Freitag, 22. Juli 2016

unser gemüse heute


ja, es ist sommer! es gibt heute kartoffeln, salat, bohnen, fenchel, krautstiel, zucchini, aubergine, gurken, rüebli, tomaten und dazu bohnenkraut und basilikum.
mmmmh.

Donnerstag, 21. Juli 2016

ferien

seit zwei wochen denke ich, dass ich eigentlich garnichts zu berichten und zu zeigen habe, was wir so in unseren ferien machen. aber so ganz stimmt das halt auch nicht. in der vergangenen woche gab es noch ein paar termine, aber seit dieser woche wird es deutlich ruhiger. 


unter der terrasse wohnt auch in diesem jahr wieder eine  blindschleiche, die sich einmal am montagmorgen gezeigt hat.


auf dem weg in die bibliothek hat uns dieser bauarbeiter den gefallen getan, neben den fuchs zu stehen.


am wochenende waren wir in aarau unterwegs - am wochenmarkt, in der stadt und in der stadtgärtnerei. und haben dabei entdeckt, dass rue royale ende des monats im cafè des theater tuchlaube spielen. 


am sonntag haben wir unser altes bett abgebaut und das schlafzimmer geputzt. danach gab es selbstgemachtes erdbeer-himbeer-träuble-aprikosen-eis. am montag kam dann das neue bett. es ist schön, aber noch ein bisschen fremdkörperig im schlafzimmer. und die vorhänge hängen auch noch nicht wieder.


am dienstag waren wir auf dem geisshof. rund um die pflanztische gibt es immer schöne stillleben. ich mag es ausserdem, arbeitsplätze zu fotografieren.


 aber wir waren nicht nur zum spass auf dem hof, sondern haben geholfen kartoffeln zu ernten.


 die zwiebeln sind auch schon geerntet.


 die abende kann man gut draussen verbringen. zum abendessen hatten wir tische zusammengeschoben und später gab es noch dessert und zwei personen am tisch (oder doch nur einer?) waren ein bisschen reisefiebrig.


und ich habe immer wieder an meinem ersten stephen-west-modell gestrickt. der amazing technicolor dreamsweater nimmt so allmählich form an. den ganze rücken muss ich noch stricken und eine interessante blende an schultern und kragen. ich wurstele mich schritt für schritt durch die anleitung, die mir aber auch viel freiheiten lässt. momentan pressiert es ja nicht wirklich mit einem wollpullover!

Freitag, 15. Juli 2016

unser gemüse heute


kartoffeln, tomaten, rüebli, gurke, aubergine, frühlingszwiebeln, noblauch, salat, basilikum. in den anderen körben steckte auch noch bohnenkraut. aber da es eh keine bohnen gab, bin ich garnicht beleidigt, dass es auch kein bohnenkraut gab.

Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12 im juli


wollewaschen beendet. rechtzeitig vor dem regen, aber eben nicht ganz rechtzeitig, die wolle muss jetzt drinnen fertig trocknen.


frühstück. mit selbstgemachter dreifruchtmarmelade.


abstimmung des tagesprogramms auf die wetterprognose. zuerst ein bisschen ordnung machen, dazu sind wir in den letzten tagen nicht viel gekommen, das wetter war zu schön.


danach erste probedrucke für die sommerpost gemacht. (note to myself: seitenleiste anpassen.)


mittagessen. die tochter hat ihre variante von tomate-mozzarella zubereitet. müsste wohl eher mozzarella-tomate heissen.


und noch ein versuch. (weil es immer noch regnet. und ich deshalb nicht mit dem rad zum bahnhof fahren und mein halbtaxabonnement verlängern kann.)


irgendwann trotz regen zum bahnhof gefahren, mich in die schlange eingereiht, den beiden herrren, die jede am schalter anstehende fragen, warum sie dort anstünde, mit dem halbtax vor der nase herumgewedelt und mir erklären lassen, was ich schon wusste, nämlich dass man das halbtax auch online bestellen kann. zwei personen, die dafür sorgen sollen, dass weniger menschen den schalter benutzen. warum können die beiden nicht einfach am schalter sitzen und kunden bedienen, fragt man sich gelegentlich.
auf dem rückweg übers bäderquartier die coiffeuse an ihrem letzten arbeitstag erwischt und einen termin für nach den ferien ausgemacht. 


