was wir im garten suchen, ist die gegenwelt. der schönste ort auf erden. ein zaun gehört drum, allenfalls ein türchen ist erlaubt. dieser ort kann überall sein. manchmal ist er nur im kopf.
Freitag, 30. Oktober 2015
unser gemüse heute
selleriestängel, endiviensalat, spinat, rote zwiebeln, pak choi, kohlrabi, fenchel, paprika, rettiche, rüebli, wirsing, kartoffeln.
definitiv zeit für eine gemüsepfanne.
Montag, 26. Oktober 2015
abschied von schloss biberstein
| foto freundlicherweise ausgeliehen von max stangl |
herzlichen dank allen, die vorbeigekommen sind und sich an unserer ausstellung gefreut haben. herzlichen dank auch den vier anderen ausstellern - es war sehr, sehr unkompliziert mit euch auf schloss biberstein!
Freitag, 23. Oktober 2015
entSCHLOSSen
ab heute bis sonntag bin ich auf schloss biberstein - zusammen mit zwei holzwerkern, einer keramikerin und einer weiteren filzerin bei der ausstellung entSCHLOSSen.
ich freue mich auf/über euren besuch!
Donnerstag, 22. Oktober 2015
handstulpen und pilze
wie in jedem jahr wurde wieder fleissig geschafft - und alle 9 frauen und der einzige mann, der zum filzen kam, gingen zufrieden nach hause.
und ich im übrigen auch. ans fotografieren hat mich glücklicherweise die waldpielgruppenleiterin erinnert, sonst hätte ich es glatt wieder mal vergessen. das wäre schon sehr schade gewesen, denn es sind wieder ein paar ganz spezielle modelle entstanden. die grauen mit den türkisen punkten auf halb fünf sind übrigens nicht für ein spielgruppenkind, sondern für eine neue spielgruppenleiterin, die die gelegenheit genutzt hat, sich selbst stulpen zu filzen.
am pilzfilzkurs am mittwochnachmittag hat dann aber wirklich jemand gefehlt, der/die mich daran erinnert hat, zu fotografieren! wir hatten ein ganzes handtuch voller allerschönster und buntester pilze! was nun hier zu sehen ist, ist von der tochter und mir gefilzt. weil wir eine relativ kleine runde mit nur fünf kindern an einem tisch hatten, hab ich nebenbei immer mitgefilzt und konnte so auch noch ein bisschen zeigen, wie man verschiedene formen hinbekommen kann. auf den steinpilz in der mitte bin ich besonders stolz. nicht weil ich den selbst gemacht habe, sondern weil die tochter sich einen pilz im buch ausgesucht und so gut nachgefilzt hat!
Mittwoch, 21. Oktober 2015
neue tasche (oder doch nur ein neuer henkel?)
zur zeit probiere ich wieder mal ein bisschen in sachen henkeln für meine quadratischen taschen herum.
während die klassische einkaufstasche ja eher offen stehen soll, habe ich hier mal was anderes gemacht. die henkel verschliessen gleichzeitig die tasche und halten sie zusätzlich auch noch in form.
geöffnet sieht das dann so aus. ein beutel, nur in eckiger form. in natura finde ich das ganze eher verspielt, auf den fotos wirkt es dann doch wieder ziemlich streng.
Dienstag, 20. Oktober 2015
ausstellungsvorbereitungen
so, allmählich wirds ernst.
für die konkrete ausstellungsvorbereitung - also sachen zusammensuchen, alles, was durch das sommerliche verstauen gelitten hat, neu formen und aufbügeln, zufällig von benachbarten ausstellungsstücken übergesprungenen haare entfernen, aufhänge- und ausstellungsvorrichtungen zusammensuchen oder eventuell auch noch einkaufen oder basteln, eine preisliste erstellen, verloren gegangene oder neue preisschilder anfertigen, alles einpacken und was ich sonst noch alles bisher vergessen habe - habe ich mir drei tage eingerichtet. also eher halbe tage bis auf den heutigen, denn montag und mittwoch hatte, beziehungsweise habe ich auch noch kurse.
da ich aber heute wirklich mal voran machen konnte, ist der grossteil jetzt geschafft. eine tasche, für die mir noch die idee für einen henkel fehlte, hat jetzt auch einen bekommen, manches geht halt erst so richtig auf den letzten drücker. eine wandinstallation hängt hier noch, da muss ich aufpassen, dass ich die nicht vergesse, aber zumindest das,was ich ausstellen will, ist jetzt vorbereitet.
