diese woche war zweigeteilt - bei näherem hinsehen sogar eher dreigeteilt.
der erste teil, montag bis mittwochnachmittag, bestand aus arbeiten und arztbesuchen. arbeit einerseits an der vorbereitung eines filzkurses, der am kommenden montag stattfindet, unter der überschrift basiskurs filz versuche ich hier eine einführung sowohl in praktischer als auch theoretischer hinsicht in einem kurstag zu geben. andererseits hatte ich am wochenende eine nachricht vom museum langmatt bekommen, ob ich spontan an einem erste-hilfe-kurs am dienstagnachmittag teilnehmen wollte, ich wollte und liess mich also im schönen pavillion aufs laufende bringen für den den fall, dass es im museum während meiner aufsichtsschichten zu notfällen kommen sollte. und dann war da noch der arbeitsvormittag im ennetraum am mittwochmorgen, in deutlich entspannterer atmosphäre, da endlich, endlich eine vertretung für meine schwangere kollegin gefunden wurde, und diese die letzten wochen vor der geburt ihres zweiten kindes nun ein bisschen ruhiger angehen kann.
um kurz vor eins verliess ich den ort des geschehens und eilte nach hause, ass kurz etwas zu mittag (allzuviel war nicht da) und machte mich dann auf den weg zu meiner mutter. dank verschiedener aufgaben unterwegs und reichlich staus auf der strecke kam ich dort erst gegen halb sieben an, liess mich bekochen und verbrachte den abend mit meiner mutter. am anderen tag gab es verschiedenes zu erledigen, administratives und einkaufen, was wir dann am ende mit einem kleinen ausflug ins remstag verbanden. eingekauft habe ich dann auch, vor allem kleider, die ich für die arbeit im museum brauchen werde. am abend traf ich mich mit einer freundin, wir tauschten neuigkeiten über kinder, arbeit, welt aus und gingen wie immer viel zu spät nach hause. am maifeiertag blieben wir gemütlich zuhause, ich erledigte noch diverse haushaltsdinge, wir kochten gemeinsam falafel, ich holte uns noch ein eis von der eisdiele und dann machte ich mich gegen spätnachmittag wieder auf den weg nach hause.
diesmal gab es keinen stau, kai freute sich, dass ich wieder zuhause war und ich wurde abermals bekocht. die tochter erzählte von einer radtour, die sie zusammen mit einer freundin am feiertag um den hallwilersee unternommen hatte und kai und ich beschlossen, am anderen tag auf den markt zu fahren, worauf sich die tochter uns anschloss.
nachdem wir die kühlschränke mit frischem obst und gemüse gefüllt hatten, machten kai und ich ein bisschen pause und während die tochter zum spätdienst aufbrachen, machten wir uns auf den weg zum schloss wildegg, wo an diesem wochenende der setzlingsmarkt der pro specie rara stattfand. was für eine schöne radtour! wie schon oft folgten wir zuerst der limmat abwärts bis zu ihrer mündung in die aare und nahmen dann den aareradweg. wie schön war es, unter den gerade ergrünten bäumen am fluss entlang zu radeln! unterwegs hatte ich die idee, nach dem kraftwerk bei schinznach nicht wieder die flussseite zu wechseln, sondern nach holderbank zu fahren und von dort den schlossweg direkt zum schloss wildegg zu nehmen.
so voll es üblicherweise am vormittag auf dem setzlingsmarkt sein kann, so leer war es an diesem spätnachmittag. wir schlenderten deshalb wirklich ganz gemütlich an den marktständen vorbei und kauften trotz baldiger ferienabwesenheit ein: basilikum zum unterpflanzen der tomaten, eine fuchsie und eine paprikapflanze - sowie eine tüte mit verschiedenen sehr speziellen saatkartoffeln, die wir allerdings später zuhause nicht mehr auseinanderhalten konnten.
die tomatensetzlinge lachten uns natürlich auch wieder an, aber davon haben wir ja selbst schon so viele, dass wir sie auch noch verschenken können (überschlagsweise auch in diesem jahr setzlinge für ca. 100 franken produziert, davon etwa zwei drittel verschenkt).
an diesem stand machte man sich schon für den kommenden sonntag bereit - das wetter war gut, da liegt es nahe, auch für den zweiten tag des setzlingsmarkts einen besucheransturm anzunehmen.
wir schoben unsere räder den berg hinunter zum gutshof, tranken etwas und machten uns dann auf den heimweg über brunegg, birr und hausen nach windisch und nach hause. weil wir vage den plan gehabt hatten, unterwegs etwas zu essen, gab es zuhause dann die notfallwurst, die wir auf den grill legten. am feuer hielten wir es dann aber nicht mehr lange aus, weil es aus unerklärlichen gründen zu rauchen und zu qualmen begann.
den sonntag verbrachten wir im garten - die setzlinge mussten verteilt und allgemein ein bisschen ordnung gemacht werden, kai konstruierte eine dachrinne fürs gerätehäuschen und nun warten wir darauf, dass der angekündigte regen diese einweiht.
über den tag gab es viel tierisches - die nachbarkatzen halten sich gerne bei uns auf, weil es hier blindschleichen und eidechsen, vermutlich auch mäuse gibt.
die eidechsen ernähren sich von raupen:
und nicht nur die eidechsen - wir sahen auch eine schlupfwespe mit einer raupe, die beinahe so schwer war wie sie selbst.
und dann war da noch der maikäfer in den wildrosen.
auch irgendwie gut, dass wir doch noch ein bisschen hier im schönen haus mit dem garten bleiben werden. noch ist das bädle nicht voll, aber nach unserem urlaub werden wir es füllen und in betrieb nehmen.
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