mit der tochter den mitgebrachten generoso-cake gegessen. (vermutet, dass das heute ein esslastiges 12 von 12 werden wird, ohne zu ahnen, warum das abendessen nicht fotografiert werden wird.)


zwischendurch immer mal wieder an den drucken herumgewerkelt. bis der tisch so aussah.


das wollpaket für die karderei vorbereitet. wolle ist vor allem voluminös, und das paket soll ja kein sperrgut werden!

das abendessen aus gründen nicht fotografiert. es gab gemüsewok, für die carnivoren mit der option fleisch. gebraten in der neuen kleinen pfanne für sonderernährung. oder so. 


mit der tochter kniffel gespielt. und ja, sie sehen richtig, sie bescheisst. aber erst nach dem spiel. gespielt haben wir übrigens auf dem gefilzten em-rasen von 2008.


eine fahrkarte ausgedruckt. und dann noch mal, mit einer neuen druckerpatrone. die tinte geht übrigens immer aus, wenn ich fahrkarten ausdrucken will. und nein, weder am schalter noch am automaten hätte ich diese fahrkarte so billig bekommen.
mir langts für heute, gut nacht. 
mehr 12er wie immer hier.


Sonntag, 10. Juli 2016

sommerspinntreffen im garten



die spinnwebstube lud zum spinnen im garten und ich bin ihrem ruf am samstag gefolgt. wie fast immer war es warm bis heiss, es waren ganz viele alte und neue gesichter dabei, es wurde erzählt und auch ein wenig gefachsimpelt und es gab leckeres essen vom grill und aus ganz vielen mitgebrachten schüsseln. ein schöner anlass!


spinntechnisch habe ich mich um die jahreshausaufgabe gekümmert und die letzte von drei spulen gefüllt, mit weiss-gelber merinowolle, ganz fein gesponnen. nach dem mittagessen hat es auch noch gereicht, die drei singels zu einem dreifachzwirn zu verzwirnen. einfach in einem arbeitsgang und mit einem wirklich schönen ergebnis. etwas mehr als 70 gramm habe ich jetzt in sockenwolldicke, aber eben so fein und filzfreudig, dass ich noch nicht so recht weiss, was daraus werden soll.
und vier spulen sind nun wieder frei und warten darauf, mit dem spinnfaserabo vom juni befüllt zu werden. nach dem so zufriedenstellenden experiment mit dem dreifachzwirn überlege ich nun, ob das nicht auch eine idee wäre...

Freitag, 8. Juli 2016

pool-ferien in der heimat


die vergangene woche haben wir poolferien in einer schwäbischen industriestadt gemacht. die vormittage haben wir selbstverständlich am pool verbracht. nachmittags standen der besuch des örtlichen bazars, eine schnitzeljagd durch lokale entsorgungseinrichtungen oder einfach das gemütliche herumsitzen im gepflegten aussenbereich der ferienanlage auf dem programm. an zwei abenden besuchten wir die örtliche gastronomie und freuten uns über den kontakt zur indigenen bevölkerung. sport, kultur und erholung in perfekter mischung! gerne wieder!


(äh, die meerjungfrau haben wir mitgebracht.)

unser gemüse heute


salat, knackerbsen, zucchini, zwiebeln, tomaten, kartoffeln, peterling und basilikum. (und ja, der mann hat das nicht alles aufs bild bekommen. aber hübsch arrangiert, oder?)

Samstag, 2. Juli 2016

ein würfel...

... von mir ist in einem buch gelandet. passenderweise ist es ein grüner würfel, denn in farben der welt in filz geht es auch um lieblingsfarben. ich freue mich über diese öffentlichkeit und schmökere interessiert in den bildern der anderen...

