Montag, 29. September 2014

blick zurück und nach vorne...



ganz weit konnten wir die türen unserer ausstellung in willisau am vergangenen wochenende öffnen - dementsprechend hatten wir nicht nur speziell eingeladenes, fachlich interessiertes publikum, sondern auch eine ganze menge leute, die einfach so mal durch die ausstellung durch liefen. eine ganz spezielle atmosphäre entstand zum beispiel als ein ganzes reisecar, das zum caféhalt in willisau eingetroffen war, plötzlich in unserer ausstellung stand.
ein bisschen mehr bericht findet ihr auf unserem filzwelten-blog, und zwar hier
das einzige, was ich das wochenende über vermisst habe, war die strahlende sonne draussen...

aber die sollten wir dann in den nächsten tagen noch geniessen können. momentan ist es hier in ennetbaden zwar noch ziemlich neblig, aber nachher werden wir das zweite kind auf die reise schicken und dann selbst auch in die ferien fahren. nur für ein paar tage in die berge, aber immerhin!
wandern im bergell ist unser ziel, und da gab es dann gestern abend noch ein paar irritationen - wo sind unsere reiseführer und karten hingekommen? streng genommen sind es garnicht unsere, denn sie haben sich über jahre im haushalt meiner eltern angesammelt, die auch schon gerne in dieses südliche schweizer bergtal gefahren sind. nun, um die karten ist es nicht so schlimm, da lohnt es sich, neue zu kaufen, nach jahrzehnten, aber der band über rilke in soglio? die wanderführer (auch nicht ganz auf dem neuesten stand...) sind noch da. und die weniger genauen wanderkarten auch. nun, vielleicht fällt ja jetzt jemandem der das hier liest ein, dass er da doch noch unsere karten und den band über rilke in seinem bücherregal hätte?

dann werde ich jetzt also mal neben die noch unausgepackten taschen aus der ausstellung die noch halb leere reisetasche stellen und zusammensammeln, was ich mitnehmen will...

Freitag, 26. September 2014

filzwelten in willisau


 das städtchen willisau habe ich bisher nur vom vorbeifahren gekannt, spontan gefällt mir aber, was ich bisher gesehen habe. kleine einzelhandelsgeschäfte, eine nicht komplett verkehrsberuhigte innenstadt, eine beinahe schon durchdesignte platzgestaltung (es dürfen keine plakatständer aufgestellt werden, dafür verfügt das haus, in dem wir ausstellen über einen fest installierten steller, der sehr gediegen aussieht).


 hier stellen wir aus: im rathaus im städtli. eine tafel am sockel informiert über das gebäude, das früher im erdgeschoss auch als "kaufhaus" diente. drei grosse tore öffnen sich zum platz hin und wenn das wetter so gut wird, wie es vorhergesagt ist, dann sollen sie auch offen stehen für unsere besucher.


 aufbauen... immer noch habe ich kein eigenes ausstellungsmobiliar wie die frauen, die schon länger bei den filzwelten dabei sind. ein bisschen basteln muss ich darum schon... aber am schluss war ich ganz zufrieden. ein paar mobile elemente, kombiniert mit dem was vorhanden ist, passt.


und so sieht meine "ecke" ungefähr aus. obwohl es sich strenggenommen nicht um eine ecke, sondern eher um eine art insel handelt. man kann drumherumgehen, andererseits stellt es sich ein wenig in den weg, wenn man von draussen kommt.
jetzt bin ich mal gespannt, wie es heute laufen wird für die filzwelten-frauen, ich selbst kann heute nicht in willisau sein, ich muss mit der tochter koffer packen fürs lager... und noch ein gemütliches abendessen mit der familie haben, bevor sich alle in verschiedene richtungen in die ferien verabschieden.

unser gemüse heute


hoppla, da hat sich jetzt aber was getan! gleich zwei (oder sogar drei?) neuigkeiten im biocò-korb! mais, darauf haben die kinder schon länger gewartet, den können sie sich morgen zum zmittag selbt kochen. und dann palmkohl, eine italienische kohlsorte, da werde ich heute abend mal ein bisschen damit experimentieren. den salat hatten wir auch so noch nicht, er sieht aber aus, wie wenn er dem grossen sohn schmecken würde. ansonsten: kartoffeln, gurke, rüeblie, tomaten, lauch. was schon so ein spannendes gemüse ausmacht, kriegt man gleich lust, damit zu kochen. ein problem habe ich vorerst aber noch: auf den kohlblättern sitzen ungefähr drei millionen weisse fliegen, wie krieg ich die weg?

