Freitag, 22. November 2013

schals


 gestern noch so auf dem filztisch und heute schon, gerade von der wäscheleine abgenommen, hier im blog.


 zwei schals aus wolletamin, geflochten und gefilzt mit einem hauchdünnen vorfilz aus bfl und seide. das material ist (bis auf den dunkelblauen wolletamin) in der spinnwebstube handgefärbt. die schals sind circa 170 auf 40 zentimeter gross und wiegen nur etwas mehr als 120 gramm.


einmal einfach "ghüslet" und einmal mit einer effektvollen köperbindung geflochten (oder dann gewoben?).

Donnerstag, 21. November 2013

und sonst so?


der kalender und die prospekteflut legen es nahe: es naht weihnachten, oder vielmehr zuerst die adventszeit. heute morgen habe ich überlegt, warum ich noch so garnicht in vorweihnachtlicher stimmung bin. vielleicht weil es noch nicht so richtig kalt ist? oder weil der garten bisher weder zur winterruhe kommen durfte (weil wir immer noch am aufräumen und ausschneiden sind) noch die sträucher alle blätter verloren haben? egal, immerhin schneit es seit heute nachmittag und wir haben gestern mit den kindern besprochen, dass wir auch in diesem jahr wieder einen gemeinschaftlichen adventskalender haben wollen. (was heisst, dass ich nur für jedes familienmitglied eine kleinigkeit brauche und gemeinsam mit dem gemahl die adventssonntage organisiere - denn wenn jeder von uns fünf den vier anderen familienmitgliedern an einem tag ein kleines päckle macht, dann ist für 20 tage schon gesorgt.)


und die geburtstagsgeschenke haben auch schon ihren platz gefunden. (der kuchen ist gegessen, die grosse geburtstagskerze wird wohl noch einige tage brennen, und hier auf dem bild kann man den garnrollenhalter, den der mittlere mir gebastelt hat, sehen. und das nähbuch vom herrn gemahl. daneben würde man auch noch einen adventskalender von der freundin für mich alleine sehen können, wenn man genau hinschaute. der braucht noch einen besseren platz.) 

und gestern kam hier ein dickes paket mit flyern an für meine filznachmittag am naturama in aarau. an zwei adventssonntagen kann man dort mit mir filzen. genaueres findet ihr auch auf der seite des naturama, auf der es sich allgemein einmal herumzustöbern lohnt. 



noch was ganz anderes: ein körnig gezwirnter strang wolle ist mir gelungen, jammerte ich doch neulich noch, dass immer nur die anderen das hinbekämen. aus bfl und glänzendem nylon, in viel schillernderen farben als hier zu sehen. wenn ich jetzt auch noch wüsste, was man da draus machen könnte. na, der muss ja sowieso erst mal noch ein bisschen ablagern.

eigentlich hätte ich ja noch viel mehr zu zeigen, denn die anmore weste, die ich mir stricken musste, weil ich auf die anmore jacke nicht warten konnte, ist fertig. ich strickte sie aus einem baumwoll-alpaka-wolle-gemisch in erbsengrün, von dem ich mal 500g geschenkt bekommen habe. sie trägt sich ungefähr fünf minuten gut, dann fängt sie an zu kratzen. aber die form ist toll. und die wolle hat grade so gereicht, ich habe die blende ein klein wenig schmäler gestrickt, was man gut machen kann, wenn man mal das grundprinzip verstanden hat und am schluss blieben nach dem abketten tatsächlich noch knapp 10 zentimeter garn zum vernähen. anstatt diese sensation zu fotografieren habe ich schnell alles vernäht, für eine erste anprobe.
jetzt muss ich die schon im frühjahr begonnene strickjacke fertigstricken, bevor ich noch mal was anfange. aber die wolle für die anmore jacke ist schon bestellt, beziehungsweise sogar schon geliefert und muss nur noch abgeholt werden. 

und die beiden schals, an denen ich mein anderes geburtstagsgeschenk, die fabelhafte filzmaschine, ausprobiert habe, hängen auch zum trocknen im keller. falls es morgen irgendwann hell werden sollte, dann mache ich fotos, für dich rita und für alle anderen!