Freitag, 1. Juli 2016

unser gemüse heute


schnell noch den korb ausgeleert und dann auf den geisshof, den aktionstag vorbereiten!
im korb waren heute: kartoffeln (viele und trotzdem kein anlass zur freude, die müssen raus, weil die pflanzen kartoffelfäule haben), knackerbsen, zwiebeln ein kleiner frischer knoblauch, salat, basilikum und koriander.

Donnerstag, 30. Juni 2016

wolle waschen

vor ein paar tagen habe ich zwei grosse und mehrere kleine säcke wolle von erhaltenswerten schweizer schafrassen abholen dürfen. darunter sind engadiner schafe, bünder oberländer in verschiedenen farbschlägen und spiegelschaf. unter anderem ist es gerade deshalb im blog so ruhig, weil ich damit beschäftigt bin, diese wolle zu waschen. gestern hat mich der sohn mit der kamera begleitet und so kann ich sie jetzt einladen, mir ein bisschen beim wollewaschen zuzuschauen. 


kommen sie einfach mal mit.  (altes t-shirt, plastikschürze und viele eimer und kannen, alles notwendiges equipment)


das wollvlies, hier vom engadiner schaf, habe ich vorgängig sortiert und einige stunden in regenwasser eingeweicht. hier bin ich schon dabei, die wolle wieder aus dem wasser zu nehmen und abtropfen zu lassen.  (das schaf ist zwar noire, also schwarz gewesen, hiess aber nicht vitelotte. das waren kartoffeln, die wir mal angebaut haben.)


anschliessend wird sie portionsweise in zwiebel- oder kartoffelsäckchen verpackt.


 das restliche wasser mitsamt dem gelösten dreck wird herausgeschleudert. (tja, bauknecht weiss, was filzfrauen wünschen. mein traum von einer eigenen kleinen wäscheschleuder hat sich letzte woche via verschenkeplattform erfüllt)


das einweichwasser, in dem sich trotz striktem aussortieren der verschmutzten wolle einiges an sand und dreck gelöst hat, kann man sehr gut als giesswasser nutzen. es stinkt nur ein bisschen und vermutlich produziere ich damit ein stickstoffüberangebot in meiner tomatenplantage.


 in reichlich warmem wasser (so geschätzte 45 bis 50 grad) löse ich dann ein bisschen wollwaschmittel auf und lasse die wolle etwa eine halbe stunde einweichen. ab und zu bewegen hilft, ist aber nicht unbedingt notwendig, da ich ohnehin immer nur so viel wolle wasche, dass sie noch frei schwimmen kann.


nach einer halben stunde dann das gleiche prozedere wie zuvor mit dem einweichwasser: abtropfen lassen, ausschleudern in portionen und dann noch in handwarmem wasser ausspülen. wichtig ist, dass die wolle nicht heftigen temperaturwechseln ausgesetzt wird, sonst kann sie sich bereits jetzt verfilzen - aber das soll sie ja erst später.


dann wird die wolle auf diesen gestellen ausgebreitet zum trocknen. immer schön im schatten, damit sich in der sonne kein wasserstoffperoxid bildet.


zuletzt wird die wolle in säcke verpackt und ich schicke sie in eine kleine karderei im fränkischen.

Freitag, 24. Juni 2016

unser gemüse heute


salate, basilikum, frühlingszwiebeln, kohlrabi, knackerbsen, frühkartoffeln.
wer genau hinschaut, kann erkennen, was der regen, oder vielmehr die folgen des regens mit unserem gemüse gemacht haben: winzige kohlrabi mit schneckenlöchern, fleckige erbsen, auch die teilweise von schnecken zerfressen, kleine gerettete kartoffeln, die wegen kartoffelfäule frühzeitig geerntet werden mussten. ein elend, wie sehr so ein gemüsefeld vom wetter abhängig ist.