Mittwoch, 24. September 2014

handstulpenfilzen mit der waldspielgruppe...


...beziehungsweise mit den waldspielgruppeneltern. diesmal in kleiner runde, dafür mit ganz besonders vielen "wiederholungstäterinnen". die farbenvielfalt nimmt von jahr zu jahr zu, und heuer war es wieder mal eine besonders gestalterisch aktive gruppe... will heissen, der gesetzte zeitrahmen für die dekoration der stulpen wurden sehr, sehr ausgedehnt. aber kurz nach zehn waren alle fertig und dank der mithilfe der waldspielgruppenleiterinnen war auch alles schnell verräumt.
liebe frauen, das war wieder ein schöner abend mit euch, ein netter saisonauftakt für die filzkurse und ich wünsch euren kindern viel spass im wald und immer warme hände!

(nebenbei... ich hab es endlich geschafft, die kinderfilzkurse zu bebildern, ... zumindest die meisten... und in den ersten drei vor weihnachten sind nur noch einzelne plätze frei...)

Sonntag, 21. September 2014

sankt michael



heute hatten wir in unserer kirchengemeinde patroziniumsfest und aufnahme der neuen ministranten.


eine der neuen ministrantinnen ist unsere tochter - damit dienen nun alle drei kinder ...


der patron unserer kirche ist der heilige michael. gerne mag ich diese ikone mit der aufschrift odpad michael, die in der hauptkirche hängt. von der ikonographie her vertrauter ist mir das bild in krypta, auf dem michael gegen den drachen kämpft. lange schon fragte ich mich, was der heilige michael hier in der hand hält, heute habe ich endlich nachgeschaut und dabei erfahren, dass es die weltscheibe oder der erdenrund ist.


auch nur am patroziniumsfest hat diese statue, die noch aus der vorgängerkapelle der neuen, nunmehr auch bald 50 jahre alten kirche, stammt, ihre attribute dabei: das schwert, für den kampf mit satan in gestalt des drachen, und die waage, um die seelen am tag de jüngsten gerichts zu wägen.

es ist ein sehr spezieller kirchenbau, sehr imposant, ganz aus beton (und mit allen baulichen mängeln, die ein 50 jahre alter betonbau hat), aber auf eine bestimmte art auch sehr schön.

(und die fotos sind wieder mal alle vom grossen sohn gemacht.)


Freitag, 19. September 2014

unser gemüse heute


lauch, krautstiel, stangensellerie, hokkaido-kürbis, rüben (nein, das sind wirklich keine rüebli mehr), gurke, zwiebeln, knoblauch, kartoffeln, tomaten, ein kleiner pepperoni.
die kleinen tomaten sind schon gegessen. ansonsten habe ich noch nicht wirklich viele ideen. am mittagstisch diskutierten wir darüber, ob man stangensellerie einfrieren kann, ich hätte eine kollektion aus den letzten drei wochen anzubieten. und ich frage mich, zu welcher gelegenheit wir den stangensellerie wieder auftauen würden. der krautstiel sieht wirklich wunderschön aus, der braucht ein tolles rezept. vielleicht sollten wir im nächsten jahr ginseng anbauen.

***
für den mangold alias krautstiel hatte ich gerade eine eingebung: mangoldlasagne!

Donnerstag, 18. September 2014

und fertig!


das täschchen. seitenwand ungefähr a5, tiefe etwa handbreit, griffe für kleinmädchenhände. 


