochenende lebt das ehemalige fabrikareal am meisten, unter der woche und zumal zu den zeiten, zu denen ich arbeite, fühle ich mich manchmal recht alleine.
gestern also ganz anders. zwei kursteilnehmerinnen* waren angemeldet, zwei paar filzfinken für männer sind entstanden. und zwar in einer für die filzenden (sic!) und für mich sehr angenehmen atmosphäre und sogar noch mit einer mittagspause im freien. draussen werkelten die neuen bierbrauer, nebenan der gitarrenbauer und ein bisschen weiter weg boten die alten bierbrauer bier und essen an. das fühlt sich einfach so viel besser an als leere gänge und hallen.


auch drinnen ging es fröhlich zu, die strenge arbeit hat den beiden trotzdem freude gemacht und die schuhe sind richtig robust geworden. gut spürbar für mich auch die freude an der guten passform und dem gelingen der arbeit!
ausserdem konnte kai ein drehörgeli für die dorfweihnacht in empfang nehmen, wir freuen uns darauf, dass es bei uns spielen wird.

für mich auch schön: wir blieben im vereinbarten zeitrahmen bei der herstellung der finken, so dass ich zusammen mit kai, der tochter und ihren freundinnen zur turnshow fahren konnte und keinen extrafahrdienst beanspruchen musste.

über die turnshow wollte ich ja eigentlich nicht viele worte verlieren, ein grosser turnverein mit angeschlossenen abteilungen für noch viele andere sportarten zeigt alle zwei jahre was sie richtig gut können. die gäste werden dorfturnhallengemäss mit leckerer hausmannskost bewirtet, man sitzt, isst, trinkt und bejubelt die kleinen und grossen turnerinnen und turner für mehr oder weniger akrobatische vorführungen. umrahmt werden die vorführungen von einer handlung, die mit  gespielten sketchen das thema der show aufnimmt. bewährtes konzept, wechselndes thema. das aktuelle hiess: chuchichäschtli.

vorab: die mädchen und buben, die frauen und männer, die da auf der bühne standen, haben ihre sache wie immer sehr gut gemacht. die tochter stand in zwei vorführungen auf der bühne und turnt mittlerweile bei den fastgrossen mit, was die akrobatik für uns ein bisschen relativiert hat - das mitfreuen mit den kleineren, die ihre sache mit eifer gut machen wollen aber bleibt.

nur bei der rahmenhandlung haben die verantwortlichen für diesmal kein glückliches händchen bewiesen. kaum beifall ernteten die meisten sketche, lahme witze über das verhältnis von männer und frauen, von schweizern und deutschen, die altbackener oder "bünzliger" kaum daherkommen hätten können. je länger, je mehr freute mich der geringe beifall, den ich auch als missbilligung werten wollte.






*ich verwende hier gerne das generische feminimum für gemischtgeschlechtliche gruppen. männer sind also mitgemeint. das generische femininum gibt es eigentlich nicht, aber das generische maskulinum ist durchaus üblich.
oder vielleicht gibt es das generische femininum doch? ... wenn ich jetzt da noch eine weile weiterlese, überlege ich mir doch einen anderen begriff, und verwende filzkursteilnehmende - auch schlimm, oder? also, jedenfalls gibt es deutlich mehr frauen als männer in den filzkursen und da dachte ich mir, dass ich einfach die weibliche form nehmen könnte, aber als argument ist das jetzt auch wieder nicht tauglich, weil ich damit die minderheit weiter marginalisiere. sie haben sicher auch schon erraten, dass da ein mann und eine frau gefilzt haben und vielleicht hätte ich das oben einfach schreiben sollen, anstatt so derart auf abwege zu geraten.

