Montag, 12. Mai 2008

gemüsegarten


es war einmal ein so hässlicher teil unseres gartens, dass es nicht einmal ein foto davon gibt...
unser garten ist sowieso so eine sache für sich, insgesamt wahrscheinlich recht gross, verteilt er sich auf drei seiten des hauses und bildet jeweils einen "randstreifen", im osten und westen sogar noch abschüssig... zusätzliche grünfläche geht durch wege und treppen verloren. auf der östlichen seite fiel uns die gestaltung eigentlich am schwersten, dort wuchsen bei unserem einzug koniferen, uralte ziersträucher mit mehr blattläusen als blüten und eine eklige salweide, aber auch himbeeren, ein stock meerettich und pfingstrosen. die letzteren drei durften natürlich bleiben. aber bis wir an die umgestaltung des letzten stückchen seitlich der garagen gingen, hat es nun doch einige zeit gedauert...
das erste foto, das ich gefunden habe dokumentiert den zustand im letzten sommer, als wir schon den zierstrauch entfernt hatten, die salweide war abgesägt, aber noch im boden und das ganze sieht eigentlich recht wüst aus.

damals wussten wir dann wenigstens schon , was aus dieser fläche einmal werden sollte, nämlich ein kleiner gemüsegarten. in den zwei jahren zuvor hatten wir dort schon topinambur, kartoffeln oder auch einmal einen kürbis mit mehr oder weniger erfolg angebaut. also haben wir die letzten wurzeln entfernt, das unkraut im zaum gehalten und im vergangenen herbst die ersten feldsalatpflänzchen gesetzt.
ein entscheidender schritt zur gestaltung war die vielen flachen steine, die wir von der aare geholt haben, um schöne wege zu bekommen.

mittlerweile wachsen hier salat und mangold, kartoffeln, rhabarber, zwiebeln, sellerie und meerettich und auch die erste reihe radieschen schaut aus dem boden.

wahrlich kein grossprojekt - aber für mich eine so gut gelungene lösung, das ich gerne damit am bloprojekt des wilden gartenblogs zum thema gartengestaltung teilnehme...

Kommentare:

  1. Da wünsche ich dir viel Glück. Ich habe gleich überlegt, ob ich auch etwas beizusteuern habe. Ich bin nämlich auch damit beschäftigt hässliche "Ecken" umzugestalten. Allerdings bin ich noch nicht so weit wie du. Mal sehen, ist ja noch etwas Zeit bis Juni.
    LG von Ute

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  2. Da bin ich also nicht die Einzige, die aus einem "Handtuch" versucht hat, etwas Sinnvolles zu machen. Bei mir sind es zwar hautsächlich Zierpflanzen, aber es wachsen im sonnigen Bereich inzwischen auch Erdbeeren und ein paar Kräuter.
    Herzliche Grüße
    Elke

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