Dienstag, 12. Mai 2026

kw 19 - alles ist in bewegung...

gerade beim öffnen des blogs zum schreiben bemerkt, dass ich den wochenrückblick der vorvergangenen woche noch gar nicht veröffentlicht hatte. das scheint mir symptomatisch für die vergangene woche zu sein, durch die ich mich hindurcharbeiten musste, ohne viel rechts, links oder zurück zu blicken, nur vorwärts war erlaubt.

am  montag startete ich mit einem ganztägigen filzkurs mit drei frauen, die sich unter der versprechung basiswissen filz einen einstieg ins filzen erhofften. ich glaube, ich habe alle ihre erwartungen erfüllen können - sie filzten alle vier grundformen ball, schnur, fläche und auf ihren wunsch am nachmittag auch noch eine hohlform. und sie hatten viel spass dabei, zwei kannten sich bereits, die dritte wurde gleich sehr schön integriert und so weit ich das mitbekommen habe, waren alle auf einer ähnlichen wellenlänge unterwegs. 

ich selbst war anschliessend noch zur vorbereitung einer vermietung im kulturzentrum und dann gar nicht einmal so spät zuhause, um mich von kai bekochen zu lassen. 

dienstag liess ich werkstatt werkstatt sein, weil wir einerseits am montag schon noch ein bisschen aufgeräumt hatten und ich andererseits vermutete, dass noch nicht alles trocken sein würde vom kurstag zuvor und setzte mich nach tschechischlektion am frühen morgen und physiotherapie etwas später zuhause an den schreibtisch um zumindest mal einen anfang zu machen für ein neu zu unterrichtendes modul des filzbaukasten. da wird es im juli um das filzen mit kindern gehen - und obwohl ich natürlich längst grob weiss, welche inhalte ich mit den kursteilnehmerinnen anschauen möchte, ist es nun zeit, in die feinplanung zu gehen. als erstes habe ich einen kleinen fragebogen für die kursteilnehmerinnen erstellt, von dem ich mir antworten erhoffe, die mir zeigen wo die angemeldeten personen so stehen und mit welchen erwartungen sie in den kurs kommen. viel weiter kam ich dann am dienstag auch nicht mehr, denn am nachmittag standen haushaltsdinge, ein termin mit der tochter in der küche zum heraussuchen von geschirr für ihren auszug und schwimmen auf dem programm. im schwimmbad hätte ich schon draussen schwimmen können, verzichtete aber, da der nachmittag bereits arg fortgeschritten und der himmel eher bewölkt war. vielleicht nächste woche, wenn dann nicht gerade die eisheiligen stattfinden. 

am mittwoch traf ich im kulturzentrum zum ersten mal die vertretung für meine kollegin, die dann gleich in die mutterschaftszeit geht. gut, dass wir uns bereits von einem anderen ort kennen, wir hatten aber auch irgendwann noch ein paar minuten, um ein bisschen abzugleichen, was seit unserem letzten kontakt so alles in unseren leben gelaufen ist. ansonsten überliess ich sie in grossen teilen den übergabegesprächen mit der scheidenden kollegin und machte mich ohnehin erstmal mit einer vorständin auf den weg nach zürich zum abholen eines backofens für den anstehenden frühlingsmarkt. der restliche vormittag war dann der erwartete taubenschlag - zum konzentrierten arbeiten kam ich erst am späten nachmittag zuhause. vorher aber fand noch der sehnlich erwartete termin bei der coiffeuse statt, leider nicht mit velo durch die frühlingslandschaft, sonder per auto, weil ich schon auf dem weg von der arbeit nach hause bis auf die haut durchgeregnet wurde. endlich hab ich die haare, wie ich mir das schon lange vorgestellt habe: ganz kurzer pony, zu nicht ganz kinnlangen restlichen haaren und vor allem wieder viel, viel weniger haare insgesamt! 