Mittwoch, 17. September 2014

in arbeit - am mittwoch


nachdem mich die malerin gestern abend mit einem fertig gemalerten esszimmer überrascht hat, hat sie mich heute dermassen auf trab gehalten, weil ich alle halbe stunde ein anderes fenster freiräumen sollte, dass ich buchstäblich zu nix gekommen bin. ausser dazu, der tochter das geld fürs herbstlager hinterherzutragen, aber das ist eine andere geschichte.
darum zeige ich ihnen die vorbereitungen auf die bearbeitung eines filzauftrags. ein täschchen oder eher körbchen für ein mädchen, in einem bestimmten, melierten grünton. ich habe dazu die verschiedensten wollen aus der restekiste zusammenkardiert. das täschchen ist an und für sich auch schon fertig, allein ein foto fehlt noch und das kann ich jetzt im dunkeln auch nicht mehr machen.
ich bin gespannt, ob es der auftraggeberin, der oma des mädchens nämlich, gefallen wird.
morgen wird wieder gefilzt, wo kommen wir denn hier sonst hin?

Dienstag, 16. September 2014

öv und eine unerwartete pause im hektischen alltag

nachdem ich in der letzten woche wegen markt, übers wochenende wegen platzwunde, markt, ausstellung, und danach wegen markt, malerarbeiten im esszimmer, abreisendem beziehungsweise abwesendem mann (und abwesendem auto) mehr oder weniger im autopilot-modus listen abarbeite ergab sich heute eine ganz lustige zeitinsel.


die tochter und ich begleiteten den mittleren sohn zu einem bewerbungsgespräch etwa eine bahnstunde von zuhause entfernt. am ort des geschehens angelangt, lieferten wir den jungen mann fristgerecht ab und erkundeten dann die gegend. ein ehemaliges industrieareal auf dem weg von alternativ-chaotischer zu hipper nutzung, auf dem wir relativ rasch einen kiosk mit tischen und stühlen fanden und uns ein eis genehmigten. dann begann die tochter hausaufgaben zu machen. ich wollte eigentlich noch in die brockihalle, aber ok, soll sie erstmal, hat sicher bald genug, oder der sohn ruft an und vermeldet, dass das gespräch fertig sei.



die tochter machte eine geschlagene stunde hausaufgaben, ich strickte nebenbei beinahe das ganze erste teil einer eisbachwelle und der sohn rief immer noch nicht an. wir drehten dann doch noch eine runde durchs brocki und dann auch noch durch weitere gassen des industriequartiers und nach zwei stunden war das bewerbungsgespräch des sohns fertig. uff. am nächsten dienstag um vier erfährt er, wie es weiter geht.


der heimweg dauerte dann noch mal eine stunde, ich fuhr gleich mit der tochter weiter zum turntraining und wartete dort noch mal eine stunde und strickte den rest des ersten teils der eisbachwelle.


fazit des tages: öv sorgt manchmal für schöne päuschen im hektischen alltagsgetriebe. (andererseits hätten wir auch mit auto warten müssen...)

wochenende

wenn die wochenenden so gefüllt sind, wie zur zeit, dann fällt es mir immer schwer, zu berichten. zumal wenn es dann in der woche gerade wieder genauso weiter geht.

das letzte wochenende ist darum irgendwie hier im blog vergessen gegangen, vielleicht hole ich es irgendwann nach, aber das vergangene wochenende, davon möchte ich doch noch ein wenig erzählen.

auf dem markt in wettingen wurde am samstag das wetter von stunde zu stunde besser - von nieselregen bis richtig warmen sonnenschein gab es bis zum abend alles. ich habe fleissig gefilzt, und es haben sich, oft ausgehend von der filzarbeit gute gespräche ergeben. viele kursprogramm habe ich verteilt, vor allem die nachfrage nach kinderfilzkursen war gross. das netteste erlebnis waren die beiden frauen, die sich ganz spontan und einfach für sich selbst wanderfilze kauften - die beiden hatten einen solchen spass daran!



