Montag, 12. August 2013

england - embroidered (gestickt)

eigentlich lag das kirchlein in selworthy nur so am weg einer wanderung durch wunderschöne alte wälder, über die heide und an der küste entlang. aber es hat sich dann doch sehr gelohnt, hineinzuschauen. 


als erstes ist uns dieses kissen, das wohl zum 60jährigen thronjubiläum von königin elisabeth gestickt wurde, aufgefallen.


aber auch zum knien gab es überall in der kirche wunderschön gestickte kissen - fast kein muster doppelt, aber immer in etwa denselben farben.



auch dieses marientuch ist gestickt.


 und der dazu passende kneeler.


wem die bänke mit den langen, alten und ebenfalls bestickten kissen vorbehalten sind, konnten wir nicht herausfinden.


und auch nicht, wer da auf dem hirsch (es gab auch noch einen zweiten, sowie ein eichhörnchen und andere waldtiere) platz nimmt.


aber wir fanden immer noch mehr und noch schönere kniekissen: bei diesem hier wurden so viele verschiedene blautöne verwendet, dass ich denke, dass die blauen fäden wohl selbstgefärbt waren.


wenigstens blieben die fleissigen stickerinnen nicht unerwähnt - im hinteren teil der kirchen entdeckten wir diese tafel - kein wunder, dass es dafür so viele hände braucht!

Freitag, 9. August 2013

england - das meer (oder: there are definitely better places for swimming...)

  ja, da hat er wohl recht, unser ferienwohnungsvermieter...


 irgendwie muss man sich auch daran gewöhnen, dass das meer manchmal einfach weg ist.


es kommt ja dann auch mal wieder. (tidenhübe von über 10 metern sind aber nun mal kein pappenstiel. im bristol channel ist der unterschied zwischen ebbe und flut am zweitgrössten auf der ganzen welt. darum plant man besser sowohl strandspaziergänge als auch badetage mit dem tidenkalender in der hand.)


ein besuch bei den lifeguards machte uns eindrücklich klar, dass es hier manchmal viel kraft und die hilfe der spezialisten braucht, um gegen die strömung anzukommen.

wenn man aber ein paar grundregeln beachtet (ins wasser nur bei auflaufendem wasser ist die wichtigste.) kann man aber auch hier spass am oder im wasser haben.


 zum beispiel beim diabolospielen auf einer kleinen insel, die bald im meer verschwinden wird.



 oder beim krabbenfischen bei hochwasser.


 und sogar beim baden.


wobei strand hier nicht gleich strand ist. ( und "smaller pebbles" meint eben nicht unbedingt really small pebbles...)



Donnerstag, 8. August 2013

england - tee + garten = teegarten


da wir im südwesten englands, im westen von somerset, an der grenze zu devon, genauer im exmoor-nationalpark urlaubten, dauerte es nicht lange, bis wir auf einen ganz besondere art von garten, nämlich den teegarten, stiessen.


 was kann man sich schöneres vorstellen, als am nachmittag hier mit einer kanne tee zu sitzen...


... dazu ein paar scones mit clotted cream und marmelade?


da wäre ja grade noch ein plätzchen frei! (für sie!)
(der gezeigte tea garden befindet sich in bossington, nahe minehead)

Mittwoch, 7. August 2013

england - gärten

mal abgesehen davon, dass wir bei unseren wanderungen im exmoor-nationalpark nahezu immer den eindruck hatten, durch einen überdimensionierten landschaftsgarten zu laufen und unsere ferienwohnung auch schon in einem beeindruckend riesigen garten lag, haben wir auf unserer reise zwei gärten besichtigt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können. keine von den ganz grossen, berühmten, sondern einfach die, die sich von unserem quartier aus gut erreichen liessen.


der erste war greencombe garden in porlock, ganz nahe bei unserer unterkunft in porlock. ihn habe ich nur mit dem mittleren kind besichtigt und erkundet, an einem nachmittag, als alle anderen einfach mal ein bisschen in dem grossen garten um die ferienwohnung abhängen wollten.

wir machten uns also zu fuss auf den weg in richtung hafen porlock weir und dann immer den wegzeigern zum garten nach. als erstes erwartete uns ein wirklich atemberaubender blick über die ganze bucht von porlock und den bossington beach.


dann bezahlten wir den garteneintritt und bekamen von joan loraine, die seit 1966 den 1946 angelegten garten in ihrer obhut hat, eine beeindruckende einführung in die interessantesten ecken und pflanzen des gartens - anhand eines plans, vom rollstuhl aus.
ausgestattet mit diesen informationen und dem plan des gartens machten wir uns auf eine entdeckungstour.



