Donnerstag, 14. Mai 2009

selbstgesponnen, selbstgestrickt, selbstgetragen

so allmählich rückt die abreise ins berner oberland näher. vor dem filzkurs wollen wir alle gemeinsam noch die auffahrtbrücke nutzen, um mal wieder ein paar tage am ballenberg zu verbringen - und vielleicht auch, um eine der schluchten an der aare oder am brienzer see anzuschauen.

vorher muss natürlich noch ganz viel erledigt werden: alle 19 positionen der materialliste für den filzkurs besorgen und herrichten, endlose listen schreiben, wer wann wo sein muss und was er mitnehmen muss, in der woche, in der ich nicht da bin, den haushalt so herrichten, dass er auch für haushaltsfremde personen benutzbar wird...
... und natürlich alles posten, was ich schon lange posten wollte, aber bisher nicht dazukam.


also:

voilà, die jacke.

sie heisst "dusk" und ist aus einem rowan-strickheft.

die wolle (süddeutsche merino vom finkhof in arnach) habe ich selbst gesponnen, wobei ich deutliche fortschritte beim spinnen beobachten konnte.
vor dem zusammennähen habe ich alle teile gespannt und sie sind so gerade geworden, wie ich es mir nur wünschen konnte.
und deshalb auch schon ganz viel getragen.

mein schlüssel ist weg!


gestern morgen auf dem frühstückstisch wurde er zuletzt gesehen, als alice den schlüsselanhänger in ihr müesli tunkte...
gestern abend wollte ich zum stricktreff und habe es erst dann bemerkt.
und seither suchen hier alle, denn ich habe zwar viele stellen, wo ich meinen schlüssel deponiere, aber dort ist er überall nicht. und jetzt suche ich bei jedem handgriff zugleich nach dem schlüssel.
irgendwie man dann auch ganz schnell ein bisschen plemplem: sogar im kühlschrank und im müll habe ich schon gesucht...
und dann ist da erst noch ein so schöner schlüsselanhänger dran, eine schlüsselblume von zweisam, gekauft auf der dekumo (wie lange ich allein zum aussuchen gebraucht habe...).

seltsam, wie einen sowas aus der bahn werfen kann...

Mittwoch, 13. Mai 2009

danke!

erstmal ganz vielen herzlichen dank für die gedanken, die ihr euch gemacht und aufgeschrieben habt!

und: ... jau, wahrscheinlich hab' ich hier doch den teufel an die wand gemalt...

aber es ging mir so ein bisschen wie rita: alles andere kommt gut, nur die in den eierkartons kommen schlecht/garnicht. an zuviel nässe/trockenheit glaub ich deshalb nicht, weil die anderen pflanzen haben ja auch nicht weniger/mehr bekommen. mit den eierkartons haben wir ja auch nur begonnen, weil ich im herbst zuviele von unseren kleinen plastiktöpfen entsorgt habe... das mit dem zeitungspapier haben wir auch schon gemacht, das hat bei uns gut funktioniert.

die tomaten waren definitiv wahrscheinlich unterernährt in den kleinen töpfchen, weil die wachsen jetzt in den grösseren töpfen ganz gut.
was andrea schreibt habe ich selbst beobachtet: die erste palette mit paprikasamen habe ich nämlich wegen schimmelns entsorgt... da dachte ich: einfach zu nass - aber vielleicht hat der schimmelpilz auch bei den anderen gewütet, nur eben unsichtbar.

und jetzt?
ja, ich werde einfach jetzt nochmal aussäen, ein paar der plastiktöpfe werden ja jetzt auch schon frei... und im nächsten jahr wieder auf bewährte methoden zurückgreifen.