ich bin sehr gespannt auf die ausstellung auf schloss biberstein. schon auf das aufbauen, weil wir gemischt ausstellen werden, also nicht jeder seine ecke bekommt, sondern alles locker verteilt sein soll. das kann ich mir noch nicht so gut vorstellen, wie das gehen soll - aber ich bin guter dinge, dass es gut werden wird.
ansonsten scheint mir biberstein wieder einmal weit weg von meinem wohnort zu liegen, heute bin ich schon zweimal gefragt worden, wo denn das überhaupt liege, dieses schloss biberstein - dabei ist es nicht einmal allzuweit, es liegt gegenüber von aarau über der aare.
nun, für alle, die nicht hinfinden, auch oder gerade weil ja am wochenende auch das wetter wieder schön sein soll, gibt es ja auch noch die ausstellung in lengnau, also ganz nahe an unserem zuhause.
und für die anderen gibt es hier die infos.
ich freue mich!
Samstag, 17. Oktober 2015
Freitag, 16. Oktober 2015
unser gemüse heute
endiviensalat, mangold, sellerie (an die freundin verschenkt), lauch, rüebli, kartoffeln, zwiebeln, knoblauch. fenchel (auch an die freundin verschenkt), eine tomate und ganz viel paprika.
das gemüseverschenken ist mir in den sinn gekommen, weil ich gerade sehr viel unterwegs bin, dementsprechend wenig zum selbstkochen komme und die männer diese beiden gemüse ganz sicher nicht brauchen (und auch nicht verbrauchen). momentan haben wir einen kleine salatschwemme, eine kartoffelschwemme und kommen mit allem anderen gut zurecht.
Donnerstag, 15. Oktober 2015
Mittwoch, 14. Oktober 2015
zurück am filztisch...
... , nach einigen unterbrechungen, bin ich eigentlich schon eine ganze weile. alleine die musse und manchmal auch die kamera fehlten um sie mal wieder mitzunehmen auf den weg vom vorgefilzten streifen zum fertigen objekt. naja, ganz fertig ist es auch noch nicht, aber jetzt fahren wir gleich mit einem geburtstagskind ins verkehrshaus nach luzern, auf ganz speziellen wunsch! da muss das ausformen noch ein bisschen warten.
farbe auf grau, das ist immer noch einer meiner lieblingskontraste. und die rottöne haben es mir in diesem herbst angetan.
das wird später die innenseite einer tasche werden. und sie wird nicht so grau bleiben.
aussen überwiegend farbe, noch ohne die eingewebten gelb-orangen streifen. und auch hier: so farbig bleibt das ja nicht lange.
und auch wenn die form noch nicht erkennbar ist: die struktur sieht man hier schon ganz gut. schichten, die einander durchdringen, material, das durch anderes material hindurchtritt, das ist für mich etwas vom faszinierendsten am filzen!
Freitag, 9. Oktober 2015
unser gemüse heute
karotten, kartoffeln, butternut-kürbis, wirsing, salat, fenchel, rote zwiebeln, kräuter, kleine tomaten, rettich, auberginen.
(man merkt, dass es herbst wird.)
aus den restlichen auberginen habe ich das gemacht.
Donnerstag, 8. Oktober 2015
sätze
auf spaziergängen formuliere ich so manch vollkommenen satz, an den ich mich, kaum wieder zu hause, nicht mehr erinnern kann. ich weiss nicht, ob die unsagbare poesie dieser sätze gänzlich auf dem beruht was sie waren, oder auf dem, was sie nie waren. (fernando pessoa, das buch der unruhe)
Freitag, 2. Oktober 2015
unser gemüse heute
kopfsalat, kartoffeln, zwiebeln, fenchel, rüebli, paprika, tomaten, lauch, spinat, petersilie, rucola, kürbis. (wie kraut und rüben auf dem tisch, das war ich nicht!)
