Montag, 9. Februar 2026

kw 6 - neblig mit einzelnen sonnenstrahlen

nach einem kompletten reset meines verdauungssystems übers wochenende startete ich ein bisschen wackelig in die neue woche. und zwar gleich noch mit einem verlegten arbeitstag im kulturzentrum, also montag statt mittwoch - wobei zur zeit ja schulferien sind und in dieser zeit die meisten wochenkurse eh pausieren und auch weniger räume vermietet sind. zu mittag war ich mit mehr oder weniger allem durch und ging nach hause. 

  
auf den dienstagvormittag hatte ich mich gefreut - endlich zeit und platz um ein neues kissen für uns zuhause zu filzen. kurz nach weihnachten habe ich für unsere korbsessel in einem teppichgeschäft in zürich neue sitzkissen aus kelimresten gekauft und dazu passt das bisherige filzkissen dermassen garnicht, dass etwas neues her musste - farblich nimmt es die erdigen töne der kelims auf, im dekor wollte ich gezielt zurückhaltend bleiben - die kelims sind ja schon an und für sich recht lebhaft. 

mittwoch blieb ich vormittags am schreibtisch - die einladung für die generalversammlung der filzszene musste endlich raus und auch sonst gab es einiges zu tun, zum mittagessen traf ich mich mit dem mittleren sohn, der wie jedes jahr um diese zeit ganz im festivalfieber war - zwei tage vor start des ooam. anschliessend nahm ich einen zug nach oerlikon, um meine neue brille abzuholen - nur leider stand ich bei der optikerin vor verschlossener türe. 

also fuhr ich wieder nach hause und buk kekse (als mitbringsel für zwei geplante besuche in dieser woche). den donnerstag und die erfolgreiche abholung der brille finden sie hier

den freitagnachmittag wollte ich mir eigentlich frei nehmen - aber dann kam anfang der woche eine so nette anfrage und anmeldung einer familie, dass ich spontan beschlossen habe, speziell für vier filzerinnen zu öffnen. entstanden sind zwei buchhüllen und zwei filzfresserchen - im bild einer der beiden buchumschläge. damit hatte ich mir dann auch das wochenende redlich verdient und freute mich am abend so richtig über schnitzel mit pommes...

den samstag verbrachten wir auf dem markt, mit einkaufen und im garten - noch immer ist kai am radikalen kürzen der sträucher auf der ostseite des grundstücks für mehr sonne im garten, ich habe mich hier allerdings jetzt ausgeklinkt, weil die staudenbeete, in denen schon die frühblüher aus ihren startlöchern kommen, ganz schnell noch aufgeräumt werden wollen. dabei war es nachmittags ganz wunderbar sonnig draussen, so dass die arbeit schon beinahe spass gemacht hat. nur als wir später zu bekannten auf der autobahn westwärts fuhren, entdeckten wir, dass nicht der ganz kanton sonne hatte, wir fuhren in ein nebelloch hinein, passend zum servierten raclette - später auf der rückfahrt gegen elf war es dann überall neblig, vor allem aber in flussnähe. 

vielleicht hat uns dieser nebel auf die idee gebracht - jedenfalls war am sonntagmorgen nichts von der sonne zu sehen und wir beschlossen, an die reuss zu fahren.  

früher waren wir hier öfter - von sulz bei künten aus kann man eine schön runde an der hier mäandrierenden reuss und ihren altarmen machen. 

von april bis oktober kann man sich auch mit einer kleinen fähre ans andere ufer bringen lassen und dann wahlweise die runde bis gnadental flussabwärts oder bis bremgarten flussaufwärts gehen.  

ja, der biber ist fast überall an den flüssen im aargau heimisch. 


der wasserstand der reuss war recht niedrig, wie meist im winter, kommt der fluss doch aus dem vierwaldstättersee und damit aus dem gebirge. 

bei so wenig wasser kann man dann auch mal ein stück in einem altarm zurücklegen. 

 

muscheln gibts auch im fluss.  

und hier sind wir schon fast wieder am wasser. 

dieser biber könnte eigentlich auch möbeldesigner werden. 

wir folgten noch ein stück einem weiteren altarm, sahen dabei mehrmals einen weissen reiher und bogen dann in richtung einem weiteren stück auenlandschaft ab. hinter den gemüsefeldern finden sich weitere abgeschnittene altarme, die teilweise wieder vernässt werden, teilweise sich auch einfach mit wasser füllen. hier gab es dann auch blesshühner, enten und einen kormoran mit startschwierigkeiten zu sehen. anders als an der doch weitgehend regulierten reuss ist das ufer der tümpel recht wild und teilweise ein wenig mühsam zu begehen. 

am ende schauten wir noch kurz in die kapelle von sulz hinein und gingen durchs dorf wieder zurück zu unserem auto, das wir auf dem parkplatz bei der ara stehengelassen hatten. 

den rest des sonntags verbrachte ich mit bloggen, stricken und kochen.  


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