Mittwoch, 22. Juni 2016

explosion(s ?) in the sky

eigentlich fängt alles damit an, dass ich nicht einmal sicher bin, wie der bandname sich schreibt: explosion oder explosions? ich würde mal auf den plural tippen, nach dem konzert.
irgendwann im frühen frühjahr hatte mich der mann gefragt, ob ich mitkommen wolle ans konzert in der roten fabrik und weil ich an konzerte in der roten fabrik (2008, sophie hunger als vorband zu kashmir) nur gute erinnerungen habe, hab ich ja gesagt, ohne eigentlich zu wissen, wer da was spielt.
gestern abend war ich dann immer noch genauso ahnungslos, obwohl ich sicher mal zwischendrin aufgefordert wurde mir mal anzuhören, auf was ich mich da eingelassen hatte, ich wusste nur: irgendwas auch mit filmmusik und: die singen nicht.
gestern also dann sommersonnenwende und längster tag und kalendarischer sommeranfang und tatsächlich so warm, dass wir keine jacken an der garderobe abgeben mussten und es um acht fast ein bisschen schade war, vom seeufer in die dunkle und bühneneingenebelte halle zu wechseln.
obwohl die vorband emilia zoe eigentlich garnicht schlecht war, erwartet man natürlich immer grosses, wenn man mal sophie hunger als vorband gesehen hat. ob mit oder ohne fisher konnten wir gestern auch nicht mehr richtig sagen, meine erinnerung ging mehr so in richtung einer eher verhuschten person mit gitarre auf barhocker. die aber dann überraschend gut gesungen hat. der mann erinnerte sich an eine posaune, aber die vielleicht auch erst später mal, als wir dann gezielt zu einem konzert gingen.
aber zurück zum gestrigen abend: ganz angenehm hatte es in der konzerthalle eine tribüne, so dass ich nicht in der menge stehen musst und sogar was sehen konnte - die vorband hätte sich schon wegen dem schönen lichtarrangement gelohnt. (die sängerin stand mal unter einem lichtdach, oder war eingesperrt in licht.)


dann die explosion(en) am himmel. fünf mann, ein schlagzeug und reichlich gitarren, aber auch noch irgendwelche nicht so ganz zuordenbare instrumente, oder nicht immer ganz konventionell gespielte, sicher ein synthesizer. licht, das musste man nach der vorband bemerken, eher so ein bisschen aquarium- oder guckkastenstimmung produzierend und so spielten die musiker auch. vermutlich wären die auch ganz gut ohne publikum ausgekommen. die lieder oder stücke oder das eine stück ging mehr oder weniger nahtlos ineinander über, kaum dass es mal klatschpausen fürs publikum gab (note to myself: tolle band für unsere primarschule, wo man auch immer erst ganz am schluss klatschen darf). mal leise, mal laut, mal gewaber (der junge mann ganz rechts auf der bühne bewegte sich auch immer so wabernd), mal höllenlärm, aber immer sehr schön auf den punkt. überraschende wechsel zwischen den einzelnen modi - aber dann nach einer stunde oder so auch nicht mehr so überraschend, phasenweise dachte ich, dass da wohl auch nix mehr neues kommt. am ende dann doch noch einmal mitreissend und fulminant - ich verstehe immer noch nicht, wie man einen solchen lärm machen kann und dabei noch einen rythmus halten oder wieder finden kann. ein bisschen spektakulär das ende, alles auf einmal aus, und ja, das hätte man durch eine zugabe nur noch versauen können.
schön wars, die rückfahrt hat ein bisschen lange gedauert, aber glücklicherweise kann man in der grossstadt auch noch kurz vor mitternacht ein bier bekommen und sich so die wartezeit bis zur abfahrt des zuges verschönen.
fazit: der mann hat wieder einmal gut ausgesucht.