Montag, 28. September 2015
sitzfilze - frisch geschlüpft!
acht.
vier.
zwei sitzfilze aus neuseelandmerino und resten aus der produktion der sit&knit-taschenproduktion. (und da bemerke ich, dass ich die sit&knit-taschen gar nie hier gezeigt habe. oder doch? findet jemand den post, den ich nicht finden kann? - der darf sich eine sit&knittasche wünschen!)
so jedenfalls sehen sie aus. man kann in den etwa 40 cm im durchmesser messenden taschen ein mittelgrosses strickprojekt unterbringen oder beim stricken draufsitzen. die taschen befinden sich jetzt im laden der spinnwebstube, die allerdings momentan ein bisschen ferien macht.
wenn sie lust auf sitzfilze oder sitztaschen bekommen haben, mache ich gerne auf einen filzkurs aufmerksam: am samstag 17.oktober von 9 bis 17 uhr filzen wir hier in ennetbaden solche sitzgelegenheiten. wollen sie dabei sein melden sie sich doch möglichst rasch an. (150 franken inklusive material und einer einfachen mittagsverpflegung)
Sonntag, 27. September 2015
ausstellung entSCHLOSSen
herzliche einladung an alle blogleserinnen!
gemeinsam mit einer weiteren filzerin, zwei holzhandwerkern und einer keramikerin stelle ich im oktober meine filzsachen auf schloss biberstein aus.
Samstag, 26. September 2015
unser gemüse heute
kartoffeln, karotten, rucola, mangold, bohnen (zwei verschiedene sorten), stangensellerie, tomaten gross und klein, zwiebeln und knoblauch, radieschen und werbung für ein buch über solidarische landwirtschaft in der schweiz.
da kommt die biocò zwar nur in einem halben satz vor - aber es geht ja hier ums grosse ganze: solidarische landwirtschaft ist eine politische bewegung - denn was gibt es sozialeres als essen?
Freitag, 18. September 2015
unser gemüse heute
kartoffeln, zwiebeln, knoblauch, lauch, karotten, zucchini, tomaten, broccoli, bohnen, kürbis, paprika und eine winzige aubergine, rucola, kräuter: perterling und dill.
Samstag, 12. September 2015
zwölf tipps für kunsthandwerkermärkte vom zwölften september
sozusagen live vom kunsthandwerkermarkt, an dem ich heute ausgestellt habe, habe ich über den tag zwölf anregungen für solche anlässe ganz allgemein zusammengestellt, die ich ihnen hier nicht vorenthalten will:
beginnen wir mal ganz vorne - also, liebe veranstalter,
wenn 1. kunsthandwerker eine standgebühr bezahlen, dann erwarten sie in der regel nicht einfach nur einen stand auf einem mehr oder weniger frequentierten platz, sondern auch, dass die veranstaltung beworben wird. denn zufallspublikum ist schön, aber hat im besten fall zufällig grade kein geld dabei, im schlimmsten nur sehr mässiges interesse und garkeinen bedarf an kunsthandwerklichem.
und 2. macht man werbung am besten nicht ausschliesslich, indem man den teilnehmern zwei wochen vor dem markt ein paar flyer zuschickt, und sie am tag vor dem markt auffordert, eine werbemail im gesamten emailverteiler zu streuen.
denn die kunsthandwerker werden 3. wohl auch schon ein wenig werbung machen, aber vielleicht nicht alle bekannten und verwandten zu einem besuch nötigen wollen - sie müssen ja nicht nur heute verkaufen, sondern auch morgen noch weiterleben!
und liebes marktpublikum,
auch wenn sie 4. nicht speziell wegen dieses kunsthandwerkermarktes in die stadt gekommen sind, hier stehen menschen mit ohren hinter den ständen, also
wenn sie 5. unbedingt los werden wollen, dass es sie vor filz (zum bespiel) immer schon gegraust hat und sie das nienienie anfassen könnten, dann sagen sie das ausserhalb meiner hörweite, zum beispiel dort, wo es kunst aus petflaschen und ytongsteinen gibt - vielleicht gefallen die ihnen ja besser.
dafür würde ich gerne 6. mit dem rest des publikums meine meinung über petflaschenkunst und ytongbasteleien teilen.
ach ja, und 7. knautscht man nicht mal so im vorübergehen meine filzschalen und schmeisst meine halbe auslage an filzpilzen durcheinander, vor allem dann, wenn man das da, nienienie anfassen könnte, weil.... na sie wissen schon.
