Montag, 30. Januar 2012

wochenendrückblick

eigentlich, ja eigentlich wollten wir am samstag skifahren gehen. nachdem aber schon der freitag so regnerisch war und der wetterbericht für den samstag auch nicht besser aussah, musste ein ersatzprogramm her. 

und weil ich vor nicht allzulanger zeit irgendwo etwas über die basler papiermühle gelesen oder gehört hatte, kam mir das wieder in den sinn, dass wir dort noch nicht gewesen waren. 
also, auf nach basel. wo am samstagmorgen noch beinahe schönes wetter war. ein kleiner spaziergang brachte uns in die st.alban-vorstadt und zum papiermuseum im st. alban-tal. 


papiermühle anschauen, selbst papierschöpfen, mit allerlei altertümlichen schreibwerkzeugen schreiben, einen brief siegeln lassen, beim giessen beweglicher bleilettern zuschauen ... alles spannende sachen. schade nur, dass je weiter wir nach oben im haus kamen, wo es dann um das setzen, das drucken und das buchbinden ging, je weniger an informationen zur verfügung stand und auch keine maschinen mehr in aktion zu sehen waren. ich war noch einigermassen stolz die funktionsweise einer lino-type-setzmaschine erklären zu können, aber bei den druckmaschinen musste ich passen.
nun, es wäre sowieso viel zu viel gewesen, das alles an einem tag anschauen zu wollen. wir werden also wieder einmal ins st.albans-tal wandern, vielleicht an einem sonnigen tag im frühling, denn auch drumherum um das museum ist es sehr schön .... und beinahe mitten in der stadt. 


und mitgebracht haben wir uns natürlich auch etwas aus dem museum (neben den verschiedenen dingen, die wir im museum selbst hergestellt hatten), nämlich zwei bögen bedrucktes papier zum falten. 

und aus der st.albansvorstadt einen blauen möbelstoff, mit dem ich gleich am sonntag meinen stuhl neu bezogen habe.

womit auch das sonntagsprogramm fast schon erläutert wäre, denn ausser jugendgottesdienst, kuchenbacken und essen und ein bisschen zusammen sagalandspielen haben wir sonst nicht viel gemacht. 


Kommentare:

  1. Danke für die interessanten Bilder und Schilderungen aus dem Museum. LG Ate

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  2. Hallo Stefanie,

    vielen Dank für Deinen netten Kommentar!
    Die Regale habe ich nicht selnbst gebastelt.
    Das sind alte Blumenzwiebelkisten (die haben so
    ein Gitter), die bereits zum Regal umgebaut waren als
    ich sie auf einem Garten-Festival erstand.
    Ich habe sie aber noch weiß gestrichen.

    Wie beneide ich Dich um Deine Kardiermaschine.
    Im Wohnzimmer wartet gerade ein Haufen frisch gewaschene
    Rohwolle auf mich, die nach dem Waschen etwas verklumpt ist.
    Werde sie gleich mit zwei Pferdestriegeln mühsam aufbauschen,
    damit ich sie zum Filzen nehmen kann.
    Ein paar Handkarden sind aber bereits auf den Weg zu mir. Hoffe, dass es damit etwas leichter geht, denn die Striegel greifen die Wolle nur schlecht.

    Viele Grüße

    Vera

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