Dienstag, 3. Mai 2016

frühlingspostwoche #7

das ist "meine" frühlingspostwoche! endlich darf ich zeigen, was ich da ausprobiert und gedruckt habe. während ich mich in einem anderen zusammenhang gerade mit einem regelmässigen muster aus gleichseitigen dreiecken befasse (man kann das auch sehr schön falten...) ist mir aufgefallen, dass man durch das auslassen von drei auf eine bestimmte weise angeordneten dreiecken einen fisch bekommt. ein punkt als auge dazu und schon schwimmen die fische in alle richtungen im wasser, das in der sonne glitzert...
das zur idee.
für die umsetzung kam es mir sehr entgegen, dass ich beim siebdruckenden sohn schon vor einiger zeit ein sieb mitbestellt hatte, das bisher sein dasein als dekoartikel fristete. also konnte ich einfach mal loslegen. (farbe war auch vorhanden, siehe oben). ich legte also aus schmalem maskingtape zuerst ein gitternetz an und füllte dann ein paar dreiecke mit malerkrepp aus, in das ich zuerst löcher gestanzt hatte.


und so sah dann der probedruck im vorhandenen rot aus:


man sieht, dass man beim ausfüllen der dreiecke sehr sorgfältig sein muss... aber da die schablone nach dem drucken und anschliessenden ausspülen des siebs ohnehin hinüber war, war das auch nicht so schlimm. für den endgültigen druck musste also eine neue abklebung her! und blaue farbe. und ein konzept, wie aus einem muster auf dem sieb ein ganzer gemusterter stoff werden könnte. und da lag dann der knackpunkt an der sache.
zuerst tüftelte ich daran, ein möglichst grosses musterstück aufs sieb zu bekommen, dann an der verteilung der fische und dann daran, wie die drucke auf dem stoff zu verteilen waren.


der stoff vom probedruck ist es geblieben, er war vorgewaschen, stammt aus dem fundus meiner grossmutter und hat die farbe bestechend gut angenommen. nicht ganz einfach war es, den jeweils passenden ansatz für das muster zu finden.


so ganz gleichmässig ist darum der stoff auch leider nicht geworden, aber im gesamtbild gefällt er mir trotzdem.


nach dem drucken habe ich noch ganz schnell ein bild gemacht - auch wenn ich eigentlich fix das sieb hätte auswaschen sollen... unten rechts sieht man das hauptproblem beim ansetzen des musters: die farbe vom bereits gedruckten teil ist auf dem sieb und verschmiert den stoff...


dann aber schnell runter mit dem klebezeug und das sieb ausgewaschen - in der waschküche bleibt ein fischlein hängen.


so ganz zufrieden war ich dann mit dem zartrosa stoff doch nicht. also mixte ich rasch einen kübel dekaprint kornblumenblau und legte den stoff darin ein.


so zartrosablaufarben gefällt er mir schon besser.


nun musste aber auch noch ein kuvert entstehen... und da irgendwo noch eine geleeplatte herumlag von der mailartaktion, bei der ich dann doch nicht mitgemacht habe, entschloss ich mich zur umschlaggestaltung in geleedruck.


dieser irrweg sei mir verziehen... hoffentlich irren aber die briefe nicht allzulange umher, denn zu spät habe ich bemerkt, dass ich vergessen habe, das zielland in der adresse zu erwähnen... viel spass also mit dem stöffchen, wenn es bei euch gelandet ist, liebe mitsiebdruckerinnen!

Montag, 2. Mai 2016

fischmontag in der frühlingspostwoche

nun, welche eigentlich? nummer sechs? oder doch schon sieben? der fisch gehört jedenfalls noch zur frühlingspostwoche sechs. die frühlingspostwoche sieben ist meine, aber dazu später mehr.
heute war in meinem briefkasten das:


also eigentlich war es noch in einem umschlag, aber den habe ich nicht fotografiert. dafür die rückseite.


und in diesem kleinen, feinen päckchen war dann das:


ein toller stoff von andrea. ob der stoff so geblieben ist, wie im blogpost vom 1.april? oder ob andrea noch was dazu gedruckt hat? jedenfalls waren da wohl mehrere siebe im spiel... dreifarbig ist der stoff nämlich jetzt...