ach ja, und wenn sie 8. nicht hinter oder neben meinem stand das svp-programm an konsequenz in der flüchtlings- und ausländerpolitik toppen würden, dann kann ich in ruhe verkaufsgespräche führen. denn auch von meinem zugebenermassen als nichtschweizerin erwirtschafteten markterlös fliessen ahv-beiträge in die rentenkasse, nur weil das ja auch thema war, oder?
da schliesse ich noch gleich einen kleinen rat an den veranstalter an, denn
9. ist rockabilly nicht jedermanns sache und die beschallung der marktstände schützt zwar vor unfreiwilligem zuhörenmüssen bei stammtischparolen übelster sorte, verhindert aber eben auch wiederum ein vernünftiges gespräch mit kunden.
womit wir schon beim thema marktbeschicker wären, denn sie würde ich gerne bitten
10. keine gelangweilten jugendlichen an ihre stände zu setzen. nicht weil die mit ihrem gelangweilt-genervten gesichtsausdruck kunden vertreiben würden, sondern weil zu stammtisch und rockabilly auch noch youtubefilmli in handytonqualtität, das macht kopfweh, spätestens nach zwei stunden.
und wenn dann der markt vorbei ist, dann wollen alle schnell nach hause, gell?
11.macht man es dann am besten so wie beim bus, zuerst fahren alle die raus wollen, dann fährt man in den markt rein, auch und gerade zum abbauen, weil da wollen ja alle möglichst schnell heim.
und 12. rege ich mich jetzt wieder ab, weil ich immerhin was verkauft habe, wenn auch wirklich nicht viel und ich doch auch ein paar gute gespräche führen durfte mit menschen, die sich ein wenig, ein bisschen mehr oder sehr für filz interessiert haben. und weil die ja vielleicht in filzkurse kommen oder mich ansonsten beauftragen und dann freue ich mich auch wieder...
und dieses zwölf vom zwölften wandern selbstverständlich nicht zu caro, wo sie im übrigen ein paar ordentliche beiträge zum 12ern finden!
beginnen wir mal ganz vorne - also, liebe veranstalter,
wenn 1. kunsthandwerker eine standgebühr bezahlen, dann erwarten sie in der regel nicht einfach nur einen stand auf einem mehr oder weniger frequentierten platz, sondern auch, dass die veranstaltung beworben wird. denn zufallspublikum ist schön, aber hat im besten fall zufällig grade kein geld dabei, im schlimmsten nur sehr mässiges interesse und garkeinen bedarf an kunsthandwerklichem.
und 2. macht man werbung am besten nicht ausschliesslich, indem man den teilnehmern zwei wochen vor dem markt ein paar flyer zuschickt, und sie am tag vor dem markt auffordert, eine werbemail im gesamten emailverteiler zu streuen.
denn die kunsthandwerker werden 3. wohl auch schon ein wenig werbung machen, aber vielleicht nicht alle bekannten und verwandten zu einem besuch nötigen wollen - sie müssen ja nicht nur heute verkaufen, sondern auch morgen noch weiterleben!
und liebes marktpublikum,
auch wenn sie 4. nicht speziell wegen dieses kunsthandwerkermarktes in die stadt gekommen sind, hier stehen menschen mit ohren hinter den ständen, also
wenn sie 5. unbedingt los werden wollen, dass es sie vor filz (zum bespiel) immer schon gegraust hat und sie das nienienie anfassen könnten, dann sagen sie das ausserhalb meiner hörweite, zum beispiel dort, wo es kunst aus petflaschen und ytongsteinen gibt - vielleicht gefallen die ihnen ja besser.
dafür würde ich gerne 6. mit dem rest des publikums meine meinung über petflaschenkunst und ytongbasteleien teilen.
ach ja, und 7. knautscht man nicht mal so im vorübergehen meine filzschalen und schmeisst meine halbe auslage an filzpilzen durcheinander, vor allem dann, wenn man das da, nienienie anfassen könnte, weil.... na sie wissen schon.
ach ja, und wenn sie 8. nicht hinter oder neben meinem stand das svp-programm an konsequenz in der flüchtlings- und ausländerpolitik toppen würden, dann kann ich in ruhe verkaufsgespräche führen. denn auch von meinem zugebenermassen als nichtschweizerin erwirtschafteten markterlös fliessen ahv-beiträge in die rentenkasse, nur weil das ja auch thema war, oder?