 

donnerstag räumte ich kurz die werkstatt auf, bevor ich eine weitere einführungsveranstaltung im museum langmatt besuchte. nach einer führung durch alle aktuellen ausstellungen durch den museumsleiter gab es noch einen kleinen apero mit allen personen, die im museum arbeiten, oder vielmehr denen, die es sich hatten einrichten können. jetzt ist es dann aber auch mal gut mit einführung - ich liess mir noch schnell das system mit batch, namensbutton und zeiterfassung erklären - die einführung dazu in der gruppe am montag hatte ich verpasst, dann ging ich vorerst wieder nach hause. ziel wäre es gewesen, eine pause zu machen, aber dann führte ich ein telefongespräch mit einer vorstandskollegin, die wegen einer op die letzte sitzung verpasst hatte und wie sich im lauf des gesprächs herausstellte, eine aussage von mir in einer früheren sitzung missverstanden hatte. ich hatte aber auch ihr anliegen, das ich in der aktuellen sitzung vortragen sollte, etwas anders interpretiert als sie es gedacht hatte, am ende war aber alles wieder gut und ich war ein bisschen stolz auf meine gesprächsführungsskills. der restliche nachmittag verging mit tätigkeiten, die ich vergessen habe, die tochter kam noch nach hause, dann musste ich auch schon wieder los, zu meinem allerersten einsatz im museum. vor der offiziellen eröffnung am wochenende gibt es diverse previews, für presse, beteiligte am umbau, angestellte der langmatt (da war ich am morgen selbst gewesen) und nun am abend für die sponsoren und geldgeber. da es draussen im park aber so schön war, dauerte es ziemlich lang, bis die geladenen gäste überhaupt ins museum kamen und ich konnte das abendsonnenlicht beim blick durch die haustüre hinaus in den parkt geniessen. dann viel freundlich gucken, grüezi sagen und auch mal auskunft geben, während der einführung in der galerie machte ich pause und unterhielt mich mit einer langjährigen museumsaufsicht, dann noch ein bisschen freundlich schauen und da sein, bis klar war, dass alle beim apero waren und niemand mehr ins museum zurückkehren würde, dann machten wir feierabend, vorher wurde ich noch mit einem anderen neuen mitarbeiter zusammen ins putzen der kaffeemaschine eingeführt und beim eindunkeln machte ich mich schon wieder auf den heimweg. 

 

freitag war haushaltsvormittag, dann am nachmittag offene werkstatt mit einer langjährigen besucherin, die mittlerweile eine freundin geworden ist. sie filzte kleine tetraeder als geschenke nach einer anleitung, die eine vorstandskollegin für die letzte generalversammlung des vereins ausgearbeitet hatte - ich leider nicht mit ihr, sondern an grossen vorfilzen für eine weitere restesitzfilzbestellung. aber bald werden wir gemeinsam käfer filzen - ich habe sie nämlich anlässlich ihres geburtstags dazu eingeladen und wir haben auch bereits einen termin vereinbaren können - auf den ich mich freue! 

über den tag hatte mir die kollegin ein paar letzte aufgaben für die vorbereitung aufs frühlingsfest aufgegeben, ich radelte noch schnell ins kulturzentrum und erledigte alles gewünschte und nahm bereits erste waren von marktfahrerinnen entgegen. dann abendessen zuhause, mit der tochter, die nun schon einige zeit freitags nicht mehr ins geräteturntraining geht und anschliessend wieder zurück ins städtle, mit abstecher zum kulturzentrum, denn ich brauchte noch helfende hände für die reparatur eines tischs, die dann allerdings die tochter erledigte, nur zum umdrehen waren mehr als zwei hände gefragt. mitten ins gewitter hinein fuhren wir weiter ins nächste kulturhaus - im royal war barabend unter dem motto tausend trank und eine nacht - wir schafften je zwei getränke und unterhielten uns halt wieder nett mit den anwesenden menschen, die allermeist im dunstkreis des clubs unterwegs sind. 