Dienstag, 19. November 2013

badhotel schwanen

am vergangenen samstag lud unsere gemeinde zur orientierung über die umgestaltung des limmatufers ein. was da geplant ist, tönt interessant. noch interessanter war allerdings die gelegenheit das alte badhotel schwanen zu besichtigen, das ebenfalls umgestaltet wird.







fotografiert habe ich nicht, ich liess fotografieren, darf aber die bilder zeigen. mehr andere bilder, mit ganz anderem fokus, zeigt der grosse jetzt selbst in seinem blog.

Montag, 18. November 2013

gefärbt, geflochten und gefilzt


das färben habe ich der fachfrau überlassen. aber das filzen, das flechten und das fertigfilzen mache ich selber. aber seit neuestem habe ich dafür einen helfer. für die grossen flächen eine gute sache. und es ist ja auch nicht gerade der kreativste teil der arbeit, den er übernimmt....

Donnerstag, 14. November 2013

winterwichtel - in allen farben


hiess der kurs gestern und tatsächlich wurde es ganz schön bunt... einige wilde gesellen sind dabei herausgekommen, ein paar tragen ein mäntelchen und dann gibt es auch noch ein paar, bei denen hinten ein rock unter dem mantel hervorblitzt... (eigentlich nicht so gedacht, aber wenn man halt einmal mehr dreht als erklärt, dann kann so was schon vorkommen - aber alle trugen es mit fassung und wir haben zusammen das beste draus gemacht. nun tüftle ich daran, wie man die anleitung noch ein wenig kindersicherer machen kann...) schön wars wieder mit euch kindern!

Mittwoch, 13. November 2013

gemüsekooperative - eine idee für uns?

gestern abend waren der grosse und ich auf dem infoabend einer neu zu gründenden gemüsekooperative im raum baden-brugg. nachdem wir vor etwa drei jahren schon einmal den versuch mit einem gemüseabo wegen zu viel nicht saisonalem beziehungsweise nicht regionalem gemüse aufgegeben haben, wäre das bei dieser art von gemüseabo sicher nicht der fall. 

die idee sieht vor, dass der gemüseanbau genossenschaftlich organisiert wird, dass ausschliesslich (oder beinahe ausschliesslich) auf dem geisshof bei birmenstorf angebaut wird, dass ausser dem bauer auch die genossenschaftsmitglieder bei anbau, ernte und verteilung der gemüse mitarbeiten und dass sie auch das risiko mittragen. verteilt wird, was jeweils geerntet wird nach anteilen an der genossenschaft. 
 
 
und das mit allen vor- und nachteilen, die so ein verfahren hat. es wird also eher so ähnlich sein, wie wenn man einen eigenen garten hätte, bei dem eben zu bestimmten zeiten auch grössere mengen an gemüse anfallen als zu anderen. andererseits hätte man wirklich saisonales und regionales gemüse, zumal ausser folientunnel keine verlängerung der anbauzeiten vorgesehen sind. wir hier sind begeistert von der idee, auch wenn wir im jahr 12 halbtage mitarbeiten, zwei genossenschaftsanteile erwerben und uns für ein gemüseabonnement verpflichten müssten. nun hoffen wir, dass die notwendigen 50 genossenschafter bis zum frühjahr zusammenkommen und haben uns fest vorgenommen dabei zu sein. und ihr so?

Dienstag, 12. November 2013

novemberwochenende nummer zwei

am vergangenen wochenende waren wir in stuttgart, freunde besuchen. inzwischen sind wir ja in unserer alten heimat beinahe so etwas wie touristen. und liessen uns ein bisschen zeigen, was es neues gibt.

 

zum beispiel den blick vom kunstmuseum am kleinen schlossplatz. obwohl das museum noch ganz kurz vor unserem umzug fertig geworden sein muss, haben wir es noch nie von innen gesehen.


definitiv neu (nicht nur für uns) ist die neue stadtbibliothek. wir waren am abend dort, und fanden vor allem die oberen stockwerke sehenswert.


 auch von dort hat man einen spannenden ausblick über stuttgart.


und während wir am morgen in der stadt uns immer noch zuhause fühlten und ganz klar unsere anlaufpunkte haben, die immer besucht werden müssen (wobei wir diesmal nicht in der markthalle waren, eigentlich schade) ist uns dieser stadtteil, in dem die neue bibliothek steht und wo gerade an einem stadtbahntunnel gebaut wird, fremd und neu. hier wird sich stuttgart wohl in den nächsten jahren noch gewaltig verändern. ob zum guten bleibt abzuwarten. 