da schliesse ich noch gleich einen kleinen rat an den veranstalter an, denn
9. ist rockabilly nicht jedermanns sache und die beschallung der marktstände schützt zwar vor unfreiwilligem zuhörenmüssen bei stammtischparolen übelster sorte, verhindert aber eben auch wiederum ein vernünftiges gespräch mit kunden.
womit wir schon beim thema marktbeschicker wären, denn sie würde ich gerne bitten
10. keine gelangweilten jugendlichen an ihre stände zu setzen. nicht weil die mit ihrem gelangweilt-genervten gesichtsausdruck kunden vertreiben würden, sondern weil zu stammtisch und rockabilly auch noch youtubefilmli in handytonqualtität, das macht kopfweh, spätestens nach zwei stunden.
und wenn dann der markt vorbei ist, dann wollen alle schnell nach hause, gell?
11.macht man es dann am besten so wie beim bus, zuerst fahren alle die raus wollen, dann fährt man in den markt rein, auch und gerade zum abbauen, weil da wollen ja alle möglichst schnell heim.
und 12. rege ich mich jetzt wieder ab, weil ich immerhin was verkauft habe, wenn auch wirklich nicht viel und ich doch auch ein paar gute gespräche führen durfte mit menschen, die sich ein wenig, ein bisschen mehr oder sehr für filz interessiert haben. und weil die ja vielleicht in filzkurse kommen oder mich ansonsten beauftragen und dann freue ich mich auch wieder...
| schlechtes handyfoto vom stand!!! |
und dieses zwölf vom zwölften wandern selbstverständlich nicht zu caro, wo sie im übrigen ein paar ordentliche beiträge zum 12ern finden!
Freitag, 11. September 2015
unser gemüse heute
stangensellerie, rucola, kräuter: dill, basilikum, pertersilie, aubergine, tomaten, paprikam zucchini, bohnen, rüebli (die ersten in diesem jahr), kartoffeln und zwiebeln.
noch ziemlich sommerlich also, aber die zeit der gemischten gemüsegerichte scheint angebrochen zu sein. oder man sammelt gemüse, zum beispiel bohnen aus zwei wochen. tauschen wäre noch eine idee, aber ob ich irgendjemand meinen sellerie abgeben kann? ich probiers jetzt einfach mal aus!
Mittwoch, 9. September 2015
das neue kursprogramm ist da!
mein neuer kursflyer ist da! (und auch schon zumindest teilweise wieder weg...)
gestaltet hat ihn mein sohn während seiner letzten ferientage vor dem lehrbeginn. es ist nicht einfach ein flyer, sondern ein falt- und steckkunstwerk, das seine informationen erst so nach und nach preis gibt. momentan ist er unterwegs zu verschiedenen verteilstellen in baden und umgebung und zu den haushalten in ennetbaden. alle informationen vom flyer finden sie aber auch hier auf der filzquadrat-seite - einfach oben auf die entsprechende rubrik klicken.
der erste termin, den der flyer ankündigt, ist aber schon am kommenden samstag, den 12.september 2015 - dann können sie mich auf dem kunsthandwerkermarkt in wettingen finden. der markt findet auf dem zentrumsplatz von 10 bis 17 uhr statt. (und natürlich habe ich dann auch das klapp- und steckkunstwerk dabei!)
ich werde dort nicht einfach nur ausstellen, sondern auch ein wenig filzen und eine kleine vorschau auf die beiden pilzfilzkurse bieten, die sie neu im programm finden!
ps: wer gerne einen flyer zugeschickt bekommen möchte, schreibt mir eine nachricht im feld rechts und bekommt post von mir!
Dienstag, 8. September 2015
spätsommerliches vom geisshof
vom gestrigen ernte- und verteileinsatz auf dem bauernhof habe ich ihnen mal ein paar schöne bilder mitgebracht:

wie man es in dieser jahreszeit erwarten kann, wird gerade am geisshof vor allem geerntet. die körbe, die wir heute für die gemüsegenossenschaft füllen und ausfahren durften, sind voll und einiges ist auch noch auf dem feld und in den gewächshäusern.
überraschender schon, dass gleichzeitig auch wieder gesät, angezogen und gesetzt wird, salat zum beispiel, aber auch die pflanzen für den rosenkohl. überall, wo sich jetzt lücken auf dem feld auftun, werden sie auch schon schnell wieder geschlossen. wir freuen uns schon auf das, was da noch kommt!