Sonntag, 1. Mai 2016

sukkulentensammlung zürich


heute haben wir gleich noch einen pflanzenausflug gemacht. wegen des schon lange angesagten regensonntags führte uns der heutige spaziergang durch die häuser der sukkulentensammlung zürich.


die sukkulenten und kakteen lassen uns immer wieder über formen und farben, aber auch über die taktiken der wasserspeicherung staunen.


die sammlung, die wir schon einige male besucht haben, ist neu mit hörstationen und einem rundgang für kinder aufgewertet worden, man kann aber auch einfach schauen und fotografieren.


neben den zugänglichen schauhäusern gibt es unmengen von kleinen und ein bisschen grösseren pflanzen in gewächshäusern und frühbeeten.


mich haben die arbeitsplätze der gärtner fasziniert. einerseits wunderbar zweckmässig eingerichtet, andererseits penibel aufgeräumt.


am liebsten würde man da mal mithelfen beim umtopfen der weniger stacheligen exemplare, oder?


Samstag, 30. April 2016

pro specie rara setzlingsmarkt auf schloss wildegg

setzlingsmarkt auf schloss wildegg... 2006, 2007, 2008, 2010 und 2013 waren wir sicher dort, dafür habe ich belege im blog gefunden. der markt wurde von jahr zu jahr grösser, bekannter, voller. eine zeit lang hat uns das ein bisschen abgeschreckt. in diesem jahr sind wir wieder einmal dorthin gefahren, haben brav die mittlerweile erhobenen parkgebühren bezahlt und sind mit vielen anderen menschen zum schloss hinauf gelaufen. so viele menschen die setzlinge kaufen! so viele menschen, die sich für die idee der pro specie rara begeistern! was für ein erfolg!


und so viele pflanzen! vieles für den nutzgarten, aber auch sehr viel für den ziergarten.  und weil heute so schönes wetter war und es morgen ziemlich sicher regnen soll, waren auch schon ganz viel pflanzen verkauft.


die meisten trugen einiges an setzlingen nach hause - zuletzt auch wir, obwohl wir eigentlich garnichts kaufen wollten. pflücksalat, eine gurke für den mann und forellenschluss-lattichsalat werden in diesem jahr also auch noch in unserem garten wachsen.


und jetzt muss ich ihnen noch mein lieblingsbild zeigen:


heute musste ich auch nicht selbst fotografieren. der sohn und lieblingsfotograf hat alle bilder gemacht, weswegen sie auf den bildern uns auch entdecken können.

unser gemüse heute


salate, blumenkohl, karotten, randen.
wenig, aber schön.

Donnerstag, 28. April 2016

frühlingsallerlei


das wetter macht ja gerade dem april alle ehre - also habe ich mich nach den frühlingsferien nicht zuerst auf den garten gestürzt, sondern eine schöne filzkurssaisonabschlussarbeit gemacht. oder vielmehr machen lassen. wunderschöne filzwollmischungen sind dabei wieder entstanden. aus den kinderkursen nehme ich in der regel eine ganze menge reste mit nach hause, die so nicht mehr zu verwenden sind. die werden dann farblich sortiert, ohne ansehen der wollqualität sozusagen und mit der kardiermaschine gemischt.


anschliessend - und das habe ich dann wirklich wieder selbst gemacht - muss meistens die kardiermaschine gründlich gereinigt und geölt werden.


als belohnung gab es dieses "auge", das sich um eine der trommelachsen gewickelt hatte.

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in der küche ist frühling - der lauch, der wohl in der vergangenen woche zum letzten mal geliefert wurde, hat eine blüte.






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und im garten auch!


einem kohlweissling konnten wir gestern nachmittag beim schlüpfen aus dem kokon zuschauen.


und der garten wird auch - in kleinen etappen. immerhin ist alles schön grün. eher zu grün zwar, aber einen korb voll nicht erwünschter pflanzen habe ich ja schon geerntet und auf den kompost umgesiedelt. man könnte auch sagen: unkraut gejätet. aber nur dort, wo es dringend notwendig war.