Sonntag, 19. Juni 2016

unser wochenende oder wie weit ist es noch vom pluto bis zum bahnhof safenwil?

da für den samstag das deutlich bessere wetter als für den sonntag angesagt war, setzten wir uns am freitagabend nach einem späten abendessen an den rechner und suchten nach einer netten kleinen wanderung. lustigerweise fanden wir zuerst nur grosse tageswanderungen für den sommer und sogar eine spannend tönende mehrtageswanderung, die wir uns für die sommerferien merken werden.
und den aargauer planetenweg. der erschien uns dann als passendes ziel, weniger wegen der planeten als wegen der relativ kurzen strecke mit wenig steigung, denn am nachmittag waren wir noch zu einem geburtstag eingeladen.
also frühstückten wir am samstag nicht allzu spät und machten uns mit der tochter auf den weg nach aarau. mit dem auto, was sich als nicht so gute idee erweisen sollte. am ende fanden wir aber doch noch einen halbwegs legalen parkplatz und wanderten bei mittelschönem wetter los. immerhin kein regen, immerhin nicht kalt. es geht von aarau aus noch ein stückchen den berg hinauf bis man die sonne und damit den beginn des planetenwegs erreicht hat. und dann geht es zuerst mal schlag auf schlag: merkur, venus, erde (mit mond), mars liegen nah beieinander. bis zum jupiter ist es dann schon ein bisschen weiter, zwischen saturn und uranus wurde der weg ein wenig langweilig (das sonnensystem besteht in diesem bereich aus einem gerade breiten waldweg mit rechts und links tannenschonungen) und wir freuten uns über diese kletterschnecke, die tatsächlich nach einer weile nachsehen wollte, wer da so beharrlich vor ihrem haus stand.


nach einer pause auf ungefähr halbem weg ging es weiter zum neptun. lustigerweise haben wir - obwohl wir ja nicht explizit wegen der planeten gekommen waren - doch ziemlich viel über das thema weltall und sonnensystem geredet.
nach dem neptun können alle, die zwergplaneten nicht interessant finden, nach kölliken hinunter gehen - die anderen wandern weiter zum pluto.


danach wird der weg, der weiter zum bahnhof safenwil führt, wieder deutlich spannender. es geht über schmale (und gestern leider sehr matschige) pfade, es gibt auch noch eine verpflegungsmöglichkeit und dann steht man relativ plötzlich zwischen den ersten häusern von safenwil. am bahnhof merkten wir dann, dass sich im westen ein gewitter zusammenbraute und waren froh über das dach. zurück nach aarau fährt kein direkter zug, man muss in suhr einmal umsteigen und warum unser zug in suhr uns am bahnhofsdach und der zum umsteigen bereitstehenden bahn vorbeifuhr, wissen die götter. wir wurden jedenfalls auf dem bahnhof suhr wegen ein paar meter nass. und zogen für den weg vom haltepunkt binzenhof bis zum parkplatz dann doch noch regenkleider an.
zum geburtstagsfest kamen wir dann ein bisschen zu spät, aber doch irgendwie noch rechtzeitig und sassen in netter runde mit vielen bekannten und ein paar unbekannten nachbarn noch relativ lange.

und weil wir am samstag ja wieder nix im garten geschafft hatten (der übrigens wegen des regens an allen enden wächst und wächst und wächst - natürlich wie immer meistens das falsche, aber dieses jahr auch ziemlich viel vom richtigen- erklärten wir den sonntag zum gartentag. also halt ohne elektrische, krachmachende geräte, aber davon haben wir ja ohnehin nicht gerade viele. nachdem ich noch eine mail, die eigentlich schon samstag hätte losgeschickt werden sollen und einen anruf, der an wechselseitiger unerreichbarkeit gescheitert war, erledigt hatte, ging ich in den garten, während der mann studierte. ich schnitt verblühte rosen und vergammelten mohn (naja, ein paar blüten haben es geschafft, der rest ist dem regen zum opfer gefallen) und verlagerte mich schliesslich mit handheckenschere an den teil hecke, den wir noch immer nicht geschnitten hatten. zwischendurch hat es zwei mal geregnet, ich bekam unterstützung und gesellschaft und schlussendlich ist jetzt erstmal alles geschnitten. eine wanne heckenschnitt wartet aufs (elektrische) häckseln, der untere schattensitzplatz ist gesäubert (bisher haben wir den auch nicht gebraucht, vielleicht wird es ja diese woche was...), wir haben uns über die erfolgreiche erbsen- und salatzucht gefreut und nach dem kaffee (mit von der tochter gebackenen bananenmuffins) kam ein platzregen und ich schrubbte den garagenplatz noch mit dem grossen besen (ha, andere brauchen einen kärcher für so was, wir nicht!)
der mann hat nudeln gemacht und jetzt wäre es an mir, eine sosse dazu zu produzieren. weshalb dieser post hier endet.