Dienstag, 12. Mai 2009

eierkartons für pflanzenanzucht?

dieser post schwirrt mir schon seit einigen tagen, wenn nicht wochen im kopf herum, es geht dabei um etwas, was ich bei unserer diesjährigen pflanzenanzucht versucht habe, und das mir rätsel aufgibt. nun denke ich zwar, dass hier nicht mehr allzuviele gärtner mitlesen, aber vielleicht weiss ja doch jemand eine antwort auf meine frage.
wir haben in diesem jahr zur anzucht unserer verschiedenen pflanzen aus samen eierkartons verwendet. und zwar sowohl für tomaten und paprika als auch für tagetes, calendula, sonnenblumen und kapuzinerkresse. bis auf die tomaten keimten die pflanzen ein wenig träge, sonnenblumen und kapuzinerkresse keimten fast garnicht. die tomaten und die paprika/pepperoni blieben dafür eine halbe ewigkeit im zweikeimblattstadium stehen und fangen eigentlich erst richtig an zu wachsen, seit ich sie in grössere töpfe gepflanzt habe.

den tipp mit den eierkartons haben wir aus diesem buch:

und irgendwie fand ich die idee gut: viele kleine töpfchen, die man mit erde füllen kann und anschliessend auseinandertrennen und einfach so in grössere töpfe setzen kann, weil der eierkarton relativ gut verrottet.



nur das ergebnis finde ich wenig berauschend: die calendula und tagetes auf dem oberen bild haben die kinder vor weit mehr als 4 wochen gesät, die kartons mit den sonnenblumen werde ich nachher entsorgen und von den kapuzinerkressen hat es gerade ein pflänzchen geschafft...

die samen waren definitiv nicht zu alt, auch wenn einige von den kindern selbst gesammelt waren, haben wir mit solchen aufbewahrten samen sonst immer gute erfolge zu verzeichnen gehabt. wenn eine sorte pflanzen nicht gekommen wäre, hätte ich auch noch auf pech getippt, aber gleich alle? und dazu noch so pflegeleichte wie sonnenblumen? die bei uns aus jeder komposterde herauswachsen?

ohne allzuviel unken zu wollen, habe ich die eierkartons im verdacht, die ursache des desasters zu sein: weiss irgendjemand ob sie eventuell mit einem mittel behandelt, die die entwicklung von krankheitskeimen verhindert? und könnte das die ursache der schlechten keimens der pflänzchen sein?

ich bin gespannt auf eure antworten...

Montag, 11. Mai 2009

wwkip - welttag des strickens


ja, wir wollen auch dabei sein!
herzliche einladung an alle strickerinnen und sonstigen handarbeiterinnen, dieser tag ist nicht nur dem stricken, sondern allen textilen arbeiten gewidmet.

wir treffen uns ab 16 uhr im hof der tagesstrukturen (gleich bei der haltestelle kirche der buslinie 5 von baden nach ennetbaden), für essen und trinken ist gesorgt, bringt bitte etwas zum handarbeiten mit.

wir organisieren noch ein wenig programm:

* so möchten wir gerne eure schönsten, geliebtesten, gelungensten... strickstücke ausstellen
(also bitte mitbringen!)

* ich zeige, wie man filzt (und vielleicht ist ja auch die gelegenheit es einmal selbst auszuprobieren)

* eventuell demonstrieren wir den prozess den es braucht, bis die wolle auf unseren stricknadeln landet: vom waschen über das kardieren bis zum spinnen

wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, findet ihr hier vielleicht eine veranstaltung in eurer nähe.

Sonntag, 10. Mai 2009

fische und stoffe

der sporttag war schön. die sache mit dem kuchen gelungen, vor allem auch, weil wir sehr spontan, aber rechtzeitig das rangverlesen und das zvieri unters vordach der turnhalle verlegt haben. aber leider kann man mit kuchenmesser in der hand keine fotos machen... eigentlich schade.

