jeweils am fünften jeden monats fragt frau brüllen ins internet hinein "was machst du eigentlich den ganzen tag?" und sammelt bei sich die antworten. heute bin ich eine von denen, die an diesem tag tagebuchbloggen.
der fünfte ist zugleich auch der erste arbeitstag im neuen jahr. und damit alles noch ein bisschen spannender wird, hat es übers wochenende geschneit. so schön es war, am samstag und sonntag auf verschneiten wegen unterwegs zu sein, so lästig wird das zeug, wenn es darum geht, verschiedene orte zu erreichen.
vorerst ist es eh zu dunkel, um eine prognose abzugeben - also frühstücke ich erstmal, turne 20 minuten mit frau fastner, erledige den aktuellen wörtli-stapel an tschechisch-vokabeln und besänftige die eule (bin mal wieder eine liga abgestiegen, aber wer hat schon zeit in einer woche mehr als 7000 punkte zu erspielen??). so gegen halb neun ist es hell genug und ich mache mich auf schneefreien umwegen mit dem fahrrad auf den weg ins kulturzentrum, wo noch die umgestellten möbel von einer weihnachtsfeier am 26. auf mich warten. ein bisschen zeit für ein paar worte mit der kollegin hat es auch noch, neujahrwünschen und so halt, kurzes update in sachen seltsame beschwerden (kategorie leserbriefe) inklusive.
dann radle ich weiter zur buchbinderei: wie besprochen wird man dort mein tschechischwörterbuch mit dem hässlichen einband neu einbinden. totaler luxus, aber insgesamt ist sprachenlernen kein so teures hobby, also warum nicht mal extravagant viel geld für ein bisschen luxus ausgeben?
gegen halb zehn bin ich dann tatsächlich in meiner werkstatt, wo ich erstmal ein bisschen herumräume und dann die unterlagen für einen kurs heraussuche, der vielleicht ende des monats stattfinden wird. ja, da ist schon recht viel vorbereitet, zur sicherheit werde ich aber alles noch mal durchgehen. vorerst bereite ich eine vorfilzfläche vor.
und fahre dann doch recht früh wieder nach hause, passt gerade so und ich habe bisher noch nicht in meine mailbox vom kulturzentrum geschaut. das mache ich dann bis zum mittagessen und finde nichts wirklich dringendes. auch gut. weniger gut: es gibt für das neue jahr noch keine arbeitszeiterfassung. na toll.
und wie war jetzt die strassenlage? naja, ganz ok, solange man sich auf den hauptstrassen bewegt - in meine werkstatt kam ich aber nicht so gut, da ist die abfahrt eine eisbahn, also liess ich das velo halt oben stehen.
den nachmittag verbrachte ich mit verschiedenem häuslichem, die küche wollte mal wieder geputzt werden, und ein bisschen im erdgeschoss gestaubsaugt. die küche habe ich dann anschliessend gleich wieder eingesaut, indem ich nudeln mit rosenkohl als abendessen zubereitet habe. frühes abendessen, alle ausser mir wollen noch mal weg.
auch recht. ich nutze die zeit und arbeite noch ein bisschen an meiner vorbereitung für die vorstandsretraite des filzvereins. fast fertig. am donnerstag dann noch die hardware raussuchen (stifte, papier, postits, magnete, nadeln, was halt so zur präsentationstechnik gehört in unserer doch noch recht analogen welt).
und dann nutze ich die gelegenheit, dass das haus leer ist und lege mich einfach ins bett zum lesen. irgendwie bin ich noch nicht so richtig im arbeitsrhythmus angekommen.
Das mit Duo fühle ich so, habe das gleiche Drama mit Italienisch :D
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