Freitag, 25. Dezember 2009

ein jahr in bildern (teil 2)

wie schon im vergangenen jahr - ein jahresrückblick in bildern und worten:

den jahreswechsel verbringen wir mit freunden und trotz ziemlich niedriger temperaturen überwiegend draussen und starten dann durch verschiedene husten-schnupfen-fieber-ausfälle sehr verhalten in den januar des neuen jahres, der eigentlich als entrümpelungsmonat gedacht war. mir läuft ein spinnrad zu, mein blog bekommt ein neues farbdesign und zwischen all dem kommt filzmässig nicht mehr viel zustande vor den skiferien.

im februar sind alle fit und das ist auch gut so, denn nun ist eine woche skifahren angesagt - die grosseltern begleiten uns und so können alle kinder in die skischule gehen und trotzdem kommen wir noch zum skifahren. um wieder in die gänge zu kommen, was die modularbeit fürs zweite modul der filzausbildung angeht, beschäftige ich mich ausführlich mit farbenlehre und entwickle von da aus allmählich ein konzept, nach dem ich vorgehen will. ich filze viele muster, zwei schöne kissen als geschenke für zwei männer, die heiraten und nehme ganz spontan an einer filzkunstaktion teil: ein blatt aus meiner werkstatt geht nach amerika an einen baum voll textiler blätter. gegen ende des monats feiern wir hochzeit, kinderfasnacht und einen 10. geburtstag.

im märz vernachlässige ich ein wenig meinen blog, es schneit immer wieder einmal und wir reisen viel herum: beeindruckend auch beim zweiten/dritten mal das sensorium in rütihubelbad. die jüngste lernt ganz schnell radfahren, der garten überrascht uns auch in diesem jahr wieder einmal nach dem langen winter und die arbeit an der modularbeit schreitet beharrlich voran - auch wenn ich bald schon von den doch recht herbstlichen hagebutten die nase voll habe...

wir feiern im april zuerst kais geburtstag und dann ostern, sind wieder viel unterwegs, diesmal aber vorwiegend zu fuss oder mit dem fahrrad und die modularbeit wird fertig. ausserdem entsteht ein beitrag zum sechsten feltalong. ganz zum ende des monats erwischt nummer drei dann noch die windpocken.

der mai bringt schnell erste warme tage und durch die windpocken zuhause gehalten, machen wir viele schöne dinge. ich reise zwischendurch zur abschlussausstellung der kurse 6/7 an den ballenberg und bin ... weniger beeindruckt als ich dachte: ich weiss jetzt, das kann ich schaffen. der garten blüht, wir verbringen erste tage draussen und verlängern zum ersten mal in diesem jahr den gartentag in den abend hinein. in zug sitzen wir schon in der badi beim eisessen und hätten gerne die badehosen dabei. zum verlängerten auffahrtwochenende reist die ganze familie ins berner oberland, nur ich bleibe noch eine woche zum dritten modul der filzausbildung: spielobjekte!!!
anfangs juni gibt es zunächst noch viel zu berichten von den vergangenen tagen am ballenberg, allerhand spielobjekte wollen gezeigt werden und ich mache mich auch gleich daran, weiterzufilzen, teilweise mit tatkräftiger unterstützung von kindern und freunden... das leben verlagert sich nach draussen in den garten, trotzdem besuchen wir zwei ausstellungen: eine über die textildruckerei in suhr, die andere über zeit im stapferhaus in lenzburg. alice erlebt eine spannende zeit: johannisfest in der spielgruppe und aufnahme in den kindergarten in einer woche. karl nimmt am solarmobilrennen teil und gewinnt... einen designpreis. erste versuche im geocaching verlaufen wenig erfreulich.

juli: endlich ferien und für johannes zugleich der abschied von der primarschule. zum ferienauftakt gibt es ein schachturnier im wohnquartier, das aber nur mässig erfolgreich ist. wir reisen zu den grosseltern und besuchen bei regen die gartenschau. dann hat auch kai endlich ferien und wir machen uns auf ins jura: hier probieren wir ein neues outdoor-hobby aus und gehen zum ersten mal mit gps auf geocache-suche ... alles nicht so einfach, aber wir bleiben dran und schaffen beinahe den ersten schlusscache. zurück zu hause feiert der grosse den zwölften, oma und opa kommen zu besuch, das verkehrshaus will erkundet werden und ganz zum ende des monats zieht ein katzenkind bei uns ein: anakin.

der august ist zwar nicht so richtig heiss, trotzdem verbringen wir noch einige tage in der badi, bevor die schule und (zum ersten mal für die kleine bohne) der kindergarten losgehen. unterbrochen von einem schönen himmelfahrtsfest und der fahrt zum geburtstag des grossvaters braucht es den ganzen restlichen august bis sich alle mit der jeweils neuen schulsituation zurechtgefunden haben und auch ich einen rythmus habe: die arbeit an der nächsten modularbeit geht trotzdem gut voran.

