so ganz überzeugt mich das noch recht neue jahr bisher nicht. vielleicht liegt es auch daran, dass ich nach der ersten arbeitswoche, die inklusive der vorstandsretraite dann halt doch recht lang und anstrengend war, die halbe woche gebraucht habe, um mich wieder einigermassen fit zu fühlen. so richtig hilfreich war es vermutlich auch nicht, dass ich weder vor, noch während, noch nach dem wochenende mit den vorstandsfrauen so richtig gut geschlafen habe. weiterhin als eher kontraproduktiv sehe ich auch die tatsache, dass gleich am ersten arbeitstag der neuen woche eine sitzung mit dem vorstand im kulturzentrum anstand, eine der sitzungen, die ja jetzt erst um acht uhr am abend beginnen. dafür durften meine kollegin und ich dann gleich um neun wieder gehen, immerhin bleibt so die hoffnung, dass anschliessend auch wirklich etwas besprochen wurde. und ich bin nicht krank geworden, da war ich mir anfang der woche auch nicht so sicher. wie sehr mir die erste arbeitswoche noch nachgehangen ist, habe ich dann erst bemerkt, als am dienstag ein externer filzkurs abgesagt wurde - eigentlich hätte ich mich ärgern müssen, tatsächlich freute ich mich, denn das wäre auch noch mal ein batzen vorbereitungsarbeit gewesen. für einen anderen, kürzeren, kurs, der bereits an diesem wochenende stattgefunden hätte, hatte ich schon in der woche zuvor die verlängerte anmeldefrist für beendet erklärt - und zusätzlich zwei aufträge endgültig abgelehnt. beide mit guten grund - grob umrissen würde es grössenwahnsinn treffen - einmal kapitulierte ich vor zeit- und preisdruck bei sehr grossen objekten, im anderen fall versuchte ich hoffentlich nicht vergeblich zu vermitteln, dass nicht alles, was ich selbst herstellen kann, sich auch als kurs eignet, vor allem, wenn als zusatzbedingung noch anfängertauglichkeit gewünscht ist. irgendwie ist das nicht das, was man sich für ein neues jahr so wünscht. bei herrn buddenbohm habe ich den treffenden ausdruck "ausbleiben von konstruktiven aussichten" gefunden, vielleicht sollte ich wirklich mal auf der baustelle neben dem kulturzentrum nachschauen....
so, nach dieser abrechnung mit der woche zuvor - vielleicht gab es ja in dieser auch noch nettes?
eventuell war das dann das angekündigte glatteis am montag, das auch noch am dienstag und mittwoch jeweils den frühen morgen beherrschte, zumindest in unserer etwas abgelegenen hanglage. montag und dienstag blieb ich deshalb einfach morgens zuhause und erledigte alles, was sich erledigen liess und was ich aus der vorstandsretraite mitgenommen hatte. und weil auch andere diese tage so nutzten, sind wir hier schon ziemlich weit, was die nächsten wochen nicht nur ein bisschen entlasten wird. leider gelangen mir aus diesem grund allerdings keine zwölf bilder am montag, es war einfach zu viel eintönige schreibtischarbeit zu tun.
beim schwimmen am dienstag sah ich endlich mal wieder vom becken aus die sonne untergehen.
mittwoch war ich dann wieder deutlich mehr unterwegs - energiegeladen räumte ich am morgen zuerst den weihnachtsbaum vor dem kulturzentrum ab, später hatten wir auch noch einen aussentermin beim familienzentrum, dann war ich mit dem ältesten sohn zum mittagessen verabredet, und ass im ohne eine sehr leckeren veganen bagel mit viel geräucherter roter beete. und anschliessend durfte ich mein nagelneu gebundenes wörterbuch beim papierhandwerk abholen.
jaja, das sieht jetzt nicht so spannend aus - aber es ist so viel besser als der scharfkantige gelbe plastikumschlag, den der verlag mit seinen nachschlagewerken mitliefert. und es ist wahrhaftig ein echter luxus und fühlt sich auch so an.
abends dann noch strickabend in der sonne - was nicht den warmen schein des himmelskörpers, sondern einfach ein kroatisches restaurant in der nachbarschaft meint, das uns raum für unsere treffen bietet.
donnerstag gab es auch wieder allerhand zuhause zu erledigen - nach weiterer büroarbeit räumte ich mit der tochter noch einmal im keller auf. bis auf den grossen schrank ist jetzt alles einmal durchsortiert, einer der nächsten schritte wird der weg vieler dinge zum entsorgungsunternehmen sein. einiges konnten wir auch weitergeben, meist -schenken, aber alles geht halt nie weg. nach dem gemeinsamen mittagessen zu dritt (mobiles arbeiten und spätschicht machten es möglich) fuhr ich nach zürich, denn ich brauche eine neue brille, allerdings ohne lästiges gestellaussuchen, denn ich habe noch eines, in das einfach neue gläser eingesetzt werden sollen, dann holte ich nach, was wir in den weihnachtsferien verpasst hatten und kaufte drei neue sitzkissen für korbsessel und kais stuhl, ein bisschen zeit blieb auch noch, um durchs niederdorf zu spazieren, pfeffer zu besorgen, ein bisschen schreibkram auch und kurz vor dem café eine zu treffen, die ich schon sehr lange nicht mehr gesehen habe - was für eine freude, schade dass mir nicht eingefallen ist, sie auf einen kaffee einzuladen.
und am ende war ich dann trotzdem rechtzeitig zum abendessen zuhause.
am freitag war zum ersten mal in diesem jahr die offene werkstatt wirklich gut besucht - nicht nur, dass zwei frauen zum filzen da waren, es kam auch noch jemand, um termine für weitere filztage abzumachen.
damit war dann sozusagen schon das wochenende da - ein geschenktes sozusagen, denn eigentlich hätte ich ja arbeiten müssen.
samstag waren wir endlich wieder einmal auf dem markt - zusätzlich hatte sich eine richtig lange liste mit dingen angesammelt, die eingekauft werden mussten. beim metzger entschieden wir uns spontan für ein rehragout. damit haderte ich ein wenig auf der fahrt nach hause - hatten wir doch pläne für den späten nachmittag. wir lösten das dann so, dass ich das rehragout vorbereitete, das dann ja ohnehin eine weile kochen musste, und kai schon mit der samstäglichen gartenarbeit begann. also kam ich dann ein bisschen später in den garten, schnitt endlich unseren wein und half anschliessend noch, einen der schon wieder viel zu grossen kirschlorbeersträuchern gründlich zurückzuschneiden. ziel ist immer noch mehr sonne im garten, vor allem am morgen, weswegen wir uns in diesem jahr vor allem auf der östlichen seite des grundstücks vorarbeiten. ein bisschen ausruhen konnten wir auch noch, dann besuchten wir die eröffnung einer ausstellung von bildern einer kollegin aus dem kulturzentrum - schön zu sehen, wie viele menschen da zusammenkamen!
leider blieb die sonne ausgerechnet am sonntag den ganzen tag hinter dichten wolken verborgen - hatte aber auch etwas gutes - denn so konnten wir ein regal im wohnzimmer nicht nur entstauben, sondern auch ein bisschen entrümpeln und ordnen.
na, am ende war es vielleicht dann doch keine so üble woche, oder?






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