Montag, 22. April 2019

verlängertes osterwochenende - 17. - 22.4.2019

mein verlängertes osterwochenende durfte ich bereits am mittwoch beginnen. gut, knapp 500 kilometer autobahn sind vielleicht nicht die ideale erholung, aber immerhin hatte ich auf der rückfahrt gesellschaft. ich habe meine mutter für die osterfeiertage abgeholt, nicht ohne reichlich zwischenstopps unterwegs um die eine oder andere kleinigkeit noch zu besorgen. 

am gründonnerstag liefen dann allgemein feiertagsvorbereitungen wie einkaufen, ich hatte aber auch noch zeit, den abschlussgottesdienst der kinderwoche zu besuchen und abends gab es anstatt der geplanten maultaschen den in d spontan gekauften spargel. 


 den karfreitag nutzten wir zu einem ausflug mit dem schiff auf dem zürisee - von wollishofen mit umsteigen in thalwil bis zur halbinsel au, wo das ausflugsrestaurant noch nicht auf den vom schönen wetter angelockten besucheransturm gewappnet war und wir deshalb eine längere rast auf einer bank einlegten. zurück dann wieder mit dem schiff auf der goldenen seeseite, bis zum bürkliplatz und weiter mit dem tram.
das abendessen hatten die beiden söhne übernommen - es gab pfannkuchen mit verschiedenen karfreitagsgerechten füllungen.

der samstag war dann wieder angefüllt mit vorbereitungen auf den sonntag einerseits, auf unsere ferienabwesenheit andererseits. nochmal einkaufen, entsorgen, noch schnell ein foto für den 12tel-blick machen, backen, eier färben, und so weiter. die grossmutter hat mit der tochter die ostertiere gebacken, das scheint jetzt endgültig so ein enkelin-oma-ding zu werden. das wetter war, wie schon am freitag wunderschön warm und alle haben den garten genossen, vor allem meine mutter, die sich die zeit genommen hat, all die schönen pflanzen zu bewundern. die akeleien entwickelten aber auch in vier tagen prächtige knospen, nur leider werden wir wahrscheinlich die blüte verpassen.
ich holte samstagabend die gründonnerstagsmaultaschen nach, weil ich lust dazu hatte, aber im laufe der langwierigen kocherei ging mir dann doch der schnauf so ein bisschen aus und ich wünschte mir, ich hätte die geplante gemüselasagne gekocht und mich zu meiner mutter in den garten gesetzt. aber die maultaschen sind dafür wunderbar geworden und kein bisschen auseinandergefallen: es gab welche mit mangoldfüllung und welche mit hackfleischfüllung. ausserdem haben wir genug übrig, dass es noch einmal maultaschen für die ganze familie geben kann. meine mutter erinnerte an die zubereitungsart schwäbische lasagne - maultaschen in tomatensauce mit käse überbacken.


 am sonntag gab es das traditionelle osterfrühstück, halt in abgespeckter version. als wir noch in stuttgart, in vernünftiger entfernung zu unseren familien, gewohnt haben, haben wir immer am ostersonntag die noch lebenden grossmütter, die eltern und kais schwester mit ihrere familie zum osterbrunch eingeladen. naja, mittlerweile leben wir länger hier in der schweiz als wir in stuttgart gelebt haben, also liegen hinter uns mehr jahre ohne als mit osterfrühstück.
anschliessend konnten wir endlich mal wieder im garten die osternester suchen - vielmehr hatte der osterhase schokohasen, eier und geschenke einfach so im garten verteilt. kleinigkeiten für alle und von der oma die traditionellen socken gab es und natürlich reichlich süsses.


kai und ich machten am nachmittag noch einen spaziergang über das känzeli und den geissberggrat bis zur chälberweid und zurück ins dorf, auf der krete blühten schon die maiglöckchen und wir kamen beim aufstieg richtig ins schwitzen.
zurück im garten sassen wir noch ein bisschen in der sonne, dann buk kai cordon-bleu und schnitzel als festtagsessen (vegetarische variante: sellerieschnitzel), am abend schauten wir gemeinsam "das leben ist schön" von roberto benigni, ich hatte am morgen gelesen, dass ein teil der filmaufnahmen in arezzo entstanden ist. überhaupt habe ich die meisten frühen morgenstunden mit recherchen für den bevorstehenden aufenthalt in der toskana verbracht. wir werden 9 tage in der nähe von arezzo wohnen und von dort ausflüge nach florenz, arezzo, vielleicht auch nach siena und san gimignano, aber hoffentlich auch ins casentino oder in die colli aretini unternehmen. ich war zuletzt vor mehr als dreissig jahren in dieser gegend, und bin überhaupt gespannt auf ein wiedersehen mit italien, wo wir zuletzt noch vor dem beginn dieses blogs waren. halt, das hiesse ja, das die tochter noch nie in italien war? stimmt.

der ostermontag war dann wieder reise- und organisationstag: der grosse sohn fuhr seine grossmutter nach hause, ich arbeitete noch einmal an den vorbereitungen für die ausstellung und am nachmittag widmeten wir uns dem packen und den konkreten urlaubsvorbereitungen. jetzt kann es morgen losgehen, wir freuen uns schon sehr und bis auf ein ganz klein wenig arbeit haben wir ja schon fünf entspannte tage hinter uns.


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