Dienstag, 2. Mai 2017

langes wochenende


drei tage wochenende - und aussicht auf zwei schönwettertage! am samstag starteten wir mit einem gartentag und setzten den noch ziemlich nassen kompost um. der erste kompost im frühjahr ist in unserem garten für die tomatentöpfe bestimmt. 12 grosse töpfe mussten auf den balkon vor der eingangstüre gehievt und mit einer mischung aus noch nicht ganz verrottetem kompost (untere zwei drittel) und fein gesiebter fertiger komposterde (oberes drittel) gefüllt werden. dort warten sie jetzt noch ein paar tage - oder bis die eisheiligen vorbei sind - auf die tomatensetzlinge.
ein zweiter schnellkomposter macht uns seit diesem jahr die arbeit einfacher: das obere unverrottete von kompost eins konnte ich einfach nach kompost zwei schaufeln, um an die begehrte braune schicht heranzukommen.
zwischendurch verliehen wir kurz unseren häcksler an biocò-genossen, hatten helfende kinder im garten (nicht nur eigene), besuch von der ehemaligen nachbarin zum pausenkaffee mit selbstgebackenem kuchen und konnten sogar noch ein bisschen in den blauen himmel schauen. ausserdem habe ich noch einmal blumensamen eingesät, nachdem mir eine ganze charge im regen der letzten tage verfault ist.


am sonntag stand für die jüngste zunächst ein dienst im erstkommunionsgottesdienst auf dem programm, während dessen ich die gartenbilder für den späten april machte. danach machten wir uns aber noch zu fuss auf den weg von küttigen zur staffelegg, ursprünglich angelockt vom geoweg, der allerdings dann nur so mässig war - was weniger am gewählten weg als an den sehr eigenartigen infotafeln lag. der weg selbst führt an einigen spannenden erdaufschlüssen vorbei und man kann von süden nach norden tatsächlich knapp 250 millionen jahre erdgeschichte durchwandern, allerdings machen es die infotafeln selbst dem interessierten wanderer nicht gerade leicht: viel fachsprache und teilweise unredigierte texte mit vielen fehlern lassen eine orientierung an einem wie auch immer gearteten publikum vermissen. auf dem rückweg wanderten wir mehrmals durch ein gebiet über dessen geologische eigenschaften ich auf einer der tafeln gelesen hatte, mir fällt aber partout der name der schicht nicht mehr ein...


den rückweg nahmen wir dann entlang dem hombergegg (nicht oben, sondern unten) durch den wald, der sich sehr romantisch präsentierte - matschig, rutschig, verworfen, dunkle erde, aber welche schicht war das jetzt nochmal?


 überall hatte es bäume mit grossen hohlen wurzeln und mindestens eine davon diente ameisen als wohnung.


 und weil der tag sich schon ziemlich dem ende zu neigte, niemand recht lust hatte zum kochen und wir ausserdem sowieso beinahe durch aarau mussten gab es in der tuchlaube ein frühes abendessen.


zuhause angekommen kamen wir dann auf die verwegene idee, eine runde funkenschlag zu spielen, was insgesamt vier stunden und damit beinahe bis mitternacht dauerte. am ende gewann die tochter ihr debutspiel. aber knapp.

der montag war so verregnet wie angesagt und darum verbrachten wir den vormittag im schwimmbad. die tochter begleitete mich 1 km, kai 1,2 km und ich schwamm danach noch 500 m. wir hätten auch draussen schwimmen können, aber so recht lust hatte bei dem wetter und den temperaturen niemand - aber das freibad ist dann wohl offen.
den nachmittag verbrachten wir mit einem neuen film aus dem studio ghibli, die legende der prinzessin kaguya, und erweiterten unsere anime-film kenntnisse. danach war nur noch kochen und für die tochter noch ein kleiner spaziergang mit der freundin, von dem sie zwei der drei feldblumensträusse mitgebracht hat.


und essen. zum beispiel zum dessert wassermelonenhonigsorbet. hmm, wetter könnte besser sein, aber als generalprobe für den kommenden sommer taugte die kreation der tochter allemal.


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