um den bahnhof herum ist es ruhig geworden. und obwohl wir bei überzeugten s21-gegner zu besuch waren, war der bahnhofsneubau anders als noch vor drei jahren kein thema mehr. zunehmend schwierig ist es für uns, da mitzureden. als wir vor 18 jahren nach stuttgart zogen, war das thema stuttgart 21 für uns eher eine chance: das freiwerden von flächen rund um den bahnhof, der ausbau des fern- und nahverkehrs durch einen umgebauten bahnhof. dann dauerte das ganze immer länger und es wurden immer mehr probleme sichtbar, die mit dem umbau des bahnhofs auf die stadt, das land und die menschen zu kommen würden. wir verfolgten die montagsdemonstrationen - die stuttgarter, mit denen wir auch nach dem wegzug verbunden blieben, waren mit viel engagement dabei. wahrscheinlich wären auch wir das gewesen, wären wir vor ort gewesen. wir freuten uns über die erfolge, die die s21 gegner feiern konnten, bis zur wahl der grün-roten regierung und des grünen oberbürgermeisters. aber immer mehr wurde klar, dass weder die kommunal- noch die landespolitik das projekt im grunde stoppen kann. und wir wurden ein bisschen müde, die sache weiter zu verfolgen. man spürt, dass die überzeugten gegner des projekts, oder die befürworter eines kopfbahnhofs unter dem namen k21 unter druck kommen, von menschen, die genug haben, von der langen auseinandersetzung. der schwabenstreich, bei dem jeden abend um sieben gegen das bahnprojekt mit lautem tröten und schellen protestiert wurde, wäre wohl bald ein fall für einen handfesten oder gerichtsrelevanten nachbarschaftsstreit geworden. ich traue mir momentan in der sache keine meinung mehr zu. aber vielleicht sollte man sich doch eher an hegel halten.

Freitag, 8. November 2013

novemberwind


der novemberwind hat uns in den letzten tagen schon ziemlich gebeutelt. dieses frisch umgetopfte aurikel hat er gar über die kante geschoben und zum absturz gebracht.
überhaupt gibt es im garten schon noch einiges zu tun. in den vergangenen beiden wochen habe ich versucht, jeden tag mindestens eine stunde im garten zu arbeiten. fast ist mir das auch gelungen, ausser an den tagen, an denen es geregnet hat, oder einfach zu viel zu tun war. ausser den normalen herbstarbeiten wie dem abräumen der gemüsebeete, dem verteilen von kompost, dem herausnehmen der dahlienknollen und dem beseitigen allzu üppigen wuchses, der vom wind mitgenommen zu werden drohte, steht in diesem jahr auch wieder einmal eine teilrodung der wildnis an - nachdem sie uns das letzte abendsonnenplätzchen an der südseite des hauses zu nehmen droht. 


Mittwoch, 6. November 2013

novemberregen


heute hat es zu sehr geregnet, um in den garten zu gehen. darum haben wir ein bisschen gutsle gebacken.

novemberkalt


heute morgen ist mir zum ersten mal der gedanke gekommen, dass meine tage am grossen filztisch im keller gezählt sind. der regen prasselt gegen das fenster und der wind weht durch die ritzen. gebe ich heisses wasser auf das werkstück muss ich mich beeilen, dass es nicht schneller kalt wird, als ich arbeiten kann. ein grund mehr, die aufträge von der ausstellung noch rasch zu erledigen, bevor es noch unwirtlicher wird. meine fertigen filzobjekte mögen zwar nicht so gross sein, aber da für die flechttechnik stets die doppelte menge an vorfilz plus die schrumpfung benötigt wird, braucht es für ein circa 25 zentimeter hohes filzobjekt mit der grundfläche 10 auf 10 zentimeter trotzdem beinahe einen halben quadratmeter vorfilz...

