Sonntag, 24. Juni 2018

was für ein wochenende - ferienpläne

da hier trotz drei oder vier oder fünf leistungsnachweisen in der kommenden woche schon so langsam etwas wie ferienstimmung einzug hält, beginnt das wochenende ausnahmsweise schon am freitagnachmittag. denn die tochter (die übrigens auch die meisten der tests noch zu erledigen hat) hatte sporttag, beziehungsweise spielturnier in der schule und kam zum zmittag nicht nach hause, weswegen ich mich mit dem ältesten sohn an diesem lauschigen plätzchen treffen konnte, um eine foccacia zu essen. es handelt sich um das freiluftrestaurant "kajüte", das während der sommersaison am badener limmatufer, gleich beim tränenbrünneli, seine zelte aufspannt. 




danach musste ich dann ganz schnell in die werkstatt, denn es hatte sich jemand für die offene werkstatt angemeldet. wir haben ein bisschen gefilzt, ganz viel gerechnet und den grund für eine schöne tasche gelegt.


um 18 uhr habe ich ausnahmsweise die türe der werkstatt geschlossen und bin nach hause geradelt, denn dort stand schon der nächste termin an: depottreffen. 8 körbe gemüse werden jede woche vor unserer kellertüre deponiert, damit sie von mitgliedern der gemüsegenossensschaft biocò abgeholt werden können, die in der nähe wohnen. wenn sich diese genossen untereinander kennen, lässt sich auch die urlaubszeit gut überbrücken, denn dann gibt es einerseits ganz viel gemüse und andererseits ist jeder mal für eine kürzere oder längere zeit verreist. das gemüse wird trotzdem geliefert und dann müssen freunde, genossen, bekannte gefunden werden, die die körbe bei uns abholen.
sich untereinander vernetzen, das geht halt am besten, wenn es auch was zu essen gibt! herzlichen dank noch an euch, liebe genossen, die ihr alle zu diesem leckeren buffet beigetragen habt! (auf den leeren tellern befand sich eine fenchel-aprikosen-wähe, sooo lecker!


der samstag war dann eher mühsam - die tochter hatte einerseits ein paar termine, andererseits sollte sie für die prüfungen in der kommenden woche lernen. zwischen einem grossen korb bügelwäsche und arbeiten am kommenden jahresfilzkursprogramm habe ich versucht sie nach kräften zu unterstützen. naja, sie fand es trotzdem mühsam.
deshalb kam ich am samstag nur noch dazu 1,5 kg aprikosen zu schnetzeln bevor die tochter zum geburtstag der freundin verschwand und kai und ich zum libanesen zum abendessen. das fussballspiel der deutschen elf sahen wir dann ab der zweiten halbzeit zuhause, das ist ja grade nochmal gutgegangen. puh.
den sonntag startete ich mit dem einkochen der aprikosenmarmelade und weil es vorerst noch ruhig im haus war, auch gleich mit dem drucken der passen den etiketten. 



 ausserdem freuten wir uns an der reparierten alten zassenhaus-kaffeemühle, die endlich wieder kaffee mahlen kann und dem neuen kaffeefilter mitsamt kanne, den ich mit dem ersatzteil für die kaffeemühle mitbestellen musste, weil mir 8 euro porto für ein ersatzteil für 3.50 zu viel waren.
das ist jetzt vielleicht rational etwas schwer nachzuvollziehen, aber da unser keramikfilter schon länger kaputt ist (den hab ich runtergeworfen nachdem wir ihn weniger als eine woche hatten) musste schon mal endlich ersatz dafür beschafft werden. handgefilterten kaffee gibt es hier übrigens jeden tag, am wochenende jetzt auch wieder frisch gemahlen.


 die aprikosenmarmeladen-kollektion ist schon ziemlich stylisch geworden:


 nach dem frühstück besuchten wir den schuljahresabschlussjugendgottesdienst, an dem die tochter mitwirkte, radelten dann gemeinsam nach hause und installierten uns gemütlich im garten. zum weiterlernen, zum herumlungern, zum kaffeetrinken, und dazu:


ich habe mich nämlich für die sommerpostkunstaktion  angemeldet und bin gleich mal in panik verfallen, dass ich gleich am ersten termin dran sein könnte. das wäre dann  noch vor unseren ferien... das thema ist "traumreise", die technik eine collage im format fünfzehn mal fünfzehn. meine traumferien wären möglichst unspektakuläre ferien, in denen ich mich mal so richtig langweilen könnte. (was soll ich dann auf die collagen kleben?)

den ersten teil unserer ferien haben wir schon lange geplant - er wird für mich definitiv nicht langweilig werden, denn von 10 tagen aufenthalt in der lüneburger heide werde ich an vier tagen im felto, dem filzmuseum in soltau, unterrichten. hier können sie sehen, was sie von mir lernen können.
für die restlichen sechs tage in soltau freue ich mich über anregungen - hier gibt es sicher ein paar kennerinnen der lüneburger heide! wo müssen wir hin, was können wir uns sparen? wir haben fahrräder dabei, können aber auch zu fuss gehen. dazu eine kleine frage: sollen wir wanderstiefel mitnehmen oder machen wir uns damit nur lächerlich?

und während ich so vor mich hin pinselte um eine grundlage für möglichst langweilige collagen herzustellen, suchte kai nach unterkünften für die zweite hälfte unserer ferien. da wir praktischerweise ohnehin schon im norden deutschlands weilen, wollten wir mal wieder ans meer, nord- oder ostsee war uns egal. es ist nun die ostsee geworden, die wir alle noch nicht kennen. irgendwo im nirgendwo (also mit grossem potential für langeweile) zwischen travemünde und wismar, mit gehdistanz zum meer!
und wie sieht es aus? kennerinnen dieser weltecke unter meine blogleserinnen? wo kann man gut kaffeetrinken und kuchenessen? wir haben unsere velos (pardon, fahrräder!) dabei und sind einigermassen mobil. wir lieben alles, was ein wenig skurril und schräg ist, sind aber auch den grossen sehenswürdigkeiten nicht abgeneigt. der besuch in lübeck ist wohl pflicht, wegen thomas mann und sternchenthema im deutschleistungskurs vor langer, langer zeit. ich erwäge zusätzlich die beiden bücher von herrn buddenbohm zur vorbereitung auf die reise zu lesen. oder sollte ich das besser sein lassen?

so starten wir morgen in die vorletzte schulwoche im aargau, in die viertletzte arbeitswoche für kai und den ältesten und in die drittletzte arbeitswoche  für den mittleren sohn - die ferien im blick, aber noch viel zu tun! 


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