am samstagabend kam ich dann doch einigermassen erledigt nach hause, aber anstatt die füsse hochzulegen habe ich die marktkisten schnell ausgepackt und neue kisten für die ausstellung in halten zusammengestellt. anderes filzprogramm, andere ausstellungssachen...
dafür war dann das leckere abendessen (mit salat mit rüebli...) fertig, als ich auch fertig war.

sonntagmorgen konnten wir ausschlafen, da wir erst um 13 uhr in der ausstellung erwartet wurden. der mann und die tochter begleiteten mich, freunde, die in der nähe von bern wohnen kamen zu besuch und zum mitfilzen und nach einer eher zähen stunde kamen dann auch die besucher in die ausstellung.


eine familie filzte mit mir, will heissen enkelin, mama und grossmutter. das lustigste am sonntag war, dass eine mutter gefragt hat, ob ihr noch nicht dreijähriger sohn eventuell einen traktor filzen könne.
wir haben es anstattdessen mit einer kugel probiert, geworden ist es dann eine art schleife... ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob der knabe schon drei gewesen war. er jedenfalls wäre mit einer schüssel wasser zum läppern besser bedient gewesen - dann hätte die mama auch filzen können.

schön war die offenheit der menschen, die in die ausstellung kamen, grosses interesse und beim filzen viel freude am ausprobieren habe ich erleben dürfen.



nun bin ich in eine straff durchgeplante woche gestartet - und hoffe trotzdem, dass ich vor dem gemüse am freitag noch etwas anderes zeigen kann...

Freitag, 12. September 2014

nicht zwölf, nicht elf, nicht mal eins vom zwölften

fotos hab ich heute ausser vom gemüse keines gemacht. meine beste ausrede: der grosse hatte die kamera in der schule dabei, um ein klassenfoto zu machen.

also gibt es hier zwölf kopffotos. oder wie wir früher immer sagten:  heartcopies.

das erste wäre der bus, der dem grossen heute vor der nase wegfuhr.

das zweite wäre der stapel mit allen sachen, die morgen mit auf den markt sollen. puhh, endlich alles eingepackt.

das dritte wäre ein bild vom gipfeli zum znüni, mit leckerer konfi aus südtirol, die wir diese woche schon unverhofft geschenkt bekamen.

das vierte vielleicht die endlich mal wieder geputzte küche.

und das fünfte mein verblüfftes gesicht beim telefongespräch mit der malerin, die ab montag unser esszimmer renovieren soll. verblüfft schaute ich, weil sie meinte, dass sie unseren täfer braun malen will/soll. bisher ist der täfer weiss und meiner ansicht nach soll das auch so bleiben.

auf dem sechsten wäre das abzeichen der lebensretter, das ich dringend auf das handtuch der tochter nähen sollte.

das siebte, ja da würde ich sagen, darauf wäre die grosse kiste mit wolle, die ich heute nachmittag abholen durfte.

und auf dem achten dann das komplett mit unseren einkäufen vollgeladenen auto.

auf dem neunten sähe man die tochter und mich essen: sie einen amerikaner und ich eine brezel.

auf dem zehnten dann den grossen in der notaufnahme des kantonsspitals, wie ihm mit zwei wattebäuschchen auf den augen an der nasenwurzel mit zwei stichen eine platzwunde genäht wird.

das elfte könnte das röntgenbild von der gebrochenen nase sein.

und das zwölfte: alle wieder beim abendessen vereint, ein bisschen spät um halb zehn, aber auch das bereits am morgen gebrochene nasenbein isst mit viel appetit.

na dann: gut nacht!

unser gemüse heute ... und meine aktuelle gemütslage dazu


das also war heute im wunderbaren blauen korb: eine tomate, eine zucchetti, vier zwiebeln, stangenbohnen, kartoffeln, rüebli, knollen- und stangensellerie, zwei stangen lauch, salat und zwei köpfe wirsing.