Sonntag, 6. September 2015
herbstelig
auf einem spaziergang rund ums dorf habe ich heute material für zwei herbststräusse gesammelt.
einer für die freundin, bei der wir am abend nach dem grümpelturnier zum essen eingeladen waren...
... und einer für uns.
Freitag, 4. September 2015
unser gemüse heute
heute mit tomaten, zucchini, kartoffeln, roten zwiebeln, knoblauch, gurken, 1 paprika, 1 aubergine, rettich, maiskolben, vielen frischen kräutern und ... na, wer hats entdeckt? sie sind wieder da: drei randen. (das gemüse des winters 2014/15...)
ach und diesen netten gast haben wir auch mit dem gemüse bekommen, oder er hat sich gleich auf das frische basilikum gesetzt...
Montag, 31. August 2015
man muss mit allem rechnen, auch mit dem schönen.
sagte eine der filzkolleginnen aus dem workshop, an dem ich im rahmen des filzfestivals berlin übers wochenende teilgenommen hatte, bei der präsentation der ergebnisse aus dem workshop. und weil es eigentlich auch zu diesem ganzen verlängerten wochenende in berlin passt, habe ich mir diesen spruch mal ausgeliehen, als überschrift - und als fazit.
aber fangen wir von vorne an:
am mittwochabend stieg ich in den nachtzug, um schlummernderweise nach berlin (oder zumindest bis hannover) zu reisen. um 9 uhr am donnerstagmorgen kam ich im hauptbahnhof in berlin an.
mein gepäck stellte ich im hostel unter und machte mich dann auf den weg durch die stadt mit diesem ziel:
in den prinzessinnengärten am moritzplatz wird gemeinschaftlich gemüse angebaut, aber auch ganz vieles andere gemacht, schaut doch mal hier. leider hat es nicht geklappt, dass ich mich ein wenig über den ansatz des projekts/der projekte informieren konnte, aber es gab auch so genug zu sehen.
nebenbei fiel mir auf, dass ganz berlin in diesen tagen unter einer wespenplage leidet - meine rhabarberschorle habe ich später den etwa 20 wespen überlassen, die sie zuerst entdeckt hatten. trinken war aber schon mit vieren nicht mehr möglich.
danach bewegte ich mich einfach mit bus, u-bahn, s-bahn und zu fuss kreuz und quer durch berlin. ab und zu setzte ich mich in ein strassencafè, sah mir viele spannende läden an, legte mir ein bisschen zusätzliches material fürs buchbinden und nähen zu und war pünktlich zum sozusagen offiziellen beginn der wochenendworkshops und der präsentation aus den intensivkursen in den tagen zuvor, wieder im prenzlauer berg. in den räumen der vhs gab es viel zu entdecken, unter anderem auch mein filzobjekt mit ecken und kanten, das ich noch nicht mal fotografiert hatte, bevor ich es sehr eilig auf den weg nach berlin brachte.
am abend gab es einen vortrag mit den drei filzpionierinnen katharina thomas, claudia gemein und marianne davidson, die sehr persönlich von ihrem weg zum filz berichteten und dias zeigten.
am freitagmorgen starteten die kurse wiederum in den räumen der vhs, wo uns karen betty tobias in empfang nahm und in die welt der buchherstellung einführte. und da ich damit alle hände voll zu tun hatte, gibt es davon keine bilder.
nur ein bild von der präsentation, mit meinem buch im vordergrund und etlichen anderen im hintergrund. dazu aber vielleicht an anderer stelle mehr, denn das wird sicher nicht mein letztes buch gewesen sein, das ich von grund auf, also vom falten und lochen der blätter, dem zusammennähen zum buchblock und dem versehen mit dem filzumschlag (und einiger zwischenschritte, die ich ja auch noch später beschreiben kann) selbst gemacht habe.
am samstagmittag jedenfalls waren nicht nur die bücher fertig, sondern wir hatten von karen auch noch zwei schöne schreibanlässe bekommen (elfchen, die ich nicht kannte, und märchen mit gezogenen begriffen, was ich so ähnlich schon mal gemacht hatte) und insgesamt zwei schöne kurstage in heiter-arbeitssamer stimmung verbracht.
