Dienstag, 6. Februar 2024

#wmdedgt vom 5. februar 2024

 immer am fünften des monats fragt frau brüllen ins internet hinein: was machst du eigentlich den ganzen tag (#wmdedgt) ? und meine antwort ist heute diese: 

aufgewacht vom wecker - das ist einerseits gut, weil ich dann ausgeschlafen bin, andererseits schlecht, weil ich dann ungewohnt schnell aufstehen muss. kurz vor halb sieben also in die küche, dort deutschlandfunk kultur an und das übliche morgenprogramm mit geschirrspüler ausräumen und frühstück vorbereiten. frühstück mit kai, die tochter hat heute frei (frühstückt aber unter der woche eh nicht mit uns). ich trinke eh nur eine tasse kaffee, weil ich vor meinem müesli zum frühstück 20 minuten gymnastik mache. beim frühstück lese ich ein bisschen im internet und schreibe eine mail, es gibt noch ein paar details nach einem termin bei der bank zu klären. im haushalt gibt es heute sonst nichts dringendes zu erledigen, aber es wird dann doch viertel vor neun, bis ich weg komme. 

kurz vor neun bin ich in der werkstatt - hier gibt es noch ein bisschen was vom freitag aufzuräumen - in der offenen werkstatt plus vormittag hat hier eine kundin eine neue grosse filztasche gemacht. und ich habe nebenher ein paar dinge fertig zu machen versucht. unter anderem eine hülle für vier schaumstoffteile aus einem matratzenrest. besser schon, aber immer noch nicht wirklich gut. dieses ding will eindutig noch einmal auf die seite gestellt werden, manche ideen sind besser als ihre ausführung oder brauchen halt einfach eine weile, bis sie wirklich fertig sind. 

dafür arbeite ich am projekt resteverwertung weiter (ist das andere objekt auch): ich bereite eine zweite dekorseite für ein meditationskissen vor, das ich später mit den arvenspänen füllen will, die mir der hausmeister angeschleppt hat. es geht voran, ich kann zusätzlich zur dekorseite noch das ganze kissen auslegen. das hört sich jetzt hier alles ein bisschen kryptisch an - ich versuche an diesem objekt eine technik, die ich im herbst an sehr kleinen objekten kennengelernt habe, in grosse objekte umzusetzen. und bin sehr gespannt, ob das klappt. 

passend zur mittagspause bin ich fertig mit auslegen und so kann sich die nasse wolle bis morgen entspannen (und ich auch). mittagessen mit tochter und resten, das wetter ist so schön, dass wir gar keine heizung brauchen heute. kleine pause, dann montägliche hausarbeit mit küchenreinigung, essbereich und weil es so schön sonnig ist, terrassensitzplatz saubermachen. ich stelle fest, dass wir frühblüher brauchen. 

das passt ganz gut so, weil ich mit der tochter eh einen besuch im brockenhaus verabredet habe. dorthin fahren wir mit dem auto, weil es auch noch zwei andere dinge zu erledigen gibt. 

- brocki (secondhandladen): ich finde eine schöne alte keksschachtel, eventuell wird das die neue nähutensilienschachtel für meine mutter, vielleicht ist sie ihr aber auch zu klein. ausserdem eine schere und ein bisschen stickgarn. die tochter kauft sich einen grünen topf aus gusseisen, am boden steht als  hersteller vonroll, wird vermutlich schon ein bisschen älter sein. 

- baumarkt: die tochter sucht sich einen gummibaum aus, für einen übertopf von ihrer urgrossmutter. ich nehme eine primel und einen schale mit hyazinthen mit, ausserdem anzuchterde, die paprikas sollten ausgesät werden. 

- dann noch schnell eine kiste spezi beim sohn vorbeigebracht (es ist kompliziert, sie stand seit weihnachten bei uns im keller).

- tankstelle: das auto betankt und gleich den kanister für den rasenmäher gefüllt. ich weiss akut meist nicht, wie viel benzin im auto ist, aber am wochenende wird damit gefahren werden und da macht es sinn, wenn der tank voll ist. 

zuhause treffen wir kai bei der abendessensvorbereitung, ich sollte mich eigentlich um vereinsdinge kümmern, verschiebe das auf nach dem abendessen und setze mich anstattdessen an den esstisch und arbeite eine viertelstunde an meinem 100-tage-challenge-projekt. so jetzt ist es raus, ich habe wieder eine 100-tage-challenge angefangen, mal sehen, ob ich die mal fertig bringe. bis jetzt (tag 18) läuft es ganz gut, auch weil ich mich relativ strikt dran halte, jeden tag wirklich nur 15 minuten was zu machen. dann stricke ich noch ein bisschen an einer sau, ja sie lesen richtig, ich fühlte mich herausgefordert, vor allem nachdem kai mich ein bisschen komisch angeschaut hat, als ich vom strickmuster erzählt habe. 

zum abendessen gibt es risotto mit lauch, das war jetzt aber wirklich der allerletzte rest aus der gemüsekiste, glücklicherweise hat kai noch salat dazu gekauft. küche mache ich alleine - die tochter geht bouldern und kai hat sich zwar angeboten, aber da er ja schon gekocht hat und ich so die vereinsarbeit noch ein bisschen rausschieben kann nett bin, passt das heute auch gut.

dann ist es so weit: ich entheddere das gewirr von kommentaren zu meinem ersten entwurf der einladung zur generalversammlung. zur zeit läuft es super in der vorstandsgruppe, alle tragen was bei, es werden fehler gefunden und anregungen geteilt, so kann es gerne noch ein bisschen bleiben. nach einer stunde habe ich nicht nur eine fertige verbesserte einladung sondern auch noch zwei korrigierte dokumente, die mitgeschickt werden können und das ok von derjenigen, die das nachmittagsprogramm gestaltet, dessen ankündigung sie anders haben wollte (aus gutem grund). so kann das dann morgen rausgehen.

noch ein bisschen fernsehen am späten abend, aber die serie, die wir gerade schauen, kann mich nicht so recht vom einnicken abhalten, besser ich gehe ins bett entscheide ich, sehe aber dann doch noch die nachrichten mit an. gut nacht.

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