ganz nah am haus gibt es zunächst einen kleinen garten mit beeten mit nutzpflanzen, kräutern und vielen vielen blumen zu entdecken, ausserdem die aufzuchtstation für neue, kleine pflänzchen.









sicher sind im garten früher im jahr mehr blühende pflanzen zu sehen, aber auch im sommer hat er
seinen charme.


 zwischendurch beeindrucken immer wieder durchblicke auf das meer und die bucht.


durch ein steintor verlässt man den "more formal garden" und erreicht eine art waldstück.


eine stechpalme... wahrscheinlich deutlich älter als der garten und von wildbienen bevölkert wurde uns von mrs. loraine ans herz gelegt, ansonsten wanderten wir einfach die wege entlang.


und wieder zum haus zurück.


in einem kleinen pavillion hat der besucher der gegelegenheit sich anhand von dicken alben über die arbeit von joan loraine und die beharrlichkeit ihres sammelns in der ganzen welt zu informieren. hier fanden wir dann auch dieses bild der alten dame.
ein sehr, sehr persönlicher gartenbesuch - auch wenn wir nur am anfang und ende des rundgangs ein paar worte mit der gestalterin des gartens gesprochen haben. ein garten, der vollständig biologisch bearbeitet und ganz vom geist der gärtnerin durchdrungen ist.

***

der zweite garten war hestercombe gardens, für die schon ein wenig überregionaler geworben wurde. spektakular war für uns vor alle die reise dorthin, mit dampfeisenbahn und uraltem bus, davon aber später mehr. 
wichtig ist der plural, gardens, denn tatsächlich handelt es ich um mehrere gärten. einmal einen landschaftsgarten aus dem achtzehnten jahrhundert, eine viktorianischen teil und einen formalen garten aus der arts and crafts zeit, der von getrude jekyll gestaltet wurde. 


der landschaftsgarten war für uns eher eine enttäuschung, denn, nun ja, landschaft hatten wir bereits auf einigen wanderungen viel schöner und spektakulärer gesehen. 


der formale garten dagegen ist beeindruckend durch seine anlage - sieht man einmal von dem gebäude ab, das hier hinter dem fotographen lag...


und der viktorianische garten ist eben ... viktorianisch. 

beide gärten bestechen durch ihre details: 






und ganz zum schluss fanden wir dann noch den da:


insgesamt hat mich hestercombe gardens nicht so sehr angesprochen, es ist eben ein grosser, öffentlicher garten, der so weit von meinen gartenmöglichkeiten liegt, dass ich ihn nur bestaunen, aber wenig von ihm inspiriert werden kann. trotzdem war es ein schöner ausflug und wir haben ein paar entspannte stunden im garten verbracht.

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england sortiert

 
so, nun bin ich durch die bilder durch. 
und habe mich entschlossen, ihnen thematisch sortiert ein bisschen von unserer reise zu erzählen. den anfang machen die gärten. 
ansonsten gilt das was auf dem bild zu lesen ist. 

Montag, 5. August 2013

wieder da

wir sind wieder da. nach zwei wochen england und insgesamt fünf tagen reise (drei hin und zwei zurück), 3200 gefahrenen kilometern und geschätzt 32 gewanderten meilen, einem besichtigten schloss und zwei gärten, viermal fish and chips, zwei fahrten mit der fähre, einem bad im meer und allerlei anderes drumherum bin ich am überlegen, welches der 1799 fotos, die ich in den ordner england 2013 gespielt habe, ich ihnen zeigen könnte. das kann wahrscheinlich noch eine weile dauern. seien sie also weiterhin gespannt.

Donnerstag, 25. Juli 2013

wolle


ein wunderschönes vlies direkt vom erzeuger... nicht von den schafen von vorgestern, sondern teeswater gekreuzt....

Mittwoch, 17. Juli 2013

sommerferientag



zwischen zwei urlauben geniessen wir gerade ein paar tage zuhause. ohne grosse pläne erledigen wir das eine oder andere, schmieden pläne für die nächste reise und geniessen einfach den garten.


und ein leckeres abendessen: salat aus unseren neuen beeten, falafel und hühnerfleisch.


Dienstag, 16. Juli 2013

heldin


meine heldin ist heute die limmat. ich mag sie einfach. zum dranspazierengehen, zum drüberlaufen, weil wir durch sie ennet wohnen (und ich dieses wort überhaupt erst gelernt habe) oder einfach weil wir an warmen tagen in sie reinspringen können zum abkühlen und zum schwimmen für faule.

Montag, 15. Juli 2013