am samstag war dann endlich mal wieder ein gemeinsamer ausflug nach zug geplant. uns allen gefällt das städtchen ziemlich gut, irgendwie hat es was anheimelndes: beim letzten gemeinsamen besuch hatten wir den minigolfplatz quasi mitten in der stadt entdeckt, diesmal eine kleine badi, direkt am see - leider hatten wir keine badehosen dabei... das hauptsightseeingziel für dieses mal war aber das fischereimuseum. es ist erst im letzten jahr renoviert und neu eröffnet worden und ist jeweils nur von anfang märz bis mitte mai geöffnet: aus gutem grund, denn die hauptattraktion sind die vielen kleinen fische, die hier zu schauzwecken und in walchwil in grossem stil gross gezogen werden. da wir an diesem nachmittag die einzigen besucher waren, haben wir eine ausführliche führung genossen und viel über diese aufzucht und den zuger see allgemein erfahren. aber auch die geschichte des zuger fischereivereins ist liebevoll dokumentiert.

kaum zurück, musste ich dann endlich damit beginnen, die ideen, mit denen ich am donnerstag aus der grossen stadt zurückgekommen war, um zusetzen. dazu musste ich die nähmaschine wieder mal herausholen.

herausgekommen ist ein umschlag für einen skizzenblock/ideenbuch, die stoffe sind aus dem schwedischen möbelhaus, der schnitt von hier.
und ein kleid für alice, so ähnlich in einem der zahlreichen kinderkleiderläden in der grossen stadt, aus dem kopf und ohne schnittmuster nachgenäht und mit einer stickerei aus dem brockenhaus in zug aufgepeppt.

Donnerstag, 7. Mai 2009

saisoneröffnung !

nachdem wir die ganze letzte woche zumindest noch morgens heizen mussten, war es heute sommerlich warm. alice und ich waren wieder mal in der grossen stadt... ein bisschen gehandicapt durch eine besuch beim augenarzt hatten wir es soch noch ganz gut und haben uns mit skizzenbüchern und grossstadteindrücken eingedeckt.

dann heute abend: das erste abendessen draussen und ... nachdem die kinderschar nach einem besuch im badezimmer versorgt war... sind kai und ich bei kerzenschein den ersten abend bis gerade eben draussen gesessen. morgen ist sporttag... die kindelein müssen erst um neun am schulhausplatz sein...

Mittwoch, 6. Mai 2009

langeweile ist luxus

nach einer woche quarantäne geht unsere kleine windpocke heute zum ersten mal wieder in die spielgruppe. der grösste teil der pöckchen ist abgefallen, nur in den haaren wird das wohl eine hartnäckige angelegenheit werden...
ich war, bis auf den samstag eine ganze woche zuhause, alice hatte viel besuch und in den zeiten ohne besuch fand sie es am spannendsten mit mir im haus und im garten herumzuwursteln. wir haben gekocht und gebacken, unter anderem rhabarberkuchen mit unserem eigenen rhabarber:
wir haben gut die hälfte des "kleinen gespenst" vorgelesen, den bastelschrank und mein filzzeug aufgeräumt, zwei kleider für puppenkind ute genäht, den gefrierschrank inventarisiert, den küchenschrank ausgeräumt, hecken geschnitten, wolle gewaschen und kardiert.... unserem haushalt hat die zwangspause also gut getan. und alice und mir auch. kai und die jungs waren mehr unterwegs, aber auch sie hatten zeitweise ein luxusleben:

denn langeweile ist luxus!

(hat vor ein paar wochen jedenfalls der tagesanzeiger behauptet)


für alle, die auch gerne rhabarberkuchen essen, hier das echt simple rezept:

750g rhabarber putzen und ohne schälen in stücke schneiden

150g butter
150g zucker
1 päckchen vanillezucker
1prise salz
2 eier und 1 eigelb schaumig rühren

150g mehl
75g stärke
2 tl backpulver gründlich untermischen

teig in eine mit backpapier ausgelegte form geben

2 stück zwieback darüber zerbröseln und
den rharbarber daraufgeben

bei 160 grad ca. 25 minuten backen

4 eiweiss
1 prise salz steif schlagen

150 g zucker
1 päckchen vanillezucker
1 tl zitronensaft unterschlagen

auf dem halbfertigen kuchen verteilen und noch mal ca. 35 minuten backen bis das baisser goldbraun wird.