Montag, 25. April 2016

frühlingspost #5


wenn die fischpost nicht am freitag kommt, kommt sie montags drauf. kein wunder, die fische müssen ja auch noch ein ganzes stück den rhein rauf schwimmen. (und wenn man es genau nimmt auch noch die aare und die limmat und dann noch den bachtelibach) spass beiseite - ich freue mich über den frischesten "fish" von steffi! leider kann ich auf ihrem blog rütteltüttel  nichts über die neuestes mailartaktion finden...


vielleicht weil sie selbst findet, dass ihr siebdruck nicht gelungen sei? überhaupt wird viel gejammert über missgeschicke bei der frühlingspost in diesem jahr. schade, denn vieles ist vielleicht nicht technisch perfekt, aber doch auf eine ganz eigene art gelungen, oder?

Samstag, 23. April 2016

unser gemüse gestern


da ich schon wieder unterwegs bin, hat der mann extra ein bild vom gemüse gemacht.
winterblumenkohl, lauch, randen, rüebli, salate. übrigens nicht schon blumenkohl und salate, sondern noch. alles was wir momentan ernten können wurde schon im vergangenen jahr gepflanzt. auf salate und gemüse aus dieser saison müssen wir noch ein bisschen warten, weil wir ja keine gewächshäuser, sondern nur folientunnel haben.
 

Montag, 18. April 2016

zweimal fischpost


während wir in prag waren, kam zwei mal fischpost für mich hier an. von cynthia stammt der gefaltete stoffisch nebst gestempelten fisch auf der linken seite (unten habe ich den stoff dann nochmal ausgefaltet fotografiert) und von silke (ohne blog oder website) gab es mantarochen, mal positiv, mal negativ.


wie der doppelt bedruckte fischstoff entstanden ist, könnt ihr hier nachlesen.
allmählich wird die pinnwand immer voller. ein bisschen habe ich mir auch schon gedanken gemacht, was ich mit den stoffen nach dem ende der mail-art-aktion anstellen könnte. sie haben alle sehr unterschiedlich formate, manche sind zu schade zum zerschneiden, andere so kleinteilig, dass vielleicht gerade zerschneiden ihre qualitäten besser zu tage treten lässt. patchwork wäre also durchaus eine option, aber mit rücksicht auf die verschiedenen charakteristiken der stoffe. mal schauen, was es dann schlussendlich wird.

Samstag, 16. April 2016

prag 5


 am unserem letzten tag in prag lassen wir uns eher ein bisschen treiben als dass wir feste pläne haben. was allerdings heisst, dass wir zuerst am morgen auf die karlsbrücke gehen müssen, denn just dort hat die tochter am allerersten abend das ultimative andenken an prag gesehen: kleine emaillierte schmuckstückchen. das schönste an den strassenhändlern wird uns dann beinahe zum verhängnis: auf der karlsbrücke bieten verschiedene kunsthandwerker ihre waren feil, keine scheussliche massenware, sondern tatsächlich recht individuelle, teilweise auch wirklich schöne sachen. mehrere emailstände haben ihre spannenden verkaufskonstruktionen schon vor 10 uhr aufgebaut - aber die qualität und gestaltung kommt nicht an "unseren" stand hin. beim zweiten gang über die brücke ist er dann aber da und wir können unsere einkäufe tätigen.
mittlerweile hat der mann an anderen ständen bilder der john-lennon-wall gesehen und will herausfinden, wo und ob es sie noch gibt - da sie in unmittelbarer nähe der karlsbrücke zu finden ist, überqueren wir die moldau zum dritten mal auf der karlsbrücke, zum vierten mal insgesamt und schauen uns die mauer an.
 

