Freitag, 3. Juni 2011

horizonterweiterung

kann manchmal wirklich wichtig sein.


nachdem wir im letzten jahr auf unserer radtour an einem verregneten tag nach bern kamen und nicht so recht lust hatten, die stadt zu besichtigen, hatten wir den kindern schon lange versprochen, dies noch vor den nächsten ferien nachzuholen. heute war es endlich so weit.

und da ich gestern noch ein wenig nach attraktiven zielen für das ganz spezielle sightseeing ausschau gehalten hatte, gingen für mich ein paar ganz spezielle wünsche in erfüllung.

gleich nach der ankunft in bern pilgerten wir zur haupt-buchhandlung und ich durfte die wenigen filzbücher aus dem hauptverlag in der hand halten, die ich nicht ohnehin schon besitze... aber es gibt natürlich auch noch vieles andere dort ... aber wir haben es tatsächlich geschafft, ohne einen einkauf, dafür aber mit reichlich prospekten, die buchhhandlung wieder zu verlassen. sie liegt zudem noch wirklich idyllisch, schade, es gibt kein bild auf der homepage, und ich habe auch keines gemacht...

viel weniger idyllisch, für uns fast ein wenig verwirrend, lag die zweite adresse, die wir anliefen. im keller eines wohnhauses mit bankfiliale fanden wir magliamania, den besonderen wollladen von babette eymann. die kelleratmosphäre war aber ganz schnell vergessen, die kleinste fand eine kiste spielsachen und der rest der familie lauschte den erklärungen zu all den wunderschönen strickgarnen. ein strang in seide/seacell musste unbedingt mit (ist inzwischen schon angestrickt) und weil man mit all den schönen schätzen eben nicht nur stricken oder häkeln kann, durfte ich etwas mitnehmen ... für experimente, von denen ich demnächst hoffentlich mehr berichten kann...

anschliessend brachte uns der bus zum bärenplatz, wo wir die sightseeing tour beginnen konnten ... wobei sightseeing für unser schlendern und dahintreiben eigentlich der falsche begriff ist ... wir genossen die schöne stimmung der arkaden in der altstadt und trödelten durch so manches geschäft. ich fand im drachenäscht endlich ein spiel, das ich schon lange suchte... im rosengarten konnte die kleinste wieder eine pause vom anstrengenden stadtspazieren machen und eine runde spielen, während wir mit herrlichem blick auf die altstadt etwas kühles tranken... anschliessend ging es noch durch die matte und dabei entdeckten wir noch die werkstatt von monika künti, das flechtwerk. naheliegend, dass mich nach den geflochtenen filzwürfeln dieses thema noch nicht so schnell loslässt... glücklicherweise gibt es beim flechtwerk aber auch kurse...

der rest ist schnell erzählt: das marzili bähnchen brachte uns wieder hinauf in die stadt und die sbb wieder nach hause. und nun muss ich wieder zurück zu meiner wolle....

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