eigentlich eine schöne, herbstliche portion gemüse - aber irgendwie hatte ich heute das gefühl, dass zwischen dem letzten wirsing im frühling und dem ersten jetzt zu wenig zeit lag. der sommer ist vorbei, das sagt mir mein gemüsekorb heute. spontan fällt mir zu all dem gemüse vor allem eintopf ein. also mache ich mich auf die suche nach rezepten im internet - aber auch da: alles was man mit wirsing sellerie und lauch anstellen kann, scheint herzhaft-deftig zu sein. gerade recht nach einem herbstspaziergang.

das gemüse vom geisshof ist ohne frage lecker. das wurde mir gerade erst wieder von einer freundin bestätigt, die in den genuss eines in der letzten woche bei uns im depot stehengebliebenen korbes kam und mir vorschwärmte, dass die rüebli wirklich nach rüebli schmecken. und trotzdem hab ich gerade ein wenig gemüsekorb-überdruss.

ein wenig liegt das sicher an der gemüseauswahl, wobei ich kaum sagen könnte, was ich jetzt an gemüse erwarten würde.

zu einem anderen teil liegt es daran, dass ich das gemüsekochen innerfamiliär immer noch nicht delegieren kann. will heissen: die anderen kochen alles, nur nicht das reichlich vorhandene gemüse. salat geht ja noch, der wird schon verwendet, aber schon bei der idee, mal das eine oder andere rüebli zur anreicherung des nicht mehr so üppigen grünen salats zu verwenden, sollte ich den konkreten wunsch äussern, dass das so gemacht werden soll. und am besten das rüebli herauslegen.
wenn ich also nicht zuhause bin und nicht koche, gibt es zwar ziemlich sicher trotzdem was zu essen, auch höchstvermutlich leckere dinge, aber das gemüse bleibt liegen, bis ich mich seiner erbarme und es verarbeite. schön, dass es mir immer wieder das lob der restlichen familienmitglieder einträgt, dass ich selbst "problemgemüse" wie sellerie schmackhaft auf den tisch bringen kann...

glücklicherweise kann man einiges von den gemüsen, vor allem den wirsing auch eine zeit lang aufbewahren. vielleicht nicht einfach im gemüsefach, weil das in der nächsten woche wieder reichlich gefüllt werden wird, sondern am besten gleich im tiefkühler. das gemüseabonnement sieht ja im winter einen lieferunterbruch vor; da, habe ich mir vorgenommen, leere ich dann den tiefkühler. oder so.

und gestern abend gab es käsküchle, fertig beim grossverteiler gekauft und von mir höchstpersönlich in den backofen geschoben. weil manchmal will ich auch keine rezepte suchen, kein problemgemüse rüsten und aufwändig in leckere gerichte verwandeln.


Donnerstag, 11. September 2014

marktvorbereitungen


an einem neuen platz an einem neuen markt teilzunehmen ist immer so eine sache, eigentlich bin ich ja eh nicht so die marktfahrerin, aber im nachbarort ist das schon beinahe ein muss. und natürlich gibt es im vorfeld immer so einiges zu organisieren oder zu optimieren. für dieses mal sind dies vor allem die beschriftungen der filzsachen, die ich mir vorgenommen habe.
gegenstand, verwendung, name (witzigerweise haben fast alle meine filzsachen so einen internen namen, warum also die nicht einfach auf die kärtchen schreiben?), verwendetes material und natürlich: der preis. das ganze einigermassen einheitlich und anprechend.

und dann die box mit allem notwendigen packen. kursprogramme, postkarten, flyer für die filzwelten-ausstellungen, quittungsblock, wechselgeld, schere, stifte, schnur und so weiter...

im keller stapelt sich derweil die stand-einrichtung, das filzequipement, das verpackungsmaterial und die kisten mit den sachen, die ich gerne verkaufen möchte.

zwischendurch dann noch ein mail vom veranstalter mit nützlichen hinweisen, naja, daran hab ich schon gedacht, was da aufgeführt ist, wahrscheinlich bin ich doch keine so schlechte marktfahrerin...


