Montag, 10. August 2026

kw 32 - immer noch viel zu heiss (und trocken)

es ist heiss. und kein regen in sicht. keine wetteränderung auch nicht, es wird weiterhin noch mindestens eine woche heiss bleiben. 

dienstagnachmittag im schwimmbad. 

meine laune zu diesem thema ist mittlerweile unterirdisch schlecht, abgesehen davon, dass ich mich persönlich bei diesen temperaturen nicht wohl fühle, kann ich beim besten willen nicht wegsehen, wenn jetzt bereits die wälder braun werden, von flüssen und seen immer weitere tiefststände gemeldet werden und im garten alles, was wir nicht bewässern (und das ist das meiste) hängt, die blätter einrollt oder verdorrt. wenigstens sieht hier in der schweiz die politik, dass die landwirtschaft ein problem hat, während sich die bauern in deutschland noch vom zuständigen minister verhöhnen lassen müssen. ausser direktzahlungen und wasser, das vom militär auf die almen geflogen wird, passiert hier dann aber auch nichts. sollte der nächste sommer eher nass werden, haben wir dann ja wieder ein neues problem, wen interessiert es schon, dass all diese wetterextreme auf eine ursache zurückgehen: die klimakatastrophe, die kleingeredet oder ignoriert wird, aber politisch immer noch keinen vorrang vor der gewinnmaximierung weniger reicher hat. 

so, wäre das auch mal wieder gesagt.  

ansonsten war die woche bis auf den mittwoch, über den ich schon schrieb, eher eine ruhige. 


montag habe ich die sommerpost versandfertig gemacht. 

dienstag war ich im kulturzentrum und habe ein wenig gearbeitet - während das neue putzteam das erste mal da war. ich traf auch noch die vereinspräsidentin, allerdings tauschten wir nur ein paar private dinge aus. später war ich noch im schwimmbad, da war es voll, was mich freut, es ist freibadwetter, es sind ferien, das bad ist schön renoviert und wird genutzt! 


mittwoch siehe dort

donnerstag brachte ich mit fahrrad und anhänger die flyer mit dem kulturzentrums-programm für september bis dezember auf die post - die vertretungsbetriebsleitung hat etwas geschafft, was ich noch nie erlebt habe: das programm kommt drei wochen vor dem start in die haushalte. am nachmittag hatte ich nach zwei wochen den ersten einsatz im museum - auch dort ist es nach wie vor einfach heiss, heiss, heiss. 

freitag war bis auf einen physiotermin terminfrei, vorher hatte ich aber zeit für einen ausführlichen haushaltsvormittag und danach gab es nur noch etwas in der werkstatt nachzusehen und einzukaufen für ein frühstück mit 2 von drei kindern am sonntag. 

ein bisschen durfte ich mich auch schon mal auf vorrat ausruhen, denn der samstag war wieder mal ein arbeitssamstag. im museum ist es heiss und stickig, aber das schrieb ich auch schon am donnerstag. 

ich hab ihnen mal wieder zwei bilder aus dem museum mitgebracht - ein detail von einem reparierten teppich und den schönen blick in die galerie. 
 

im museum war nicht so viel los - dafür um so mehr draussen im park und im verandacafé, wo seltsamerweise vor allem eine sorte limonade getrunken wurde, die ständig leer war und nachgefüllt werden musste. sonst verteilt sich das irgendwie besser. 

nach feierabend ging ich ausnahmsweise nicht nach hause (kai war auch unterwegs, er half mit, dass die streetparade sicher über die bühne gehen konnte) - sondern zu einem sommerfest in der wg des ältesten kindes. 

dort musste ich erst ein bisschen in die baumwipfel schauen, war ich schwimmen in der limmat und erst dann war ich so richtig bereit, mitzufeiern. 

reichlich menschen waren auf dem schmalen inseli zwischen kraftwerkskanal (kraftwerk schon lange stillgelegt) und limmat zusammengekommen, es gab musik, getränke und eine toaststation zum selbst belegen und toasten. schön wars, am ende hat mich kai doch noch abgeholt und auch noch ein bier getrunken, bevor wir nach hause gingen und dort auch noch eine weile im garten sassen. 

am sonntag war die frühstücksrunde dann noch um eine person reduziert, die tochter hatte spontan einen zusätzlichen dienst übernommen und so brunchten wir nur mit dem mittleren sohn. auch mal schön. 


reichliche tomatenernte - nur die richtig grossen wollen auch in diesem jahr nicht so recht was werden. 

den restlichen sonntag verbrachten wir faul und mit kleinen häuslichkeiten, grillten uns eines der letzten stücke von unserem weidesäuli und stimmten uns auf die kommende woche ein. 
 




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