Freitag, 17. Juni 2016

spinnfasernabo und ganz viel wolle zum filzen



gestern habe ich in der spinnwebstube mein drittes spinnfasernabo abgeholt und damit habe ich drei viertel meines weihnachtsgeschenks vom letzten jahr leider schon hinter mir. (zur erinnerung: ich bekam ein jahr spinnfaserabo zu weihnachten!) ich habe es ganz knapp geschafft, nicht in die papiertüte zu schauen, nur die oben auf liegende überraschungsfaser (ha, keine überraschung mehr), 100 g grau gefärbte seide, die in original übrigens viel schöner ist als auf dem photo, hatte ich schon gesehen. und meine überraschung über den eigentlichen inhalt des abos war dann zuhause sehr um so grösser und und freudiger. ein im farbverlauf gefärbter blauer kammzug aus polwarth-wolle und tussahseide!
ich freue mich schon aufs spinnen! ich könnte mir auch vorstellen, dass die beiden fasern gerade so zusammenpassen... (aber zuerst muss die spinntreffhausaufgabe erledigt werden - weil ich derzeit damit drei von vier spulen belege und die vierte zum zwirnen brauchen werde)

und dann fiel mir auf, dass ich das ergebnis des frühjahrsabos noch garnicht gezeigt habe - also habe ich die zwei strangen gleich mal danebengelegt. falklandwolle, leinen, tussahseide, gezwirnt mit einem seidenfaden in grün.


die frage ist nur, ob ich in nächster zeit so viel zum spinnen kommen werde... denn im keller wartet auch noch eine ganze menge arbeit auf mich.


das wären dann so in etwa 15 kg rohwolle von schweizer schafen, nicht irgendwelchen, sondern aus dem nachzuchtprogramm der pro specie rara: engadiner, bündner oberländer, spiegelschaf. nicht alles ist für mich, im gegenteil nur der geringere teil. der grössere teil wird nur hier gewaschen, auswärts kardiert und dient dann als material für das erste modul des filzlehrgangs der filzszene schweiz, das hier bei mir ende august stattfinden wird. gemeinsam mit esther grischott und daniela melberg werden wir drei frauen ein jahr lang in zehn modulen in das filzhandwerk einführen und ich freue mich schon sehr auf die neue aufgabe!

unser gemüse heute


beinahe monochromes gemüse: eichblatt und lattichsalat, frühlingszwiebeln, fenchel und rettiche. ich muss glaub mal die suchmaschine mit fenchel füttern.

Dienstag, 14. Juni 2016

eine tasche

der mann wünschte sich eine tasche. nicht irgendeine, sondern eine, die in grösse und verstauungseingeschaften einer ollen werbeumhängetasche gleichen sollte. beim material und bei der herstellung liess er mir hingegen völlig freie hand. und zuerst dachte ich ja an etwas genähtes, ein bisschen regendicht und dem werbetäschlein einfach mal abgekupfert. aber dann habe ich ja den kurs bei annemie koenen über himmelfahrt besucht und einige um mich herum machten taschen oder hatten schon taschen gemacht in dieser turkmenischen technik. und damit war der plan gefasst: es gibt eine tasche in turkmenischer technik.


 beim motiv wurde ich auf der homepage des manns fündig und so begann ich mit der umsetzung.


und weil ich halt so bin wie ich bin, habe ich das männlein mit dem kopfhörer mit hilfe eines rasters auf den taschendeckel übertragen. und danahc dann zügig vergessen, dass ich ja noch ein paar bilder hätte machen können.


aber jetzt ist sie ja fertig, die tasche. noch mit einem verstellbaren henkel versehen ist sie schon im einsatz.