Dienstag, 9. September 2014

lagerergänzung


nachdem ich letzte woche ja was neues gezeigt habe, zeige ich diese woche was altes. also nicht wirklich etwas altes, sondern sozusagen alten wein in neuen schläuchen. die bewährten windlichte aus weisser walliser wolle mit verschiedenen locken, zum beispiel von der angoraziege, vom walliser schwarznasenschaf, vom englischen teeswater, von der heidschnucke und vom roux du valais, in drei grössen, sozusagen für jeden geldbeutel. für den kunsthandwerkermarkt am samstag. oder als beispiel, was man in einem windlichterkurs so filzen kann...

Freitag, 5. September 2014

unser gemüse heute

rüebli, salat, randen, stangenbohnen, stangensellerie, kartoffeln, zwiebeln, hokkaido, 2 kleine pepperoni, eine winzige aubergine und dazu ein blumenstrauss.
den blumenstrauss haben aber nicht alle abonnenten bekommen, nur wir beide, die heute eingepackt und ausgeliefert haben. und das kam so:


auf dem feld herbstelt es schon und nach dem regen am morgen war es auch ziemlich feucht. ich ging mit den gummistiefeln darum schon mal salate ernten und meine mitstreiterin wog bohnen ab und wusch rüebli.


ganz fix hatten wir den inhalt von 11 kisten dann auf insgesamt 29 körbe verteilt und waren fertig.


wir mussten aber noch auf die kräutersträusschen warten, die die schülerinnen einer besuchsklasse gemacht haben. also war noch ein wenig zeit zum blumen pfücken, sträusse machen, fotografieren und dann haben wir das auto gepackt.


mit den körben sieht das jetzt toll aus, oder?


und das blau der körbe begegnete uns auch sonst ganz oft auf dem hof.

kunsthandwerkermarkt am 13.september in wettingen


na, da haben sie sicher schon gesehen, dass ich dabei bin, oder? das besondere am markt: die meisten der stände zeigen auch ihr handwerkt in aktion... man kann zuschauen und teilweise sogar mitmachen. ich werde unter anderem zeigen, wie man eine hülle für mobilphone filzt oder wie ein zwerglein entsteht.

Mittwoch, 3. September 2014

spinnrad zu verschenken!


oder vielmehr spinnrad zur adoption angeboten. im november 2012 habe ich auf dem flohmarkt dieses voll funktionstüchtige alte flachsspinnrad gekauft. auch mit dabei ist ein sehr sehr uriger spinnrocken, garantiert selbstgemacht. nicht dabei sind zusätzliche spulen oder anderes zubehör.
es spinnt, ausser flachs natürlich auch wolle, aber im laufe von fast zwei jahren musste ich feststellen, dass ich wenn ich schon mal spinne, dann doch lieber auf meinem modernen spinnrad. auch wenn so ein zweifädiger antrieb eine feine sache ist.


vielleicht ist es mehr ein zeigerad als ein alltagsspinnrad. es ist ja an und für sich auch nicht unhübsch. 
wer es gerne haben möchte, sollte bereit sein, es hier bei uns im aargau abzuholen. es sei denn, das neue zuhause läge auf einem meiner wege in nächster zeit...

Dienstag, 2. September 2014

filz? filz!


für alle menschen, die in einem filzblog wenigstens hin und wieder einen beitrag zum thema filz erwarten gibt es hier endlich wieder mal was neues. und zwar etwas wirklich neues, also nicht nur einfach lageraufstockungen. was die meisten filzerinnen bei der herstellung von taschen ja umtreibt ist die integration der henkel oder was sonst so zum tragen der taschen dienen soll. einerseits müssen sie mit dem taschenkörper möglichst gut verbunden sein, andererseits aber sollen sie gut zum angreifen sein. hier stelle ich nun eine ganz andere lösung vor: anstelle von zwei henkeln nur einen, den man sich dafür aber auch über den arm hängen kann.


 eine tasche verfügt zusätzlich über eine einteilung in drei fächer, so dass man flaschen oder ähnliches damit transportieren kann.


aussen bergschafwolle in graumeliert, innen eine eher grobe merinowolle, die ich geschenkt bekommen habe.

