ganz bewusst habe ich, nachdem ich kurz vor weihnachten eine gewisse unlust am bloggen bemerkt hatte, mir für die ferien eine blogpause gegönnt. bis auf den jahresrückblick, den ich mittlerweile zum dritten mal gemacht habe, und auf den ich ungerne verzichtet hätte, habe ich mich auch an diese pause gehalten. ferienzeit ist ohnehin immer schlechte zeit fürs bloggen. es ist zwar meistens viel los, aber kaum einmal so recht ruhe. das fotografieren vergesse ich dann auch gerne mal - und so gibt es entweder viel zu erzählen, aber wenig zu zeigen, oder es fehlt sowieso die zeit und konzentration einen text zu verfassen. die zeit frühmorgens, wenn noch niemand ausser mir aufgestanden war und zumindest in der zweiten ferienhälfte kai schon weg war, habe ich meistens für den haushalt genutzt. und über den tag und vor allem am abend war hier kaum an einigermassen konzentriertes arbeiten zu denken - wenn wir nicht sowieso unterwegs waren.
die erste ferienwoche zwischen den jahren war natürlich von den festtagen dominiert,
die bei uns wetterbedingt ein wenig gemütlicher ausfielen als zuerst gedacht. vier tage waren wir - nachdem das wetter wieder autobahntauglich war - unterwegs um die beiden grosseltern zu besuchen.
danach haben wir dann einen ausflug nach basel unternommen, ins jean-tinguely-museum. die dauerausstellung über tinguely, die wir schon einmal besucht hatten, hat uns dabei nicht mehr so sehr begeistert, dafür die sonderausstellung "under destruction" um so mehr.
den jahreswechsel haben wir zu hause ohne viel aufsehen verbracht, was einem hier in der schweiz aber auch leicht gemacht wird. ansonsten haben wir viel und lecker gekocht und ein wenig auch noch gebacken,
die buben haben die märklin-sprint-rennbahn aufgebaut und ihre weihnachtsgeschenke innerhalb kürzester zeit ausgelesen. die vervollständigung der skiausrüstung machte einen ausflug ins shoppingcenter notwendig und ein wenig haben wir wie in jeden ferien im haus herumgebastelt. an der futterstelle im garten war mindestens einmal ein buntspecht zu besuch und im winterlich verlassenen wald entdeckten wir beim geocachen nicht nur die spuren von rotwild, sondern auch die von einem dachs.
dann kam die zweite ferienwoche, kai musste leider wieder arbeiten und der grosse bekam eine neue feste spange, was ihn nur kurze zeit vom essen abhalten konnte. ich hatte einen termin mit meiner mentorin, um mein filzprojekt für die abschlussausstellung zu besprechen und wir fuhren ins schöne glarnerland, das sich für einmal von seiner - auch wettermässig - schönen seite zeigte, um
eine filzkollegin zu besuchen und drei mal die lange schlittenbahn in elm hinunterzufahren.
hier um die ecke war der schnee leider schon vor dem jahreswechsel verschwunden, keine chance mehr auf rasante schlittenfahrten. der rest war hausarbeit: baum abräumen, allgemeines entweihnachten und aufräumen und ausmisten.
ich begann das blog der ordnungshüterin zu verfolgen, nahm ein paar hinweise dankbar an und auf und freute mich ansonsten, dass ich an manchen tagen einfach nichts zu tun hatte... ich gewöhnte mich (und gewöhne mich noch) allmählich an das grosse weihnachtsgeschenk, das ich bekommen habe, ein neues laptop. und las ein wenig in einem anderen weihnachtsgeschenk, das ich sicher noch gesondert vorstellen werde. fast am ende der ferien freuen sich die kinder teilweise sehr, teilweise weniger auf den schul- und kindergartenalltag und ich mich darauf, in der kommenden woche endlich mit der abschlussarbeit beginnen zu können.