Montag, 4. November 2013

novembergrau mit ein bisschen farbe


ja, das erste novemberwochenende war - abgesehen von den temperaturen - schon ein wenig novembrig. für mich begann es mit einer äusserst mühsamen anfahrt auf verstopften autobahnen zum spinntreffen in der spinnwebstube, wo es viel grau mit ein wenig farbe zu sehen gab. es ist schon interessant, was zehn verschiedene frauen aus zehn sehr ähnlichen faserpaketen herstellen können. ich für mein teil bewundere ja immer noch diese gleichmässig dicken, wunderschön körnig verzwirnten garne...
und während ich noch am spinnen war, sass bei uns zuhause schon der besuch bei zwiebelkuchen und heimischem bier am tisch. auch aus diesem grund verliess ich das spinntreffen für einmal fast pünktlich und traf zuhause die nur um die beiden kleinen mädchen dezimierte runde an. dementsprechend spät wurde es dann auch.
am samstagmorgen war dann das wetter deutlich besser als angesagt, der besuch befand sich - anders als angenommen - im besitz einer schweizer autobahnvignette und so fuhren wir alle zusammen nach aarau auf den wochenmarkt, auf den flohmarkt und so allgemein zum besuch des städtchens. auf unserer runde hat der grosse die fotos oben gemacht - und noch ein paar mehr. die ausgewählten eigneten sich aber so herrlich für eine collage, da sie durch eine sache alle zusammengehalten werden - wer errät es, was es ist?
auf den märkten kauften wir leckeren käse aus dem entlebuch, lustig aussehende tomaten (weniger zum essen als zur samengewinnung), ein buch über die gemeindewappen des aargau, ein puzzle für den adventskalender, unterwegs sammelten wir stöckchen und blätter und die seltsamen früchte eines baums.
wieder zuhause waren die mädchen ganz rasch wieder in ihrer playmobilwelt versunken, wir grossen falteten gemeinsam sterne, kochten paella und sassen wieder lange am abend.
der sonntag startete dann wieder mit eindeutigem wetter, diesmal eindeutig schlecht, so dass die entscheidung, mit den mädchen im figurentheater wettingen den gurkenkönig zu sehen, rasch und leicht getroffen war. und es war eine gute entscheidung - das buch kannte ich schon lange, und hier wurde es wirklich wunderbar in ein theaterstück umgesetzt, das nicht nur den kindern, sondern auch uns grossen  nicht nur spass gemacht hat.

bild ausgeliehen von dort


Freitag, 1. November 2013

hausaufgabe (nicht ganz) erledigt


wer sich vor monaten vielleicht mal gefragt hat, was aus dieser hausaufgabe geworden ist, die ich hier schon mal angefangen hatte, dem sei gesagt, es wurde fertig. schon vor langer zeit. aber zeigen wollte ich es nicht, denn heute haben alle hausaufgaben ihren grossen auftritt am spinntreffen der spinnwebstube. ich bin sehr gespannt, was die anderen frauen aus ihren fasern gemacht haben. und ob jemand eine idee hat, was man aus diesem strang herstellen könnte... (lauflänge? nadelstärke? keine ahnung, beim spinnen herrscht bei mir eher anarchie, da schreibe ich solche zahlen auf, wenn ich lust habe.)

Mittwoch, 30. Oktober 2013

ein restlos unvollständiger tomatenrückblick

tomaten, ja, da war noch was. wie in jedem jahr haben wir auch dieses jahr (heuer würde ich gerne schreiben, kann man das auch als nichtösterreicherin?) wieder tomaten angepflanzt. über den sommer ernteten wir hin und wieder, mehr oder weniger tomaten von den zig töpfen, die dann vor der ostwand des hauses standen. dort stehen sie zwar hinsichtlich sonneneinstrahlung nicht optimal, sind aber durch die weit vorspringende traufe gut vor dem regen geschützt. natürlich habe ich wieder mal nicht buch geführt, wie viel welche pflanze getragen hat. (dazu müsste ich aber zumindest zeitweise nicht nur die geernteten tomaten die tatsächlich in der küche ankommen, sondern auch die kinder täglich netto/brutto wiegen) ein paar sträucher haben auch mal wieder fast nur ungeniessbares produziert, früchte, die schneller von der braunfäule hingerafft wurden als sie wachsen und reifen konnten.
jetzt da die tage immer kürzen werden, reifen sowieso kaum mehr früchte am strauch, ich nehme einfach alle ausgewachsenen ins haus und sie reifen auf dem schuhschrank nach. zwischendurch sammeln sie sich in der küche an und ich koche etwas daraus oder sie werden einfach so zum znacht gegessen. es sind nicht mehr alle schön, aber ich bilde mir ein, dass sie zu den aromatischsten früchten gehören.


