Samstag, 6. Januar 2018

es wird.

so, ferien schon fast wieder um. 

weihnachtsferien gehen ja traditionell noch schneller vorbei als andere ferien, wahrscheinlich liegt das daran, dass man zumindest für einen teil der ferien- und feiertage schon ziemlich feste pläne oder vorstellungen hat, wie sie zu verlaufen haben. wir hatten besuch über weihnachten und über silvester, ausserdem haben wir selbst noch einen verwandtenbesuch gemacht. 
ansonsten war vor allem in der zweiten ferienwoche viel schlechtes wetter. gefühlt war ich bis heute kaum draussen, was zumindest bei näherer betrachtung der zeit zwischen den jahren nicht wirklich stimmen kann. heute haben wir dann eine kleine wanderung am baldeggersee unternommen, zum durchlüften und betrachten der sturmschäden im seetal. 
die tochter hat es sehr genossen, dass zwei ihrer freundinnen auch über die ferien da waren und sie so zum schwimmen und eislaufen und donuts backen und rumkichern fast immer jemanden als gesellschaft hatte. 
und mir hat das schlechte wetter auch kaum etwas ausgemacht, weil ich ja genug zu tun hatte, um den neuen raum für meine filzarbeiten einzurichten. 


am 20. habe ich den schlüssel bekommen, am 28. haben wir das waschbecken und den wasseranschluss installiert und die ersten regale aufgestellt. (ich weiss nicht ganz genau wer mehr stolz war, der grosse sohn oder ich, dass er es geschafft hat, den wasserhahn anzuschrauben und abzudichten) am 29. und 30. haben wir weiteres material transportiert und noch mehr regale aufgebaut. am 1. habe ich damit begonnen, das werkzeug und die wolle zu sortieren, alle behälter auszuwaschen und neu einzuräumen. damit bin ich am 3. fertig geworden. aktuell bin ich sozusagen am feintuning, die beschriftung für den leicht labyrinthischen weg in den raum habe ich angebracht (der mittlere sohn hat geschneideplottet für mich), kai hat ein bild für mich aufgehangen, ich habe noch eine fahrbare plattform für gerätschaften zusammengeschraubt.
und ich habe zwei weitere arbeitsböcke aufgetrieben.
eine angelegenheit, die sich als nervenaufreibende dauerbeschäftigung aufgedrängt hat. eigentlich hätte es so einfach sein können, denn bei einem der lokalen baumarktriesen gab es bisher schöne, stabile, höhenverstellbare und zugleich günstige arbeitsböcke zu kaufen. davon nenne ich schon länger ein paar mein eigen. nun hat hier leider eine produktumstellung stattgefunden, die neu angebotenen arbeitsböcke sehen zwar immer noch fast gleich aus, kommen nun aber von einem anderen hersteller, kosten beinahe das vierfache und tragen immerhin nominell das doppelte. wobei es für mich nicht drauf ankommt, was die böcke tragen, jedenfalls nicht ob es 100 kg oder 200 kg pro bock sein dürfen. einzelne restbestände des alten modells existieren aber noch in den filialen des detaillisten. die kann man auch online reservieren, und bekommt dann zuverlässig mitgeteilt, ob sie gefunden wurden oder nicht. ausserdem gibt es noch arbeitsböcke der alten generation in märkten, die das nicht so wissen (oder wussten), was mir vorgestern einen unverhofften erfolg in dieser sache bescherte. den zweiten bock holten wir heute in hochdorf ab, der markt hätte auch einen zweiten, nicht in der warenbewirtschaftung aufgeführten gehabt, aber sorry, leider brauchten wir keinen dritten (oder fünften). also wäre auch das zu einem glücklichen ende geführt.
ausserdem haben wir es geschafft, eine grobe planung der ersten jahreshälfte zustande zu bringen. inklusive zwei bereits gebuchten urlaubszielen. dabei stellten wir fest, dass 2018 das jahr des deutschlandurlaubs werden wird, schwarzwald und lüneburger heide hören sich zwar ein wenig unspektakulär an, aber wenn wir eines können, dann unspektakulär aber trotzdem schön ferien  machen!
in diesem sinne geniessen wir morgen noch einen gemütlichen sonntag, sehen mal, was das wetter so bringt, dekorieren einen tag zu spät den baum ab und starten am montag entspannt und freudig in den arbeitsalltag!

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