im september weiss ich endlich, wohin die modularbeit führen soll, das spielen hat ein ende, jetzt wird gearbeitet und bald schon ist das namenlose spieldingens fertig. die ferien rücken näher und johannes feiert endlich mit allen jungs aus seiner klasse seinen 12. geburtstag nach. nach einem filzabend mit den eltern der waldspielgruppe heisst es packen und schon nehmen wir den flieger nach berlin um dort ein paar spannende tage zu erleben.

der oktober wird der monat der listen: nach berlin gibt es viel hin und her mit urlaubenden kindern, zahnarztbesuchen, filzkursen und schon muss ich listen schreiben für eine woche ballenberg. leider feiert während ich weg bin nicht nur die kleinste den fünften geburtstag, sondern katerchen anakin verlässt und nach einer unsanften begegnung mit einem auto viel zu früh. zurück zu hause kann ich dank des guten oktoberwetters den garten aufräumen und pläne für die umgestaltung der wildnis schmieden. schnell finde ich eine inspirationsquelle für die nächste modularbeit und die filzarbeit kann ohne grosse pause weitergehen.

der november beginnt mit räbeliechtli-umzug und kindergeburtstagsfeier. ich gebe mir mühe regional und saisonal zu kochen und stosse auf mal mehr mal weniger begeisterung, es wird nicht nur viel gefilzt und zwar auch schon bestellte und nicht bestellte geschenke, sondern wir gehen die rodung der wildnis an, feiern meinen geburtstag und versuchen uns, trotz immer noch sehr mildem wetter auf den advent einzustimmen: engel und mehrere gute adventsideen werden geboren. am ersten adventswochenende besuchen wir stuttgart und alte freunde in göppingen.



gleich zwei adventskalender starten am 1.dezember: die buben stellen jeden tag einen trickfilm in ihrem blog vor und wir als familie adventen in diesem jahr sozial-nichtmonetär: ein gelungenes experiment. weiterhin bleibt es sehr mild und wir haben alle mühe in adventsstimmung zu kommen, auch weil der grosse noch zusätzlich für die schule hart arbeiten muss. und trotzdem die zäller wiehnacht jetzt zuerst mit den proben, dann mit den aufführungen die wochenenden und bald auch die abende dominiert. gefilzt werden fast nur noch geschenke, ausserdem guetsle gebacken und auch nähmaschine und werkbank haben geheimnisvolle einsätze...

Kommentare:

  1. Ist es nicht interessant, wir kennen uns eigentlich nicht, und trotzdem läuft ganz viel parallel? Garten, Filzschule, Geocaching, drei Kinder (die sich auch schon von euren Trickfilmen inspirieren lassen)......ich fühle mich durch diese Bloggeschichte mit dir oft sehr inspiriert! Und bin gespannt auf das nächste Jahr!
    Ganz liebe Grüße,
    Frauke

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  2. Schon immer toll, was einen ganzen Jahr so in sich birgt.
    Danke, dass du uns teil haben lässt.
    Ich bastele gerade an meine Collage :-)
    lg
    ela

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  3. Liebe Stephanie,
    ich glaube, ich muss auch mal so einen Jahresrückblick machen. Das ist doch eine schöne Gelgenheit, das ganze Jahr noch einmal intensiv Revue passieren zu lassen. Dein Jahresrückblick ist ja besonders ausführlich, ob ich so etwas schaffe, weiß ich ja nicht. Ich wünsche dir jedenfalls für das nächste Jahr genauso viele schöne Erfahrungen und bin schon gespannt auf deine nächste Modularbeit.
    Liebe Grüße von Ute

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  4. Liebe Stefanie,
    nach Deinem Jahresrückblick muss ich feststellen, dass ein Teil Deines Blogjahres wohl an mir vorbeigerauscht ist. Ich habe zwar häufiger mal vorbei geschaut und gelesen, aber dazwischen gab es anscheinend auch immer mal wieder Lücken. Vor allem der Satz über Euren kleinen Kater hat mich sehr getroffen. Mir scheint, Ihr lebt leider an der sehr gefährlichen Straße.
    Ganz besonders fasziniert haben mich Deine Bilder vom großen Filzblatt auf dem Geäst und die abgehängten Kugeln. Hoffentlich schaffe ich es noch an einem der 'langen Winterabende' mir Dein vergangenes Blogjahr etwas ausführlicher anzusehen ...
    Liebe Grüße und einen schönen (Kalt-)Start ins neue Jahr
    Silke

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  5. Hallo und noch einen schönen Sonntag. Die bilder und die Geschichten dahinter sind schon sehr beeindruckend. Ein ganzes JAhr als Zeitraffa. Ganz neugierig bin ich geworden bei dem Wort Geocaching. Scheint sehr spannend zu sein. Ich finde es immer wieder spannend einen Jahresrückblick zumachen.
    Zur Zeit bin ich leider krank und kann nicht in den Schnee. Also weiter so mit den tollen Ideen und ich wünsche dir ganz viel Zeit .
    Liebe Grüße
    Anja

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