so sah es bei der präsentation unserer bücher im treppenhaus der vhs übrigens aus meiner sicht aus, ihr müsst euch nur noch links und rechts mehr publikum vorstellen.
auf dem rückweg zur unterkunft kam ich mit all meinen filzsachen dann am fahrradverleih eines aktivspielplatzes vorbei und lieh mir ganz spontan für 24 stunden ein rad, fahrrad, velo, fiets. wahrscheinlich war ich ja nur zu faul, mein zeug wieder auf den pfefferberg zu tragen, aber nun stand das ding schon mal rum und ich habe dann gleich noch vor der modenschau am abend eine runde gedreht. zuerst durch den mauerpark, durch pankow, durch wedding, dann entlag des kleinen flüsschen panke, dem hafenkanal und der spree, quer durch regierungsviertel und touristenmeile, wo es mir dann gelang, am hackeschen markt wenigstens ein foto zu machen.
wasserläufe und fernsehturm, in kombination mit den s-bahngeleisen sind die perfekten navigationshilfen beim fahrradfahren in berlin und dank eines freundlichen fahrradfahrers fand ich auch wieder zurück, ohne ständig auf das mobiltelefon zu schauen.
die filzmodenschau, die nach dem abendessen in einer brütend heissen halle neben dem hostel stattfand, hat mich dann trotz allgemeiner abneigung gegen filzkleidung positiv überrascht. für alle war etwas dabei, also für die, die für ein nahtlos gefilztes kleid auch einen schlechten sitz in kauf nehmen, wie für die, die filz lieber genäht sehen, weil er dann wenigstens passt, für die die filzkleidung in klassisch-schlicht mögen und die, die es lieber verspielt blumig haben. mich überzeugten vor allem die jacken der in finnland lebenden japanerin rutsuko sakata, die die eigenheiten des materials respektiert und in die gestaltung der stücke einbezieht und die sachen von dagmar binder, die einen ganz eigenen, unverwechselbaren stil für ihre filzbekleidung entwickelt hat.
den sonntag nutzte ich dann wieder für eine ausgedehnte runde mit dem rad durch berlin und zum besuch der kimono-ausstellung im bröhan-museum, die ich vor allem mit ganz besonderen farben begeisterte und dann gleich noch einer führung im bauhaus-archiv.
zurück radelte ich dann noch unter dem brandenburger tor durch, das musste einfach sein, schaffte es rechtzeitig das fahrrad wieder am aktivspielplatz abzugeben und füllte meine energiereserven mit kaffee und kuchen wieder auf.
gegen abend holte ich mein gepäck dann wieder am hostel ab und nahm wieder den nachtzug um nach hause zu fahren, wo ich heute morgen nicht ganz pünktlich kurz nach acht ausgestiegen bin, abgeholt wurde und wenigstens noch mit dem mann frühstücken konnte!
ein schönes verlängertes wochenende in berlin, das mir viel länger vorkam als es wirklich gewesen ist.
aber fangen wir von vorne an:
am mittwochabend stieg ich in den nachtzug, um schlummernderweise nach berlin (oder zumindest bis hannover) zu reisen. um 9 uhr am donnerstagmorgen kam ich im hauptbahnhof in berlin an.
in den prinzessinnengärten am moritzplatz wird gemeinschaftlich gemüse angebaut, aber auch ganz vieles andere gemacht, schaut doch mal hier. leider hat es nicht geklappt, dass ich mich ein wenig über den ansatz des projekts/der projekte informieren konnte, aber es gab auch so genug zu sehen.
nebenbei fiel mir auf, dass ganz berlin in diesen tagen unter einer wespenplage leidet - meine rhabarberschorle habe ich später den etwa 20 wespen überlassen, die sie zuerst entdeckt hatten. trinken war aber schon mit vieren nicht mehr möglich.
danach bewegte ich mich einfach mit bus, u-bahn, s-bahn und zu fuss kreuz und quer durch berlin. ab und zu setzte ich mich in ein strassencafè, sah mir viele spannende läden an, legte mir ein bisschen zusätzliches material fürs buchbinden und nähen zu und war pünktlich zum sozusagen offiziellen beginn der wochenendworkshops und der präsentation aus den intensivkursen in den tagen zuvor, wieder im prenzlauer berg. in den räumen der vhs gab es viel zu entdecken, unter anderem auch mein filzobjekt mit ecken und kanten, das ich noch nicht mal fotografiert hatte, bevor ich es sehr eilig auf den weg nach berlin brachte.
