gut habe ich mir in dieser woche ein paar notizen zu den einzelnen wochentagen gemacht - wie der 12te war die ganze woche gut gefüllt.
in den montag stapelte ich einen viertel arbeitstag im kulturzentrum, eine ausführliche putzrunde in der küche, die ich in der letzten zeit ein bisschen vernachlässigt hatte, einen arzttermin wegen der anhaltenden schmerzen im rechten bein und zu guter letzt noch den steuererklärungsabend. aber gleich am morgen gab es dann noch einen kleinen turboboost: eine zusage für mich vom museum langmatt, wo ich in zukunft auf kunst aufpassen darf. fürs bein gibts mal wieder physiotherapie, termine allerdings erst ab april. und die steuererklärung haben wir zum ersten mal online erledigt, bisher musste man sich ein kleines programm herunterladen und konnte am ende alles auch online einreichen. ich hatte im netz gelesen, dass die anmeldung zur app, mit der man sich legitimieren muss, probleme machen könne, hatte das deshalb schon vorher erledigt, aber bei mir lief es ohne ruckeln. nur das wiederauffinden der angefangenen steuererklärung war ein bisschen mühsam. dafür ein plus für das zuordnen der belege, die man jetzt direkt beim einzelnen eintrag hochlädt, und für eine abfrage der einzelnen posten der erfolgsrechnung für meine selbstständige tätigkeit - da musste man bisher immer aufwändig ein pdf herunterladen, das so mässig gut auszufüllen war. ganz fertig geworden sind wir nicht, ein bankbeleg hat gefehlt - also muss ich die steuererklärung noch mal wiederfinden...
im zug der hauswirtschaftlichen tätigkeiten am morgen habe ich den frühlingshaften kranz mit dem filzgemüse aufgehangen.
dienstag, mittwoch und donnerstag war ich vormittags in der werkstatt. den tetraeder von der generalversammlung habe ich nachgeholt und auch sonst ein bisschen herumprobiert.
am dienstag am spätnachmittag habe ich mal wieder unser dorf gefeiert: zuerst war ich schwimmen (mit dem rad ca. 10 minuten weg), dann einkaufen (im ortskern, komme ich auf dem rückweg vom schwimmbad fast vorbei) und beim velomechaniker (kurze begutachtung meiner bremsen ergab, dass ich vorerst keinen servicetermin brauche) und am schluss verplauderte ich mich ein wenig in der dorfbibliothek. wenn es notwendig gewesen wäre, hätte ich zwischen velomech und bibliothek auch noch dinge auf der gemeinde erledigen können, die haben nämlich auch am dienstag immer länger auf. ist das nicht toll? unser dorf sieht zwar nicht so aufregend aus, ist aber in erster linie alltagstauglich.
am mittwoch dann das gleiche mit der kleinen stadt vor den toren unseres dorfs: zuerst vorsorgetermin bei der gynäkologin eine gemeinde weiter, dann schaute ich kurz im royal vorbei und traf dort den schwer beschäftigten sohn, dann setzte ich mich ein bisschen in ein café und wollte eigentlich eine einkaufsliste schreiben, aber traf dann eine bekannte und schwatzte mit ihr, bis ich ins kulturzentrum musste, um die mitgliederversammlung des trägervereins am abend vorzubereiten. die mitgliederversammlung war schlecht besucht, mit einer halben stunde dauer recht kurz und das beste dran war der blumenstrauss, den ich bekommen habe.
und in den 12von12-post vom donnerstag integriert habe.
dann fehlte nur noch ganz wenig zum wochenende: eine kleine putzrunde, einmal einkaufen, ein abstecher ins kulturzentrum und ein ruhiger nachmittag in der offenen werkstatt. am abend kam unser wochenendbesuch an, freunde, die wir tatsächlich fast zwei jahre nicht gesehen haben. darum gab es reichlich auszutauschen: wie gehts den kindern? wie gehts den eltern? und dann ganz viel erlebnisse und schöne orte, die wir jeweils besucht haben. gegenseitiges verteilen von reisetipps - weil wir, was reisen angeht, sehr ähnlich ticken.
am samstag trieben wir uns wetterhalber in der stadt herum und dort vor allem im museum für gestaltung.
nicht mal die fröhlich bunt vor sich hinwartenden tische können darüber hinwegtäuschen, dass das wetter wirklich greislich war.
erste spannende ausstellung: more than human. hintergrund der ausstellung das thema, dass der mensch über lange zeit die ihn umgebende natur und landschaft nur als ressource gesehen hat - wie lässt sich das ändern, angesichts der tatsache, dass die natur an dieser ausnutzung schaden genommen hat und endlich ist. kann der mensch etwas zurückgeben? kann er mehr mit als aus der natur leben?
anders als die kleiderartigen objekte aus algen oben hätte ich dieses gebilde gerne angefasst. ein wandelement, das weich und porös sein soll, dämmend einerseits, eine heimat für pilze, mikroben, kleine insekten, flechten, moose und so weiter bietend andererseits. wir waren uns aber recht rasch einig, dass sich da vermutlich noch sehr viel in den köpfen der menschen ändern muss - wenn ich nur an unseren nachbarn denke, der jedes jahr mehrmals die pflastersteine vor seinem haus mit dem hochdruckreiniger quasi keimfrei macht.
auch an der ausstellungsstrasse gab es noch eine sehr grosse fotoausstellung - ebenfalls zum thema verhältnis mensch - umwelt. die fülle an bildern war spannend, aber auch anstrengend. mit jedem blick, jedem weiteren bild, jedem nächsten raum war wieder ein themenwechsel verbunden, ich konnte mich gar nicht auf alles einlassen, hätte lieber nur ein paar bilder angeschaut und mich darin vertieft.
ein schneller kaffee im museumsfoyer, dann ging es weiter. mittlerweile regnete es fast nicht mehr und wir nahmen den weg entlang der alten bahnstrecke an der limmat entlang.
zur zeit ist der wasserspiegel des lettenkanals abgesenkt - es wird eine fischtreppe gebaut.
die treppen und leitern der badi am oberen letten schweben ein bisschen in der luft. aber bis zur badesaison wird wohl alles wieder fertig sein.
zurück am toniareal (wo wir geparkt hatten) hatten wir nur noch etwa eine dreiviertel stunde zeit - und schauten uns die ausstellungen zur sammlung und zur jungen schweizer graphik eher kursorisch an.
zuhause gab es kaminfeuer, apero, später koteletts vom weideschwein mit kartoffel- und grünem salat und später ganz viele fotos aus verschiedenen urlauben, von jahr der tochter auf dem segelschiff und noch mehr reisen.
am sonntag frühstückten wir ausführlich, schnappten noch mal gemeinsam ein bisschen luft am wasserschloss und dann reiste der besuch schon wieder ab.
und sonst noch so? die tomaten, die ich erst am vergangenen sonntag gesät habe, haben schon teilweise ihre blätter ans tageslicht geschoben. draussen ist es wieder kalt geworden - die richtig frühlingshaften temperaturen waren schon anfang der woche vorbei, zum wochenende wurde es richtig kalt und nass.










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