samstag dann frühlingsmarkt auf dem postplatz oder vielmehr dem rest vom platz, der nicht von einer baustellenumleitung belegt war. ich kam nicht zum aufbau der stände, sondern fand meine rolle in der vorbereitung der flammkuchen, wofür ich zunächst tomaten, zucchetti und zwiebeln schnippelte und alles andere notwendige in behältern bereitstellte, dann dabei half, den ofen aufzustellen und die belegestation einzurichten, wodurch es mir auch weiterhin den tag durch oblag, für nachschub für die flammkuchenbackenden zu sorgen. ansonsten machte ich dann gerade das, was ich sah, dass es auch noch erledigt werden wollte und die besprochene runde bei allen marktfahrerinnen um ihre stimmung zum markt abzuholen. organisation und information wurden sehr gelobt - allein mehr gäste wären schön gewesen, aber an einem so prominenten maiwochenende mit einem ganzen bündel an attraktiven veranstaltungen, die parallel sowohl in der nähe als auch weiter weg stattfanden, ist das vielleicht auch fast nicht mehr möglich. frustrierend ist es aber trotzdem, wenn man kaum etwas verkauft - das weiss ich ja aus eigener erfahrung, und es liess mich auch leichter verschmerzen, dass ich in diesem jahr keinen stand am markt hatte. nicht zuletzt deshalb, weil mir die familiäre unterstützung gefehlt hätte, denn schliesslich fand am wochenende auch noch der umzug des sohns und der tochter statt...  und kai kam so auch endlich dazu, die wiese am haus zu mähen, die wir in diesem jahr wirklich hoch haben werden lassen, auch weil wir die verschiedenen wildblumen, die sich in den letzten jahren eingestellt haben und die vielfalt der insekten, die auf den blumen unterwegs sind, sehr genossen haben. 

sonntag war umzugstag der tochter - ich half vor dem frühstück noch, einiges ins erdgeschoss zu tragen, dann übernahm der sohn und eine freundin, die die sachen in den dritten stock tragen mussten... kai und ich drehten eine runde auf den rädern und merkten unterwegs schon, dass sich die eisheiligen im anmarsch befanden, im wald wars kühl und die sonne wollte nicht so recht rauskommen. zuhause dann verschiedene emsigkeiten, die kommende woche ist kurz und das lange wochenende gehört dann schon so halb zum urlaub. 

unterwegs an einem bauernhof schlug gerade der pfau ein rad
 

sonst noch so? nach einer kleinen recherche-odyssee habe ich es geschafft, für kai und mich dauerkarten für den öffentlichen nahverkehr in prag zu organisieren - das lohnt sich, denn touristenkarten gibt es für maximal drei tage und die monatskarte rechnet sich schon, wenn man nur fünf tage dort ist. auch sonst habe ich immer mal wieder ein bisschen recherchiert, nach restaurants in münchen (vor allem auf dem blog von frau kaltmamsell), nach ausstellungen in prag, nach dem eintrittspreis für den hradschin (wenn wir alles sehen wollen, kostet uns das für eine person mehr als die monatskarten für den nahverkehr für zwei - die eintrittsbillette die ich im zugegebenerweise sehr alten reiseführer fand, haben in den neunzigern 4 kronen gekostet) und nach möglichkeiten, mit dem öv nach theresienstadt zu gelangen. wir haben uns ganz fest vorgenommen, vor ort zu entscheiden was wir machen, dank alle hände voll zu tun, kann ich damit bis jetzt ganz gut. 

der garten eskalierte bis zum samstag vor sich hin. 

jetzt ist die wiese wieder kurz - aber im grunde genommen ist uns beiden auch klar, dass das ökologischer wahnsinn ist, dieses rasenmähen. argumente liefert dieser artikel

immerhin blüht es drumherum immer noch sehr schön, als nächstes werden wohl die rosen dran sein. 




 also die etwas edleren - die wilden sind ja immer ein bisschen schneller. 

hui - mit ein bisschen verspätung schaffe ich es jetzt endlich, den wochenrückblick am dienstag fertigzustellen, da ist schon wieder 12 von 12 und da wäre ich schon mal wieder gerne dabei...  

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