die meisten pflanzen ziehe ich selbst und zwar aus selbst gewonnenen samen. aber es gibt in jedem jahr auch neue sorten. in diesem jahr war das unter anderem die gezahnte bürer-kehl, die man unten auf dem bild sehen kann. spontan habe ich sie nach den ersten früchten in gefaulte bürer-kehl umbenannt, denn tatsächlich hatten wir keine frucht, die nicht von braunfäule befallen war. aufgeschnitten sieht sie so aus, schmeckt auch ganz nett, ist aber nicht sehr saftig - vielleicht hätte man die früchte füllen können, aber dazu hätte mehr als ein drittel essbar sein müssen (pro frucht).


die zweite neue sorte war eine zitronentomate, klein, rund, gelb, geschmacklich eher sauer (auch reif), was sie zu einem echten renner hätte werden lassen können. leider auch ziemlich anfällig für braunfäule.


 zwei sorten, die sich zufällig gerade in der küche herumtrieben, kann ich ihnen noch zeigen. das ist zum einen die tomate feuerwerk, die ich vor vielen jahren mal von ute von "filz und garten" als samen bekommen habe. sie heisst so wegen ihrer lustigen streifen und auch wenn ihre früchte manchmal äusserlich nicht so toll aussehen, ist sie die schmackhafteste und grösste tomate, die ich regelmässig anpflanze.


und dann sind da noch diese kleine runden kügelchen. lecker, saftig, reichlich jetzt im herbst. bei denen scheint es sich um eine art rückkreuzung zu handeln. das schild am topf (im frühling trete ich immer mit grossen plänen, was sorten, namen, erträge angeht, an) verrät, dass ich die samen, aus denen dieser strauch gewachsen ist, einmal einer russentomate abgenommen habe. aus russentomatensamen hatten wir in diesem jahr auch schon kleine pflaumenförmige tomaten, die hier aus aktuellem anlass als "pussy riot" aus der reihe tanzten. 


nun denn, die russen sind immer spät dran, auch von der ursprünglichen sorte habe ich beim abräumen der tomatenpflanzen gestern noch einige grosse früchte zum nachreifen abgenommen, aber um so leckerer. und ziemlich braunfäuleresistent.


die samen gewinne ich (wie immer viel zu spät, ich weiss, so werde ich immer noch spätere sorten bekommen) auf ziemlich unkomplizierte weise: zettel beschriften (vorher einen namen mit wiedererkennungswert ausdenken), auf den zettel ein paar samen mit glibber drumherum geben und am küchenfenster trocknen lassen. ist alles trocken kommen die zettel in einen umschlag mit der jahreszahl. im nächsten jahr muss ich die samen dann zwar abgrubeln, aber sie haften ausgezeichnet an den zetteln mit den namen.
leider kann ich es auch nicht lassen, von den weniger sinnvollen sorten samen abzunehmen und es immer noch mal zu probieren, also werde ich mir auch im nächsten jahr sagen können, dass ich sensationelle tomatenerträge hätte, wenn ich in alle töpfe die unkomplizierten und gut tragenden, nicht braunfäuleanfälligen pfanzen gesetzt hätte und nicht so experimentierfreudig wäre...

Montag, 28. Oktober 2013

ausstellung 3

nun ist glücklicherweise alles verräumt, und endlich zeit, ein wenig auf die ausstellung zurückzublicken. am freitagmorgen musste ich ganz dringend noch spontan zwei plakate für den plakataufsteller basteln...