(die eiweisse hat man übrigens sowieso dauernd übrig, wenn man selber holländische sauce zu spargel macht, man darf sie nur nicht im kühlschrank vergessen!!)

Samstag, 2. Mai 2009

filz ist meer


ist das motto der diesjährigen abschlussausstellung des bildungsgang filz am ballenberg. zwei stunden reichen nicht um alles zu sehen, mit den leuten zu reden und auch noch von allem vernünftige fotos zu machen... deshalb nur ein paar impressionen...
was mir gut getan hat: die spannung, die entsteht, wenn aus derselben aufgabenstellung elegante bekleidung, spielzeug, raumobjekt, lampen, sitzmöbel, fenstertransparente... entstehen.
ich fühle mich gut aufgehoben in diesem bildungsgang. in zwei jahren bin ich (hoffentlich!) auch mit dabei.
ein wenig traurig stimmt es mich, dass eine meiner kolleginnen nach zwei modulen aufhören wird. was ihre gründe sind, weiss ich nicht, ich wünsche ihr alles gute.

Freitag, 1. Mai 2009

soo schlimm...

... sind windpocken dann auch wieder nicht. alles griffbereit, um die zeit zu verkürzen, ein bisschen sonnenschein im garten und schon vergeht der tag wie im flug.


vielleicht auch ein bisschen dank der vielen guten wünsche: danke schön!

Donnerstag, 30. April 2009

ein tag zum aufatmen...


nachdem gestern bei uns die windpocken ausgebrochen sind, was ich aber erst so spät bemerkt habe, dass das mitnehmkind für die spielgruppe schon unterwegs war...und ich einen arzttermin abgemacht hatte...und dann den ganzen vormittag auf der suche nach einem bestimmten spagyrik-spray im raum baden war...und der tag also schon gelaufen war, als ich um halb zwölf endlich wieder zuhause war...

(am abend habe ich dann noch die pflanzen vom dienstag eingepflanzt und einen riesenkorb wäsche gebügelt)

...gehts heute deutlich besser: ich muss zwar immer noch heftig für jeden tupfen tanno-hermal verhandeln (wobei es sich eher um den tatbestand der erpressung handelt als um ebenbürtige verhandlungen...), aber wenigstens habe ich heute mal ein bisschen aufräumen können. die windpocken-lady ist übrigens fit wie ein turnschuh (braucht allerdings wieder einen mittagsschlaf) und so werden alle spielkameraden aufgeboten, die es schon hinter sich haben...

...mal sehen wie es weitergeht in den nächsten tagen ... hier munkelt man von schulschliessungen wegen schweinegrippe... das hat mir gerade noch gefehlt...

Montag, 27. April 2009

der baum ist fertig!

montagmorgen

und ferien zu ende. (umstellen des essen von abend auf mittag, was gibts heute?)
es regnet. (auch gut, dann muss man nicht giessen.)
die kommende woche ist kurz. (mal sehen, wer alles frei hat.)

morgen stürze ich mich auf den näh-flickkorb.
heute filze ich erst mal was.

Sonntag, 26. April 2009

dann der ausflug

nachdem wir in den letzten beiden tagen besuch hatten und gleichzeitig ein krankes, beziehungsweise genesendes kind, haben wir viel zeit am haus und rund um den ort verbracht - auch mal schön, vor allem auch, weil das wetter mitgespielt hat und wir einfach so ein bisschen im garten rumwursteln konnten (auch ein bisschen mehr als nur wursteln, reparieren wäre vielleicht der bessere begriff, was unsere morsche gartenhacke und den schon lange nicht mehr schliessenden briefkasten angeht: danke, papi!). zum ersten mal in diesem jahr haben wir dann auch grilliert und draussen gegessen.