Freitag, 2. November 2018

freitag 2.11.2018 - begeisterung

am freitagmorgen das offene atelier vom donnerstag sozusagen nachgeholt, der auftrag mit locken, der mich ein wenig in atem gehalten hatte, obwohl ich letztlich nicht lange dafür gebraucht habe, wurde abgeholt - die kundin war nicht nur zufrieden, sondern geradezu begeistert!


ich vermute nicht ganz zu unrecht. ein kuschelig-wuscheliges gefilztes fell in übergrösse.

ausserdem hatte ich noch ein recht gutes gespräch mit der verwaltung, es ging mal wieder um die zeltheizung, die auf dem balkon vor meinem und den nachbarateliers platziert worden ist, um die grosse giessereihalle zur eventlokation zu machen. einerseits wird das einwirken der verwaltung spürbar, da die ölheizung durch eine pelletsheizung ersetzt und diese weniger störend aufgestellt wurde, andererseits stehen da halt trotzdem zwei grosse heizungsblöcke vor dem fenster und verstellen die aussicht aufs andere limmatufer. schön ist anders. und irgendwie hatte ich die aussicht schon auch mitgemietet.


unser gemüse heute: spinat und asiasalate, pak choi, kohlrabi, paprikas (die jetzt bei den äpfeln reifen sollen), rettiche, rüebli, ein stück kürbis, kartoffeln, zwiebeln und knoblauch.
beim verstauen des gemüses habe ich dann bemerkt, dass das, was ich in der letzten woche für rote rettiche hielt, länglich exemplare der süsskartoffel waren. begeisterung bei der familie als ich das erzählt habe, weil ich definitiv nicht unfehlbar bei der gemüsebestimmung bin. was ich auch nie behauptet hatte.

am nachmittag zuerst noch die alten winterreifen zur werkstatt gefahren, sie sollen durch neue ersetzt werden und dann das ewige haushaltsdings, das sich bis zum abend zog. die heimkehrenden für ein paar handgriffe eingespannt, so dass wir dann doch noch zügig fertig wurden. da sowohl die nachhilfe als auch das turnen der tochter ausfielen, war der abend auch eher entspannt. zum abendessen kürbis, süsskartoffeln und kartoffeln als ofengemüse, dazu quarkdip und endiviensalat.

donnerstag 2.11.2018 - tomatenernte

der donnerstagmorgen mit nur einer aufgabe, nämlich einkaufen, entwickelt sich gerade zu einer art ruhehalbtag. und weil ich, obwohl ich wieder zu fuss zum einkaufen ging, früh wieder zuhause war und draussen schönes sonniges wetter, habe ich angefangen, die tomaten abzuräumen.


 wie in den jahren zuvor produzierten die tomatenpflanzen jetzt zum saisonende schöne früchte. zuvor hatten die meisten faule stellen - vermutlich waren sie überdüngt. dann ist jetzt die erde so ausgelaugt, dass es endlich kein nährstoffüberangebot mehr gibt. wir werden es also im nächsten jahr ganz sicher mit etwas magerer erde versuchen und die tomatenkübel nicht mehr direkt aus dem kompost füllen.


auf den kompost wanderten zusammen mit den resten der tomaten die drei filzvögel, die schon sehr von der sonne ausgebleicht und von nestbauenden artgenossen mitgenommen aussahen. im frühling werde ich den vögeln für den nestbau einfach etwas neues filzen, was sie dann auseinandernehmen können. oder falls ich nicht dazu komme, lege ich einfach die wolle lose in den garten, was sowohl den vögeln als auch mir die arbeit deutlich erleichtern dürfte.

am nachmittag im offenen atelier mit dem nachbarn geschwatzt und ein bisschen weihnachtliches vorbereitet. früh wird es dunkel nach der zeitumstellung.


und da kein zug aus zürich bis baden fuhr, kamen die, die eigentlich kochen wollten, so spät nach hause, dass ich, die eigentlich nicht kochen musste, die spaghetti carbonara schon fast fertig hatte als sie eintrafen. gemeinsam mit den rettungsschwimmenden zu abend gegessen - also wirklich alle fünf gemeinsam!

im november

im november:

- werden wir die tochter zusammen mit ihren kolleginnen an der turnshow ihres vereins turnen sehen
- werde ich verschiedene termine für die vorbereitung der vierten und letzten dorfweihnacht wahrnehmen
- werden wir ein wochenende bei freunden in stuttgart verbringen
- werden wir die abschlussausstellung des filzlehrgangs vorbereiten und den teilnehmerinnen ihr zertifikat in einem kleinen feierlichen akt überreichen
- werde ich verschiedene adventliche filzkurse durchführen
- werde ich geburtstag feiern
- werde ich auf dem markt in berikon meine filzsachen anbieten
- werde ich bei einer ausserordentlichen generalversammlung unserer gemüsegenossenschaft über eine statutenänderung zum umgang mit einem defizit abstimmen
- werde ich das schloss greifensee kennenlernen, auf dem im frühling die mitgliederausstellung der filzszene stattfinden wird


nachdem ich in den letzten wochen so fleissig jeden tag hier geschrieben habe, habe ich mir gedacht, dass ich mir mal bei frische brise diese monatsvorschau ausleihen könnte. anschliessend bin ich dann selbst erschrocken, wie lange die liste geworden ist, aber halb so schlimm, denn auf die meisten termine freue ich mich und es kommt auch eher selten vor, dass gemüsegenossenschaft-gv, filzlehrgang und dorfweihnacht zusammen treffen (und das ist auch gut so.)

Donnerstag, 1. November 2018

mittwoch 31.10.2018 - chinesisches

weil ich am samstag einen ganztageskurs habe, habe ich mir den mittwoch mal werkstattfrei genommen, zuerst noch ohne zu wissen, was ich machen will. aber zuerst kam dann die einladung zu einem vorbereitungstreffen für die kinderwoche in den frühlingsferien, dann habe ich mich für die adventspost angemeldet und der plan war fertig.

zuerst also zur planungssitzung der kinderwoche, wo meine bibelfestigkeit auf die probe gestellt wurde (check - bei zehn themen ohne fehler die alttestamentarischen herausgefiltert) und ich mich ansonsten als nicht-katechetin ein bisschen fehl am platz fühlte. ich werde nur ein handwerkliches atelier für die kinder anbieten, vermutlich mit papier arbeiten, aber auch das sollte ans thema angebunden werden, also macht es schon sinn, bei der planung dabei zu sein.

danach mit dem zug nach zürich um material für die adventspost zu kaufen. dazu wollte ich zum ersten mal zum boesner, der in schwamendingen eine filiale aufgemacht hat. grob liegt das in richtung der neuen arbeitsstelle von kai und so konnten wir uns zum mittagessen bei den bagel boys verabreden. ich nahm den bagel of the season, mit ziegenfrischkäse und kürbis, kai den mit pastrami, aber schon mit dem ziel, die beiden bagels jeweils zu teilen. beide waren sehr, sehr lecker - vielleicht gehen wir da öfter mal hin?



nach dem mittagessen setzte ich meine erkundung des zürcher nordostens mit tram und zu fuss fort und wanderte von (ist das noch oerlikon oder schon opfikon, google sagt es ist:) seebach nach schwamendingen durch parkartige wohngebiete mit vielen wunderschön gefärbten bäumen. ich sammelte blätter vom gingko und einem schwarzrot gefärbten ahorn.
den malmaterialladen verliess ich nach mehr als einer stunde mit viel papier, verschiedenen chinesischen tuschen und ein paar interessanten schreibgeräten. von der tramhaltestelle schwamendingen nahm ich dann die einzige zürcher untergrundstrecke* wieder zurück an den bahnhof und nach hause.



zuhause kaffee und ein längeres telefonat mit meiner mutter bis die tochter nach hause kam und ein bisschen vom langen schultag erzählte. dann noch eine putzrunde durch waschküche und keller, anschliessend abendessen kochen, während kai mit der tochter eine bewerbung für eine schnupperlehre fertig machte.

zum abendessen gab es pak choi mit crevetten und chinesischen nudeln. 








* ok, ab milchbuck ist die dann auch wieder oberirdisch.