danach wird es dann ein bisschen abstruss: wir suchen eine tramhaltestelle, wir steigen ein und gleich wieder aus, weil wir an einem laden vorbeikommen, bei dem wir schon einmal vor verschlossener tür standen, wir steigen ein und steigen wieder aus, weil wir endlich eine musikalienhandlung entdeckt haben, dann steigen wir in die metro (da sieht man keine läden) und fahren bis dorthin, wo wir wollten, als wir aussteigen, regnet es, wir trinken kaffee, ich kaufe mir farbstifte von koh-i-noor.

der regen erleichtert uns die entscheidung für das nachmittagsprogramm: wir gehen ins narodni technizke muzeum, das tschechische nationalmuseum für technik. vor vielen jahren haben dort der mann und ich einen künstlich angelegten stollen besichtigt und das als sehr spannend in erinnerung. wie schon damals bezahlen wir für die führung durch den stollen extra und sind zu dritt alleine bei der führung - was sichzunächst als eher unglücklich lösung herausstellt:  wir werden im geschwindschritt durch den stollen geführt, denken zuerst wir müssten anschluss an eine bereits sich auf dem weg befindende gruppe finden, stellen dann aber fest, dass wir unseren führer nur bremsen müssen und dann an den entsprechenden, mit zahlen markierten punkten die uns ausgehändigten erklärungen auf deutsch (vor-)lesen können und uns alles anschauen. interessant vor allem der hinweis zur entstehung der anlage - die wurde in den 50er jahren keinesfalls mit einem musealen zweck gebaut, sondern um jungen menschen den bergbau als arbeitsfeld nahezubringen und damals mit modernsten maschinen ausgestattet. man geht wirklich lange durch das bergwerk, das ist auch sehr geschickt angelegt, auf zwei ebenen - leider kann ich keine bilder auf der seite des ntm finden.

nachdem wir noch einen blick in verschiedene andere abteilungen geworfen haben, verlassen wir das museum in richtung letna-park und kommen so auch noch am grossen metronom über der moldau vorbei, das an der stelle des ehemaligen stalindenkmals errichtet wurde. ein schöner blick über ganz prag (nur die stadt, nicht den burgberg) schliesst so unsere reise nach prag ab.

Freitag, 15. April 2016

ausserhalb von prag (prag 4)

schon bei der planung unseres aufenthalts in prag haben wir einen tagesausflug nach liberec vorgesehen - dabei ging es uns vor allem um das ziel, das wir dann zuletzt besucht haben... aber dazu später mehr. ausserdem fiel uns ein, dass ein zoobesuch für die tochter spannend sein könnte, aber wir erwachsenen hatten keine lust den prager zoo, den wir schon 2012 besucht hatten, schon wieder zu sehen, aber die weissen tiger, die wir vor mehr als zehn jahren schon einmal besucht hatten, schon. 


der zoo in liberec ist klein - das vorab. einige tiere haben relativ wenig platz, nicht alle käfige wirkten gepflegt - andererseits merkt man, dass man sich mühe gibt, den zoo zu modernisieren. sehr positiv sind uns die zweisprachigen, weitgehend gezeichneten erklärungen zu den tieren aufgefallen - auch werden immer mal wieder grössere zusammenhänge gezeigt, zum beispiel hörner, gangarten oder zehengang.


die hauptattraktion sind natürlich die weissen tiger. das tigermännchen war auch sehr publikumswirksam aktiv, aber sogar eins der gerade erst zwei monate alten tigerbabies haben wir gesehen und kurz die mutter, wie sie ihr essen holte. die nasenbären bekamen auch gerade jeder ein ei - und der krimi war dann, dem nasenbären dabei zuzusehen, wie er in luftiger höhe versuchte, sein ei zu knacken... inklusive einmal totalabsturz (nur das ei, nicht der nasenbär).

nach dem zoo hatten wir noch ein bisschen zeit totzuschlagen vor dem avisierten abendessensziel. und ich hatte bei frau ponděli von einer ausstellung in der städtischen galerie liberec gelesen.