aber heute waren dann alle wieder gesund, der besuch leider wieder weg und also dringend ein ausflug angesagt.
eine wirklich kleine wanderung führte uns von scherz aus zum "gupf" und entlang des traufs, dann in einer runde, an einem waldweiher vorbei wieder zurück nach scherz. dort waren wir zuvor noch nie gewesen, aber die landschaft ist so wie überall an den juraausläufern - ein geoweg machte uns zusätzlich ein wenig schlau - und wir haben wieder einmal darüber gestaunt, wie sehr die landschaft der ähnelt, aus der wir kommen - nicht umsonst nennt man die schwäbische alb auf französisch: la jura suabe. der für mich augenfälligste unterschied: das viele wasser, das es hier gibt: die drei grossen flüsse kann man fast immer sehen und einen weiher im wald gibt es auf der alb meistens auch nicht:

hier gab es einen, und zur freude der kinder darinnen auch ganz viele kaulquappen.

danach haben wir dann noch einen abstecher nach lupfig gemacht. hier hat judith, die ich vor kurzem beim spinntreff bei rita kennenlernen durfte einen teil eines alten bauernhauses gemietet und sich dort eine filzwerkstatt eingerichtet. leider war heute der letzte tag der offenen türe im frühjahr, so dass ich keine werbung mehr für sie machen kann - aber im herbst soll sich ihre werkstatttüre wieder öffnen...

wer mehr sehen will, schaut mal bei rita vorbei, judith selbst ist (noch?) nicht im netz vertreten.

zuerst der garten...

wahrscheinlich schaue ich mir viel zu oft meine blogbeiträge aus den vergangenen jahren an (oder mein gedächtnis ist einfach zu gut), denn bei manschen, was gerade im garten blüht und gedeiht, weiss ich sicher, dass ich es schon im letzten jahr gezeigt habe. und das mag ich dann meistens nicht unbedingt zeigen. diese drei habe ich aber bisher noch nicht gezeigt:

ehrenpreis in einem grossen topf, der uns im frühjahr immer nur kurze zeit erfreut:

zierlauch, den ich erst im vergangenen jahr eingesetzt habe und der hier auch noch nicht ganz aufgeblüht ist:

und waldstorchschnabel, den ich in diesem jahr einfach nicht ausgejätet habe. er kommt sowieso aus dem nahen wald immer wieder und ist eigentlich viel zu schön, um ihn einfach so rauszureissen - ausserdem ist er sowieso bald wieder verschwunden...

Donnerstag, 23. April 2009

voila: der schal (oder das tuch?)



die inszenierung machts. (wenn auch nicht alles.)


2 wochen vor abgabetermin habe ich meine modularbeit fertig gefilzt und dokumentiert.

naja, die reflexion fehlt noch - aber da muss ich glaub' ein paar tage abstand haben, damit mir da was schönes einfällt: klar hab ich mal wieder eine menge erkenntnisse gewonnen und erfahrungen gemacht, aber welche verdienen es denn nun, erwähnt zu werden? und welche waren so dämlich, dass man sie besser weglässt (zum beispiel, dass man einen tisch besser ausmessen sollte, bevor man einfach so annimmt, er sei 200 cm lang?)

Dienstag, 21. April 2009

schreibtischarbeit

gestern morgen habe ich begonnen, die dokumentation für meine modularbeit zusammenzubasteln. eigentlich macht mir sowas richtig spass - aber bei dem wetter am schreibtisch zu verhocken? und ich verhocke garantiert, weil ich immer noch etwas zu machen finde...
ein bisschen merkwürdig finde ich das gefühl wieder, meine filzproben so zwischen zwei pappdeckeln und gedrucktem text?
egal, heute mittag gehts weiter. vorher sind wir noch zu einer freundin zum zmittag eingeladen und dann gehen die jungs an die kinderwoche und ich kann hier vor mich hin werkeln... und wenn ich wieder erwarten schon heute fertig werde, ja dann könnte ich ja noch, ... , vielleicht was für den 6. feltalong produzieren? mir geht da sowas im kopf rum seit ein paar tagen...