Freitag, 29. August 2014

unser gemüse heute


kam heute zum ersten mal in diesen schicken körben. bisher hatten wir papiertüten, übergangsweise, denn manches muss sich noch finden in der gemüsekooperative biocò! eines aber kann ich nach fünf monaten biodynamischem gemüse auf dem tisch sicher sagen: es schmeckt!
und so mancher arbeitseinsatz auf dem hof hat auch spass gemacht. mit der anderen familie, die den zweiten korb bekommt, haben wir auch eine kooperation: wer gemüse ausfährt, was manchmal ganz schön lange dauert und auch ein wenig anstrengend ist, muss nachher nicht kochen und darf sich mit seinen kindern an den gedeckten tisch setzen! 


und das war in unserem korb heute: randen, rüebli, tomaten, knoblauch, zwiebeln, kartoffeln, zucchini, krautstiel/mangold, salat, eine aubergine und kräuter. es gibt wieder randen-karotten-kartoffelküchle!

Donnerstag, 28. August 2014

locker bleiben!

wollte mir wohl der kleine grinsemann da sagen, der hinter einem oder durch das abschrauben eines kleiderhakens heute morgen zum vorschein kam. und das hatte ich dann echt auch nötig.
am montag habe ich mit der verschönerung beziehungsweise renovierung meines werkstatt-kellers begonnen. will heissen ich habe montagnachmittag, -abend und dienstagnachmittag ein fenster und die seitenteile der kellertreppe abgeschliffen und hellgrau gestrichen. heute war  ist nun der plan die hölzerne rückseite der abtrennung zwischen hausflur und kellerabgang ebenfalls zu streichen. und zwar gleich morgens einmal und dann noch einmal am nachmittag, so dass ich am abend gleich wieder alles anschrauben und einräumen kann. da aber auch noch märkte und ausstellungen bevorstehen, wollte ich auch noch ein wenig filzen, so zwischendurch.
als ich nach getaner erster malerarbeit aber mal kurz an den briefkasten gehen wollte, entdeckte ich, dass sich unser tomatenspalier aus der hauswand gelöst hatte und vier tomatenpflanzen auf dem boden vor ihren töpfen zusammengesackt waren, wegen mangelnder unterstützung. und so habe ich bis gerade eben die vier pflanzen entwirrt, aus dem haselnussbusch lange stecken geschnitten und die tomaten wieder in eine einigermassen senkrechte position gebracht. nicht ganz ohne verluste, aber vielleicht erholt sich ja der rest...
die tomaten hab ich vor lauter schreck natürlich nicht fotografiert, aber den smily, den hab ich hier:


Samstag, 23. August 2014

werken lassen und dabei über die schulter schauen

letztes wochenende habe ich waschküche und filztisch an die beiden söhne ausgeliehen, für ein projekt, das die ganzen sommerferien über schon in den köpfen schwelte. 


wie so manches, was die beiden machen, brauchte es dafür zuerst mal den computer (und ein bildbearbeitungsprogramm).


 ausgedruckt auf folie ging es dann schon deutlich analoger weiter. 


in der kurzfristig (naja, zwei tage dann halt doch) zur dunkelkammer umgebauten waschküche beschichteten die beiden ein siebdrucksieb mit einer lichtempfindlichen emulsion.


 belichteten mit hilfe einer lampe, einem wäscheständer und natürlich der ausgedruckten folie.


wuschen aus, was auszuwaschen war und hatten dann ihr erstes selbstgemachtes siebdruckmotiv in händen.


 weiter ging es dann auf dem filztisch, farbe aufs sieb verteilen und auf stoff durchrakeln.


 und sehen so die fertigen beutel dann aus.


oder so, halt ein bisschen in szene gesetzt.


(alle bilder vom mann und den beiden söhnen.)
und wenn die beutel ihnen gefallen, dass können sie die sogar kaufen. allerdings nicht hier, sondern dort auf der homepage des grossen, die ihm der kleine zum geburtstag schenkte.