keine ahnung, wo diese woche hingekommen ist. es gibt auch quasi keine fotos.
also von vorne.
montag brauchte ich als ausruhetag vom langen sonntag - und um ein paar dinge zuhause zu erledigen, unter anderem die zweite charge holundergelee einzukochen und ein bisschen im garten herumzufuhrwerken.
dienstag war ich in der physio und anschliessend in der werkstatt, die wilden sitzfelle, die ich dem schafzüchter versprochen habe, müssen endlich auch mal fertig werden. am nachmittag gab es eine menge bügelwäsche und anschliessend eine recht späte schwimmrunde, unter anderem, weil ich mit der dame am empfang des schwimmbads eine bisschen plaudern musste. am abend war ich alleine zuhause, das nutzte ich dann für frühes zubettgehen zum lesen.
mittwoch arbeitete ich im kulturzentrum, die stimmung ist denkbar schlecht, ich weiss auch nicht, was da nun wieder los ist. was ich weiss: dass jede besprechung in grundsatzdiskussionen ausufert, dazu noch über dinge, die wir auf ebene betriebsleitung halt eigentlich nicht ändern können, ist auf dauer keine arbeitsgrundlage. als aufsteller schaute die momentan in kinderpause befindliche betriebsleiterin vorbei, nebst dreimonatigem nachwuchs, wir tranken gemeinsam kaffee - aber auch sie spürte vermutlich deutlich die spannungen.
und am nachmittag radelte ich zum haareschneiden, die sind nun wieder richtig kurz.
donnerstag dann noch eine kleine runde werkstatt, vor allem zum aufräumen und für entwürfe für den nächsten shirdak, der ein bisschen grösser werden soll, noch kann ich mich nicht recht entscheiden, ob eher 80 x 120 oder doch gleich 100 x 150 cm. eigentlich wollte ich überlegen, welche wolle ich in welcher menge bestellen muss, nun aber habe ich die idee, vielleicht doch aus dem fundus der vorhandenen farben zu arbeiten. das wäre dann vermutlich weniger ton in ton, sondern eher sehr bunt. am ende wird der teppich in der kleinen version um die 2 kilogramm schwer werden, und ich weiss noch nicht so recht, ob ich das tatsächlich handhaben kann. aber ich kann einfach mal mit einzelnen teilen anfangen, das ist schon ziemlich gut.
am nachmittag dann der letzte einsatz im museum vor den ferien. es war viel los, schon vor der eigentlichen öffnungszeit war eine grosse gruppe da, was die aufsichtszeit verlängerte.
freitag dann schon fast ferien, zumindest hatte ich keine festen aushäusigen pflichten mehr. mit der wöchentlichen putzrunde war ich gerade fast fertig, kai war unterwegs zum gipfeli holen, als innerhalb von minuten ein heftiges gewitter aufzog, zuerst mit viel wind, dann heftiger regen und am ende ein hagelsturm, der im garten einiges verwüstete. zeitweise dachte ich, dass die heftigkeit von wind, wasser, hagel auch unsere scheiben an der westseite eindrücken könnte, aber glücklicherweise ist das nicht passiert.
| 9.43 uhr - noch scheint die sonne |
apropos wespen: so wenig wie in diesem jahr hatten wir noch nie. ob das mit der hitze und grossen trockenheit zusammenhängt?
am freitag regnete es noch einige male, so dass wir gar nicht recht mit dem aufräumen im garten beginnen konnten, sondern eigentlich nur das retten, was noch zu retten war.
am samstagmorgen war es dann aber so weit abgetrocknet, dass wir laub, äste und was sonst noch so in unseren garten geflogen gekommen war, zusammenfegen und wegbringen konnten. ein nicht so schöner ferienstart, zumal es auch schnell wieder recht warm und drückend wurde und die arbeit im garten so gar keinen spass machte. in den nachbargärten wurde teils deutlich hörbar schweres gerät eingesetzt, um auch noch das letzte blättchen zum verschwinden zu bringen. wir liessen auf wiese und beeten alles liegen und waren froh, als wir die gepflasterten flächen einigermassen frei hatten.
ein bisschen zaghaft haben wir noch begonnen, dinge für die ferien zusammenzutragen, dann waren wir am abend noch bei der tochter zum abendessen in ihrer neuen wohnung eingeladen. von dort zogen wir gemeinsam weiter, ein letztes mal die sommerbar im royal zu geniessen, aber wurden mit der musik nicht so recht warm und gingen früh nach hause.
den sonntag begannen wir mit einem aushäusigen frühstück, nach vielen, vielen jahren mal wieder bei frau meise auf dem balkon in der unteren altstadt. schön wars und lecker. danach waren wir bereit für reisevorbereitungen, wie letztes bügeln (wir werden unterwegs keine waschmaschine haben), packen, das auto füllen. noch ist nicht alles drin, den rest erledigen morgen früh, bevor es so richtig losgeht.
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