Montag, 20. April 2009

tulpen...

... gibt es ja in den unterschiedlichsten sorten. ich aber unterscheide eigentlich nur zwischen zweien: denen, die ich im herbst als zwiebel einsetze und die - wenn sie überhaupt wachsen, sicher nicht in der farbe blühen, die auf der packung war.


und denen, die ich nicht eingepflanzt habe, die aber trotzdem jedes jahr schöner und üppiger blühen.



Sonntag, 19. April 2009

ferien und zurück

3 tage war ich in den ferien bei meinen eltern, diesmal mit sehr wechselnder besetzung was die kinder angeht, die jungs haben jeweils abstecher zu den anderen grosseltern und zum paten unternommen.
drei tage ferien für mich, weil ich mich dort definitiv nicht um die nahrungsaufnahme kümmern muss, nicht mal überlegen, was wir essen sollen (das macht meine mutter), mithilfe ist nur erlaubt, nicht gefordert und nur im bereich, der definitiv keine hirnschmalzleistung verlangt (so abtrocknen und so, nicht mal aufräumen, weil meine mutter mal 'ne neue küche bekommen hat, nachdem ich schon ausgezogen war, und ich zwar bei vielem weiss, wo es hinkommt, aber es nicht wissen muss.) ausserdem bin ich nicht fürs unterhaltungsprogramm der lieben kleinen zuständig, denn die wollen sowieso nur den opa, und mit dem so sachen machen wie stühle auseinanderschrauben, velotouren, seltsame konstruktionen zur fortbewegung erfinden und sachen, von denen ich (glücklicherweise) nicht immer alles erfahren muss...
dafür habe ich richtig viel gestrickt, so dass meine strickjacke vielleicht doch bald fertig wird. und ich war einkaufen, mit meiner mutter, ohne meine mutter, für mich, für den zuhause gebliebenen kai, ein kommunionsgeschenk, fürs bastelhobby, zum anziehen, zum essen - böse zungen behaupteten schon, ich wäre überhaupt nur zum einkaufen nach deutschland gekommen.

und seit gestern mittag sind wir, um töchterlein vermindert, wieder zuhause - und weil ich ja 3 tage gefaulenzt habe, habe ich mich gleich in die arbeit gestürzt: endlich hat es ein wenig geregnet und man kann unkraut jäten, eimerweise... den plan für die dokumentation hab ich auch schon fertig, und noch den spargel gekocht (aus dem badischen, viel leckerer als der aus peru, den man hier bekommt - ich verstehe einfach nicht, warum in diesem land der spargel aus übersee kommen muss, wenn das nachbarland - wahrscheinlich sogar die nachbarländer - spargel produzieren...), wäsche gewaschen und seit langem mal wieder fahrrad gefahren ( weiter als in den nachbarort).

unsere fahrradtour führte uns zum archehof nach spreitenbach, wo man heute setzkartoffeln von pro specie rara und pflanzen vom vogelschutzbund kaufen konnte. die grösseren beiden männer haben ausserdem ein wollschwein gegessen (nicht das ganze!)
und die schafe haben wir natürlich auch angeschaut: ganz viele engadinerschafe, spiegelschafe, bündner oberländer, skudden, sonst noch was? ja, hühner (jööö, die sind so süss), geissen....



mitgebracht haben wir 10 kartoffeln von 5 verschiedenen sorten, 2 hauswurze und eine nelke, eine schafswurst und was zum verschenken...

Dienstag, 14. April 2009

der garten...

