Montag, 9. September 2013

böhmische knödel

liebe leserinnen, dieser blogpost ist eigentlich eine familieninterne küchenschulung. denn obwohl das rezept dem kiehnle-kochbuch, nach dem ich auch sonst oft koche und das bei uns frei zugänglich in der küche steht, entnommen ist, wird die herstellung des böhmischen knödels hier als geheimwissen eingestuft. hiermit sei nun endgültig bewiesen, dass es das nicht ist.


für die herstellung eines böhmischen knödels für fünf nicht all zu hungrige menschen nehme man zunächst 125 ml milch, erwärme sie etwas und löse einen halben hefewürfel in ihr auf. 


jetzt lege man sechs scheiben toastbrot parat.


in eine rührschüssel nicht zu  geringen ausmasses gebe man 325g mehl.


und füge die hefe-milch mischung hinzu.


diesen vorteig lasse man 10 minuten gehen.


alsdann füge man zwei eier hinzu.


und lasse die rührmaschine die zutaten zu einem festen teig verkneten.


dieser darf weitere 30 minuten gehen.


knapp zehn minuten vor ende der gehzeit (für geübte auch 7 minuten).


würfle man eine zwiebel...


und die sechs toastbrotscheiben...


und brate sie in einer pfanne an...


bis sie schön braun sind. (diesen vorgang muss man nicht zwangsläufig mehrmals wiederholen, aber immer so lange, bis das toastbrot nicht mehr anbrennt.)


sodann fülle man den grössten verfügbaren topf mit heissem wasser und stelle ihn auf die heisse herdplatte, von der man soeben die zwiebelpfanne entfernt hat.


die zwiebel-toastbrotmischung wird zusammen mit einem teelöffel salz unter den teig geknetet (auch das kann die rührmaschine).


und aus der masse ein längliches gebilde geformt.


und ins kochende wasser geworfen.


wo es eine viertelstunde nicht kochen, aber doch sieden soll.


dann wird der knödel mit hilfe von irgendwie dafür passend erscheinenden instrumenten umgedreht und noch einmal fünfzehn minuten gesotten.


zum schluss hebt man ihn auf ein brett...


und schneidet ihn in scheiben.(sofern er nicht bei der heraushebeaktion in seine bestandteile zerfallen ist.)

man isst ihn am besten mit irgendetwas flüssigem. gulasch zum beispiel, oder pfifferlinge in sahnesauce. sollten reste bleiben, kann man die anbraten. (das habe ich aber so gut wie noch nie erlebt.)

alles klar? also, dann, viel erfolg beim nachkochen! und zur erinnerung: kiehnle kochbuch nr....

1 Kommentar:

  1. oh ich lass den geheimwissern amigs gern ihr geheimwissen dann kann ich ganz offen so tun as könnt ich das nicht. geschweige denn wenn ich s wüsste könnte ich s nicht im entferntesten so gut hinbekommen (da mein familieninterner sicher nicht diesen kommentar hier liest kann ich das ganz geheim zugeben. pssssssst)
    & sie he das isch dä ä lässä küchenpost!

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