dabei hatten wir noch ein interessantes erlebnis auf der hinfahrt - wir steuerten die galerie mit hilfe der handy-navigation an, eingegeben hatten wir die adresse, die ich von der homepage übernommen hatte und dann standen wir völlig überraschend an einem ganz anderen ort plötzlich am richtigen, aber irgendwie auch am falschen ort. des rätsels lösung: die galerie ist erst im vergangenen jahr aus der liebigvilla in der innenstadt in das ehemalige stadtbad am stadtrand umgezogen. das gebäude wurde vollständig umgebaut, behutsam aber so manches zeichen des ehemaligen badebetriebs erhalten.


wir sahen die ausstellung von jana kasalová, die sich mit dem thema untergegangener ortsnamen auseinandersetzt.


 landkarten, rote rocailleperlen, deren herstellung für die gegend um gablonz typisch sind und entwurzelte baumstämme.

die ausstellung von jaroslav rona haben wir dann nur noch kursorisch besucht, vor allem um den raum des ehemaligen schwimmbeckens noch zu sehen... 

 ... denn eigentlich wollten wir dahin: 


zum fernsehturm auf dem ještěd. das wetter war uns nicht so gewogen, aber der turm wirkt auch imposant im nebel. er steht übrigens in einem skigebiet, auf einzelnen pisten hatte es noch reste von schnee. 


 im turm selbst befindet sich ein hotel und ein restaurant.



im restaurant haben wir zu abend gegessen - immer wieder wechselte die sicht, mal sah man ganz gut ins tal, einmal kam sogar fast noch die sonne heraus, aber als wir wieder nach prag fuhren, war es wieder ziemlich neblig, darum noch ein ziemlich spaciges bild vom turm:


über den turm gibt es einen ganz wunderbaren bildband von jiři jirschoutek - der in diesem film über den ještěd (achtung tschechisch!) auch vorgestellt wird.

Mittwoch, 13. April 2016

prag 2 (oder doch schon 3?)


am mittwoch verlassen wir vorerst die touristenpfade und besuchen das zentrum für zeitgenössische kunst dox. zur einstimmung auf die ausstellung zum thema "geld" haben wir vorher noch einen einkaufstempel der vergangenheit besucht, das kaufhaus bila labut, in dem teilweise noch im alten tschechischen kaufhausstil verkauft wird. mich lockt vor allem das angebot an für unsere verhältniss günstigen farbstiften...

die ausstellung im dox ist wie es sich für kunst gehört, dem geld und allen seinen begleiterscheinungen gegenüber kritisch - ganz anders als die geldausstellung in lenzburg, die wir vor ein paar jahren in der schweiz sahen. (vielleicht liefere ich später die links nach, momentan find ich das gerade nicht, oder ich habe doch nicht darüber geschrieben.)


spannend war, und auch in die ausstellung integriert,  die installation von wolfgang scheppe "supermarket of the dead". er stellt dabei eigentlich nur papiernachbildungen von geld und konsumgütern aus, die in china als animistische opfer verbrannt werden. und auf der suche nach einem brauchbaren link dazu hab ich gerade herausgefunden, dass wir vor 2 jahren in dresden schon eine ausstellung von scheppe gesehen haben - die mit den 99 schalen.
und auch im dox stossen wir wieder auf etwas, was wir so nicht erwarteten - eine installation zu aldous huxleys schöne neue welt, die sich über drei stockwerke erstreckt und beinahe schon ein bisschen gruselig ist - wie sie sich aus echtem altem laborinventar und seriell hergestellten köpfen und embryonen zusammensetzt.


nach konsum und konsumkritik wollen wir zum fernsehturm, aber vorerst verheddern wir uns, wie schon am morgen ein bisschen in den teilweise umgeleiteten strassenbahnen, finden ihn dann aber doch, den turm, den man von überall in der stadt sieht.


nicht weit davon entfernt: der biomarkt auf dem platz bei der futuristischen kirche jiriho z podebrad, dessen besuch unser tagesprogramm abschliesst.


wir machen uns auf den weg in unsere unterkunft, um uns für das theater am abend umzuziehen: und sehen zum ersten mal spejbl und hurvinek in echt!