am abend gab es einen vortrag mit den drei filzpionierinnen katharina thomas, claudia gemein und marianne davidson, die sehr persönlich von ihrem weg zum filz berichteten und dias zeigten.
am freitagmorgen starteten die kurse wiederum in den räumen der vhs, wo uns karen betty tobias in empfang nahm und in die welt der buchherstellung einführte. und da ich damit alle hände voll zu tun hatte, gibt es davon keine bilder.
nur ein bild von der präsentation, mit meinem buch im vordergrund und etlichen anderen im hintergrund. dazu aber vielleicht an anderer stelle mehr, denn das wird sicher nicht mein letztes buch gewesen sein, das ich von grund auf, also vom falten und lochen der blätter, dem zusammennähen zum buchblock und dem versehen mit dem filzumschlag (und einiger zwischenschritte, die ich ja auch noch später beschreiben kann) selbst gemacht habe.
am samstagmittag jedenfalls waren nicht nur die bücher fertig, sondern wir hatten von karen auch noch zwei schöne schreibanlässe bekommen (elfchen, die ich nicht kannte, und märchen mit gezogenen begriffen, was ich so ähnlich schon mal gemacht hatte) und insgesamt zwei schöne kurstage in heiter-arbeitssamer stimmung verbracht.
so sah es bei der präsentation unserer bücher im treppenhaus der vhs übrigens aus meiner sicht aus, ihr müsst euch nur noch links und rechts mehr publikum vorstellen.
auf dem rückweg zur unterkunft kam ich mit all meinen filzsachen dann am fahrradverleih eines aktivspielplatzes vorbei und lieh mir ganz spontan für 24 stunden ein rad, fahrrad, velo, fiets. wahrscheinlich war ich ja nur zu faul, mein zeug wieder auf den pfefferberg zu tragen, aber nun stand das ding schon mal rum und ich habe dann gleich noch vor der modenschau am abend eine runde gedreht. zuerst durch den mauerpark, durch pankow, durch wedding, dann entlag des kleinen flüsschen panke, dem hafenkanal und der spree, quer durch regierungsviertel und touristenmeile, wo es mir dann gelang, am hackeschen markt wenigstens ein foto zu machen.
wasserläufe und fernsehturm, in kombination mit den s-bahngeleisen sind die perfekten navigationshilfen beim fahrradfahren in berlin und dank eines freundlichen fahrradfahrers fand ich auch wieder zurück, ohne ständig auf das mobiltelefon zu schauen.
die filzmodenschau, die nach dem abendessen in einer brütend heissen halle neben dem hostel stattfand, hat mich dann trotz allgemeiner abneigung gegen filzkleidung positiv überrascht. für alle war etwas dabei, also für die, die für ein nahtlos gefilztes kleid auch einen schlechten sitz in kauf nehmen, wie für die, die filz lieber genäht sehen, weil er dann wenigstens passt, für die die filzkleidung in klassisch-schlicht mögen und die, die es lieber verspielt blumig haben. mich überzeugten vor allem die jacken der in finnland lebenden japanerin rutsuko sakata, die die eigenheiten des materials respektiert und in die gestaltung der stücke einbezieht und die sachen von dagmar binder, die einen ganz eigenen, unverwechselbaren stil für ihre filzbekleidung entwickelt hat.
den sonntag nutzte ich dann wieder für eine ausgedehnte runde mit dem rad durch berlin und zum besuch der kimono-ausstellung im bröhan-museum, die ich vor allem mit ganz besonderen farben begeisterte und dann gleich noch einer führung im bauhaus-archiv.
zurück radelte ich dann noch unter dem brandenburger tor durch, das musste einfach sein, schaffte es rechtzeitig das fahrrad wieder am aktivspielplatz abzugeben und füllte meine energiereserven mit kaffee und kuchen wieder auf.
gegen abend holte ich mein gepäck dann wieder am hostel ab und nahm wieder den nachtzug um nach hause zu fahren, wo ich heute morgen nicht ganz pünktlich kurz nach acht ausgestiegen bin, abgeholt wurde und wenigstens noch mit dem mann frühstücken konnte!
ein schönes verlängertes wochenende in berlin, das mir viel länger vorkam als es wirklich gewesen ist.
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