... ist auch noch da. und zwar von tag zu tag mehr davon. sogar die sorgenkinder und schon verloren geglaubten pflanzen sind dabei auszutreiben.

dazu gehören die wicken, die sich bisher immer selber ausgesät haben, aber von denen infolge des langen, kalten winters bisher noch nicht viel zu sehen war. aber auch die schmetterlingsbäume, die ich geschnitten habe... sie treiben aus, mikroskopisch bisher. noch nichts zu sehen ist von den lampionblumen, aber vielleicht kommen die eher später?

und dann gibt es noch die überraschungen. das da zu beispiel (hat sicher einen namen?) habe ich nicht umgepflanzt weil es im herbst noch so schön war und dann der boden gefroren oder einfach zu kalt zum einpflanzen. es hat ihm nichts ausgemacht, es blüht trotzdem.
und dann noch ein hornveilchen in einer völlig vergessenen ampel (ohne bild.).

stolz bin ich auch auf unsere klettergurke. auch wenn noch nie gurken gesichtet wurden, ein blickfang am haus mittlerweile.

zum draufsitzen...

... sind diese filzstücke gedacht.


wer mehr darüber wissen will, schaut hier: feltalong-galerie, denn sie sind mein beitrag zum 6. feltalong.

Montag, 13. April 2009

meine lieblingswanderung

oder wenigstens einer meiner liebsten wanderungen haben wir heute nach zwei tagen erholung zuhause unternommen:
von brunegg (a1, ausfahrt mägenwil) aus geht man zuerst hinauf zum schloss brunegg (privat), von dort aus folgt man dem wanderweg richtung wildegg, der immer der krete des chestenbergs folgt. abwechslungsreich geht es ziemlich lang durch den wald, mal bergauf, mal bergab, unterwegs gibt es mindestens zwei möglichkeiten zur rast, am ende des chestenbergs dann links hinab durch den wald richtung grillstelle beim schloss wildegg (angegebene gehdauer ca. 2 stunden, wir brauchen natürlich noch einiges länger). die grillstelle haben wir heute aber links liegengelassen und sind lieber in den schlossgarten gegangen zu den tulpen und haben dort gerastet.



in diesem garten findet am ersten maiwochenende wie jedes jahr der setzlingsmarkt der prospecierara statt: in diesem jahr leider ohne uns...

und natürlich gehört auch die schlossbesichtigung zum ausflug zur burg wildegg: in der scheune können die kinder spiele und alltagsleben der burg ausprobieren. hier der grosse als ziemlich geschaffter ritter: so ein kettenhemd ist schwer...
zurück kommt man nach brunegg auch wieder zu fuss - wir nehmen aber momentan lieber noch den bus direkt unterhalb der burg, mit umsteigen in möriken. alice haben wir heute aber nicht geschafft mit der wanderung, sie konnte nachher sogar noch ein bisschen radfahren...

Samstag, 11. April 2009

ostern kann kommen!

die vorbereitungen sind abgeschlossen:
die eier gefärbt. (dafür haben wir jetzt einen sack voll nackiger zwiebeln - nicht wirklich notwendig in einem land, in dem zwiebelschalen vor ostern sackweise verkauft werden, aber irgendwie find ich es immer noch unnötig welche zu kaufen, vergesse aber garantiert immer zwiebelschalen zu sammeln, vor ostern.)
die nester gebastelt. (mit hürden, nirgends gab es gestern und heute wilde waldrebe/nielen, aber wir hatten noch kränze im vorrat und kai hat seinen aus was anderem biegsamem gemacht) der wenig aufwendige aus osterkörbchen mit moos ist meiner...
der osterbaum "gefunden" und dekoriert. (einfach so! kai hat dabei einen feuersalamander entdeckt, der war bei so trockenem wetter unterwegs...)

also bleibt mir nur noch übrig euch allen frohe ostern zu wünschen!

Freitag, 10. April 2009

frühlingsessen

heute:
spargel...
und neue kartoffeln...
und sauce hollandaise (selbstgemacht... mit dreierlei kräutern aus dem garten!)

ansonsten: karfreitagswanderung, sehr warm und wir beiden grossen immer noch angeschlagen von der erkältung... also färben wir morgen die eier.