 

 am abend um sechs konnten wir dann mit den aufbauarbeiten beginnen. die tochter übernachtete bei der freundin, und die männer trugen alles notwendige über die strasse in den ennetraum.


ich durfte auspacken und die sachen an den richtigen stellen platzieren. 


hier noch ein wenig herumzupfen...


 und alles ins rechte licht setzen:


doch am nächsten morgen, als es am späten vormittag mit der ausstellung losging, stahl die sonne den lampen erst mal die show. 


den samstagmittag über war es witterungsbedingt dann auch eher ruhig. aber als die familie gegen fünf uhr am abend den apero auftischte, war der ausstellungsraum dann doch ganz schnell voll. und auch am sonntag war ich den ganzen tag über im gespräch mit menschen, die gekommen waren, um meine filzsachen anzuschauen.


der grosse hat noch ein paar impressionen fotografiert...
ich habe mich sehr gefreut über das grosse und rege interesse an meinem schaffen ... bei den menschen aus meiner umgebung und bei denen, die extra von weit her kamen. bei denen, die sich von mir erklären liessen, wie und woraus filz überhaupt hergestellt wird, aber auch beim "fachpublikum".
es hat grossen spass gemacht... ein bisschen was bleibt noch zu tun (ausser dem wegräumen) denn nun heisst aufträge abarbeiten und ideen mit auftraggebern ausloten...


Samstag, 26. Oktober 2013

ausstellung 2


gute gespräche. überraschungsgäste. tolles licht.

ausstellung





schon mal zwei einblicke in die ausstellung... hier ist wunderschönes herbstwetter und ich erwarte euch nach dem spaziergang zum tee! eine liebe nachbarin hat gerade kuchen mitgebracht...

Donnerstag, 24. Oktober 2013

neuigkeiten ...

heute habe ich mich daran gemacht, alle filzsachen für die ausstellung in kisten und kästen zu verpacken. glücklicherweise ist der ausstellungsraum gerade einmal über die strasse, so dass wir morgen abend beim aufbauen jederzeit mal kurz nach hause laufen können, um vergessenes zu holen. die filzsachen wollte ich aber vorher noch einmal durchschauen, fehlende labels ergänzen und so weiter. dabei habe ich gesehen, wie viel ich in den letzten zwei jahren gefilzt habe!


es gibt aber auch ein paar sachen, die noch "auf den letzten drücker" in den vergangenen beiden wochen entstanden sind. dazu gehören die farblich abgestuften sitzfilze und die windlichte, die auch dem motto der ausstellung "geflochten und gefilzt" entsprechen...

Mittwoch, 23. Oktober 2013

noch nicht alles fertig...



nach einer kleinen filzrunde am vormittag waren heute nachmittag und abend die eher filzfernen vorbereitungsarbeiten dran: ich habe mir noch eine neue hose genäht, der gemahl hat berge von grissini fabriziert und dazwischen habe ich den groben ausstellungsplan den helfern für den freitagabend erläutert...

Dienstag, 22. Oktober 2013

viel zu tun...


die vorbereitungen für die ausstellung laufen auf hochtouren  - allerdings immer noch vorwiegend im kopf oder auf dem papier. und weil mir sonst wahrscheinlich langweilig würde, habe ich heute und gestern anstatt einem bestellten hüllchen für ein mobilphone gleich sieben gefilzt. wunschfarbe war rot und so habe ich mal versucht, allerhand variationen für die hülle in den verschiedensten rottönen und mustern herzustellen. 


 und das grün auf dem fensterbrett ist auch schon wieder so ein arbeitsintensives projekt... kommt aber auch davon, weil ich auf dauer trotz genügend arbeit die finger nicht von diesen schätzen lassen konnte: 


die stammen von einem ausflug mit der spinnwebstube nach dort:


so und jetzt gehts weiter, denn blöderweise hat diese woche auch noch der mooc "design: creation of artifacts in society" begonnen. die lessons habe ich heute schon während der langweiligeren teile des filzens angeschaut, jetzt gehe ich mal nachschauen, was ich dafür in dieser woche (bis sonntag!!!!) an assignements abliefern muss.

Freitag, 18. Oktober 2013

hexenhut


nun, wenn es schon oktober ist, dann wird wohl irgendwann auch der letzte oktober nahen... allerdings glücklicherweise noch nicht ganz so schnell. einen hexenhut habe ich trotzdem schon mal gefilzt diese woche, ein dringender wunsch einer klassenkameradin der tochter, bei deren geburtstag sie eingeladen ist. sehr spontan kam die einladung und ich war gerade froh, dass ich nicht in die stadt hetzen musste, sondern einfach etwas werkeln konnte...