Mittwoch, 8. April 2009

nachtrag

in den letzten tagen (oder wochen?) bin ich so selten an meinem schreibtisch gesessen, dass sich eine spinne mein nadelkissen an der pinnwand als ausflugsziel ausgesucht hat...


kein wunder, dass es da eine menge nachzutragen gibt:

am vergangenen freitag war ich zum ersten mal bei rita an einem spinntreffen. auch wenn ich mir mit meinem selbsterworbenen spinnfähigkeiten ein bisschen vorkam wie ein hochstapler (alle anderen haben so superfeine, dünne fäden gesponnen, nur ich so dicke derbe naturwolle...): es war schön (lecker auch)... und ich komm wieder.

am wochenende habe ich nicht nur gefilzt, sondern war auch noch in der kirche: die palme, die die männer am samstag gemacht hatten war ... naja, aber sie steht jetzt in unserem garten. (das böhnlein hat sowieso bei der familie ihres lieblingslukas mitgeholfen...) und der zweitgrösste ist jetzt auch ministrant (und keiner ist umgefallen während des ersten gottesdienstes).

am montag hat mich dann die erkältung vollends erwischt, so dass ich erst am dienstag das geschenk für den heutigen geburtstag fertigmachen konnte... und weil wir gerade eine kamera gemeinsam benutzen gibt es noch garkein bild von diesem geschenk, aber ich glaube, es kann als beitrag zum feltalong eventuell durchgehen.

heute dann der geburtstag: unter der woche und unrund - und dementsprechend unspektakulär (und die bilder von der krone, die töchterlein diktiert hat, darf ich nicht posten...), aber dafür mit viel post und telefon.

jetzt, hoffe ich, wirds ruhiger, und ich kann mal die vielen lebenszeichen, die wir auf ostern bekommen haben, erwidern - immerhin habe ich eine entschuldigung: bei uns fangen die ferien nämlich erst karfreitag an!

Sonntag, 5. April 2009

die wichtigste qualifikation beim filzen...


ist geduld.

eindeutig!

am wandern des lichts, bzw. der schatten kann man sehen, dass hier der ganze nachmittag vergangen ist. am morgen hatte ich kardiert, das muster nochmal aufgeteilt und auf dem grossen packpapier vorgezeichnet. dann den vorfilz aus der roten wolle gemacht und ausgeschnitten.
und auf dem letzten bild ist es schon abend. der abend des ersten tages.

der abend des zweiten tages sieht dann so aus: schal fertig, aber noch nass und das licht auch schon wieder eher spärlich, was heissen will: morgen glänzen die farben noch ein bisschen mehr.

(naja, ich gebe zu, dass es ohne erkältung, ohrenschmerzen, husten und zeitweise kopf komplett wie in watte wahrscheinlich schneller gegangen wäre...)

Samstag, 4. April 2009

es wird frühling!

draussen...

im gewächshaus...

es ostert sogar ein bisschen...

und das sogar drinnen, in der küche.


(alice hat die osterschachtel entdeckt und danach war kein halten mehr...)

Donnerstag, 2. April 2009

die sonne scheint! (stricknadeletui)

schnell raus zum fotografieren:

so sieht es aus, wenn es zu ist.

so sieht es von aussen aus.



und so kann man sehen, wofür es gemacht ist.

liebe paz, jetzt kannst du deine stricknadeln mitnehmen, wo immer du hin gehst. und was frühlingshaftes stricken, oder?


Mittwoch, 1. April 2009

wozu müssen ...

...10 jährige lernen, wie die beute der piraten heisst?

und warum bekommen sie keinen gute note dafür, wenn sie mit ein bisschen unterstützung von vater und grösserem bruder ein kaputtes ferngesteuertes auto wieder zum laufen bringen?

Dienstag, 31. März 2009

wo bleibt...


... der für heute angesagte frühling?
es ist 10 uhr, hat immer moch 6 grad und das wetter ist auch nicht gerade toll (immerhin schneit es nicht!)
dabei wollte ich doch heute im schönsten frühlingssonnenschein fotografieren, was ich gestern fertiggestellt habe...
dann halt nicht! dann arbeiten wir jetzt an unserem geheimprojekt weiter.